Wichtigste Fahrtechnik-Tipps

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Bevor ichs nicht mehr präsent habe, liste ich mal die für mich wichtigsten Fahrtechnik-Tipps auf, gerne korrigieren / ergänzen:

  1. Blickführung
    1. Weit genug vorausschauen (wo man in 2-3 Sekunden ist) und zwar dahin, wo man hinfahren möchte (nicht: oh kacke, da ist ein Baum, ich will nicht gegen den Baum fahren, ich schau Richtung Baum, oh mist ich bin gegen den Baum gefahren).
    2. Auf keinen Fall die ganze Zeit direkt vors Vorderrad schauen. Man kann den Blick zwar auch wandern lassen, aber man muss gesehen haben, was gleich an Hindernissen, Kurven etc. kommt.
    3. Nicht mit dem Blick an einem Hindernis kleben bleiben.
    4. Muss man alles aktiv trainieren (dranbleiben!).
  2. Stufen abrollen
    1. super wichtig ist, dass man nah zum Lenker geht und die Arme komprimiert, damit man "Arm-Federweg freigeben" kann sobald das Vorderrad die Stufe runter rollt. Das ist finde ich eine der einfacheren Dinge - sobald man das so macht, sind abrollbare Stufen kein Problem mehr. Damit erst habe ich auch den Sinn der Aktiv-Position so richtig verstanden - aus der heraus kann man Arm- und Bein-Federweg sowohl freigeben für Stufen als auch Schläge absorbieren - man lässt das Rad unter sich arbeiten
  3. Drops fahren
    1. Schiebe das Rad unter dir durch. Mach das Vorderrad leicht , sodass es nicht den Drop vor dem Hinterrad "runterfällt" - und man potentiell "otb" (over the bar) gehen würde. Timing am besten so, dass beide Räder gleichzeitig den Boden berühren.
  4. Bremse kennen lernen und richtig dosieren können
    1. Man muss seine Bremse kennen lernen und wissen, bei welchem Hebeldruck sie leicht, mittel oder stark verzögert und wann sie blockiert. Unkontrollierte Vollbremsung im steilen Gelände -> man geht otb. Andererseits ist es schlecht, wenn man aus Angst davor v.a. die Vorderradbremse viel weniger nutzt als sinnvoll wäre. Nur über die Vorderradbremse bekommt man genug Bremspower.
    2. Man kann üben, wann die Bremse blockiert, indem man das Rad schiebt und die Hinterradbremse zieht sodass sie fast zu ist. Wenn sie blockiert (hört man, weil das Rad dann nicht mehr rollt, sondern über den Boden gezogen wird), löst man die Hinterradbremse wieder etwas. Um das bei der Vorderradbremse zu erfühlen, kann man das genauso machen bzw. sogar das Hinterrad dabei anheben und das Rad über das Vorderrad bei gezogener Bremse schieben und man wird feststellen, dass man viel stärker am Hebel ziehen muss, damit die Vorderradbremse blockiert -> fand ich ganz beruhigend, dass wenn ich beide Bremshebel gleich weit ziehe und die Hinterradbremse gerade so blockiert, dass dann bei der Vorderradbremse auf jeden Fall noch etwas Luft ist bis zum Blockieren (bei einer gut eingestellten, gewarteten, nicht komplett unterschiedlich abgefahrenen Bremse)
  5. Sprünge
    1. Vermeiden, dass das Hinterrad hoch katapultiert wird und man stark frontlastig landet oder otb geht
      1. Wenn das Hinterrad hoch katapultiert wird, hat man die falsche Positionierung auf den Bike. Wahrscheinlich hat man aus Panik versucht, den Sprung zu schlucken, weil man Angst davor hat, weit zu fliegen oder nicht zu wissen, wie sich der Flug anfühlen wird. Beine nicht einknicken lassen an der Kante vom Sprung. Mit Körper zentral über dem Tretlager bleiben. Das kann bei einem steilen Absprung bedeuten, dass man deutlich aufrechter und weiter vorne ist als man es intuitiv machen würde. Langsam anfangen, ein Gefühl für Sprünge bekommen und sich dann nach und nach steigern.
    2. "Dead Sailor" vermeiden
      1. Achtung, teils nur meine Erfahrung / mein Lernweg, evtl. war der suboptimal, gerne korrigieren: bewege das Rad in der Luft. Wenn man erstarrt, hat man keine Kontrolle und es fühlt sich richtig mies an, wenn man das Gefühl hat, dass das Vorderrad fällt, das Hinterrad steigt und man nichts dagegen tun kann. Step 1 kann z.B. sein, den Lenker etwas an sich heran zu ziehen (⚠️oder ist das doof, weil man sich dann evtl. das als Korrektur zum Fehler 5.1 angewöhnt statt durch die richtige Körperpositionierung?), Step 2, den Lenker zu drehen (z.B. kurz nach rechts und dann wieder gerade), Step3 whippen
  6. Du kannst das Rad stärker neigen als du denkst
    1. Das hilft v.a. dabei, in Kurven schnell zu bleiben und engere Kurven fahren zu können. Die Seitenstollen sind extra dafür da, nutze sie. Mach Trockenübungen auf nem Parkplatz, indem du langsam fährst und dabei ausprobierst, wie stark du das Fahrrad zur Seite neigen kannst bzw. wie extrem du dich generell auf dem Fahrrad bewegen kannst - wenn man das noch nie gemacht hat, wird man überrascht sein, was für extreme Positionen möglich sind
  7. Pumpen
    1. Auf einem Pumptrack kann man super üben, wie man Speed durch pumpen generieren kann. Wenn man gar nicht mehr pedalieren muss, macht mans richtig. Kann man auf dem Trail super einsetzen und ist auch ein Schritt zur Körper-Bike-Trennung

Kurventechnik ist auf jeden Fall noch wichtig, da braucht man aber denke ich mehr Text und Bilder dazu. Ebenso der Bunnyhop.

Hab ich was falsches geschrieben oder was vergessen, womit man sich die ersten 1-2 Jahre Mountainbiken beschäftigen sollte? Eine Reihenfolge sollte man denke ich nicht zu dogmatisch sehen, sonst kanns sein, dass man den Spaß etwas verliert. Ich habe die Punkte nur nummeriert, um sich darauf beziehen zu können / etwas Struktur drin zu haben. Meiner Meinung nach kann man alles dann üben, wann man möchte. Wenn man Richtig Bock auf Drops und Sprünge hat und jemand euch erzählt, man müsse erstmal Blickführung, Kurventechnik und Bremstechnik perfektionieren bevor man über Sprünge nachdenkt, dann muss man nicht auf denjenigen hören, man kann auch Sprünge trainieren bevor man Kurven perfekt fahren kann bevor man sich das biken verleidet weil es zur Arbeit wird.
Bestimmt gibts auch schon irgendwo im Netz so eine Zusammenstellung, ich hab sie nur noch nicht gefunden.
Gibt natürlich auch noch weitere, fortgeschrittene Techniken wie Hinterrad versetzen per Stoppie in Spitzkehren, Trackstand, Manual...
"Ultra-Basics" wie "nur der Zeigefinger am Bremshebel", "was ist die Aktivposition", "Körperschwerpunkt sollte generell zentral über dem Tretlager sein", "schwere Füße, leichte Hände" hab ich auch weggelassen
 
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Rechtzeitig vor der Drop-Kante die Bremse los lassen, und gerade bei längeren Flugzeiten bloß nicht auf die Idee kommen, in der Luft die Bremse zu ziehen. Gibt nen Drehimpuls nach vorne, den man in den allermeisten Fällen nicht will - außer einer viel zu hecklastige Landung ist absehbar.

Und: Tief bleiben. (Sage ich mir tatsächlich in Gedanken oft wörtlich so, wenn's drum geht, in sprunglosem Gelände schnell am Boden zu bleiben.)
 
Zum Thema Blickführung:
Vertraut auf euer Bike! Ihr werdet erstaunt sein, was es von selbst erledigt! (Soll heißen: achtet nicht auf jeden kleinsten Stein/Wurzel etc.)
Viele vermeintlich rutschige Stellen überwindet es ohne Rutschen und wenn doch, fängt es sich von selbst so gut, wie man es selbst nicht besser machen könnte. Bleibt entspannt (am Lenker, aber auch im gesamten Körper) und lasst das Bike arbeiten. Dadurch könnt ihr euch wiederum mehr auf eure Blickführung konzentrieren.
Dieser Tipp ist so gut wie bei allen Aktivitäten gültig.
 
Zum Thema Blickführung:
Vertraut auf euer Bike! Ihr werdet erstaunt sein, was es von selbst erledigt! (Soll heißen: achtet nicht auf jeden kleinsten Stein/Wurzel etc.)
Viele vermeintlich rutschige Stellen überwindet es ohne Rutschen und wenn doch, fängt es sich von selbst so gut, wie man es selbst nicht besser machen könnte. Bleibt entspannt (am Lenker, aber auch im gesamten Körper) und lasst das Bike arbeiten. Dadurch könnt ihr euch wiederum mehr auf eure Blickführung konzentrieren.
Dieser Tipp ist so gut wie bei allen Aktivitäten gültig.
Ich geb dir einerseits recht, würde aber andererseits einwenden wollen, dass der Tipp nicht unbedingt Anfänger tauglich ist. Wenn man mal die grundsätzlichen Dinge richtig macht, die Position auf dem Bike passt genauso wie die prinzipielle Linie, dann ist das völlig richtig, dass man das Bike ruhig machen lassen kann. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann kann das durchaus auch schief gehen.
 
Ich geb dir einerseits recht, würde aber andererseits einwenden wollen, dass der Tipp nicht unbedingt Anfänger tauglich ist. Wenn man mal die grundsätzlichen Dinge richtig macht, die Position auf dem Bike passt genauso wie die prinzipielle Linie, dann ist das völlig richtig, dass man das Bike ruhig machen lassen kann. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann kann das durchaus auch schief gehen.
Anfängern helfen Tipps auf jeden Fall. Aber Bike machen lassen zähle ich nicht dazu. Das kommt erst mit der Erfahrung und schrittweise, wenn ich sicher zentral im Bike stehe, dosiertes Bremsen, Kurventechnik und Lenker gerade halten kann. Solange die Angst mitfährt, besser die Kontrolle behalten...
 
Zum Thema Blickführung:
Vertraut auf euer Bike! Ihr werdet erstaunt sein, was es von selbst erledigt! (Soll heißen: achtet nicht auf jeden kleinsten Stein/Wurzel etc.)
Da verstehe ich den Widerspruch zum TE nicht: Man soll schauen wo man hin fährt und eben nicht auf jede kleine Gefahr achten:
Weit genug vorausschauen (wo man in 2-3 Sekunden ist) und zwar dahin, wo man hinfahren möchte (nicht: oh kacke, da ist ein Baum, ich will nicht gegen den Baum fahren, ich schau Richtung Baum, oh mist ich bin gegen den Baum gefahren).
Ist doch genau das: Man registriert die Wurzel, die man in 2 Sekunden überfährt (und wird nicht von selbiger überrascht), aber man schaut schon was als nächstes kommt.
 
das mit der Blickführung besser um die Kurve kommen ist auch so eine Legende. Klar schaue ich dorthin, wohin ich fahren will. Aber würde ich z.B. nur den Kopf in die Richtung drehen, nutzt das gar nix. Entscheidend bei der "Blickführung" ist, dass sich dabei der Oberkörper mit Hüfte in die Richtung dreht, idealerweise liegt der äußere Oberschenkel dann am Oberrohr und das innen liegende Knie/Bein dreht zusammen mit der Hüfte nach außen! Genau so missverständlich für Anfänger ist der "Druck aufs Vorderrad"-Slogan, wenn nicht klar dazu gesagt wird, dass der eben NICHT dadurch zustande kommt, indem man Druck auf den Lenker gibt🙄
 
das mit der Blickführung besser um die Kurve kommen ist auch so eine Legende. Klar schaue ich dorthin, wohin ich fahren will. Aber würde ich z.B. nur den Kopf in die Richtung drehen, nutzt das gar nix. Entscheidend bei der "Blickführung" ist, dass sich dabei der Oberkörper mit Hüfte in die Richtung dreht, idealerweise liegt der äußere Oberschenkel dann am Oberrohr und das innen liegende Knie/Bein dreht zusammen mit der Hüfte nach außen!

Bei den wenigsten dreht sich der Kopf alleine. Bei den meisten dreht sich eben mit dem Kopf auch der Oberkörper und Hüfte immer ein Stück mit. Deshalb ist meiner Meinung nach schon was dran mit der Blickführung und aus meiner Erfahrung hilft es den allermeisten schwierige Kehren zu fahren. Vor allem wenn man das Hinterrad versetzen muss.
 
Hallo, ich hatte letztes Monat das Vergnügen einen Tag lang in Madeira geshuttlet zu werden. Leider habe ich durch eine schlechte Bewegung beim Bike auf den Trailer heben (nach der ersten von 7 Abfahrten )meine operierte Schulter überbelastet. Schmerzen der Hölle, Normalerweise hätte ich aufhören sollen und der Tag wäre gelaufen. Ich hab die Zähne zusammen gebissen und mich an einen Tipp erinnert den ich irgendwo mal aufgeschnappt habe. Klein machen : d.h bei meinen 190cm mich wirklich tief gesenkt, tief in den Knien und so tief wie möglich den Oberkörper. Der ganze Schwerpunkt aber schön mittig. Bei Tiefen Stufen im Gegensatz zu meiner normalen Fahrweise richtig nach vorne gedrückt und das Vorderrad gefühlt viel mehr belastet. Kein nach hinten lehnen mit dem Arsch sondern genau das Gegenteil. Dadurch habe ich immer perfekten Grip am VR gehabt und dem washout entgegen gewirkt. Irgendwie habe ich die schläge auf die Schulter dadurch auch besser aufnehmen können. Ich war zwar der letzte in der Gruppe und relativ langsam, trotz anhaltender Schmerzen konnte ich die schwersten Abfahrten ziemlich sicher bewältigen. Auf der letzten Abfahrt bin ich dann aber doch zweimal otb gegangen. Glucklicherweise nichts passiert da Tempo sehr gedrosselt. Konzentration war am Ende. Zum Szenario: Nass und feucht, roter Sand, Wurzeln, Felsen, Eukalyptusblätter, eng verbockt, steil, off Camber, blind, Rental Bike, quasi die schwersten Strecken die ich jemals gefahren bin. Das klein machen und eher nach vorne lehnen hat wirklich gut funktioniert. Vielleicht kann das jemand von euch bestätigen, denn die Körperposition war eigentlich aus der Not geboren um meine Schulter zu entlasten.

Edit: Punkt 2 Stufen abrollen und Punkt 6 Bike neigen haben mir an dem Tag den Arsch gerettet. Zusammengefasst war das das Resultat von "klein machen"
 
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Naja, wer groß ist muss halt wirklich tief runter. Mir tun daher (1m SL) immer höllisch die Oberschenkel brennen wenn es länger wie 3min bergab geht.
Das mit dem nach-hinten-lehnen ist natürlich kritisch, da man aus der Balance kommt. Umsomehr wenn man relativ aufgerichtet fährt. Das hängt aber stark von dem eigenen Rad ab, wie man den Lenker usw hat.

Alles kein Grund nicht schnell zu sein, Alden Pate zB., Rad hat ganz normale Maße übrigens.
 
Naja, wer groß ist muss halt wirklich tief runter. Mir tun daher (1m SL) immer höllisch die Oberschenkel brennen wenn es länger wie 3min bergab geht.
Das mit dem nach-hinten-lehnen ist natürlich kritisch, da man aus der Balance kommt. Umsomehr wenn man relativ aufgerichtet fährt. Das hängt aber stark von dem eigenen Rad ab, wie man den Lenker usw hat.

Alles kein Grund nicht schnell zu sein, Alden Pate zB., Rad hat ganz normale Maße übrigens.
wenn ich im Stehen die Beine halbwegs durchdrücke (locker, nicht steif), fahre ich so eine Stunde lang den Berg runter ohne dass die Oberschenkel brennen. Dabei steh ich fast immer lotrecht auf dem Tretlager, so wie bei Roxybike oben - es sei denn, ich muss kurz wegen Hindernissen Vorder- oder Hinterrad entlasten. Tief runter bedeutet nicht, in den Beinen abzuknicken, sondern den Oberkörper zu beugen. Den Fehler hab ich früher aber auch gemacht. Da fingen die Muskeln irgendwann zu zittern an...
 
wenn ich im Stehen die Beine halbwegs durchdrücke (locker, nicht steif), fahre ich so eine Stunde lang den Berg runter ohne dass die Oberschenkel brennen. Dabei steh ich fast immer lotrecht auf dem Tretlager, so wie bei Roxybike oben - es sei denn, ich muss kurz wegen Hindernissen Vorder- oder Hinterrad entlasten. Tief runter bedeutet nicht, in den Beinen abzuknicken, sondern den Oberkörper zu beugen. Den Fehler hab ich früher aber auch gemacht. Da fingen die Muskeln irgendwann zu zittern an...
+1.
Du stehst mit Deinem Gewicht auf dem Tretlager, und die Arme steuern nur, stützen eigentlich nicht. Aber damit die Beine gestreckt bleiben und die Arme noch. genug Federweg zum Strecken haben können, musst Dich halt in der Hüfte ziemlich einklappen. Für mich immer das Gefühl, als wolle ich in den Lenker beissen. Dann klappt es eigentlich am besten.
 
Jo klar 🤣 - bei 1m SL. Auf Flowtrails ala Finale muss man noch Pumpen können, klar. Aber wenns steil wird und verblockt, würde ich bei euerm "Hinge" straight über den Lenker gehen.
Geht schon, komme klar. Muss halt weiter trainieren.

So jemand wie Alden Pate ist im Vergleich zu mir ein Schrank, vielleicht sollte ich auf Muckibude und Steaks machen. Aber das holt die 45 Jahre auch nicht zurück.
 
Jo klar 🤣 - bei 1m SL. Auf Flowtrails ala Finale muss man noch Pumpen können, klar. Aber wenns steil wird und verblockt, würde ich bei euerm "Hinge" straight über den Lenker gehen.
Geht schon, komme klar. Muss halt weiter trainieren.

So jemand wie Alden Pate ist im Vergleich zu mir ein Schrank, vielleicht sollte ich auf Muckibude und Steaks machen. Aber das holt die 45 Jahre auch nicht zurück.
wenn sich dabei dein Bauchnabel über dem Lenker befindet, ist dein Rad zu kurz😄
 
wenn sich dabei dein Bauchnabel über dem Lenker befindet, ist dein Rad zu kurz😄
490 reach gemessen, passt schon...hab leider nur ein 2016 Foto von mir selbst, 26" am Freefall: 26280603064_9eea6c47ca_o.jpg
 
Tief über Hinge, nicht Squat.
Sagt auch Ben Cathro:

Und auch Rémy Métailler fährt in Grundposition mit eher gestreckten Beinen (ab etwa Minute 3):


(Brauchen wir einen parallelen Diskussionsfaden, um diesen übersichtlich zu halten? Oder kann @Venyo den ersten Beitrag bearbeiten, wenn sich weitere wichtige Tipps herauskristallisieren?)
 
Und auch Rémy Métailler fährt in Grundposition mit eher gestreckten Beinen (ab etwa Minute 3):
Das hatte mich in Finale auch mal gekillt. Wenn man den ganzen Tag mit halb gebeugten Knien fährt fangen die Oberschenkel an zu brennen und irgendwann bekommt man Krämpfe und es geht nichts mehr.
Hab dann auch drauf geachtet, dass ich in weniger technischen Stellen bzw. Streckenabschnitten mit fast gestreckten Beinen fahre (und möglichst locker auf den Pedalen stehe) und nur wenn nötig die Knie anwinkle. Der Unterschied ist deutlich und man kommt wesentlich entspannter durch den Tag :daumen:
 
Jo klar 🤣 - bei 1m SL. Auf Flowtrails ala Finale muss man noch Pumpen können, klar. Aber wenns steil wird und verblockt, würde ich bei euerm "Hinge" straight über den Lenker gehen.
Geht schon, komme klar. Muss halt weiter trainieren.

So jemand wie Alden Pate ist im Vergleich zu mir ein Schrank, vielleicht sollte ich auf Muckibude und Steaks machen. Aber das holt die 45 Jahre auch nicht zurück.
Nicht 100% Hinge. Schon klar. Aber generell geht man erst mal über die Hüftbeugung tief und nicht mit den Knien. Wer bei langen Abfahrten ermüdet macht das sicher falsch
 
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