Biken im Deister [Teil 4]

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Re: Biken im Deister [Teil 4]
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Petition der Deisterfreunde erreicht erstes Ziel: Mountainbike-Trails werden Thema im Landtag​

In drei Wochen kommen mehr als 5000 Unterschriften zusammen – die Frage ist nur, was das Land überhaupt tun kann. Die Region Hannover verhandelt derweil mit einem möglichen Träger für neue naturbelassene Strecke.​



Barsinghausen.
Die Onlinepetition des Mountainbike-Vereins Deisterfreunde an den Niedersächsischen Landtag hat eine erste Hürde genommen. Am Montagmorgen, 16. Februar, waren 5051 Stimmen zusammengekommen – 51 mehr, als die Petition unter dem Titel „Erhalt und Weiterentwicklung legaler Mountainbike-Angebote im Deister” innerhalb von sechs Wochen seit Ende Januar sammeln musste.


Für die Deisterfreunde ist das ein Erfolg. „Das zeigt deutlich: Mountainbiken ist kein Randthema“, heißt es in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken. Zwar sei der Verein noch nicht am Ziel. „Aber wir werden weiterhin Gas geben. Im und außerhalb des Waldes.“ Die Unterzeichner der Petition stammen nicht nur aus dem Einzugsbereich des Deisters. Beim Einholen der Stimmen hatten die Mountainbiker mindestens niedersachsenweite Unterstützung. Das geht aus einer Art interaktiven Karte der Petition hervor. Darauf ist zu erkennen, dass die meisten Stimmen zwar aus dem Bereich rund um Hannover und dem Deister kommen. Doch auch in den Bereichen Braunschweig und Osnabrück gibt es mehrere Kennzeichnungen mit Unterzeichnern im einstelligen Bereich. In Cuxhaven und Emden haben ebenfalls vereinzelt Menschen mitgemacht.

Jetzt sei es am Niedersächsischen Landtag, sich mit der Petition zu beschäftigen. „Konkret muss er sich nun um die Fragen Planungssicherheit, Verlässlichkeit und wie mit funktionierenden, gewachsenen Strukturen umgegangen wird, kümmern“, heißt es in dem Statement der Deisterfreunde weiter. Laut dem Niedersächsischen Landtag wird der Petent nun zunächst in einer öffentlichen Ausschusssitzung angehört, im Anschluss berät sich der Petitionsausschuss. Unklar ist allerdings, welchen Einfluss der Landtag auf die Entscheidung überhaupt nehmen kann – für die Genehmigung ist die Region Hannover zuständig.

Region lehnt Antrag ab

Im laufenden Verwaltungsverfahren hat die Region Hannover den Antrag der Deisterfreunde zu den geschlossenen Mountainbike-Trails unterdessen abgelehnt. Dies teilte Regionsdezernent Jens Palandt dieser Redaktion auf Nachfrage mit. Versendet wurde der entsprechende Bescheid am Montag, 9. Februar. Die Deisterfreunde haben nach eigenen Angaben das Schreiben nicht bekommen: „Daher gibt es nichts, wozu wir uns äußern können“, sagt Mark Wolf, der Vorsitzende des Vereins.

Die Region bestätigt, dass eine Bestätigung seitens der Deisterfreunde noch ausstehend sei. Das könne postalische Gründe haben, da der Bescheid zunächst an den Verein gehe und bei Entgegennahme unterzeichnet werden müsse. „Diese Urkunde der Post muss dann erst zurück an die Region gehen“, erklärt Westphal das Vorgehen. Dennoch sei der Zeitraum ungewöhnlich lang und die Region werde dem jetzt nachgehen. Nach dem abgelehnten Antrag bliebe dem Verein nur noch der Klageweg. Ob sich die Deisterfreunde dazu entscheiden, darüber schweigen sie bislang.

Sonderregelung zum Jahreswechsel ausgelaufen

Seit dem 1. Januar 2026 gibt es im Deister keine genehmigten Mountainbike-Trails mehr. Eine entsprechende Sonderregelung der Landschaftsschutzgebiete seitens der Region Hannover wurde nicht verlängert. Die Schilder wurden bereits zuvor entfernt und die Zugänge mit Absperrband versperrt. Die Deisterfreunde hatten Ende Oktober 2025, rund zwei Monate vor dem Auslaufen der Befreiung von den Regelungen der Schutzgebietsverordnung, eine Verlängerung um 15 Jahre beantragt.

Die Region Hannover habe dem Verein Mitte Dezember nach fachlicher und rechtlicher Prüfung des Sachverhalts eine ausführliche Rückmeldung gegeben, erläutert Sprecher Philipp Westphal. Darin sei auch mitgeteilt worden, warum die Region beabsichtige, den Antrag abzulehnen. Dazu hat wiederum der Verein bis Mitte Januar noch einmal Stellung beziehen können. Diese „Anhörung“ sei ein formeller Zwischenschritt, so Westphal. Die in diesem Zusammenhang von den Deisterfreunden eingebrachten Einwände seien nun abgelehnt worden.

Suche nach Träger für legalen Trail

Die Alternativen zu den geschlossenen Abfahrten sollen künftig mehrere naturbelassene Strecken im Deister mit einer Gesamtlänge von rund zwölf Kilometern bieten. Diesen möchte die Region zügig voranbringen.

Aktuell muss die Frage nach der Trägerschaft geklärt werden. Es gebe bereits Gespräche mit einem möglichen Interessenten, heißt es. Von einem Träger verspricht sich die Region besonders für den Bau und die Einrichtung die nötige Expertise. Die Region werde aber unterstützend beteiligt sein, versichert Westphal.

Unterdessen kritisieren Waldbesitzer vor allem den Bau von illegalen Trails. Die Klosterkammer Hannover machte erst Ende vergangenen Jahres die immensen Schäden deutlich. „Beim Bau werden oft Jungpflanzen aus dem Boden gerissen und abgesägt.

Es wird Nutzholz entwertet, indem es durchgesägt wird, wenn es im Weg liegt“, macht Constantin von Waldthausen, Leiter der Klosterforsten, damals im Gespräch mit dieser Redaktion deutlich. Die legalen Trails befinden sich auf dem Gebiet der Landesforsten. Die Hoffnung, durch die legalen Trails würden deisterweit weniger illegale entstehen, habe sich nicht eingelöst, heißt es auch bei der Region.


Quellenangabe: Barsinghausen/Wennigsen vom 21.02.2026, Seite 1




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Unterdessen kritisieren Waldbesitzer vor allem den Bau von illegalen Trails. Die Klosterkammer Hannover machte erst Ende vergangenen Jahres die immensen Schäden deutlich. „Beim Bau werden oft Jungpflanzen aus dem Boden gerissen und abgesägt.

Es wird Nutzholz entwertet, indem es durchgesägt wird, wenn es im Weg liegt“
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Petition der Deisterfreunde erreicht erstes Ziel: Mountainbike-Trails werden Thema im Landtag​

In drei Wochen kommen mehr als 5000 Unterschriften zusammen – die Frage ist nur, was das Land überhaupt tun kann. Die Region Hannover verhandelt derweil mit einem möglichen Träger für neue naturbelassene Strecke.​



Barsinghausen.
Die Onlinepetition des Mountainbike-Vereins Deisterfreunde an den Niedersächsischen Landtag hat eine erste Hürde genommen. Am Montagmorgen, 16. Februar, waren 5051 Stimmen zusammengekommen – 51 mehr, als die Petition unter dem Titel „Erhalt und Weiterentwicklung legaler Mountainbike-Angebote im Deister” innerhalb von sechs Wochen seit Ende Januar sammeln musste.


Für die Deisterfreunde ist das ein Erfolg. „Das zeigt deutlich: Mountainbiken ist kein Randthema“, heißt es in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken. Zwar sei der Verein noch nicht am Ziel. „Aber wir werden weiterhin Gas geben. Im und außerhalb des Waldes.“ Die Unterzeichner der Petition stammen nicht nur aus dem Einzugsbereich des Deisters. Beim Einholen der Stimmen hatten die Mountainbiker mindestens niedersachsenweite Unterstützung. Das geht aus einer Art interaktiven Karte der Petition hervor. Darauf ist zu erkennen, dass die meisten Stimmen zwar aus dem Bereich rund um Hannover und dem Deister kommen. Doch auch in den Bereichen Braunschweig und Osnabrück gibt es mehrere Kennzeichnungen mit Unterzeichnern im einstelligen Bereich. In Cuxhaven und Emden haben ebenfalls vereinzelt Menschen mitgemacht.

Jetzt sei es am Niedersächsischen Landtag, sich mit der Petition zu beschäftigen. „Konkret muss er sich nun um die Fragen Planungssicherheit, Verlässlichkeit und wie mit funktionierenden, gewachsenen Strukturen umgegangen wird, kümmern“, heißt es in dem Statement der Deisterfreunde weiter. Laut dem Niedersächsischen Landtag wird der Petent nun zunächst in einer öffentlichen Ausschusssitzung angehört, im Anschluss berät sich der Petitionsausschuss. Unklar ist allerdings, welchen Einfluss der Landtag auf die Entscheidung überhaupt nehmen kann – für die Genehmigung ist die Region Hannover zuständig.

Region lehnt Antrag ab

Im laufenden Verwaltungsverfahren hat die Region Hannover den Antrag der Deisterfreunde zu den geschlossenen Mountainbike-Trails unterdessen abgelehnt. Dies teilte Regionsdezernent Jens Palandt dieser Redaktion auf Nachfrage mit. Versendet wurde der entsprechende Bescheid am Montag, 9. Februar. Die Deisterfreunde haben nach eigenen Angaben das Schreiben nicht bekommen: „Daher gibt es nichts, wozu wir uns äußern können“, sagt Mark Wolf, der Vorsitzende des Vereins.

Die Region bestätigt, dass eine Bestätigung seitens der Deisterfreunde noch ausstehend sei. Das könne postalische Gründe haben, da der Bescheid zunächst an den Verein gehe und bei Entgegennahme unterzeichnet werden müsse. „Diese Urkunde der Post muss dann erst zurück an die Region gehen“, erklärt Westphal das Vorgehen. Dennoch sei der Zeitraum ungewöhnlich lang und die Region werde dem jetzt nachgehen. Nach dem abgelehnten Antrag bliebe dem Verein nur noch der Klageweg. Ob sich die Deisterfreunde dazu entscheiden, darüber schweigen sie bislang.

Sonderregelung zum Jahreswechsel ausgelaufen

Seit dem 1. Januar 2026 gibt es im Deister keine genehmigten Mountainbike-Trails mehr. Eine entsprechende Sonderregelung der Landschaftsschutzgebiete seitens der Region Hannover wurde nicht verlängert. Die Schilder wurden bereits zuvor entfernt und die Zugänge mit Absperrband versperrt. Die Deisterfreunde hatten Ende Oktober 2025, rund zwei Monate vor dem Auslaufen der Befreiung von den Regelungen der Schutzgebietsverordnung, eine Verlängerung um 15 Jahre beantragt.

Die Region Hannover habe dem Verein Mitte Dezember nach fachlicher und rechtlicher Prüfung des Sachverhalts eine ausführliche Rückmeldung gegeben, erläutert Sprecher Philipp Westphal. Darin sei auch mitgeteilt worden, warum die Region beabsichtige, den Antrag abzulehnen. Dazu hat wiederum der Verein bis Mitte Januar noch einmal Stellung beziehen können. Diese „Anhörung“ sei ein formeller Zwischenschritt, so Westphal. Die in diesem Zusammenhang von den Deisterfreunden eingebrachten Einwände seien nun abgelehnt worden.

Suche nach Träger für legalen Trail

Die Alternativen zu den geschlossenen Abfahrten sollen künftig mehrere naturbelassene Strecken im Deister mit einer Gesamtlänge von rund zwölf Kilometern bieten. Diesen möchte die Region zügig voranbringen.

Aktuell muss die Frage nach der Trägerschaft geklärt werden. Es gebe bereits Gespräche mit einem möglichen Interessenten, heißt es. Von einem Träger verspricht sich die Region besonders für den Bau und die Einrichtung die nötige Expertise. Die Region werde aber unterstützend beteiligt sein, versichert Westphal.

Unterdessen kritisieren Waldbesitzer vor allem den Bau von illegalen Trails. Die Klosterkammer Hannover machte erst Ende vergangenen Jahres die immensen Schäden deutlich. „Beim Bau werden oft Jungpflanzen aus dem Boden gerissen und abgesägt.

Es wird Nutzholz entwertet, indem es durchgesägt wird, wenn es im Weg liegt“, macht Constantin von Waldthausen, Leiter der Klosterforsten, damals im Gespräch mit dieser Redaktion deutlich. Die legalen Trails befinden sich auf dem Gebiet der Landesforsten. Die Hoffnung, durch die legalen Trails würden deisterweit weniger illegale entstehen, habe sich nicht eingelöst, heißt es auch bei der Region.


Quellenangabe: Barsinghausen/Wennigsen vom 21.02.2026, Seite 1




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Verein hat bis heute (20.02.) nüschte in der Post. Das Gericht, wo die Untätigkeitsklage vorliegt hat auch keine Kenntnis eines Bescheides.
Und das wo die Region doch immer die Wahrheit sagt...
 

Gesprächsbereitschaft trotz harter Fronten​

Eine leidenschaftlich geführte Diskussion zum Mountainbiken im Deister zeigt: Stillgelegte Trails bleiben die größte Hürde zwischen Deisterfreunden und Region​



Barsinghausen/Wennigsen.
Im Dauerstreit um das Mountainbiken im Deister hat eine Podiumsdiskussion neue Erkenntnisse geliefert. Der Verein Deisterfreunde und die Region Hannover beharren zwar auf ihren Positionen. Es zeichnet sich aber eine Annäherung ab. Ziel ist es, doch noch Kompromisse zu finden, um allen Nutzungsinteressen gerecht zu werden. Dazu gehören legale Mountainbike-Trails, Naturschutz, Waldeigentum und Naherholung.


„Deister-Gipfel: Der Neustart“ – unter diesem Titel hatte der Grünen-Ortsverband Wennigsen zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Um ihre Positionen zu schildern, waren die Hauptakteure des Dauerstreits zusammengekommen: Regionsdezernent Jens Palandt (Grüne), Deisterfreunde-Vorsitzender Tobias Brunke, Christian Boele-Keimer von den Niedersächsischen Landesforsten und der Grünen-Regionsabgeordnete Ulrich Schmersow. Gekommen waren auch rund 100 Gäste.

Die Hintergründe des Streits

Von 2013 bis 2025 hatten die Deisterfreunde drei Trails im Deister legal betrieben. Im Rahmen eines Pilotprojektes hatte die Region Ausnahmegenehmigungen für die Strecken im Landschaftsschutzgebiet erteilt – kam aber zu dem Schluss, dass die Trails langfristig nicht mit dem Naturschutz vereinbar seien. Mit dem Angebot wurde zudem der fortgesetzte Bau illegaler Strecke nicht verhindert. Die Genehmigung wurde nicht verlängert. Die von den Deisterfreunden beantragte Fortsetzung um weitere 15 Jahre lehnte die Region ab. Gegen diese Entscheidung wehrt sich der Verein vor dem Verwaltungsgericht. Hoffnung setzen die Deisterfreunde auch in eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags.

Umweltdezernent Palandt beschrieb bei der Podiumsdiskussion die Pläne, im Deister ein naturverträgliches Mountainbike-Angebot zu schaffen. Die Region will als Alternative zu den Downhilltrails ein neues sogenanntes Singletrail-Netz etablieren. „Die ersten Trails sollen schon bald entstehen“, berichtete Palandt. Grundlage der Planungen sind das Aktionsprogramm Deister und der „Große Runde Tisch“ mit rund 30 beteiligten Institutionen.

Nach dem Bau von vier neuen Strecken und einer Erprobungszeit ist schon für diesen Herbst oder Winter ein dauerhafter Betrieb vorgesehen. Für die ersten Streckenkilometer stehen Flächen der Landesforsten zur Verfügung. Erste Optionen: ein Trail in Richtung Hohenbostel, ein Kammwegtrail, eine Strecke von der Teufelsbrücke zur Mooshütte und ein Passtrail entlang der L401. Außerdem soll außerhalb des Bereichs der Schutzgebiete ein Trailpark entstehen. Bei der Flächensuche sei aber kürzlich ein Angebot für ein Areal in Hannover zurückgezogen worden, sagte Palandt. In das Gesamtkonzept soll auch ein Pumptrail auf dem Zechengelände in Barsinghausen eingearbeitet werden.

Ziel der Region ist es, für die Einrichtung der neuen Strecken die Expertise von Vereinsträgerschaften zu nutzen. Palandt appellierte an die Deisterfreunde, im Gespräch zu bleiben. „Dann können wir gemeinsam etwas erreichen.“ Er rief dazu auf, die „Maximalforderungen“ zurückzustellen.

Der Mountainbikeverein beharrt auf den Erhalt seiner alten Trails. „Unser Vereinszweck ist der Betrieb dieser Strecken“, betonte Brunke. Der Verein sei auf Wunsch der Region als zentraler Ansprechpartner gegründet worden. Vereinscredo sei es, die jahrelang gepflegten Trails nicht aufzugeben und weitere zu schaffen. Mit Verweis auf die geplanten, aber weniger anspruchsvollen Singletrails sagte Brunke: „Man muss ein Angebot entwickeln, das auch angenommen wird und nicht an der Realität vorbeigeht.“

Grünen-Abgeordneter Schmersow verwies auf das einstimmig verabschiedete Aktionsprogramm Deister – mit einem Kodex als freiwilliger Verhaltensgrundlage und Entwicklung eines naturverträglichen Singletrailangebotes. Den Deisterkodex lehnen die Deisterfreunde ab, weil darin das ausschließliche Befahren von öffentlichen Wegen und Forststraßen vorgegeben ist. Laut dem Vorsitzenden sei dies fürs Mountainbiking teilweise „uninteressant“. Auch vom Runden Tisch hatte sich der Verein zurückgezogen. „Das ist der falsche Weg. Wir brauchen ihre Expertise, um ein legales Angebot mit Akzeptanz zu schaffen“, sagte Schmersow.

Boele-Keimer, Leiter des Forstamts Saupark, verwies auf die Interessen der Waldeigentümer. Es sei eine Doppelstrategie mit legalen Trailangeboten notwendig. Ebenso sei aber auch notwendig, das Ordnungsrecht durchzusetzen. An die Deisterfreunde gerichtet, sagte Boele-Keimer: „Wir sind bereit, einen Kompromiss zu finden. Treten Sie einen Schritt von Ihren Grundpositionen zurück.“

Der Regionsdezernent erteilte dem Erhalt der alten Trails erneut eine Absage. Eine Löschung der Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet sei politisch nicht mehrheitsfähig.

Im Schlusswort der Deisterfreunde zeichnete sich aber eine Annäherung ab. „Wir suchen den Dialog und Lösungen. Wir müssen sehen, welche Kompromisse gefunden werden können“, sagte Vorsitzender Brunke.


Quellenangabe: Barsinghausen/Wennigsen vom 15.04.2026, Seite 1




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liest sich sehr gruselig. da geht es den Personen in der Behörde/Politik nur noch um's "Recht haben" und sich selbst profilieren.
Egal, wie weit weg die mit ihren Ideen von der Realität sind, jeder hat sich deren Position unterzuordnen. Das hat nichts mit einem Kompromiss oder gemeinsamer Lösungsfindung gemein :(
 
Es wird leider im Artikel unterschlagen, dass der von P noch vor einer Woche angekündigte Zusammenarbeit mit dem DAV am Montag vor versammeltem Publikum von Seiten des DAV eine deutliche Absage erteilt wurde. Offensichtlich war die UNB der Auffassung, die eigene Meinung genügt bereits als Einigung.
Der legale Weg geht nur mit den Deisterfreunden, oder egal und ohne. das ist deutlich geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Offensichtlich war die UNB der Auffassung, die eigene Meinung genügt bereits als Einigung
Also doch eine Meinung?! Muss die dann begründet sein? Ich komm nicht mit :wut:

Nach den Vorstellungen der UNB und den Vorschlägen zu ihren neuen Trails im Deister wird die Landgrafen Therme in Bad Nenndorf bald als Spaß- und Familienbad ausgeschrieben...
 
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