MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Ich (und andere) weißen darauf hin
Abgesehen davon, dass es mir „graut“, wenn Du irgendwen auf etwas hin“weißt“… :bier: :aufreg:
das nicht jedes verkaufte mtb und emtb bedeutet das es auch ein Mountainbiker fährt und daher die verkaufsstatistik nur bedingt rückschlüsse auf den zustand des mountainbikens zulässt, du verstehst scheinbar "EMTBs werden niemals zum monutainbiken verwendet"
… kann ich das zumindest aus anekdotischer Evidenz bestätigen. Mit den Verkaufszahlen im Hinterkopf haben wir uns im Sommerurlaub in Pontresina/Schweiz mal den Spass gemacht, auf dem Radweg Richtung Berninapass (S0 mit leicht trailiger Geländestufe) Biker nach E- und MTB getrennt zu zählen - in der vollen Erwartung, die Verkaufszahlen bestätigt zu sehen. Wir waren sehr überrascht, dass wir ungefähr 75% MTB zu 25% EMTB gezählt haben. Fernab von repräsentativ, für mich überraschend, aber zeigt für mich, dass Bestand und Kauf. eben nicht ganz dasselbe sind, und auch Bestand nix über Nutzung sagt. Da bräuchte man einen Vergleich über Kilometerleistung oder Zeit.

Fazit: MTB als Sport ist fern davon, zu verkümmern. Die Verkäufe ändern sich halt, aber der Rad Gesamtmarkt kaum. Es findet halt ne Verschiebung der Verteilung innerhalb der Radtypen statt.
 
Wie kann man sich eigentlich erklären, dass in Österreich 2024 mehr Mountainbikes verkauft wurden, als in Deutschland? Wenn man das um die Einwohnerzahl korrigiert, wurden in Österreich sogar 10 mal so viele Mountainbikes verkauft, wie in Deutschland.
Ihr habt deutlich mehr Hubbel und seit Spätzünder. Der deutsche Hipster gravelt längst, da meinst der Ösi noch, das Montenbaik sei der letzte Schrei.

Vielleicht aber auch einfach schlau genug diesen Gravelschrott zu überspringen und gleich ungefederte Montenbaiks aus Stahl zu kaufen.

Wir werden es nie erfahren!
 
Also sorry Leute, ich wollte ja nicht mehr, aber jetzt platzt mir doch der Kragen, wenn man hier permanent in solch Trump'schen oder AfD-Gebahren Wahrheiten verfälscht.
  • wird politisch, obwohl keiner danach gefragt hat
  • sieht sich selbst immer im Recht, die Anderen müssen falsch liegen
  • laut eigener Aussage etwas untersetzt
  • nicht an Leistung interessiert
  • widerspricht sich ständig selbst
  • fährt Mofa
  • mit die meisten Posts, ziemlich oft während der typischen Arbeitszeit
  • will nicht persönlich angegangen werden, greift aber ständig Andere an

Aso, jetzt hab ich's kapiert :D
 
Manche mehr, manche weniger, aber hier verlieren gerade alle.
Die Mods sollten endlich mal einschreiten, auf den Traffic verzichten und das Thema dicht machen.
Als Mountainbiker ist es nur noch peinlich, was hier von allen Seiten von sich gegeben wird.

Fahrt Fahrrad oder E-Bike und genießt es. Es gibt so viel brennendere Themen, über die man sich den Kopf zerbrechen sollte.
 
Das wird wohl einer der Gründe sein. Früher haben sich abseits der Bikeparks fast ausschließlich Mountainbiker aufgehalten, die Erfahrung in dem Sport hatten, jetzt kommt jeder rauf und runter dann eben mit der Bergrettung.
Ich kann mir schon vorstellen das das passiert. Aber, falls jetzt durch das E-Bike mehr Leute mit dem Mountainbiken anfangen, müssen diese auch gelegenheit bekommen die entsprechenden Fähigkeiten zu lernen.

Die erfahrenen Mountainbiker von früher sind ja auch nicht als solche geboren sondern haben irgendwann mal damit angefangen Erfahrung zu sammeln.

Abgesehen davon geben die 30% E-Bike Anteil an den unfällen in ganz österreich eh keine allzu große Abweichung her. Es sei denn der E-Bike Anteil ist deutlich kleiner als 30%.


Ich halte die Verlinkung von oder den Verweis auf Statistiken in so einem Forum zu den meisten Fragestellungen für einigermaßen nutzlos. Um wirklich seriös einen Sachverhalt zu evaluieren, bräuchte es viel mehr Daten, von viel mehr Untersuchungen und mehr Transparenz zum Ermittler und der Methode. Das, was hier gepostet wird, führt durch die Qualität und Quantität zu keinem Erkenntnisgewinn und dient ja hauptsächlich dem Zweck, die eigene Position zu stärken. Wenn ich ange genug suche, finde ich die Statistik, die mir Recht gibt.
Das stimmt wohl.
Ich finde mich häufig in Diskussionen darüber, wieso man aus dieser oder jener Statistik ehr nicht das ableiten kann was der Poster der Statistik damit untermauern will.
 
… kann ich das zumindest aus anekdotischer Evidenz bestätigen. Mit den Verkaufszahlen im Hinterkopf haben wir uns im Sommerurlaub in Pontresina/Schweiz mal den Spass gemacht, auf dem Radweg Richtung Berninapass (S0 mit leicht trailiger Geländestufe) Biker nach E- und MTB getrennt zu zählen - in der vollen Erwartung, die Verkaufszahlen bestätigt zu sehen. Wir waren sehr überrascht, dass wir ungefähr 75% MTB zu 25% EMTB gezählt haben. Fernab von repräsentativ, für mich überraschend, aber zeigt für mich, dass Bestand und Kauf. eben nicht ganz dasselbe sind, und auch Bestand nix über Nutzung sagt. Da bräuchte man einen Vergleich über Kilometerleistung oder Zeit.

Fazit: MTB als Sport ist fern davon, zu verkümmern. Die Verkäufe ändern sich halt, aber der Rad Gesamtmarkt kaum. Es findet halt ne Verschiebung der Verteilung innerhalb der Radtypen statt.
Kann ich, wie schon geschrieben, auch aus meiner Beobachung so bestätigen...auf den Hometrails weniger, im alpinen Raum mehr... würde sagen im Schnitt vielleicht 80/20.

Da wir uns ja langsam dem Beitrag 2.750 nähern und damit der Antwort auf die Eingangsfrage mal meine Thesen dazu:

Nein, das MTB das artgerecht genutzt wird verkümmert nicht, es stagniert vielleicht. Es wird teilweise ergänzt durch ein E-MTB, manchmal ersetzt.

Dass die Verkaufszahlen einbrechen liegt imho zum einen daran, dass im Bereich MTB als Fortbewegungsmittel der Markt komplett gesättigt ist. Jeder hat in den letzten 5 Jahren eines gekauft, und die halten halt ewig wenn sie nicht hart rangenommen werde.
Zum anderen daran, dass Neukäufer die was zum Touren suchen eher E-MTBs kaufen.

So in etwa würde ich mal reingehen 🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
Trotzdem ja nicht uninteressant, darauf hinzuweisen, dass die Zahlen ins Verhältnis gesetzt gehören. Der Beitrag vom sebhunter suggeriert ja, dass Ski fahren gefährlicher ist, als E-Biken, was sich ja nicht ableiten lässt, so lange man die Summe der Sportler oder sogar Sport getriebenen Stunden nicht kennt.
Statistisch ist Radfahren wahrscheinlich gefährlicher, da die meisten Radfahrer sich im Straßenverkehr bewegen.

Lässt man den Straßenverkehr außen vor hat Skifahren eindeutig das höhere Verletzungspotential.


In unserer Region sieht man inzwischen viel ältere Menschen auf E-Trekkingrädern entspannt die Forststraßen zu den einschlägigen Ausflugsalmen erklimmen. Bergab sind dann doch einige überfordert. 3 Bar Luftdruck in den sparsam profilierten Reifen und 15% Gefälle auf losen Untergrund sind halt interessant zu fahren.
:)

Das ist ein Tätigkeitsfeld für die Bergwacht das vor einigen Jahren noch nicht existent war. Die schwere der Unfälle ist meist völlig überschaubar und die Bergung simple. Im Vergleich zu den klassischen Bergsportarten
Kann sein das das dort so ist, auch wenn ich mir etwas mehr Informationen von einem Artikel gewünscht hätte. zahlen im vergleich der letzten Jahre z.b.

Dann ist als nächstes interessant was die ursachen sind. höhere unfallgefahr weil ein Ebike schneller bergauf fährt halte ich für unwahrscheinlich. auch mit dem ebike ist man bergauf in der Regel nicht schneller als mit einem normalen Fahrrad in der ebene. es dürfte da keinen unterschied bei der Gefahr geben. Zumindest fällt mir jetzt kein Grund ein wieso es einen unterschied machen sollte wenn ich 15 kmh bergauf oder in der ebene fahre, bezogen auf das unfallrisiko.

Bergab wiederum macht der motor keinen nennenswerten unterschied.
Liegt es also daran das momentan viele anfänger, die vorher nicht in den bergen rad fahren waren unterwegs sind?

zuletzt ist natürlich interessant ob das ein lokales ding ist oder ein generelles. Dafür müsste man allerdings, wie zuvor bereits besprochen die nutzungen von ebikes und normalen bikes kennen und das ins verhältnis mit den unfallstatistiken setzten.
das liegt eher daran, das inzwischen viele ältere Menschen E-bike fahren. Bei denen hat ein Sturz höhere Konsequenzen wie bei jüngeren Fahrerinnen.
 
Liegt es also daran das momentan viele anfänger, die vorher nicht in den bergen rad fahren waren unterwegs sind?
Mit einem ehemaligen Arbeitskollegen, Rennradfahrer und viel in den Bergen mit der Familie am Wandern, habe ich die eBike Entwicklung auch schon diskutiert. Er ist im Bündnerland aufgewachsen und das sind ohnehin Leute, die es immer wieder in die Berge zieht und darum auch häufig dort anzutreffen.

Ein Szenario ist ihm mehrmals aufgefallen und ist bei den Einheimischen bekannt: Älteres Ehepaar, Mietbike, vielleicht zu Hause schon lang nicht mehr gefahren, aber im Urlaub, wieso nicht? Dann den Hügel hoch und oben realisiert man, dass man ja wieder zurück muss und plötzlich kommt Angst auf. Es gibt immer solche, welche die Bikes oben im Gasthof abstellen und zu Fuss ins Tal laufen, weil sie das Fahren plötzlich überfordert. Oder dann läuft man neben den Rädern leicht bremsend Richtung Tal. Teils völlig blockiert und fast panisch. Und das selbst auf Forstwegen, wo Mütter mit Kinderwagen unterwegs sind.

Das sind kaum echte Anfänger, sondern Leute, welche einfach mal mieten, ohne die weiteren Schritte zu bedenken. Vielleich gibt es mehr davon, als man meint.
 
  • wird politisch, obwohl keiner danach gefragt hat
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  • laut eigener Aussage etwas untersetzt
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  • mit die meisten Posts, ziemlich oft während der typischen Arbeitszeit
  • will nicht persönlich angegangen werden, greift aber ständig Andere an

Aso, jetzt hab ich's kapiert :D
Darf ich dich fürs Goonen begeistern?
 
.... Oder dann läuft man neben den Rädern leicht bremsend Richtung Tal. Teils völlig blockiert und fast panisch. Und das selbst auf Forstwegen, wo Mütter mit Kinderwagen unterwegs sind.
...
Ich war mit meiner Frau vor 20 Jahren oder so mal mit der Gondel MTB Meran 2000. Sie hat praktisch alles runter geschoben, am Rad lags nicht. Flachland ja, aber 15% Forststrasse runter - nein. Völlig normal.
 
Also sorry Leute, ich wollte ja nicht mehr, aber jetzt platzt mir doch der Kragen, wenn man hier permanent in solch Trump'schen oder AfD-Gebahren Wahrheiten verfälscht.

In dem von Dir zitierten Artikel steht, dass es mehr E-Bike Unfälle gibt und dass bei diesen die Schwere der Verletzungen zunimmt. Dies im Zusammenhang mit mehr Menschen, die E-Bike fahren (was ja dann logisch ist.)

Du machst daraus:

Bei E-Bikern sind Verletzungen im allgemeinen schwerer (sinngemäß:...als bei motorlosen Bikern.)

Davon steht kein Wort in dem Text.
Motorlose Mountainbiker und deren Verletzungshäufigkeit und Schwere werden nicht erwähnt.
"häufen sich schwere Unfälle mit E-Mountainbikes, berichtet die BG-Unfallklinik Murnau. Demnach gab es zuletzt einen deutlichen Anstieg – sowohl bei der Zahl der Verunglückten als auch bei der Schwere der Verletzungen."

Gegenüber was soll es sonst ein Anstieg der Schwere der Verletzungen geben? Skifahrern etwa?



alternativ:
"Mit den E-Mountainbikes steigt Medizinern zufolge die Zahl der Unfälle... Stuby verweist auch auf Zahlen des Statistischem Bundesamtes. Demnach haben sich von 2014 bis 2024 die Unfälle allgemein mit E-Bikes - oder Pedelecs - mehr als verzehnfacht. Zudem endeten E-Bike-Unfälle häufiger tödlich als Unfälle mit Fahrrädern ohne Hilfsmotor... Auch die Verletzungsschwere nehme zu"
https://www.sueddeutsche.de/bayern/...urn-newsml-dpa-com-20090101-250721-930-820566



Tiroler Versicherung:
"Erste Verletzungsanalysen zeigen nun: E-Mountainbiker verletzen sich im Durchschnitt schwerer als reguläre Mountainbiker."
https://www.tiroler-versicherung.it/Service/TIROLER-News/E-Mountainbiken-Trendsport-unter-Strom
 
Ich war mit meiner Frau vor 20 Jahren oder so mal mit der Gondel MTB Meran 2000. Sie hat praktisch alles runter geschoben, am Rad lags nicht. Flachland ja, aber 15% Forststrasse runter - nein. Völlig normal.
Darum hat der Kollege auch explizit Mütter mit Kinderwagen erwähnt um zu verdeutlichen, dass es teils Gefälle ist, das nicht der Rede wert ist.
 
Offensichtlich hält die mordsmäßige Gefahr niemanden davon ab trotzdem E zu kaufen und nicht sein Leben zu retten mit einem amischen Bike.
 
"häufen sich schwere Unfälle mit E-Mountainbikes, berichtet die BG-Unfallklinik Murnau. Demnach gab es zuletzt einen deutlichen Anstieg – sowohl bei der Zahl der Verunglückten als auch bei der Schwere der Verletzungen."

Gegenüber was soll es sonst ein Anstieg der Schwere der Verletzungen geben? Skifahrern etwa
Gegenüber früher, als es noch weniger E-Biker/Unfälle gab. Versteht eigentlich jeder.

Hat nix mit der Häufigkeit/Schwere von MTB-Unfällen zu tun.

Aber das passt halt nicht in Dein Weltbild, gell.
 
Tiroler Versicherung:
"Erste Verletzungsanalysen zeigen nun: E-Mountainbiker verletzen sich im Durchschnitt schwerer als reguläre Mountainbiker."
https://www.tiroler-versicherung.it/Service/TIROLER-News/E-Mountainbiken-Trendsport-unter-Strom

Ja natürlich. Ebiker sind meistens älter, unerfahrener und unfitter als biker.
vor allem die jüngern biker steigen nach einem Sturz wieder aufs bike, bei dem ältere ebiker nach Murnau geflogen werden.
 
kann man bitte noch mit der wasserwacht abgleichen? wegen den tretbooten.
Etwas Geduld! Ich warte noch auf die Rückantwort von C.J. Parker, alias Pamela, der Schwester von @anderson. David H. hat keine Zeit, der muss noch die Burgersoße aus dem Hotelteppich wischen und danach will irgendso ein Auto was von ihm!
 
Kann mal jemand das Ergebnis der knapp 2600 Kommentare in 2-3 einfachen Sätzen zusammenfassen bitte? 😂😂

Alle blöd. Nein du. Du. Böse neue Technik. Niemand will mehr echten Sport machen. E-MTBs sind auch sport. Nein. Doch. Oh. Ohne mich. Im Alter gibt's Muskelabbau. Ich mach mit Motor mehr Abfahrten in gleicher Zeit. Nein du hast keine Ahnung, denn eigentlich geht's um die Auffahrt und nicht die Abfahrt. Echte Kerle verdienen sich die Abfahrt selber. Achso. Früher war alles besser. Durch den Motor gibt's viel mehr Unfälle. Nein, die Statistik ist falsch. Doch, die Statistik ist richtig. Ich les nur was ich lesen will. Ich versteh nur was ich verstehen will. Meine Meinung ist die richtige und gilt für Alle. Amen und schönen Sonntag dann.
 
Kann mal jemand das Ergebnis der knapp 2600 Kommentare in 2-3 einfachen Sätzen zusammenfassen bitte? 😂😂
Kein Problem, für mich ist der Konsens, nach über 100 Seiten mitlesen hier, dass ich meinRage, mein Stumpy evo mein Coal, mein Levo SL , Junior und mein Hello Dave, meine 2 Dörten und meine 2 Univega Pendelschlampen verkaufen werde, weil ich jetzt sicher bin, dass ich mit dieser MTB" COMMUNITY" nix mehr zu tun haben will☝️

Käse, ich freu mich darauf wieder mit meinem Junior und seinen Kumpels zu fahren.
Die sind einfach lockerer, als die Leute hier.
Und nein, das sind keine Marketing-Opfer und Dummköpfe, sondern machen sich durchaus Gedanken über Nachhaltigkeit, Zukunft dieses Planeten etc.
Ach ja zum Kapitel Pedelec =Motorsport.
Mein erstes MTB habe ich mir 89 geholt, um Kondition für die Wochenenden auf der Crosssstrecke und Endurorennen zu verbessern.
Will damit sagen gegen die körperlichen Belastungen ernsthaften Motorsports im Gelände ist dieses Bio- Mountainbiken eher für kleine Mädchen und alte Männer ( zu letzer Kategorie gehöre ich ja mittlerweile auch fast😆)
 
Kann mal jemand das Ergebnis der knapp 2600 Kommentare in 2-3 einfachen Sätzen zusammenfassen bitte? 😂😂
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