Überflüssiges Relikt?: Warum Hardtails noch immer Sinn ergeben

Ich liebe mein HT!!! Und ja, ich habe es mir nach Jahrzehnten der Vollfederung v.a. als Winterschlammschleuder aufgebaut. Mittlerweile nutze ich mein Podsol (von BC) nach Lust und Laune.
Ein "HT vs. FS - Battle" gibt es für mich nicht, beides sind coole Biketypen mit viel Sinn
(im Gegensatz zu E-... 😜)!
 
Mir gingen beim XC-Fully die ganzen Lagerpunkte und deren Anfälligkeiten bei Schmodder und Regen richtig auf die Nerven. Das Ding federte beeindruckend alles weg, nahm mir damit aber auch irgendwie die notwendige Aufmerksamkeit und vor allem die Direktheit des Fahrens im Gelände.
Mit den neuen Hardtails kamen dann "komfortablere" durchdachte Rahmen und breitere Reifen und schwupps war das Fully obsolet. Ich fahre zwar im Moment tatsächlich mehr Gravel, dass findet jedenfalls dort seine spürbare Grenze, wenn es mit dem Hardtail abseits von Forst- und Feldwegen zu Sache geht.

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Als einziger HT Fahrer in einer Gruppe Fully-Fahrer hat man bergab Nachteile. Entweder man steht da drüber oder man ist genervt.
Man muss nur die Strecken besser kennen als die Fully Fahrer oder mehr biken gehen als die, dann geht das schon :D

Als n+1 Ergänzungsrad ist das HT super. Macht auf nicht so anspruchsvollen Trails einfach mehr Spaß. Oder eben wenn die restlichen Mitfahrer ansonsten nicht so schnell sind berg ab.
Aber für die Single-Bike Lösung (unter zwang) wäre es nix für mich. Da brauchts ein Enduro Fully als Allrounder. Als Ergänzung zu den vorhanden Fullys ist das HT (bei mir Radon Cragger) aber spitze.
 
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war "auf Hardtails lernt man fahren!" schong?

Wie dem auch sei, bei mir hat das nicht funktioniert aber ich habe relativ simpel (Wartungsaufwand, Set Up, Invest) festgestellt, dass dieses Mautenbaiken auch ganz nett ist - und bei Aufbau des Ripleys beim Einstellen der Schaltung gedacht "am HT wärst jetzt schon fertig!" :awesome:
 
"damit fing alles an" ist doch schon irgendwie ein genialer Aufhänger.


Ode an das Hardtail 🚵‍♂️

Im Morgengrauen, wenn Nebel noch über den Trails hängt
und der Wald nur flüstert statt spricht,
stehst du da – schlicht, stark, bereit:
mein Hardtail.

Kein überflüssiger Schnickschnack,
kein Wippen im Hinterbau,
nur Rahmen, Reifen, Mut
und ein Stück Federweg nach vorn.

Du liebst den direkten Weg.
Jeder Stein erzählt eine Geschichte,
jede Wurzel fordert Respekt,
und meine Beine antworten mit Kraft.

Wenn der Trail sich windet
wie ein Band aus Erde und Laub,
spüre ich jeden Schlag,
doch genau darin liegt die Wahrheit.

Du zwingst mich zu fühlen:
den Boden, den Rhythmus,
den Puls des Waldes
unter rollenden Stollenreifen.

Bergauf wird aus Atem Feuer,
aus Schweiß ein stiller Schwur:
Noch eine Kurve. Noch ein Meter.
Noch ein Stück Himmel zwischen den Bäumen.

Und dann – die Abfahrt.

Der Wind reißt an meinem Lächeln,
der Trail fliegt mir entgegen,
und für einen Moment
gibt es nur Geschwindigkeit.

Oh Hardtail,
du bist keine Maschine –
du bist ein Versprechen:

Dass Freiheit manchmal
zwei Räder hat,
einen starren Hinterbau
und einen Trail,
der einfach weitergeht.

:love:
 
und morgen dann
"Überflüssiges Relikt?: Warum Bio-Bikes noch immer Sinn ergeben"

:awesome:
Na ja, also wenn der Artikel heute als Ragebait gedacht gewesen ist, ist der Schuss nach hinten los gegangen.

So viel Liebe aus allen Ecken hat’s hier doch schon lange nicht mehr gegeben. 🥰

(Ok, warten wir mal auf den ersten E-MTB-Hardtail Nutzer der sich äußert. 🫣)
 
Hardtails forever 😍

Mittlerweile bin ich zwar auch im Besitz von 2 Fullys (früher höchstens eins, bisweilen auch keins), weil die Dinger ja wirklich mittlerweile verdammt gut geworden sind. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würden ohne eine Sekunde nachzudenken die Fullys gehen und mein Lieblings Enduro-Hardtail bleiben. Macht einfach immer noch am meisten Spaß. Fahrtechnik und Spielen, statt Federweg und Warpgeschwindigkeit.
 
Na ja, also wenn der Artikel heute als Ragebait gedacht gewesen ist, ist der Schuss nach hinten los gegangen.

Näää, das ist der (wie man sieht, äußerst erfolgreiche) Versuch, alle Leute, die man zuletzt mit Artikeln über E-Bikes oder 32 verärgert hat, wieder sanft zu umschmeicheln und zurück ins Boot zu holen. Was hilft da denn bitte besser, als nochmal detailliert herauszuarbeiten, was für Heldentaten diese Menschen auf nem Hardtail regelmäßig vollbringen?

Morgen dann Zusammenlegung mit e-MTB-News. Mark my words :D
 
Cool, Hardtails!

Mein Commencal Meta HT hatte ich mir damals nur zum Bikebergsteigen aufgebaut. Bin heute immer wieder erstaunt was das Ding aushaelt. Verblockte Alpentrails, Tagestouren, kurzes Trailechnikgeballer mein Hardtail ist das Multitool.

Seitdem staubt das Fully ausser fuer die Bikeparkbesuche irgendwie ein. Auf dem Stoneman Austria war ich letztes Jahr dann doch auf eifersuechtig auf das Fully von meinem Spezl. Mann wird ja doch aelter und fetter.

Die momentane midlifecrisis neu Bike suche gestaltet sich trotzdem etwas schwierig. Ich starte bei Fullys und ende nach stundenlangem gesuche immer wieder bei Stahlhardtail und co. Ein Zeichen? :D
 
Hardtails machen einfach Spaß. Set it and forget it......
weniger Pflege- und Wartungsaufwand.
Ich habe auch eine Enduro für den Park und die Berge aber auf der Hausrunde ( in Brandenburg) macht das Hardtail einfach mehr Spaß. Kleine Wurzelfelder und Abfahrten allgemein werden wieder aufregend und kurzweilig.
Außerdem ist das Hardtail einfach der bessere Allrounder. XC, Marathon, All Mountain, Touren, Bikepacking und auch Enduro, Fahrtechnik vorausgesetzt. Alles mit einem Rad machbar.......

und bei den Classic Bike's sowieso.
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Zuletzt bearbeitet:
Generell bin ich mehr HT gefahren als was anderes und die schlichte Eleganz eines HT gefällt mir nach wie vor. Aber jetzt extra eins aufbauen oder eins zulegen, will ich nicht mehr. Es muss nicht gleich 200mm sein, aber Vollgefedert möchte ich nicht mehr missen.

Einzig das Dirt ist ein HT; macht auf dem Pumptrack auch Sinn...
 
"damit fing alles an" ist doch schon irgendwie ein genialer Aufhänger.


Ode an das Hardtail 🚵‍♂️

Im Morgengrauen, wenn Nebel noch über den Trails hängt
und der Wald nur flüstert statt spricht,
stehst du da – schlicht, stark, bereit:
mein Hardtail.

Kein überflüssiger Schnickschnack,
kein Wippen im Hinterbau,
nur Rahmen, Reifen, Mut
und ein Stück Federweg nach vorn.

Du liebst den direkten Weg.
Jeder Stein erzählt eine Geschichte,
jede Wurzel fordert Respekt,
und meine Beine antworten mit Kraft.

Wenn der Trail sich windet
wie ein Band aus Erde und Laub,
spüre ich jeden Schlag,
doch genau darin liegt die Wahrheit.

Du zwingst mich zu fühlen:
den Boden, den Rhythmus,
den Puls des Waldes
unter rollenden Stollenreifen.

Bergauf wird aus Atem Feuer,
aus Schweiß ein stiller Schwur:
Noch eine Kurve. Noch ein Meter.
Noch ein Stück Himmel zwischen den Bäumen.

Und dann – die Abfahrt.

Der Wind reißt an meinem Lächeln,
der Trail fliegt mir entgegen,
und für einen Moment
gibt es nur Geschwindigkeit.

Oh Hardtail,
du bist keine Maschine –
du bist ein Versprechen:

Dass Freiheit manchmal
zwei Räder hat,
einen starren Hinterbau
und einen Trail,
der einfach weitergeht.

:love:
Ist das von Al Bundy? Wusste gar nicht, dass der montenbaikt. In der Nacktbar.
 
Wesentlicher Nachteil von Hardtails: Sie sind gähnend langweilig für die Medien! Nur ein paar Rohre, verbunden in immer den etwa gleichen Winkeln und in immer den etwa gleichen Längen. Puh! 😱

Dann doch lieber abgefahrene High-Pivot-Konstruktionen mit zig Umlenkrollen und Dämpfer mit unzähligen Einstellmöglichkeiten, KI-gestützt konstruiert und automatisch geregelt! Yes! 😍
 
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