XC World Cup – Blog Luca Schwarzbauer: Wenn aus einem MTB-Rennen ein Lauf-Rennen wird

danke für deine eindrücke. ich hab das rennen nicht anschauen wollen als ich den ersten athleten die ganzen spitzkehren hochschieben sehen hab. es gibt genügend bodenmaterial das man auf so eine strecke verbauen kann was auch bei regen gut funktioniert. ich hättegedacht nach dem leogang desaster im dh damals hätte man gelernt. auf jedenfall waren die bilder keine gute werbung für den sport und dessen markt, der ohnehin gerade am strugglen ist. gerade für leute die zum ersten mal zuschauen. schade.
als jemand der kis seit mehreren jahren auf allen rädern nutzt und natürlich beobachtet hat wie du es auch ab und zu in deinem stories beworben hast: wolltest du es im neuen lux bewusst nicht mehr haben? hab gesehen im strive on hat canyon es sogar um das display herum verbaut, was wesentlich aufwändiger ist.

das jahr hat mit dem cape epic gut angefangen. viel erfolg bei den klassikern.
 
Danke für den Einblick und die Beurteilung der Situation.
Zur Strecke oder dem Geld nachrennen an einen Ort ohne (Bike) Historie ->
100% deine Meinung aber das fängt ja schon lange an! Beispiele im Fussball - WM an Orten zu veranstalten die NULL komma nix mit Fussball zu tun haben (nur des Geldes wegen). Skirennen (Olympiade 2018) genau in dieser Region zu veranstalten. NULL komma nix Verständnis für ein solcher "Scheiss"... Eishockey-WM jetzt dann in der Schweiz beginnend zum gleichen Zeitpunkt wie der Championsleague-Final im Frühsommer, für mich völlig eine hirnverbrannte Idee... Die Frühjahrsklassiker beim Radrennsport schon vorbei, Fussball hat schon lange wieder Hochsaison und die Eishockey-WM jedes Jahr im Mai.
Ehrlich, das sind ALLES Entscheidungen nur um des Geldes Willen. Das hat nichts zu tun um Entwicklung im selbigen Sport. Dass damit Ressourcen verschwendet werden und das nicht gerade wenig ist schon Hohn genug. Wenn wenigstens die Teams, Fahrer profitieren könnten, wäre das vielleicht nocht halbwegs nachvollziehbar aber so gibt es ausser dem Rechteinhaber nur Verlierer!
Fast - Sina Frei und Dario Lillo sind die beiden Gewinner der XCO-Rennen...
 
Vielen Dank für den Bericht und die offenen Worte. Ich würde mir auch wünschen, dass die Events dort stattfinden, wo der Sport eine breite Basis hat. Kein Abo abzuschließen wäre vielleicht ein Beitrag, unser Zähneknirschen interessiert sonst vermutlich keinen. Luca drück ich die Daumen für mehr Spaß und Erfolg bei den kommenden Rennen.
 
Danke für den Einblick und die Beurteilung der Situation.
Zur Strecke oder dem Geld nachrennen an einen Ort ohne (Bike) Historie ->
100% deine Meinung aber das fängt ja schon lange an! Beispiele im Fussball - WM an Orten zu veranstalten die NULL komma nix mit Fussball zu tun haben (nur des Geldes wegen). Skirennen (Olympiade 2018) genau in dieser Region zu veranstalten. NULL komma nix Verständnis für ein solcher "Scheiss"... Eishockey-WM jetzt dann in der Schweiz beginnend zum gleichen Zeitpunkt wie der Championsleague-Final im Frühsommer, für mich völlig eine hirnverbrannte Idee... Die Frühjahrsklassiker beim Radrennsport schon vorbei, Fussball hat schon lange wieder Hochsaison und die Eishockey-WM jedes Jahr im Mai.
Ehrlich, das sind ALLES Entscheidungen nur um des Geldes Willen. Das hat nichts zu tun um Entwicklung im selbigen Sport. Dass damit Ressourcen verschwendet werden und das nicht gerade wenig ist schon Hohn genug. Wenn wenigstens die Teams, Fahrer profitieren könnten, wäre das vielleicht nocht halbwegs nachvollziehbar aber so gibt es ausser dem Rechteinhaber nur Verlierer!
Fast - Sina Frei und Dario Lillo sind die beiden Gewinner der XCO-Rennen...
offtopic - aber die Eishockey WM ist immer um die Zeit da im Winter sonst keiner spielen würde. Meiner Meinung nach sollte man die auch aufwerten in dem mans nicht jedes Jahr durchführt. Etliche Spieler sind auch immer noch in der NHL im Einsatz und nehmen so oder so erst gar nicht teil. Olympia fand ich heuer cool, weil da auch die NHL mal dafür pausiert hat.

zu den Südkorea XC Rennen - ja das war leider echt mau, ich konnte es mir auch nicht anschauen nachdem bei den Damen nach 3min alle gelaufen sind und das Rennen eigentlich fast schon entschieden war.
 
offtopic - aber die Eishockey WM ist immer um die Zeit da im Winter sonst keiner spielen würde. Meiner Meinung nach sollte man die auch aufwerten in dem mans nicht jedes Jahr durchführt. Etliche Spieler sind auch immer noch in der NHL im Einsatz und nehmen so oder so erst gar nicht teil. Olympia fand ich heuer cool, weil da auch die NHL mal dafür pausiert hat.

zu den Südkorea XC Rennen - ja das war leider echt mau, ich konnte es mir auch nicht anschauen nachdem bei den Damen nach 3min alle gelaufen sind und das Rennen eigentlich fast schon entschieden war.
Ja korrekt - wegen der Eishockey-WM. Die müsste wie im Fussball nur alle 4 Jahre stattfinden dafür im Winter und mit allen (möglichen) Spielern!
 
Ist jetzt sicher kacke für die Athleten aber Strecken die bei Regen nahezu nicht fahrbar werden gab es ja immer schon und Regen gehört bei einer Outdoorsportart eben dazu. Wäre es nicht sehr fragwürdig wenn man Strecken erst mit anderem Material bedecken würde nur damit sie beim WC nicht zur Laufpassage werden?
Und klar, es will keiner ein XC Lauf im wahrsten sinne des wortes sehen nur wären mir da unterschiedliche Meinungen doch ganz lieb. Auch wie die Strecke z.B. im trockenen zu fahren war. Wenn ich mir z.B. einen Andi Kolb anhör der meckert das Steine auf der Strecke lagen und keiner davor mit dem Besen durchgegangen ist frag ich mich halt schon ob das wirklich die richtigen sind die Strecken zu beurteilen bzw. was der Anspruch seitens der Athleten an die Stecken sind.
 
Ich verstehe solche Insider-Beschwerden nicht. Ist es Naivität, Ignoranz oder Heuchelei?

Solange Sponsoren und Teams die Teilnahme an fragwürdigen Events aufgrund Werbewirkung über den sportlichen Geist stellen, selbst wenn die Reichweite, wie in diesem Fall, eher gering ist, so lange müsst Ihr nicht gegen die Veranstalter oder Verbände schimpfen, sondern gegen die Teamführungen und dahinter stehenden Sponsoren.

Erlaubt mir als Beispiel den Fußball zu nennen, da dort schon fortgeschrittener, sicher ein Vorbild für andere Sportarten.
Selbstverständlich hat das, was die FIFA und Infantino da tun schon lange die Grenzen von Moral, Ethik und Sportsgeist überschritten. Dennoch fahren alle Landesverbände zur WM, sogar nach Katar oder in die USA. Auch die Spieler entscheiden sich letztlich für die Chance, vielleicht einmal im Leben an einer WM teilzunehmen, statt moralisches Rückgrat zu zeigen. Wirtschaftlich notwendig hätten sie es nicht. Und wenn Gastgeber-Länder die Veranstaltung politisch ausnutzen, gilt auch das Argument der politischen Neutralität von Sport nicht mehr. Sport ist spätestens seit dem alten Rom nicht mehr unpolitisch. Sportler stellen also die persönlichen Ziele (die ich gut nachvollziehen kann) ebenfalls über Moral, Ethik und Sportsgeist.

Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder akzeptieren wir, dass Sport auf Top-Niveau bereits lange eine Wirtschaft ist, die den modernen Gladiatoren das Umfeld bietet, ihre sportlichen Erfolge massenwirksam zu präsentieren und davon auch leben zu können (auch eine wirtschaftliche Komponente), oder wir müssen den kompletten Konsum dieser "Spiele" boykottieren und damit die wirtschaftliche Grundlage entziehen.

Also, wer zieht bei sich zuerst den Stecker?
 
Bei aller Diskussion… Diese Regel erscheint mir eigentlich schon sinnvoll und sollte meiner Meinung nach so auch umgesetzt werden :) „Es gibt von der UCI einen Paragrafen, der besagt, dass die Strecke in jeder Bedingung befahrbar sein soll.“
 
Wenn man sich den ganzen Winter auf den Weltcup vorbereitet und dann so schlechte Bedingungen vorfindet, ist das mega frustrierend. Das kann ich verstehen. Luca solle aber die mega Leistung beim Cape Epic als Motivation mitnehmen und Süd Korea schnell abhaken. Bei Cape Epic nach dem fetten Defekt noch so durchzustarten zeigt, dass er zu den Besten der Welt gehört! Was für ein toller Saison Auftakt
 
Hallo


Danke für den ausführlichen und interessanten Bericht. :daumen:

Und viel Erfolg für die Europa-Rennen.

Ich freue mich schon sehr auf Nove Mesto. :daumen: :)


Viele Grüße :)
Schwarzwaldbiker



XC World Cup – Blog Luca Schwarzbauer: Wenn aus einem MTB-Rennen ein Lauf-Rennen wird

Stell dir vor, du bereitest dich monatelang auf die Saison vor, um dann unter sehr fragwürdigen Bedingungen laufen statt fahren zu müssen …

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XC World Cup – Blog Luca Schwarzbauer: Wenn aus einem MTB-Rennen ein Lauf-Rennen wird

Was sagst du zur Südkorea-Erfahrung von Luca Schwarzbauer?
 
Ich verstehe solche Insider-Beschwerden nicht. Ist es Naivität, Ignoranz oder Heuchelei?

Solange Sponsoren und Teams die Teilnahme an fragwürdigen Events aufgrund Werbewirkung über den sportlichen Geist stellen, selbst wenn die Reichweite, wie in diesem Fall, eher gering ist, so lange müsst Ihr nicht gegen die Veranstalter oder Verbände schimpfen, sondern gegen die Teamführungen und dahinter stehenden Sponsoren.

Erlaubt mir als Beispiel den Fußball zu nennen, da dort schon fortgeschrittener, sicher ein Vorbild für andere Sportarten.
Selbstverständlich hat das, was die FIFA und Infantino da tun schon lange die Grenzen von Moral, Ethik und Sportsgeist überschritten. Dennoch fahren alle Landesverbände zur WM, sogar nach Katar oder in die USA. Auch die Spieler entscheiden sich letztlich für die Chance, vielleicht einmal im Leben an einer WM teilzunehmen, statt moralisches Rückgrat zu zeigen. Wirtschaftlich notwendig hätten sie es nicht. Und wenn Gastgeber-Länder die Veranstaltung politisch ausnutzen, gilt auch das Argument der politischen Neutralität von Sport nicht mehr. Sport ist spätestens seit dem alten Rom nicht mehr unpolitisch. Sportler stellen also die persönlichen Ziele (die ich gut nachvollziehen kann) ebenfalls über Moral, Ethik und Sportsgeist.

Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder akzeptieren wir, dass Sport auf Top-Niveau bereits lange eine Wirtschaft ist, die den modernen Gladiatoren das Umfeld bietet, ihre sportlichen Erfolge massenwirksam zu präsentieren und davon auch leben zu können (auch eine wirtschaftliche Komponente), oder wir müssen den kompletten Konsum dieser "Spiele" boykottieren und damit die wirtschaftliche Grundlage entziehen.

Also, wer zieht bei sich zuerst den Stecker?
Ich denke, das hinter dem Ganzen wirschaftliche Ziele stecken ist klar. Der Punkt ist, das Verbände kein Selbstzweck sein sollten. Ohne Athleten kein Event. Daher sollten Athleten im Mittelpunkt aller Planungen stehen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht, siehe die unzähligen UCI-Konfikte oder auch Red Bull Rampage.
Ich bin auch überzeugt, hinter den Kulissen sieht die Diskussion noch ganz anders aus. Ich finde es super, wenn Luca uns hier einen kleinen Einblick gibt und Position bezieht 🙏💪

Ich hoffe, das mehr Dinge dieser Art passieren:
https://www.cyclingweekly.com/news/...-time-trial-world-championship-protest-284239

Dieses aktuelle Thema ist ja leider irgendwie versandet:
https://www.pinkbike.com/news/61-world-cup-downhill-racers-join-podium-rule-change-protest.html
 
Hier die Rampage als Vergleich zu nehmen, hinkt mal ordentlich. Die Fahrer bauen Ihre Lines dort selbst. Sie ist auch kein "Rennen", wo die schnellste Zeit gewinnt.

Die UCI hat mit der Rampage auch generell so gar nichts am Hut, da es ein eigenständiges Event ist.

Klingt eher nach dem übliche Anti Rampage Geunke.
 
Ich denke, das hinter dem Ganzen wirschaftliche Ziele stecken ist klar. Der Punkt ist, das Verbände kein Selbstzweck sein sollten. Ohne Athleten kein Event. Daher sollten Athleten im Mittelpunkt aller Planungen stehen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht, siehe die unzähligen UCI-Konfikte oder auch Red Bull Rampage.
Ich bin auch überzeugt, hinter den Kulissen sieht die Diskussion noch ganz anders aus. Ich finde es super, wenn Luca uns hier einen kleinen Einblick gibt und Position bezieht 🙏💪

Ich hoffe, das mehr Dinge dieser Art passieren:
https://www.cyclingweekly.com/news/...-time-trial-world-championship-protest-284239

Dieses aktuelle Thema ist ja leider irgendwie versandet:
https://www.pinkbike.com/news/61-world-cup-downhill-racers-join-podium-rule-change-protest.html
Und was haben Proteste seither gebracht? 5 Personen Podium? Weg. Von der Fahrervereinigung gerade im DH z.B. hört man auch nichts und die Strecke war ja auch nicht gerade Optimal an gewissen Stellen.
 
Bei aller Diskussion… Diese Regel erscheint mir eigentlich schon sinnvoll und sollte meiner Meinung nach so auch umgesetzt werden :) „Es gibt von der UCI einen Paragrafen, der besagt, dass die Strecke in jeder Bedingung befahrbar sein soll.“
Und wie viele Strecken erfüllen die Bedingungen? Zumal, was heißt befahrbar? Spikes oder DH Schlappen drauf und schon befahrbar? Ist schließlich nicht die einzige Strecke bei der bei Nassen Bedingungen geschoben wird.
 
Und was haben Proteste seither gebracht? ...
Das hängt davon ab, gegen was protestiert wird. Ein Protest der "Verlierer" (vierter ist erster Verlierer), oder hier ein Protest der enttäuschten, sollte nicht berücksichtigt werden, denn es ist Leistungssport und nicht Jedermann. Ich verstehe voll die Enttäuschung von Luca und, dass er es artikuliert. Eine Frei oder Lillo werden es aber vielleicht anders sehen. Das muss man dann Trennen von der berechtigten Kritik an Reise und Aufwand.
Es wird aber keine MTB Begeisterung in Korea entstehen, wenn man sich nicht bemüht und ich denke, daß der Sponsor Canyon ein Interesse hat und nicht nur die kapitalistisch böse UCI.
 
Das hängt davon ab, gegen was protestiert wird. Ein Protest der "Verlierer" (vierter ist erster Verlierer), oder hier ein Protest der enttäuschten, sollte nicht berücksichtigt werden, denn es ist Leistungssport und nicht Jedermann. Ich verstehe voll die Enttäuschung von Luca und, dass er es artikuliert. Eine Frei oder Lillo werden es aber vielleicht anders sehen. Das muss man dann Trennen von der berechtigten Kritik an Reise und Aufwand.
Es wird aber keine MTB Begeisterung in Korea entstehen, wenn man sich nicht bemüht und ich denke, daß der Sponsor Canyon ein Interesse hat und nicht nur die kapitalistisch böse UCI.
Also in Wyns Video gab es schon ordentlich Kritik von recht vielen Fahrern. Finde jedoch ihn auch nicht gerade die Richtige Person für das Thema da die Sicht doch sehr eingeschränkt ist und wie er selber schreibt ja eigentlich schon mit einer negativen Stimmung nach Korea geflogen ist. Auch der Vergleich mit Lenzerheide finde ich doch recht schwierig denn da vergleicht man Etablierte Stopps mit einem absoluten Neuling.
Und wie du schon schreibst wird das Event wohl auch dafür gedacht sein, MTB Begeisterung dort hin zu bringen. Und das geschieht nun mal nicht von jetzt auf gleich.

Am Schluss bleibt jedoch weiterhin die Frage, wie ein doch recht professionell betriebener Sport wie DH und XC am Schluss von einer so Stümperhaften Organisation wie der UCI ausgetragen werden kann die sich scheinbar nicht ansatzweise mit den Strecken auseinander setzt. Haben die denn keinen Ehemaligen XC und DH Fahrer in ihren Reihen die die Strecken vorab abnehmen?
 
Mecker Artikel ueber Asien und beim genauen hingucken ist einfach der Autor nicht Fan von Asien und hatte nen miesen Tag.

Ich habe auch schon solche Rennen in Europa bestritten - wo man einfach am Ende 40KG mehr gewogen hat, fahren konnte man 10 Meter vom Circuit weil das 2x Strasse ueberquren waren. War halt nicht in den 2020ern, sondern eher so 2010-2015... und irgendwo in DE, CH oder AT... aber hey it is what it is.

Outdoor und unbekannte Variablen darfs nicht mehr geben. Alles muss genormt sein. Alles muss absolut messbar sein. Ja dann geht halt indoor CC spielen. Ach man, wo sind die Profis hin, die noch mit 80mm nen Downhill runter sind bei Schlamm und Regen.... gute Generation her das ganze.

Es kommt ja von Cross Country, nicht Cross artificial environment.

Der wird auch beim tauchen sein Geld zurueckfordern weil man das angepriesene Shipwreck verpasst hat, weil man einen extremen down current aus dem nix hatte...

lol
 
Zuletzt bearbeitet:
Mecker Artikel ueber Asien und beim genauen hingucken ist einfach der Autor nicht Fan von Asien und hatte nen miesen Tag.

Ich habe auch schon solche Rennen in Europa bestritten - wo man einfach am Ende 40KG mehr gewogen hat, fahren konnte man 10 Meter vom Circuit weil das 2x Strasse ueberquren waren. War halt nicht in den 2020ern, sondern eher so 2010-2015... und irgendwo in DE, CH oder AT... aber hey it is what it is.

Outdoor und unbekannte Variablen darfs nicht mehr geben. Alles muss genormt sein. Alles muss absolut messbar sein. Ja dann geht halt indoor CC spielen. Ach man, wo sind die Profis hin, die noch mit 80mm nen Downhill runter sind bei Schlamm und Regen.... gute Generation her das ganze.

Es kommt ja von Cross Country, nicht Cross artificial environment.

Der wird auch beim tauchen sein Geld zurueckfordern weil man das angepriesene Shipwreck verpasst hat, weil man einen extremen down current aus dem nix hatte...

lol
Are you from England?
 
Mecker Artikel ueber Asien und beim genauen hingucken ist einfach der Autor nicht Fan von Asien und hatte nen miesen Tag.
Autor mag also gleich ganz Asien nicht? Echt? Konnte ich tatsächlich im Artikel nicht finden.
Ich konnte Kritik daran erkennen, für ein erwartbar maues Rennen so weit zu fliegen.
Ich habe auch schon solche Rennen in Europa bestritten - wo man einfach am Ende 40KG mehr gewogen hat, fahren konnte man 10 Meter vom Circuit weil das 2x Strasse ueberquren waren. War halt nicht in den 2020ern, sondern eher so 2010-2015... und irgendwo in DE, CH oder AT... aber hey it is what it is.
Ja, Schlammschlachten kennt man aus den Alpen.
Ich gönne mir das sogar heute noch Regelmäßig und habe Spaß dabei. Aber eben just for fun.
Zu den 40kg sollest aber dein Trikot etwas überdenken. Hast du alle Taschen angefüllt und noch einen extra Müllsack mitgenommen? Eventuell noch einen verdreckten Kollegen in den Speichen übersehen?
Zu subtilen Übertreibungen neigst eher nicht, oder?
Outdoor und unbekannte Variablen darfs nicht mehr geben. Alles muss genormt sein. Alles muss absolut messbar sein. Ja dann geht halt indoor CC spielen. Ach man, wo sind die Profis hin, die noch mit 80mm nen Downhill runter sind bei Schlamm und Regen.... gute Generation her das ganze.
Ja, jetzt kommt es endlich das Heldenlied von den guten alten Zeiten!
Mann bist du aber ein tougher Kerl... 🙇🏼‍♂️...

...BullSh*t! In diesem Sport hat sich mit der Professionalisierung einiges gewandelt!
Alleine wie sehr sich die Leistungsdichte und technischen Anforderungen bei den XC Rennen verändert haben.
DH Rennen aus den 90ern sind pipifax gegen so manche XC Strecke heute. Daher auch 120mm und Fully.
Ich versteige mich mal in die Vermutung das du eben kein Fahrer auf WC Elite Niveau bist (oder jemals warst) und deshalb nicht ganz nachvollziehen kannst welchen Druck das machen kann.
Das ist sein Beruf, kein Hobby!
Es kommt ja von Cross Country, nicht Cross artificial environment.

Der wird auch beim tauchen sein Geld zurueckfordern weil man das angepriesene Shipwreck verpasst hat, weil man einen extremen down current aus dem nix hatte...

lol
🤦🏼 <ohne text, einfach nur> 🤦🏼
 
Hier die Rampage als Vergleich zu nehmen, hinkt mal ordentlich. Die Fahrer bauen Ihre Lines dort selbst. Sie ist auch kein "Rennen", wo die schnellste Zeit gewinnt.

Die UCI hat mit der Rampage auch generell so gar nichts am Hut, da es ein eigenständiges Event ist.

Klingt eher nach dem übliche Anti Rampage Geunke.
Siehe „die unzähligen UCI-Konfikte oder auch Red Bull Rampage“.
Es ging um die Beziehung zwischen Veranstaltern/Verbänden und den Fahrern.

Rampage passt da insofern, als dass die Macht beim Veranstalter liegt, und die Fahrer quasi keine Wahl haben, als teilzunehmen, unter widrigsten Konditionen. Lies einfach mal, ich verlinke es nochmal. Und das sage nicht ich, sondern Thomas Genon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was haben Proteste seither gebracht? 5 Personen Podium? Weg. Von der Fahrervereinigung gerade im DH z.B. hört man auch nichts und die Strecke war ja auch nicht gerade Optimal an gewissen Stellen.
Eben, daher ist die Macht von Veranstaltern und Verbänden ein Problem, eigentlich sollten die Athleten hier involviert werden. Wie es offenbar in Südkorea auch nötig gewesen wäre.
 
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