Shredtalk – der eMTB-News Podcast: DJI Avinox M2S im Test – 150 Nm & 1500 Watt?!

wozu brauchts soviel Leistung?
Auch mit einem Light Assist E-Bike kriegt man einen ordentlichen Schnitt hin
8-)
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Na ja, das ist aber sicher nicht die Norm. Ich würde so einen Schnitt bei diesen Hm weder mit dem LA noch mit dem FP hinbekommen. Sicherlich wärst/bist Du auch ohne Motor gut unterwegs.

Deshalb ist es sicherlich gut, dass es verschiedene Motoren-Konzepte und unterschiedliche Leistungsstufen bei den Motoren gibt.
Aber eben mit einer "gesunden" Abgrenzung nach oben.

Mir erschließt es sich nicht, warum man meint, im Uphill die 25 Km/h-Grenze immer schneller erreichen zu müssen. Da reichen 600, 750 W durchaus.
Eine perfekt ansprechende Sensorik und Softwaresteuerung, um die Unterstützung und Traktion an jeder Stufe und Wurzel präsent zu haben, sind da m.M.n. ein wichtigere Ziele.

Dem "schnellen Drang nach oben" sind eh irgendwann natürliche Grenzen gesetzt, weil ab einem bestimmten Grad der Steigung das Fahren physikalisch nicht mehr möglich ist.
Warum muss man dann immer weiter in Extreme gehen?

Die derzeitige Entwicklung der Avinox-Motoren (und im Zweifelsfall der nachziehenden Mitbewerber) scheint mir mehr dafür geeignet, Schlagzeilen zu machen und Aufmerksamkeit zu generieren, anstatt den tatsächlichen Bedarfen der E-MTBer zu entsprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow! Das ist wirklich sehr beeindruckend. Nur echte High Performer sind so diszipliniert und willensstark. Echte Erfolgs- und Karrieremenschen halt und nicht diese immer klein bleibenden Durchschnittstypen, die eh niemals glücklich werden können. Wirklich sehr beachtlich. Da kann man nur Respekt zollen und seine Hochachtung kundtun:daumen:
 
Es soll Motorräder mit 200 PS geben und Leute, die sie kontrollieren können.
Stimmt. Der Trend geht aber in Richtung 230 PS.

Die Frage, die sich hier eigentlich stellt, ist, ob der Avinox-Motor gut ist, oder nicht.
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen sich Verbotsmenschen und Moralapostel.
Solche Dinger haben nur einen Sinn: Sie sollen Spaß machen.
Die Schlechtrederei mit erhöhtem Verschleiß oder Umweltbohei ist mehr Neid, denn Fakt.
Das mehr an irgendwas ist homöopathisch.
 
Naja, mit dem Spaßargument kommst du nicht weit, in den E-Medien wächst die Angst, das Pedelecs verkehrsrechtlich spätestens mit diesen Watt-Zahlen nicht mehr den Biobikes gleichgesetzt sind. Was aus meiner Sicht (zumindest jenseits von urbanen Strukturen) längst überfällig ist.
Für die Verkehrswende gut, für den Nutzungsdruck in der Natur schlecht.
 
Naja, mit dem Spaßargument kommst du nicht weit,
Ich benutze es nicht als Argument, um irgendwen zu erreichen.
Den Sendungsauftrag oder missionarischen Klamauk überlasse ich anderen.
Gibt genug Studenten, die sich vor irgendwelche Karren spannen lassen, sogar umsonst.
 
Zuletzt bearbeitet:
„Wir“ fahren diese Dinger aber auch mit Traktionskontrolle, SchräglagenABS und teilweise mit Gangabhängigen Leistungs“drosseln“ :)
Vielleicht gibts dann bald Hypersport-MTB Reifen die wir vorheizen sollten?
nein meine Rennmaschine, eine Suzuki GSXR 1000 hat deutlich über 200PS hat keine gangselektive Leistungsdrosseln (Race-Flash auf der ECU), keine Traktionskontrolle/ Wheelie Kontrolle usw. und keine ABS und macht einen großen Spaß zu fahren.
 
Naja, mit dem Spaßargument kommst du nicht weit, in den E-Medien wächst die Angst, das Pedelecs verkehrsrechtlich spätestens mit diesen Watt-Zahlen nicht mehr den Biobikes gleichgesetzt sind. Was aus meiner Sicht (zumindest jenseits von urbanen Strukturen) längst überfällig ist.
Für die Verkehrswende gut, für den Nutzungsdruck in der Natur schlecht.
Du vermischst hier Moral, Naturbild und Verkehrsrecht.
Rechtlich entscheidend ist allein, ob bei 25 km/h sauber abgeregelt wird. Nicht die Peakleistung. Die Wattzahl entscheidet nicht über die Legalität.


Alles andere ist ein ideologischer Nebenschauplatz.
Und die Vorstellung, nur wer genug leidet, habe den legitimeren Zugang zur Natur, ist schlicht arrogant.
Dann müsstest du konsequenterweise auch Shuttles, Lifte und Seilbahnen reglementieren.
 
Ich bin dem ganzen E-Thema von Beginn an aufgeschlossen gegenüber.
Die bisherigen Leistungsdaten waren doch schon teilweise brachial.
Mir erschließt sich daher der Run auf immer noch mehr Leistung der Systeme nicht so ganz. Diese Power muss doch auch kontrolliert werden können. Komm ich dann noch besser den Berg/Trail hoch?
Aber nun gut, ist halt erstmal so. Wird halt evtl. nicht mehr lange auf sich warten lassen, bis der Gesetzgeber auf die Entwicklung reagieren wird. Dann würde der Schuss evtl. nach hinten losgehen.
Genau das ist für mich der falsche Fokus.


Die Debatte um immer neue Peakleistung schiebt eine technische Zahl nach vorn, die mit dem eigentlichen rechtlichen Kernproblem kaum etwas zu tun hat.
Über die Legalität entscheidet die saubere 25-km/h-Abregelung — nicht die Peakleistung.


Das eigentliche Desaster ist doch seit Jahren die Manipulierbarkeit des Cutoff-Speed. Genau dort liegt der strukturelle Fehler im System. Und statt diesen Punkt endlich hart, sauber und wirksam zu lösen, wird nun so getan, als läge das Problem plötzlich bei irgendwelchen Wattzahlen.


Ob ein System kräftig, brachial oder fein dosierbar ist, ist erstmal eine Frage von Abstimmung, und einer elektronisch raffinierten Motorsteuerung.
Der Gesetzgeber müsste also nicht auf Peakwerte reagieren, sondern endlich auf das, was wirklich missbraucht wird: Tuning und die unzureichend abgesicherte 25-km/h-Grenze.


Deshalb halte ich die aktuelle Diskussion auch für gefährlich irreführend:
Sie lenkt vom eigentlichen Problem ab und bereitet im Zweifel Symbolpolitik vor, statt die strukturelle Schwachstelle zu beheben.


Oder kurz gesagt:
Nicht die Peakleistung ist das Problem. Das Problem ist ein System, bei dem die Legalität an der 25-km/h-Grenze hängt, diese Grenze aber technisch und regulatorisch bis heute nicht konsequent abgesichert wird.
 
Genau das ist für mich der falsche Fokus.


Die Debatte um immer neue Peakleistung schiebt eine technische Zahl nach vorn, die mit dem eigentlichen rechtlichen Kernproblem kaum etwas zu tun hat.
Über die Legalität entscheidet die saubere 25-km/h-Abregelung — nicht die Peakleistung.


Das eigentliche Desaster ist doch seit Jahren die Manipulierbarkeit des Cutoff-Speed. Genau dort liegt der strukturelle Fehler im System. Und statt diesen Punkt endlich hart, sauber und wirksam zu lösen, wird nun so getan, als läge das Problem plötzlich bei irgendwelchen Wattzahlen.


Ob ein System kräftig, brachial oder fein dosierbar ist, ist erstmal eine Frage von Abstimmung, und einer elektronisch raffinierten Motorsteuerung.
Der Gesetzgeber müsste also nicht auf Peakwerte reagieren, sondern endlich auf das, was wirklich missbraucht wird: Tuning und die unzureichend abgesicherte 25-km/h-Grenze.


Deshalb halte ich die aktuelle Diskussion auch für gefährlich irreführend:
Sie lenkt vom eigentlichen Problem ab und bereitet im Zweifel Symbolpolitik vor, statt die strukturelle Schwachstelle zu beheben.


Oder kurz gesagt:
Nicht die Peakleistung ist das Problem. Das Problem ist ein System, bei dem die Legalität an der 25-km/h-Grenze hängt, diese Grenze aber technisch und regulatorisch bis heute nicht konsequent abgesichert wird.
Na ja, ganz unerheblich ist es ja nicht, ob wirklich an jeder, noch so steilen Stelle, trotzdem mit 25 Km/h hochgebrettert werden kann. In der Wahrnehmung anderer, ist das schon nicht unwichtig.
Wenn zudem die dafür benötigte Eigenleistung immer geringer wird, ist der Unterschied zum "Motorrad" mit Gasgriff wirklich nicht mehr gerechtfertigt. Und dann ist es mit der Gleichstellung schnell vorbei.

Unerlaubtes Tuning ist ja auch kein alleiniges Problem von E-Bikes. Motorräder, Autos... sind da auch schon immer fleißig dabei. Letztlich würde das nur über regelmäßige Kontrollen in den griff zu bekommen sein.
Funktioniert leider nirgends.

Schwierig dabei ist ja auch, dass das E-Bike/Fahrrad grundsätzlich schneller als 25 Km/h fahren darf. Nur die Motorunterstützung muss da halt aufhören.
 
Weil wenn diese heroische E-Bike Fahrt aus eigener Muskelkraft 20min länger gedauert hätte wäre genau was passiert?
rechnen ist wirklich nicht deine Stärke.
16.8km/h und 40km dauert wie lange?
genau 2h 23min
also sind es 35min länger als mit dem E-Bike und da wäre es dann bereits dunkel gewesen.

Ich glaube du musst nochmals zur Schule...
 
Du vermischst hier Moral, Naturbild und Verkehrsrecht.
Rechtlich entscheidend ist allein, ob bei 25 km/h sauber abgeregelt wird. Nicht die Peakleistung. Die Wattzahl entscheidet nicht über die Legalität.


Alles andere ist ein ideologischer Nebenschauplatz.
Und die Vorstellung, nur wer genug leidet, habe den legitimeren Zugang zur Natur, ist schlicht arrogant.
Dann müsstest du konsequenterweise auch Shuttles, Lifte und Seilbahnen reglementieren.
Sehe ich anders. Für mich ist es eben kein ideologischer Nebenschauplatz, sonst wäre ja auch "Motocross" fahren im Wald erlaubt ... Übrigens ein echtes Problem bei uns, da viele "junge Wilde" mit "E-Motocross" über die Trails heizen ... Und rechtlich mag es ja richtig sein, solange die 25 Km/H Regel eingehaltet wird, dennoch darf man auch weiterin den "E-Bike" Hype kritisch sehen, aus verschiedenen Perspektiven. En bisschen Streitkultur soll ja sein, übrigens auch in unserer Bike-Gruppe :-)
 
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