Schon mal daran gedacht, dass sie vielleicht diesmal das Hauptaugenmerk bei der Betrachtung auf etwas anderes gelegt haben?
Ist bei wissenschaftlichen (was die Betrachtung ja nichts anderes ist, die Kohorte ist halt das eigene Retül Klientel) nichts anderes. Whoop arbeitet auch mit seinen eigenen Datensätzen und kann viel daraus schlussfolgern, ebenso Garmin, und jetzt wieder Google mit dem Wiedereinstieg mit Google Health und dem neuen Fitbit Air (und bald Garmin Cirqua wenn er denn kommt weil hätte er schon längst).
Oder es ist ein Indikator, dass man auch am Schuh jetzt erkennen kann, dass die Menschheit einfach immer noch fetter wird.
Zum Schuh selbst, habe die letzten 2 Iterationen, bin mit dem grundsätzlich zufrieden. Finde eine positive Evolution, dass die Boa Verschlüsse in einen geschützteren Bereich gewandert sind (habe mal einen bei einer Wurzel beim Hängen bleiben ausgerissen, funktioniert aber noch) und dass die Lasche des oberen Verschlusses breiter wurde, bessere Druckverteilung, vor allem wenn man länger als 4h fährt wo die Beine dann auch anschwillen.
Werde mir die gönnen, und wie
@Sethimus richtigerweise anmerkt, runtergerechnet auf die Haltbarkeit sind die nicht mehr so teuer, ich fahr die alle 4 Jahreszeiten und die einzige Pflege die die kennen ist der Bikewash nach einem Rennen, Boa bietet einen sensationell schnellen kostenlosen Austausch und ich hatte auch schon mal einen Garantiefall, da kam der neue Schuh auch binnen einer Woche. Da macht Specialized definitiv alles richtig.
Weil du Retül ansprichst, wäre der Specialized Schuh, aus Bike Fitting Sicht, immer noch kein guter Schuh.
Wenn ein Kunde wegen Fußschmerzen zum Bike Fitting geht, dann braucht der etwas anderes und nicht den selben Einheitsbreit nochmal.
Das Prinzip bei Bekleidung und Schuhen ist immer dasselbe.
Viele Größen kosten Geld.
Deswegen bieten viele Hersteller wenig Leistengrößen an und versuchen mit wenig Kosten, möglichst viel abzudecken und verzichtet stattdessen auf die Einnahmen der Kunden, dennen der Schuh nicht passen wird.
Bei Sätteln im übrigen nicht anders.
Während SQ-Lab, BONT und Lakes ihre Produkte zum Kerngeschäft machen, ist Bekleidung bei Specialized, nur ein Nebengeschäft.
Die Schuhgröße 49, ist auch nicht für diejenigen, die eine 49 brauchen, sondern für diejenigen, die 47 haben.
So werden schon seit Jahren unpassende Schuhe kompensiert.
Der Schuh hier, wird wieder nur die glücklich machen, die vorher schon kaum Probleme hatten.
Sprich um so kleiner der Fuß ist, umso besser wird er zu der Leistenbreite hier passen.
Hat mit einer fetter werdenden Gesellschaft nichts zutun!
Die Fußform wird von unseren Knochen bestimmt.
Füße sind außerdem V-Förmig und nicht Kastenförmig.
Specialized doktort schon seit Jahren nur an der Zehenbox rum und verkauft die Schuh anschließend als breiten Schuh.
Der Vorfuß ist seit Jahren gleich geblieben.
Sprich, wenn zum Beispiel jemand mit einer Schuhgröße 43, einen 9-10cm breiten Vorfuß hat, wird er mit dem Recon glücklich werden.
Bei einem 46 großen Fuß, bleibt der Vorfuß nicht bei 9-10cm stehen, sondern wächst automatisch mit.
Das kann man im übrigen auch gut an der Carbon Sohle erkennen, die Füße stehen eigentlich immer drüber hinaus.
Stell dir mal vor, dein Turnschuh wäre so geschnitten.
Schon mal ein Hezo Schuh in freier Wildbahn gesehen?
Die werden ja quasi um den Fuß 3D gedruckt.
Daran erkennt man eigentlich am besten, wie ein Schuh nachher aussehen muss.
Ich vermute aber, dass der neue Recon, jetzt den Shape vom Road Bike Schuh bekommen hat.