Von XC bis DH: Was eint den Mountainbikesport?

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Re: Von XC bis DH: Was eint den Mountainbikesport?
Für mich geht es beim Mountainbiken vorallem um:

Mal für 2-3 Stunden alleine die Natur genießen, ganz ohne jeglichen Verkehr und dabei im Vergleich zum Wandern in der gleichen Zeit viel mehr an Strecke zu sehen und gleichzeitig auch noch ordentlich Abwechslung zu haben durch ständiges auf und ab.

Mountainbiken ohne bergauf und bergab fühlt sich meist ziemlich reizlos und langweilig an.
 
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Als Mountainbiker rollen wir auf Reifen, faaahn Rad, sonst eint uns was Menschen eint.
Mit Disziplinen hat das nichts zu tun, nur die Gewichtung unterschiedlicher Charaktere ist über die Disziplinen vielleicht etwas verschieden.
Demnach wäre es schon unsinnig sich in eine MTB Schublade stecken zu lassen.
Rad faaahn ist schön!
 
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Für mich geht es beim Mountainbiken vorallem um:

Mal für 2-3 Stunden alleine die Natur genießen, ganz ohne jeglichen Verkehr und dabei im Vergleich zum Wandern in der gleichen Zeit viel mehr an Strecke zu sehen und gleichzeitig auch noch ordentlich Abwechslung zu haben durch ständiges auf und ab.

Mountainbiken ohne bergauf und bergab fühlt sich meist ziemlich reizlos und langweilig an.
Der Text könnte von mir sein.

Zudem schätze ich die Tatsache, dass ich, wie beim Bouldern auch, auf niemanden angewiesen bin. Das wäre ebenso gewesen, wenn ich MTB als Leistungssport betrieben hätte. DH wäre von meinem Interesse und körperlichen Voraussetzung die Sparte gewesen. Fehlender Mut hätte mich gebremst :D.

Papa meinte, Sport tut einem Jugendlichen gut und hat mir den FC empfohlen, weil ich damals (leider) mit seinem Sport, dem Boxen, nichts am Hut hatte. Wenn ich heute höre, dass Spitzentrainer v.a. die Fähigkeit haben müssen, das Ego der Stars zu einem Kollektiv zu formen, erinnert mich das an die stressige Zeit im FC. Für mich war das auf die Dauer nichts. Wie beim RR auch; der Kapitän ist mehrheitlich im Rampenlicht und die Helfer weniger.

Unabhängig vom MTB gefallen mir und übe ich auch andere Formen des Radfahrens aus. RR, Trial, Pumptrack - das sehe ich nicht so eng. Irgendwie mit dem Dreirad angefangen und bei zwei Rädern geblieben... :daumen: :bier:
 
Für mich geht es beim Mountainbiken vorallem um:

Mal für 2-3 Stunden alleine die Natur genießen, ganz ohne jeglichen Verkehr und dabei im Vergleich zum Wandern in der gleichen Zeit viel mehr an Strecke zu sehen und gleichzeitig auch noch ordentlich Abwechslung zu haben durch ständiges auf und ab.

Mountainbiken ohne bergauf und bergab fühlt sich meist ziemlich reizlos und langweilig an.
Für mich beschreibt es das schon ziemlich gut. Ergänzend wäre nur noch zu sagen, ich mag vor allem Trails und die in allen Formen, gern auch mit gebauten Elementen drin. Des Weiteren mag ich auch alles Andere was mit sportlichem Radfahren zu tun hat. Ich fahre sehr gerne Rennrad, wegen dem Speed und der Agilität. Ich fahre sehr gern Gravel, weil man da Wald und Rennrsd kombinieren kann, ich habe aber auch ein Dirtbike, weil Pumptrack einfach Spaß macht. Eine Woche ohne Fahrrad fahren ist einfach nichts für mich.
 
Vermutlich soll der Thread nicht eskalieren. Das wird er aber, nach aller Erfahrung, sowieso.
Daher:
Den "Elephant im Raum" wollte der Autor wohl nicht erwähnen.
Das E wird bei der Fragestellung was uns Mountainbiker eint, einfach ausgeklammert :ka:
Ob das noch zeitgemäß ist?

Für mich ist das Mountainbiken wichtig, weil ich mich in der Natur, im Wald, draußen bewegen und bei Bedarf auch verausgaben kann.
Ein bisschen Adrenalin, ein bisschen über Grenzen gehen.
Ab und zu eine gute Zeit mit anderen verbringen.
Hirn abschalten, durchlüften, auf andere - manchmal bessere - Gedanken kommen.
Etwas für die Gesundheit tun. Den inneren Schweinehund auch dann überwinden, wenn der blöde Schnee und Matsch kein Ende nehmen.

Und das alles völlig unabhängig davon, ob ich auf dem motorlosen oder dem Rad mit E sitze.
Egal, ob Fully oder HT, egal, ob 120, 140 oder 160 mm.
 
...
Den "Elephant im Raum" wollte der Autor wohl nicht erwähnen.
Das E wird bei der Fragestellung was uns Mountainbiker eint, einfach ausgeklammert :ka:
...
Vielleicht, weil das E nicht eint? Nach meiner Ansicht auch eine Möglichkeit, oder?

Und was mich motiviert, Rad zu fahren:
  • sportliche Betätigung und der Spaß an der Bewegung
  • raus kommen und, für mich am Besten, alleine in der Natur die Zeit auf dem Rad genießen
  • auch mal nette Leute kennenlernen und mit Freunden eine Runde fahren
  • auch mal die Geselligkeit nach dem Radfahren genießen
  • Ab und An mal ein Rennen fahren, um zu sehen, wie weit der Verfall schon fortgeschritten ist
Gruß JPS :bier:
 
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Was Mountainbiker:innen vereinen sollte, ist ein gemeinsames Interesse an einer guten Trail-Infrastruktur.
Ja, volle Zustimmung!

Anstatt Zeit mit Grabenkämpfen zu verschwenden, wie zb jener, der sich gerade in diesem Moment zwischen "Fahrrad und Pedelec" abzeichnet, könnte man sich darüber freuen, dass die Mountainbikewelt wächst und uns damit mehr Überzeugungskraft verleiht, wenn wir uns für mehr und bessere Trails einsetzen.

Bemühungen, andere vom "richtigen Material" zu überzeugen, sind letztlich fruchtlos; viel schöner könnten wir Mountainbiker es dagegen haben, wenn wir diese Mühe dazu einsetzen, dass jeder tolle Trails vor der Haustüre hat.
 
Was eint den Mountainbikesport tatsächlich? Und was motiviert euch dazu, Rad fahren zu gehen?
Provokante Frage:
Müssen wir geeint sein (werden)?
Wenn ja , warum?

Zur zweiten Frage:
Ich für meinen Teil will Zeit im Wald verbringen, den Kopf frei bekommen, und auch ein bisschen Spaß und Action dabei haben.
Auch schraube ich gern am Rad herum und versuche meine Räder für meine individuellen Bedürfnisse (im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten) zu optimieren.
Leistungs- und Wettkampfgedanken habe ich dabei seit gut 15 Jahren nicht mehr.

Alle guten Freunde, mit denen ich zusammen regelmäßig Mountainbike, habe ich nicht durch das Hobby Mountainbike kennengelernt.
 
Was Mountainbiker:innen vereinen sollte, ist ein gemeinsames Interesse an einer guten Trail-Infrastruktur.

Das ist kein Konsens denke ich. Weil's vielen schlicht egal ist.

Nicht wenige Menschen haben daran (Trails fahren) doch gar kein Interesse. Im speziellen viele Verkäufe, die von MTB weggebrochen sind und dann später durch u.a. Gravel aufgefüllt wurden. Viele fahren/fuhren MTB, bleiben aber auf Forst/Wirtschaftswegen.

Radfahren auf Trails war schon immer eine (relativ zu den Verkaufszahlen) eher kleine Nische, wenn man von lokalen Hotspots mal absieht.
 
Das einzig wahrlich vereinende über alle Disziplinen ist der Luftreifen 8-)

dicht gefolgt von einer schier unerschöpflichen Kreativität warum das eigene Rad/die eigenen Leistungen/die eigenen Trails die besten sind. Darauf folgen die unendlichen ungefragten Ausreden, weshalb man gerade nicht fit ist/sein will oder kann.

Das verbindet in meinem persönlichen Erfahrungsschatz alle, von Teenager Dirtjumper bis Leistungstriathlet-Pensionär....mich natürlich eingeschlossen 🤓
 
Ich tippe mal auf die Begriffe "Freiheit" "Unabhängigkeit" und "Selbstbestimmtheit".

Setze ein kleines Kind auf ein Fahrrad. Es kann sich mit dem Rad viel schneller und weiter bewegen als ohne. Es ist plötzlich schneller wie Mama und Papa laufen können. Das ist eines der tollsten Erlebnisse die man als Kind haben kann.
Ich glaube dieses Gefühl von Freiheit erleben wir auch als Erwachsene auf einem Fahrrad immer wieder.

Egal ob es das alte Damenrad von Oma, ein Rennrad, Gravel, MTB oder was auch immer ist.


Es gibt keinen TÜV, praktisch keine Fahrverbote. Man kann ein Rad ohne große handwerklichen Fähigkeiten selber warten und reparieren. Man kann mit einem modernes Rad an einem Tag die brutalsten Downhills fahren und rollt am nächsten Tag mit dem gleichen Rad in die Arbeit oder geht damit gar auf Weltreise.
Es braucht weder Treibstoff noch Strom um zu funktionieren.
Welches andere Fahrzeug kann einem das bieten?
 
Rad faaahn ist schön!
und es ist im Vergleich zu Auto und Laufschuh sehr effektiv.
Was Mountainbiker:innen vereinen sollte, ist ein gemeinsames Interesse an einer guten Trail-Infrastruktur.
& alle Radfahrer: ein flächendeckendes Radwegenetz!
Welches andere Fahrzeug kann einem das bieten?
Das Fahrrad ist da nicht zu übertreffen - auf dem Boden
Für die Luft gibts Gleitschirme und auf dem Wasser fährt sich ein Surfbrett ganz gut.
Aber was passt ins Wohnzimmer - Rollentrainer oder Schach?
 
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Provokante Frage:
Müssen wir geeint sein (werden)?
Wenn ja , warum?
Pro: Grosser Markt beflügelt Innovationen (gehe mal davon aus; man will ja den Leuten mit Neuigkeiten das Geld aus dem Sack ziehen).
Kontra: Noch mehr Menschen auf den Trails.
Zur zweiten Frage:
Ich für meinen Teil will Zeit im Wald verbringen, den Kopf frei bekommen, und auch ein bisschen Spaß und Action dabei haben.
Auch schraube ich gern am Rad herum und versuche meine Räder für meine individuellen Bedürfnisse (im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten) zu optimieren.
Geht mir gleich.
Leistungs- und Wettkampfgedanken habe ich dabei seit gut 15 Jahren nicht mehr.
Hmmm...im Kampf gegen mich selber schon...
Alle guten Freunde, mit denen ich zusammen regelmäßig Mountainbike, habe ich nicht durch das Hobby Mountainbike kennengelernt.
Auf Grund meines kleinen, sozialen Umfeldes (me, myself and I), kann ich da nicht mitreden.
 
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