Trek Checkout SL 7 Gravel-Fully im Test: Halb Gravelbike, halb MTB?

Ist 2026 das Jahr der Nischenbedienungen, nach denen niemand gefragt hat? Für diesen Anwendungsbereich zunächst einmal bezahlbare und wartungsfreundliche Federgabeln - vielleicht sogar geradezu ketzerisch auch für V-Brakes - herauszubringen, wäre offensichtlich zu einfach.

Was genau leistet dieses Rad auf einer Bikepacking-Tour, wozu ein XC-Hardtail mit Sattelfederung, Trekking-Bereifung und Inner Barends nicht in der Lage wäre?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Hannes Danke für den Bericht!
Waren dir vorne die 60mm Federweg der Rudy XL ausreichend? Hätten es evtl. für deinen Einsatz auch 40mm Federweg (wie bei der Rudy XPLR oder DT f132one) getan?
(bei deinem setup: von welchem SAG bist du vorne bei der Rudy XL ausgegangen?)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Hannes Interessanter Test. Danke.

Ich nehme an der Sattel ist so maximal weit hinten in den Rails montiert, um die Probleme mit den Oberschenkeln und der AXS etwas auszugleichen?
 
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Soll das ab diesem Jahr nicht unfahrbar sein?
 
Was genau leistet dieses Rad auf einer Bikepacking-Tour, wozu ein XC-Hardtail mit Sattelfederung, Trekking-Bereifung und Inner Barends nicht in der Lage wäre?
Hier wären die Vorteile im Vergleich gering, das stimmt. Wenn man dann allerdings mal aktiv Trails fährt, ist die Heckfederung im Checkout im Vorteil. Sicher eine Abwägungssache, was einem wichtiger ist.
Anhang anzeigen 2342652
Soll das ab diesem Jahr nicht unfahrbar sein?
Einsatzbereich Cross-Country?
Ganz ehrlich: Das lag in dem Fall an den spezifischen Optionen in unserer Eingabemaske, aktualisieren wir beizeiten noch mit Gravel und RR-Laufradgrößen.
@Hannes Danke für den Bericht!
Waren dir vorne die 60mm Federweg der Rudy XL ausreichend? Hätten es evtl. für deinen Einsatz auch 40mm Federweg (wie bei der Rudy XPLR oder DT f132one) getan?
(bei deinem setup: von welchem SAG bist du vorne bei der Rudy XL ausgegangen?)
9 mm Sag vorne, 6 mm hinten. Gerade hinten hat es sich für mich besser angefühlt, etwas mehr im Sag zu stehen. Man muss allerdings definitiv sehr sensibel drangehen bei so wenig Federweg und etwas rumprobieren. Zu den 40 mm: Ist natürlich auf dem Trail etwas weniger, aber insgesamt könnte ich mir das sehr gut vorstellen, ja.
Zunächst mal ein großes Dankeschön an @Hannes für diesen ausführlichen Testbericht. Ich finde, dass alle interessanten Aspekte sorgfältig herausgearbeitet wurden. Ob einem das Rad nun gefällt oder nicht … es steckt viel Arbeit in dem Test. Dafür auf jeden Fall: :daumen:
Vielen Dank! :)
@Hannes Interessanter Test. Danke.

Ich nehme an der Sattel ist so maximal weit hinten in den Rails montiert, um die Probleme mit den Oberschenkeln und der AXS etwas auszugleichen?
Korrekt, außerdem habe ich festgestellt, dass ich mich doch mehr zwischen L und XL wiederfinde und meine Wohlfühlzone im Sitzen etwas weiter hintenliegt. Der Stack war für mich mit Größe L so allerdings perfekt, ebenso die Haltung im Stehen in der Abfahrt.
 
Ich hab mir das video der Trek Entwickler zu dem Rad angeschaut und da steckt viel mehr dahinter, als einfach einen Dropbar an ein MTB zu packen. Superinteressantes Rad mit Schwerpunkt komfortables Bikepacking, Touren oder Ultradistanzen.
Finde es cool, sowas rauszuhauen, obwohl es keinen Ruf danach gab. Tolles Bike.
Bei allen Tests, die ich gelesen, bzw. geschaut habe, tendierten die Leute dazu eine Größe kleiner zu nehmen.
 
Wo viele nischige Hersteller alternative Herstellungsformen suchen, oder wieder auf Alu zurückgreifen, leistet sich Trek die Molds für ein Bike, das vermutlich niemand braucht.

Erste Reaktion: Kill it with fire.

Bei etwas Nachdenken frage ich mich, wer am Ende die Käufer/Nutzer sein werden:
MAMILS mit drölf Taschen dran für die 28km Tour zur Eisdiele.
Ultra-Endurance Racer.

Danke für den Test @Hannes. Definitiv Kategorie "interessant".
 
Was genau leistet dieses Rad auf einer Bikepacking-Tour, wozu ein XC-Hardtail mit Sattelfederung, Trekking-Bereifung und Inner Barends nicht in der Lage wäre?

Das ist genau der springende Punkt: Was ist besser fürs AMR oder Silkroad?
Das Gravelbike, dass ich zum XC Bike umbaue, oder doch besser ein XC Bike dass ich zum HighPerformance Gravel upgrade. Wichtig ist der Aero-Vorbau - der wurde hier leider nicht getestet. Passt der vom "Speed Concept SLR"?

Schade dass @Hannes beim Test nicht länger (~22Std) im Sattel war um die ultradistance Tauglichkeit zu testen.....
 
Das ist genau der springende Punkt: Was ist besser fürs AMR oder Silkroad?
Das Gravelbike, dass ich zum XC Bike umbaue, oder doch besser ein XC Bike dass ich zum HighPerformance Gravel upgrade. Wichtig ist der Aero-Vorbau - der wurde hier leider nicht getestet. Passt der vom "Speed Concept SLR"?

Schade dass @Hannes beim Test nicht länger (~22Std) im Sattel war um die ultradistance Tauglichkeit zu testen.....
Helene Keuthen ist das Checkout beim AMR gefahren. Auf Instagram schreibt sie ein paar Zeilen dazu. Sie ist immerhin zufrieden innerhalb von 8 Tagen ins Ziel gekommen.
 
Die 90er sind zurück! Wiedergeburt der damaligen XC-MTB's. Judy XL gab's damals auch schon. Eine Doppelbrückengabel mit 80mm Federweg. Das war schon richtig viel. Später gab's bei den Einfachbrücken das Kürzel: LT für so viel Federweg. Hätte man eigentlich hier übernehmen können.
Die blaue SID hatte 63mm und die ersten Fullys mit ähnlich viel FW tauchten auch schon auf.
Geometrie und Steifigkeit natürlich nicht mit aktuellen Bikes vergleichbar. Gewicht der Bikes ist auch fast gleich.
2,1 Zoll war schon viel und für manche Fahrer grenzwertig. Fuhr man nur in schwerem Gelände. Sonst schön leichte Reifen um 400g (pro Stück) und weniger. 1,7-1,95 Zoll.
Verdächtig, die Ähnlichkeit zu damals....
John Tomac mit Rennradlenker am MTB war ja damals auch schon.
 
Was genau leistet dieses Rad auf einer Bikepacking-Tour, wozu ein XC-Hardtail mit Sattelfederung, Trekking-Bereifung und Inner Barends nicht in der Lage wäre?
Warum genau ist das wichtig? Es ist einfach nur eine andere Art Fahrrad, die für ein ähnliches Terrain gemacht ist. Wer gerade Lenker mag, setzt sich aufs MTB, wer eher vom Rennrad kommt auf sowas. Die GEO ist viel näher am Renner, als am Mountainbike und insofern für Umsteiger von der Straße vielleicht sogar praktischer.

Wir könnten uns ja auch einfach über Vielfalt freuen, statt alles immer nur in Frage zu stellen. Ich finde das Bike sehr spannend und werde probefahren. Viele Deiner Fragen sind aber auch im Artikel von @Hannes beantwortet.
 
Helene Keuthen ist das Checkout beim AMR gefahren. Auf Instagram schreibt sie ein paar Zeilen dazu. Sie ist immerhin zufrieden innerhalb von 8 Tagen ins Ziel gekommen.

aber ausgeschieden. fritz ist das supercaliber gefahren und war schneller - beide ohne Aero.
die erste frau - Cynthia Carson - ist mit Aero gefahren und Tailfin.
 
Helene Keuthen ist das Checkout beim AMR gefahren. Auf Instagram schreibt sie ein paar Zeilen dazu. Sie ist immerhin zufrieden innerhalb von 8 Tagen ins Ziel gekommen.
Fritz Meinecke (jaja) ist doch auch ein Trek-Fully mit Gravellenker beim Atlas Mountain Race gefahren. War das schon das hier oder ein Umbau? Dort ist das Konzept ja offenbar aufgegangen, wenn man sieht, wie er es teils einfach laufen lassen konnte, wo andere sich durchgequält haben. Und der ist ja von Haus aus kein Radsportler.

Edit: Danke, umtreiber! :daumen:

Klasse Testbericht, das stimmt!

Eine Rückfrage hätte ich: Ist es echt so umständlich/fummelig, den Gepäckträger abzuschrauben?

Und zur Geo: Wieso machen die bei den größeren Rahmen den Lenkwinkel steiler? Macht doch beim MTB auch keiner, sondern nur am RR, weil man unbedingt ein quirliges Fahrverhalten haben will.
 
aber ausgeschieden. fritz ist das supercaliber gefahren und war schneller - beide ohne Aero.
die erste frau - Cynthia Carson - ist mit Aero gefahren und Tailfin.

Fritz Meinecke (jaja) ist doch auch ein Trek-Fully mit Gravellenker beim Atlas Mountain Race gefahren. War das schon das hier oder ein Umbau? Dort ist das Konzept ja offenbar aufgegangen, wenn man sieht, wie er es teils einfach laufen lassen konnte, wo andere sich durchgequält haben. Und der ist ja von Haus aus kein Radsportler.

Edit: Danke, umtreiber! :daumen:

Klasse Testbericht, das stimmt!

Eine Rückfrage hätte ich: Ist es echt so umständlich/fummelig, den Gepäckträger abzuschrauben?

Und zur Geo: Wieso machen die bei den größeren Rahmen den Lenkwinkel steiler? Macht doch beim MTB auch keiner, sondern nur am RR, weil man unbedingt ein quirliges Fahrverhalten haben will.
Daraus kann man aber zumindest statistisch wenig ableiten. Dazu ist einfach die Vergleichsmenge zu gering. Für mich persönlich ist das Rad eher als Gravel mit Komfort und mehr Sicherheit interessant.
 
Daraus kann man aber zumindest statistisch wenig ableiten. Dazu ist einfach die Vergleichsmenge zu gering. Für mich persönlich ist das Rad eher als Gravel mit Komfort und mehr Sicherheit interessant.

und trek bietet es als adventure bike an (also das gegenteil von sicherheit) und ultradistance-bikepacking (das gegenteil von komfort) - und dann noch ohne aero-vorbau, der ja massgeblich für den komfort sein soll, habe ich mir sagen lassen.

es ist ne crux mit dieser neuen "bike-gattung". und jetzt kommt auch noch 32" ins spiel.
die gravler weren sich bald nicht mehr auskennen, welche teile sie jetzt in welcher kombination an welchen rahmen bauen sollen. :lol:
 
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