OLG Hamm zu Flowtrail-Unfall: 50 % Mithaftung für den Betreiber

Darum geht's doch auch gar nicht- ich sage lediglich, dass man die Dame hier nicht so anprangern MUSS- insbesondere wenn man nicht genau weiß, was los ist.

um ganz genau zu sein, der dame muss man höchstens aus moralischen gründen verwerfliches vorwerfen, ansonsten kann man der nur gratulieren, nach dem unfall alles richtig gemacht... geklagt und in dieser instanz recht bekommen und damit näher an einer entschädigung, die ihr dann von rechtswegen zusteht.

anzumängeln ist das urteil!
darum gehts.

Mit keinem Wort hab ich übrigens gesagt, dass ich gut finde, dass Sie geklagt hat- wollte lediglich ausdrücken, dass es solche Stellen geben kann und es nicht immer für jeden so klar ersichtlich ist, wie für die hiesige Forumselite welche wiedemal mit Mistgabeln und Fackeln bewaffnet losziehen möchte.

klar kanns immer solche stellen geben die nicht immer klar ersichtlich sind... das ist ja genau der punkt!
darum wird hier darauf hin gewiesen, das die richtige reaktion BREMSEN ist und nicht "ich fahr dann mal da runter, wird schon gehen..." und das ist auch absolut richtig so, weil sowas eben keine nachahmer finden sollte - und zwar zu deren eigenen schutz!

ganz klar falsche handlungen als solche zu bezeichnen ist nicht falsch, sondern richtig und sorgt im allgemeinen für verbesserung - so kenne ich es vom technischen tauchen.
so läufts in der luftfahrt, raumfahrt, medizin, etc. etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Folgen eines solchen Urteils für Vereine und Angebote empfinde ich natürlich als nachteilig - allerdings finde ich es ebenso schade, dass hier auf die Klägerin getrampelt wird.

Die meisten hier werden die Stelle und auch die Klägerin nicht persönlich kennen - da darf man auch gerne Mal neutraler sein.

Ich würde von mir behaupten, Fahrrad fahren zu können und auch auf Sicht recht flott und sicher- aber ich hatte auch schon einige solcher Orientierungsprobleme weil es für mich nicht klar war, wohin der Trail führt.

Von daher finde ich ebenso wichtig und richtig und das ist eben auch ein Teil des Urteils, dass auch die Fahrerin in die Verantwortung genommen wird.
Das hat m.E. nichts mit „auf der Klägerin rumtrampeln zu tun“. Natürlich kann‘s sein, dass die Krankenkasse oder UV die Klage eingereicht hat aber MTB ist halt ne Risiko-Sportart in der Natur, da gehörts auch dazu, dass man mal stürzt und sich verletzt. Wir haben in DE inzwischen leider so ne Vollkasko-Mentalität, bei der man die VA immer bei anderen sucht
 
Ich finde das Urteil hingegen methodisch richtig gut.

Das Urteil definiert klarstellend und anschaulich die jeweiligen Verantwortungsbereiche und deren Begrenzung. Man haftet eben auch nicht für Alles!

Damit kann man arbeiten!

Aber die Nummer wird teuer! Das ist erst der Anfang.

Der Feststellungsantrag bezieht sich auf alle Schäden, die der Klägerin durch den Unfall entstanden sind oder noch im kausalen Zusammenhang entstehen werden!

Jetzt scharrt der Arbeitgeber und vor allem aber die Krankenkasse mit den Hufen!

Über diese Haftungsfolgen sollte sich zu dem jedes Vorstandsmitglied im Klaren sein und eine entsprechende Versicherung zum Schutz des eigenen Vermögens abschliessen!
Also da fällt mir nicht mehr viel zu ein aber ggf. ist der Untertitel unter‘ Usernamen ja auch Programm.
 
um ganz genau zu sein, der dame muss man höchstens aus moralischen gründen verwerfliches vorwerfen, ansonsten kann man der nur gratulieren, nach dem unfall alles richtig gemacht... geklagt und in dieser instanz recht bekommen und damit näher an einer entschädigung, die ihr dann von rechtswegen zusteht.

anzumängeln ist das urteil!
darum gehts.



nö. hier wird darauf hin gewiesen, das die richtige reaktion BREMSEN ist und nicht "ich fahr dann mal da runter, wird schon gehen..." -> ups. genickbruch.
und das ist auch absolut richtig so, weil sowas eben keine nachahmer finden sollte!
und zwar zu deren eigenen schutz...

ganz klar falsche handlungen als solche zu bezeichnen ist nicht falsch, sondern richtig und sorgt im allgemeinen für verbesserung - so kenne ich es vom technischen tauchen.
so läufts in der luftfahrt, raumfahrt, medizin, etc. etc.
Als MTBer der Klägerin zu gratulieren ist schon ziemlich zynisch. Natürlich ist das Urteil das Problem aber wo kein Kläger, da kein Richter
 
Als MTBer der Klägerin zu gratulieren ist schon ziemlich zynisch.
also um das klar zu stellen: der sarkasmus "gratulieren" bezog sich auf RECHT AUF EINE ENTSCHÄDIGUNG BEKOMMEN und nicht auf die gegebenen gesundheitlichen folgen des unfalls! das sollte aber eigentlich klar verständlich gewesen sein...

Natürlich ist das Urteil das Problem aber wo kein Kläger, da kein Richter
ja, aber so funktioniert nun mal rechtssprechung in unserer gesellschaft... und von der darf man qualitativ besseres erwarten als das - meine persönliche meinung.
vielleicht hätten die mal ein paar ordentliche sachverständige zu rate ziehen sollen...


wie auch immer, ich hoffe der verunfallten person geht es gesundheitlich den unfallfolgen und umständen entsprechend bestmöglich!
 
Das hat m.E. nichts mit „auf der Klägerin rumtrampeln zu tun“. Natürlich kann‘s sein, dass die Krankenkasse oder UV die Klage eingereicht hat aber MTB ist halt ne Risiko-Sportart in der Natur, da gehörts auch dazu, dass man mal stürzt und sich verletzt. Wir haben in DE inzwischen leider so ne Vollkasko-Mentalität, bei der man die VA immer bei anderen sucht
Nene die Dame hat schon selbst geklagt. Um Schmerzensgeld kümmert sich die Krankenkasse und UV nicht. Wäre für Krankenkassen auch auf die Dauer ein Minusgrschäft Leute vom Sport abzuhalten.
 
Unrechtsstaat Deutschland halt wieder und wenn du, wie der Verein gegen so bescheuerte Urteile und Klagen angehen willst musst dir die Klage leisten können.

Man muss aber auch sagen, dass das von der Klägerin zwar assi war, aber wie sieht es andererseits aus? Wenn ich da schon lese wie es z.B. bei der DH Strecke in Stuttgart mal einen zerlegt hat und dann zig Kommentare kamen von wegen "hat mich an der Stelle auch fast zerlegt" ist es halt auch Typisch deutsch bloß nix zu sagen. Denn wenn mehrere beim Betreiber gemeldet hätten dass es da ne Stelle gibt wo es echt gefährlich ist glaube ich nicht, dass die das alles ignoriert hätten. Baut man selber die Strecke und fährt da permanent hat man da eben eine komplett andere sicht als Leute, die da noch nie gefahren sind. Daher einfach auch mal häufiger Problemstellen melden (auch wenn das in Deutschland gerne als Denunziantentum abgetan wird) denn langsam ist schließlich auch nicht immer die beste Option.
Langsam + hohe Stufe = Unfall.

Interessant wäre jetzt halt tatsächlich ein älteres Video denn solche komischen Stellen gibt es ja überall. Beerfelden z.B. hat da auch so ne Stelle wo es doch echt Tricky ist.
 
Klingt so als sei die Klägerin die verunfallte Radfahrerin gewesen: https://nrwe.justiz.nrw.de/olgs/hamm/j2026/7_U_47_25_Urteil_20260227.html

Wenn ich einen Trail nicht kenne, schaue ich ihn mir an und verklage nicht andere Leute, weil ich nicht fahren kann.

EDIT: Hier bei DIMB: https://www.dimb.de/2026/04/24/dimb-zum-urteil-zur-haftung-bei-einem-unfall-auf-einem-flowtrail/
Immer spannend, solche Urteile und ob man will oder nicht, muss mn sich als "Veranstalter" vielerlei couleur leider damit befassen.
Dass hier angeblich die Geschädigte klagt, fände ich persönlich halt ultra cringe.
 
Unrechtsstaat Deutschland halt wieder und wenn du, wie der Verein gegen so bescheuerte Urteile und Klagen angehen willst musst dir die Klage leisten können.

Man muss aber auch sagen, dass das von der Klägerin zwar assi war, aber wie sieht es andererseits aus? Wenn ich da schon lese wie es z.B. bei der DH Strecke in Stuttgart mal einen zerlegt hat und dann zig Kommentare kamen von wegen "hat mich an der Stelle auch fast zerlegt" ist es halt auch Typisch deutsch bloß nix zu sagen. Denn wenn mehrere beim Betreiber gemeldet hätten dass es da ne Stelle gibt wo es echt gefährlich ist glaube ich nicht, dass die das alles ignoriert hätten. Baut man selber die Strecke und fährt da permanent hat man da eben eine komplett andere sicht als Leute, die da noch nie gefahren sind. Daher einfach auch mal häufiger Problemstellen melden (auch wenn das in Deutschland gerne als Denunziantentum abgetan wird) denn langsam ist schließlich auch nicht immer die beste Option.
Langsam + hohe Stufe = Unfall.

Interessant wäre jetzt halt tatsächlich ein älteres Video denn solche komischen Stellen gibt es ja überall. Beerfelden z.B. hat da auch so ne Stelle wo es doch echt Tricky ist.
Boa, ich hoffte, du hättest die Kurve im Rahmen deiner Möglicheiten gekriegt....
Jetzt liest du dich doch mal lieber vor den posts ein. Echt peinlich.
 
In meinen Augen ist das vollkommen egal, was wo wie gesperrt oder beschildert ist. Man guckt sich vorher an, wo man langfährt. Ohne Ausnahme. Wenn man zu faul war und es einen deshalb ablegt, hält man die Klappe. Denk mal an Finale. Da kannst du alle 50m das Vorderrad irgendwo einfädeln. Soll man da überall Leuchtreklame anbringen? Preride! Angucken! Immer!
Wobei das leichter gesagt als getan ist. Dann hätte es sie halt beim langsam erkunden gemault. Für gewisse Stellen brauchst ja auch Tempo damit du drüber kommst. Und für einmal parallel Track Walk machen sind die meisten stellen eben nicht ausgelegt.
Frage ist halt, wie sich Vereine gegen solche Absichern können. Denn wenn du guckst was in so Parks teils unterwegs ist ... . Mit dem Radl vom Vater 3 Nummern zu groß, ohne Knie Protektoren, mit dem geliehenen Rad die blaue Piste runter zittern, usw...
 
Gedankenexperiment: wie schlecht muss für euch eine öffentliche Strecke mit eindeutigem "Betreiber" sein, bevor ihr sagen würdet, man muss ihn im Falle eines Falles in die Haftung nehmen? Wo endet "selbst Schuld" und wo beginnt fahrlässiges Verhalten des Betreibers?

Ich heiße es prinzipiell gut, wenn sichergestellt ist, dass ein offizieller und öffentlicher Trail auch safe gebaut ist. Ob das Urteil hier angebracht ist? Wer will das 4 Jahre später noch beurteilen, solange keiner den damaligen Zustand vor Ort kennt?
 
denn langsam ist schließlich auch nicht immer die beste Option.
Langsam + hohe Stufe = Unfall.
ne, aber genau dafür hält man ja vor der hohen stufe erst mal an (!) bzw. begeht die strecke vorher wenn diese nur schwierig genug ist (vollkommen normal bei rennen) und checkt die landezone anstatt einfach draufzuhalten und auf das bestmögliche zu hoffen... genau das ist ja der punkt.

Für gewisse Stellen brauchst ja auch Tempo damit du drüber kommst.
ja. genau. daher vorher auschecken.

Und für einmal parallel Track Walk machen sind die meisten stellen eben nicht ausgelegt.
aso. na dann hilft ja nur augen zu und vollgas? wünsch ich schon mal vorsorglich alles gute oder wie... :ka:
 
um ganz genau zu sein, der dame muss man höchstens aus moralischen gründen verwerfliches vorwerfen, ansonsten kann man der nur gratulieren, nach dem unfall alles richtig gemacht... geklagt und in dieser instanz recht bekommen und damit näher an einer entschädigung, die ihr dann von rechtswegen zusteht.

anzumängeln ist das urteil!
darum gehts.



klar kanns immer solche stellen geben die nicht immer klar ersichtlich sind... das ist ja genau der punkt!
darum wird hier darauf hin gewiesen, das die richtige reaktion BREMSEN ist und nicht "ich fahr dann mal da runter, wird schon gehen..." und das ist auch absolut richtig so, weil sowas eben keine nachahmer finden sollte - und zwar zu deren eigenen schutz!

ganz klar falsche handlungen als solche zu bezeichnen ist nicht falsch, sondern richtig und sorgt im allgemeinen für verbesserung - so kenne ich es vom technischen tauchen.
so läufts in der luftfahrt, raumfahrt, medizin, etc. etc.
Sorry, da gehe ich nicht mit. Damit sagst Du auch, dass man für sein Handeln nicht mit Konsequenzen rechnen muss.
Nur als Randnotiz, weshalb denkst Du gibt es beim DH WC Trackwalks?


Mich würde ja nicht wundern, wenn die Geschädigte in ihrem Umfeld eine Person hat, die ggf. Ein Problem mit den legalen Strecken gehabt hat und die Frau zu diesen Schritt geraten hat. Ich kann dieses Handeln nicht ansatzweise nachvollziehen - von einer erwachsenen Person- wir reden hier nicht von Kindern bzw. aufgebrachten Eltern, weil deren Kind verunfallte - und selbst in dieser Situation 🤷‍♂️
 
Damit sagst Du auch, dass man für sein Handeln nicht mit Konsequenzen rechnen muss.
nö. die konsequenz ist ja trotzdem passiert (großes auaweh, vielleicht sogar schlimmeres, mir unbekannt...) sonst hätte es ja keine klage und kein urteil gegeben. ich sag damit: WENN du vor einem ordentlichen gericht RECHT bekommst, dann steht dir das GESELLSCHAFTLICH BETRACHTET auch zu! das ist was anderes...

Nur als Randnotiz, weshalb denkst Du gibt es beim DH WC Trackwalks?
ähh genau das hab ich hier schon 3x geschrieben... :lol: bei JEDEM ordentlichen rennen, nicht nur beim WC.
 
ne, aber genau dafür hält man ja vor der hohen stufe erst mal an (!) bzw. begeht die strecke vorher wenn diese nur schwierig genug ist (vollkommen normal bei rennen) und checkt die landezone anstatt einfach draufzuhalten und auf das bestmögliche zu hoffen... genau das ist ja der punkt.


ja. genau. daher vorher auschecken.


aso. na dann hilft ja nur augen zu und vollgas? wünsch ich schon mal vorsorglich alles gute oder wie... :ka:
Nicht Vollgas da ich eh eher der schisser bin. Die Frage ist aber wohl eher die, ob wirklich jeder in den Bikepark sollte und wie man sich anderen gegenüber verhält. Hab es auch schon miterlebt wie Leute andere anstachelt wollten doch den 2m Drop zu springen. Würde mich also auch nicht wundern wenn die Klägerin jemand war die da eigentlich nicht hin gehört hat. Wie heißt es so schön, Übermut tut selten gut und in dem Fall leidet jetzt auch noch der Verein mit.
 
WENN du vor einem ordentlichen gericht RECHT bekommst, dann steht dir das GESELLSCHAFTLICH BETRACHTET auch zu
ne, dann steht dur das juristisch betrachtet zu. ob es auch ethisch/moralisch richtig ist, steht auf einem anderen blatt.
 
Gedankenexperiment: wie schlecht muss für euch eine öffentliche Strecke mit eindeutigem "Betreiber" sein, bevor ihr sagen würdet, man muss ihn im Falle eines Falles in die Haftung nehmen? Wo endet "selbst Schuld" und wo beginnt fahrlässiges Verhalten des Betreibers?

Ich heiße es prinzipiell gut, wenn sichergestellt ist, dass ein offizieller und öffentlicher Trail auch safe gebaut ist. Ob das Urteil hier angebracht ist? Wer will das 4 Jahre später noch beurteilen, solange keiner den damaligen Zustand vor Ort kennt?
Das Thema was du ansprichst würde einen TÜV für Strecken und einen Führerschein für Fahrer bedeutet. Der Alptraum also eines jeden der einfach nur MTB fahren will. Damit wäre jegliche Strecke abgewürgt nur damit Kämpfen ja auch Vereine um Trails teils legal zu bekommen dass die Verantwortlichen in der Politik dann so einen Unsinn fordern.
 
Darum geht's doch auch gar nicht- ich sage lediglich, dass man die Dame hier nicht so anprangern MUSS- insbesondere wenn man nicht genau weiß, was los ist.

Mit keinem Wort hab ich übrigens gesagt, dass ich gut finde, dass Sie geklagt hat- wollte lediglich ausdrücken, dass es solche Stellen geben kann und es nicht immer für jeden so klar ersichtlich ist, wie für die hiesige Forumselite welche wiedemal mit Mistgabeln und Fackeln bewaffnet losziehen möchte.

Die Gemüter vlt. auf dem Bike vom Fahrtwind etwas abkühlen lassen und weiter geht's.
Doch, die Dame gehört angeprangert. Sehr sogar.
Das Problem ist die Symbolwirkung. Das OLG Hamm spricht ja von Einzelfallentscheidung. Aber das nächste Mal wenn Richterin/Richter sich bei so einem Fall unsicher ist, werden sie sich an dem Urteil orientieren.
Heißt, durch dieses Urteil werden wahrscheinlich mehr Vereine ähnlich verklagt.
So erstickt man den legalen Trailbau wieder massiv. Da hat in Deutschland eh jeder Angst, verklagt zu werden wenn er als Verein eine legale Strecke baut. Diese Angst wird damit bestätigt.

Hat seinen Grund, warum in Deutschland kaum jemand noch Zivilcourage zeigt. Zu oft ist der, der anderen was gutes tun will am Ende der Depp
 
nö. die konsequenz ist ja trotzdem passiert (großes auaweh, vielleicht sogar schlimmeres, mir unbekannt...) sonst hätte es ja keine klage und kein urteil gegeben. ich sag damit: WENN du vor einem ordentlichen gericht RECHT bekommst, dann steht dir das GESELLSCHAFTLICH BETRACHTET auch zu! das ist was anderes...


ähh genau das hab ich hier schon 3x geschrieben... :lol: bei JEDEM ordentlichen rennen, nicht nur beim WC.
Wie definiert sich denn ein ordentliches Gericht? Denn selbst wenn das richtig scheiße baut ist dagegen doch immer noch schwer anzukommen.
 
Doch, die Dame gehört angeprangert. Sehr sogar.
Das Problem ist die Symbolwirkung. Das OLG Hamm spricht ja von Einzelfallentscheidung. Aber das nächste Mal wenn Richter sich bei so einem Fall unsicher ist, werden sie sich an dem Urteil orientieren.
Heißt, durch dieses Urteil werden wahrscheinlich mehr Vereine ähnlich verklagt.
So erstickt man den legalen Trailbau wieder massiv. Da hat in Deutschland eh jeder Angst, verklagt zu werden wenn er als Verein eine legale Strecke baut. Diese Angst wird damit bestätigt.

Hat seinen Grund, warum in Deutschland kaum jemand noch Zivilcourage zeigt. Zu oft ist der, der anderen was gutes tun will am Ende der Depp
Vor allem revidiert es ja auch das Urteil aus glaub Aachen. War es nicht dort wo ein MTB Fahrer geklagt hat weils ihn beim Treppen fahren gemault hat und das vom Gericht abgelehnt wurde weil er damit in der Natur und bei dem Hobby rechnen muss? Das Urteil ist ja immer nur das eine bei solchen Themen, die Signalwirkung wird dabei ja komplett ignoriert.
 
Das Urteil kann ne ganz fatale Signalwirkung haben. Grundsetzlich ist in erster Linie jeder der "richtig" Mountainbike fahren will selbst für sich verantwortlich auch dort wo man fährt.

Und ganz ehrlich, tausende Euro für Parts und Bikes ausgeben aber für die paar Euro monatlich einer privaten Unfallversicherung reicht das Geld nicht mehr. Genau mein Humor. Germany at its best.
 
Das hat m.E. nichts mit „auf der Klägerin rumtrampeln zu tun“. Natürlich kann‘s sein, dass die Krankenkasse oder UV die Klage eingereicht hat aber MTB ist halt ne Risiko-Sportart in der Natur, da gehörts auch dazu, dass man mal stürzt und sich verletzt. Wir haben in DE inzwischen leider so ne Vollkasko-Mentalität, bei der man die VA immer bei anderen sucht
Ich könnte damit niemals leben. Wenn die Krankenkasse irgendwas einklagen würde, würde ich versuchen meine dummen Aussagen zu revidieren. Wenn gar nichts geht, würde ich den Verein entschädigen und mich für den Ärger entschuldigen.

Dieser Sport ist dumm! Jedesmal, wenn ich auf einen Sprung zufahre, weiß ich, dass ich was Dummes tue. Es ist dumm mit einem Fahrrad eine steile Wurzel- und Felsenpiste runterzuhacken. Und deshalb ist für den Mist, den ich da mache, niemand verantwortlich, als ich allein.
 
Ich könnte damit niemals leben. Wenn die Krankenkasse irgendwas einklagen würde, würde ich versuchen meine dummen Aussagen zu revidieren. Wenn gar nichts geht, würde ich den Verein entschädigen und mich für den Ärger entschuldigen.

Dieser Sport ist dumm! Jedesmal, wenn ich auf einen Sprung zufahre, weiß ich, dass ich was Dummes tue. Es ist dumm mit einem Fahrrad eine steile Wurzel- und Felsenpiste runterzuhacken. Und deshalb ist für den Mist, den ich da mache, niemand verantwortlich, als ich allein.
Stellt sich halt die Frage ob die Krankenkasse da klagt oder ob es eher so läuft, dass sie sich raus windet und daher die Dame klagt. Klagen würde für die Krankenkasse ja wieder Geld und Zeit, was ja auch wieder Geld ist, kosten. Zumal ja hier bestimmt schon einige beim MTB fahren sich verletzt haben und da hat doch auch noch nie die Krankenkasse geklagt. Da gehst zum Arzt, der Athestiert dir krankschreibung und gut ist.
 
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