Ich kann das "Murmelbahngejammer" im Forum, dass es seit Jahren gibt, echt nicht mehr hören.
Das "Blöde Murmelbahn"geblubber finde ich unnötig. Ist einfach eine andere Art fahren und sollte ebenso toleriert werden.
Und mir gehen die Begriffe "Jumpline" und "Airtime" zunehmend auf den Senkel. Alternativ von den Befürwortern der Ausdruck "Kette rechts"; muss ich den immer schneller werden und weiter springen?
Nachdem ich 2025 Unfall-und Krankheitshalber völlig weg vom MTB war (moderates RR ohne Schlaglöcher war die ärztliche Freigabe), habe ich mich sehr auf 2026 gefreut. Die ersten paar Tage in Todtnau und ich dachte, mich trifft der Schlag. Vieles auf der Wildride wurde und wird geglättet. Als "Alternative" steht die DH zu Verfügung, welche für meine Fähigkeiten grenzwertig, bzw. in Teilabschnitten nahezu unfahrbar ist.
Das gleiche Bild im Brandnertal, wo ich dieses Jahr wieder mal 1 Woche gebucht habe. Einige neue Videos, wo mit viel Hurra-Geschrei der Umbau des Parks gefeiert wird; glattgeleckte Bahnen mit viel Airtime(?!). Auch da, keine Sache, die schwarzen Pisten bleiben ja bestehen, angeführt von der Tschack Norris, wo Nahtoderfahrungen garantiert sind.
Es gibt nochmal drei "modifizierte" Orte, die mir spontan einfallen und ich dieses Jahr noch nicht war. Eine davon wurde bei uns vor einigen Jahren mir grossem Geläute eingeweiht. Eine Endurostrecke, wo man selber hochtreten muss. Im ersten Jahr fast überlaufen von Leuten mit edelstem Gerät. Mittlerweile hat sich die Sache schwer ausgedünnt; zwischen den Airtime-Abschnitten rumpelt es halt - vielleicht doch nicht so einfach?
An der gegenwärtigen Entwicklung in Parks, stört mich das Fehlen eines Mittelweges. Stolperbiken zähle ich nicht dazu, das ist eine andere Form, für die ich keinen Park brauche.