Neues Forbidden Reya: Erstes Down-Country-Bike der Kanadier – ohne High-Pivot

Preis wie z. B. das Santa Tallboy.
Das Sitzrohr mag mir hier nicht so richtig gefallen. Bei den schweren Forbiddenkarren passt es für mich besser.
Bike ohne E scheint noch immer gefragt zu sein, daher fein, dass Forbidden sich da etwas aus der bisherigen Zone herauswagt.
Die Bikegattung ist für mich auf jeden Fall eine fantanstische ganzjährig genutzte Ergänzung zum Enduro.
Fans der Marke könnten begeistert sein.
 
Kann vieles besser als das Spur V2 und hat für mich eine bessere Geo.
Die schlanke Form gefällt mir auch besser und die Farben sind 😍.
Und das geilste, es ist Remote Lockout ready! Mist, da passt alles.
Preis ist eigentlich auch ok für die Marke aber mal auf Rabatte warten…
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann vieles besser als das Spur V2
Das würde ich gerne selber mal erfahren oder im Vergleichstest Hören.

Wir sind viel mit den Kindern bei XC Rennen. Da kommt der kürzere Reach schon besser. KS mit 464mm bin ich noch nie gefahren.

Viele Trails hier in den Bergen sind mit reichlich engen Kehren gespickt. Da könnte es hinten etwas lang sein.
Aber halt nur reine Spekulation.

Und das geilste, es ist Remote Lockout ready!
Finde ich auch cool. Wobei man doch eh nur noch FA fährt😅
 
Bike ohne E scheint noch immer gefragt zu sein,
man merkt das sich die hersteller jetzt auf E ergänzungsräder konzentrieren.
mal sehn wie das läuft. ich würde strava weglassen wenn DD reifen montiert werden. das kann berghoch und bergab für Enttäuschungen sorgen.
für die aktionen im video bräuchte ich kein spezielles neues rad aber das ist ein schöner Lifestyle. im gegensatz zum gravel verkauft man hier halt wieder das modell einsamer wolf.
 
Das würde ich gerne selber mal erfahren oder im Vergleichstest Hören.

Wir sind viel mit den Kindern bei XC Rennen. Da kommt der kürzere Reach schon besser. KS mit 464mm bin ich noch nie gefahren.

Viele Trails hier in den Bergen sind mit reichlich engen Kehren gespickt. Da könnte es hinten etwas lang sein.
Aber halt nur reine Spekulation.


Finde ich auch cool. Wobei man doch eh nur noch FA fährt😅
Ja, bei S4 evtl. schon zu lang aber bei meiner Größe S3 passt das denke ich noch sehr gut.

FA könnte hier knapp werden mit dem Akku aber manuell ist mir sowieso lieber, wie auch beim Schaltwerk.
Find‘s einfach geil das Forbidden die Möglichkeit dazu bietet, ist ja nicht viel Aufwand mit einzupflegen.
 
Gerne mehr davon :D (sage ich als Mittelgebirgler)!
Auf jeden Fall :daumen:

Man muss bei den potenten Krass Country Rädern halt nur schauen das man diese nicht zu sehr Richtung Enduro verschiebt. Mit Reifen, Suspension usw. ist man da auch schon schnell wieder bei ü 14kg.

Über HeiHei, diverse Tallboy und TopFuel war eigentlich die letzten 10 Jahre immer ein Trailigeres CC bei mir im Bestand.

Das Reya ist ein sehr schönes Rad geworden und die Werbe Bilder aus diesem Bericht holen mich auch voll ab :love:

Was mir fehlt, wäre der zweite Flaschenhalter. Schaue da immer sehr neidisch auf die Epics.
 
Wow, endlich ein DC-Rad mit wirklich proportional mitwachsenden KS. (nicht nur +2mm pro Größe ;) )

Das unterscheidet sich dadurch auch wirklich vom gesamten Rest des Marktes, wo's ja nur mehr marginale Änderungen gibt. (wie eh schon mal geschrieben: Ripley 4 von 2019 vs. Ripley SL 2026, altes Spur zu neuem Spur, RM Element 2022 zu Element neu usw)

Würde ich (XL) sehr gerne mal probieren.
 
Wow, endlich ein DC-Rad mit wirklich proportional mitwachsenden KS. (nicht nur +2mm pro Größe ;) )
Ich finde den aspekt irgendwie besonders interessant.

Forbidden erreicht das schon seit ihrem Erstlingswerk, dem Druid V1, bei jedem Modell nur über Änderungen am Hauptrahmen. Das wiederum heißt es ist in der Produktion kaum teurer als ein CF Rahmen ohne mitwachsende Kettenstreben sein dürfte.

Ich hatte, da es bisher nur Forbidden so ausgeprägt macht, vermutet das man dafür ein suspensionlayout mit dämpfertunnel braucht aber das reya zeigt das das ganze auch mit einem ganz normalen viergelenker realisierbar ist wenn der Konstrukteur genug Hirn Schmalz rein steckt.

Verglichen mit dem 15mm kettenstreben längung die forbidden hier pro größe liefert sind die 2mm die andere hersteller anbieten wirklich homöopathisch.

Das macht das Reya besonders in den randgrößen einzigartig. Die XL kettenstrebe wurde ja schon ein paar mal thematisiert, aber auch die 420mm am reya in S sind einzigartig.


ebenfalls bemerkenswer finde ich in dem zusammenhang, das dadurch, dass das Tretlager mit steigender größe vom Hinterbau weg wandert, auch die Freigabe für die maximale kettenblattgröße wächst.
In S sinds 34, in M 36 in L und XL 38 zähne.
 
Zuletzt bearbeitet:
In welchen Situationen spielen denn die wirklich langen KS ihr Vorteile aus?

-Klettern ist mir bekannt. Aber wenn’s wirklich steil wird, braucht es auch ordentlich Bumms in den Beinen.
Ist technisches Klettern dann auch noch mal einfacher? Oder spielt da nicht eher der 4 Gelenker seine Vorteile aus?

- Anliegerkurven sind dann noch was, wo ich den Unterschied feststellen konnte.
Da hatte ich den Vergleich vom Spur, Ripley V4, DV9 zum Bronson 5.
Beim Bronson konnte ich wesentlich zentraler im Bike stehen, während es bei steigender Geschwindigkeit bei den anderen Mut benötigt aggressiv nach vorne zu gehen und die richtige Position zu finden.

Steil abwärts und/oder über Stufen fällt es mir bei erstgenannten nicht so schwierig die richtige Position zu finden und sehe auch sonst keine großen Nachteile zu längeren KS.
Sowas langes wie das Reya bin ich da aber auch noch nicht gefahren.
 
In welchen Situationen spielen denn die wirklich langen KS ihr Vorteile aus?

-Klettern ist mir bekannt. Aber wenn’s wirklich steil wird, braucht es auch ordentlich Bumms in den Beinen.
Ist technisches Klettern dann auch noch mal einfacher? Oder spielt da nicht eher der 4 Gelenker seine Vorteile aus?

- Anliegerkurven sind dann noch was, wo ich den Unterschied feststellen konnte.
Da hatte ich den Vergleich vom Spur, Ripley V4, DV9 zum Bronson 5.
Beim Bronson konnte ich wesentlich zentraler im Bike stehen, während es bei steigender Geschwindigkeit bei den anderen Mut benötigt aggressiv nach vorne zu gehen und die richtige Position zu finden.

Steil abwärts und/oder über Stufen fällt es mir bei erstgenannten nicht so schwierig die richtige Position zu finden und sehe auch sonst keine großen Nachteile zu längeren KS.
Sowas langes wie das Reya bin ich da aber auch noch nicht gefahren.
Mehr Laufruhe, fehlerverzeihendere Box, aber auch zäher/unquirliger zu fahren.
Dann ist es halt eine Grundsatzfrage, ob man das bei einem DC bike wünscht.
 
Beim ersten Tallboy 4 habe ich tatsächlich recht häufig die Möglichkeit der Kettenstreben Verstellung genutzt. Obwohl recht fummelig mit dem Bremsadapter, war der Unterschied zum Beispiel auf kurz bei Heimischen Trails und lang bei Alpen x usw. schon merklich, dass sich der Umbau gelohnt hatte. Wurde bei den Folgegenerationen dann irgendwie gestrichen (glaube wegen Knacken usw.). Mit dem Tallboy bin ich von Bozi, Gardasee, über Alpen X und Marathon Rennen eigentlich alles gefahren. Das ist ja irgendwie auch das schöne an dieser Rad Gattung. Verstellbare KS Länge wäre da noch so ein I Tüpfelchen.
 
In welchen Situationen spielen denn die wirklich langen KS ihr Vorteile aus?

-Klettern ist mir bekannt. Aber wenn’s wirklich steil wird, braucht es auch ordentlich Bumms in den Beinen.
Ist technisches Klettern dann auch noch mal einfacher? Oder spielt da nicht eher der 4 Gelenker seine Vorteile aus?

- Anliegerkurven sind dann noch was, wo ich den Unterschied feststellen konnte.
Da hatte ich den Vergleich vom Spur, Ripley V4, DV9 zum Bronson 5.
Beim Bronson konnte ich wesentlich zentraler im Bike stehen, während es bei steigender Geschwindigkeit bei den anderen Mut benötigt aggressiv nach vorne zu gehen und die richtige Position zu finden.

Steil abwärts und/oder über Stufen fällt es mir bei erstgenannten nicht so schwierig die richtige Position zu finden und sehe auch sonst keine großen Nachteile zu längeren KS.
Sowas langes wie das Reya bin ich da aber auch noch nicht gefahren.
Im grunde kommt es bei der Kettenstrebe, bzw beim Frontcenter/Rearcenter verhältnis darauf an wie man gerne auf dem bike steht.

Je kürzer die kettenstrebe im vergleich zum Frontcenter desto weniger von dem gewicht, dass auf dem tretlager lastet wird auf den vorderen reifen übertragen und umgekehrt.

d.h. man muss mit kurzen kettenstreben selbst weiter vorne auf dem bike stehen und den lenker stärker belasten. mit langen kettenstreben kann man eine position weiter hinten auf dem rad einnehmen um auf eine 50/50 Verteilung zu kommen.
Es ist auch schwieriger mit langen KS vorne in kurven zu untersteuern wenn man sich mal ausverstehen zu weit hinten positioniert.

Ich persönlich bevorzuge lange kettenstreben. Ich komme besser und schneller durch kurven bzw, verkacke diese seltener. Wobei ich hier nicht von spitzkehren spreche.
Außerdem finde ich persönlich die körperposition etwas weiter hinten angenehmer insbesondere im steilen.

Daher geht für mich aktuell das geometriekonzept lange KS kürzerer reach und mehr stack sehr gut auf.
 
Das "neue"/Einzigartige ist halt, dass hier alle Größen das gleiche Verhälnis bekommen und man nicht den M Rahmen so auslegt wie die Hersteller es sich vorstellen und dann den Reach und Stack stumpf verlängert/verkürzt für die anderen Größen. M nur als Beispiel. Hersteller A nimmt M als Grundlage, Hersteller B meinetwegen L.

Je kürzer die kettenstrebe im vergleich zum Frontcenter desto weniger von dem gewicht, dass auf dem tretlager lastet wird auf den vorderen reifen übertragen und umgekehrt.

d.h. man muss mit kurzen kettenstreben selbst weiter vorne auf dem bike stehen und den lenker stärker belasten. mit langen kettenstreben kann man eine position weiter hinten auf dem rad einnehmen um auf einen 50/50 verteilung zu kommen.
Ganz genau. Und diese Eigenschaften waren bis vor wenigen Jahren für Menschen die von der "Norm" für einen M oder L rahmen abweichen nirgends vorhanden. Kleine Leute hatten vielleicht einen "Schwerpunkt" im Verhältniss zu weit vorne im Rad, große Personen zu weit hinten.

Aber gerade für große Leute bringt halt viel Stack und etwas weniger Reach enorme ergonomisch Vorteile. Man steh viel aufrechter und entspannter im Rad.
Den hohen Stack musste man sich bisher immer als Kompromiss erkaufen indem man dann den Schwerpunkt (noch weiter) nach hinten verschiebt und man den Grip an der Front verliert.
Die langen KS gleichen das hier endlich mal aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich bevorzuge lange kettenstreben. Ich komme besser und schneller durch kurven bzw, verkacke diese seltener
Ist mir so bei meinem Vergleich auch ergangen. Und die Kurven konnten schneller gefahren werden bzw. war es für mich einfacher

Aber außerhalb vom Bikepark habe ich solche Kurven kaum, bzw nix wo ich (nach aktueller Erfahrener) Vorteile hätte.


Aber gerade für große Leute bringt halt viel Stack und etwas weniger Reach enorme ergonomisch Vorteile. Man steh viel aufrechter und entspannter im Rad.
das mit dem weniger Reach hätte ich gerne beim Spur oder auch bei anderen XL Rahmen, bei denen der Reach deutlich über 500 geht. Dann braucht es hinten auch nicht so lang werden.
Bei mir spielt natürlich immer noch ein wenig der XC Aspekt mit rein, viele kleine enge Kurven und Richtungswechsel.
Hohe Front ist da dann auch immer so eine Sache, sportliche Sitzposition wird bevorzugt. Wobei ich mit den kürzeren Vorbauten und entspannter sitzen auch immer besser zurecht komme.

Wobei ich hier nicht von spitzkehren spreche
Genau. Hat vermutlich alles seine Vor- und Nachteile

Daher geht für mich aktuell das geometriekonzept lange KS kürzerer reach und mehr stack sehr gut auf.
Bis auf den höheren Stack gehe ich da für MICH voll mit.

Enttäuscht war ich da bei Pivot, dass bei einem 4,7 k Rahmen über alle Größen die KS von 432 haben.


Insgesamt waren das in den letzten 2 Wochen schon sehr geile Vorstellungen für 130/120mm Bikes.

Und das Forbidden finde ich im Moment tatsächlich etwas interessanter/spannender als das Spur V2.

Jetzt mal alle 3 über einen XC Parcours und anschließend durch den Bikepark jagen😁
 
In welchen Situationen spielen denn die wirklich langen KS ihr Vorteile aus?
ich weiß nicht ob das in der zwischenzeit schon erklärt wurde aber die KS sind ja nicht wirklich lang – sie sind genauso kurz, relativ gesehen, wie die 420 mm KS in der kleinen Größe. Und da würdest du ja auch nicht von langen KS sprechen, vermute ich mal
 
Zurück