Bike Republic Sölden 2026: Mehr Airtime, mehr Strecke und Bike Hubs

Wer etwas weiter wegfahren will oder einen Roadtrip plant, sollte auf jeden Fall in L7L (Les Sept Laux / Prapoutel) auf die Liste setzen und auch in Les Orres vorbeischauen :)

La Grave ist auch richtig Hardcore. Leider nicht ganz billig. Aber so lange ruppige Abfahren findet man sonst
nicht oft (ja ok, Alpe d'Huez und Les deux Alpes sind länger).

Überhaupt : Frankreich ist der Shit. Daneben verblasst so ziemlich alles. Die Dichte an Bikeparks gibt es
nirgenwo sonst. Mit dem Camper steht man fast überall kostenlos und die Bikeparkpreise sind auch
besser als als in DACH oder IT.

Und fast jeder Bikepark ist meisten für einen Tag gut :)
 
PdS = Portes du Soleil
Da hat man auch einen guten Mix, aber ja, Val di Sole kann man von Paganella aus gut machen.
Allerdings hat es halt nur 4 Strecken (+ 4 cross, falls es die noch gibt).
Es gibt von ganz oben noch ein/zwei Enduros, die ganz gut sind aber alles in allem ist es halt schon eher was für DH oder nur für einen Tag.
Wenn man schon da ist, kann man auch noch einen Abstecher in den Brenta Bike Park in Pinzolo machen.
Als ich zum ersten Mal mit dem Sessellift ganz oben angekommen bin, ist mir schon die Kinnlade runtergefallen. Hätte beinah vergessen auszusteigen :)
Also bei PDS bin ich ganz bei dir :daumen:
Seit über 20 Jahren hat Morzine einen ganz festen Platz bei mir und mittlerweile auch bei meiner ganzen Familie🙌
Video anschauen
 
Die Bike Republik Sölden im Österreich – das Nordkorea für Mountainbiker!

Zitat von Bundesministerium:

Verwaltungsübertretungen

Wird eine für das allgemeine Befahren erkennbar gesperrte Forststraße unzulässiger Weise (mit dem Rad) befahren, ist mit € 730,- oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu einer Woche zu bestrafen. Anderenfalls ist das unbefugte Radfahren im Wald mit bis zu € 150,- zu bestrafen.

Unfallgefahren und Haftungsrisiken bei unerlaubtem Radfahren im Wald

Unerlaubtes Befahren von Forststraßen (oder sonstigen Waldflächen) bedeutet Selbstgefährdung und birgt Haftungsrisiken, dies etwa bei Unfällen mit Waldbewirtschaftern (Holztransporten) oder Fußgängern.

Schön dass die Touristen Ballungszentren bekommen....
Wann wird etwas für die Einwohner von Österreich gemacht???
Das ist einfach nur krank! Woher hast du diese Quellen mit den Strafen? :rolleyes: Ja leider wird fast nur dort was gemacht, wo man auch damit Geld verdient!
 
Allerdings hat es halt nur 4 Strecken
Die sich teils kreuzen und man so neue Gesamtabschnitte kreieren kann.
(+ 4 cross, falls es die noch gibt).
Ja, wirkt allerdings sehr verwaist.
Es gibt von ganz oben noch ein/zwei Enduros, die ganz gut sind aber alles in allem ist es halt schon eher was für DH oder nur für einen Tag.
Transport lässt nur ein Bike zu, daher DH. Aber nur für einen Tag? Bei so vielen Fahrfehlern kann ich gut eine Woche dort aushalten und mich verbessern... :D
Wenn man schon da ist, kann man auch noch einen Abstecher in den Brenta Bike Park in Pinzolo machen.
Ist notiert.
 
Manche Sichtweisen kann ich einfach nicht mehr verstehen;) Egal, was angeboten wird, es wird immer ordentlich gemeckert. Klar war alles früher rauher und nicht so ausgefahren, aber der Sport hatte auch nicht so einen Zulauf gehabt und die Möglichkeiten waren gar nicht da:)
Ich weiß ja nicht, wie viele hier behaupten können das Gefühl zu kennen Anfang der 90er in den Alpen an einer Berggondel zu stehen und vom Liftpersonal abgewiesen zu werden bei ganz schlechten Wetterbedingungen, da man doch keine Biker befördert.
Es wird keiner dazu gezwungen nach Sölden zu fahren und das sich die Gebiete an der Nachfrage orientieren ist auch ganz klar, da die breite Masse das Geld bringt und nicht die Cracks. Ist wie im Winter mit den Skitourengehern. Sie leben den Spirit und machen eigentlich alles richtig, aber damit verdient man halt kein Geld und ohne Geld kein Wohlstand:ka:
Ich freue mich auf jeden Fall auf das Eröffnungswochenende in Sölden und werde hundertprozentig auf meine Kosten kommen und im Alter mag man es ja ein wenig entspannter:daumen:
Abgewiesen werde ich auch jetzt noch regelmäßig, bei fiesem Wetter, von der Deutschen Bahn. Weil mal wieder zu viel Menschen in zu wenig Zug sind ;)

Unterm Strich muss man halt sagen das es noch nie so viel Angebot an Parks gab. Ist halt Trendsport geworden, mit allen Vor- wie auch Nachteilen. Der „Punkrock“ ist größtenteils verschwunden und wurde von purem Konsum abgelöst. Wie bei SK8 & BMX damals. Es wird halt das nachgeschoben was am besten gemolken werden kann. Ist ja oft auch nicht verkehrt, schon allein, wenn man das mal aus dem Familien Kontext betrachtet.

Es gibt aber auch hierzulande viele gute Initiativen, wie in Freiburg und im Harz zum Beispiel. Liegt ja an jedem selbst die Sache zu Unterstützen und selbst an der Entwicklung mitzuwirken.

Irgendwelchen Bussines Leuten vorzuwerfen das diese ihr Business ausbauen bringt halt nur bedingt weiter. Mittlerweile gibt es aber auch genug Angebot an Naturnahen Strecken, ob zum Selbertreten (getreten werden) oder Lift/ Shuttle. Bleibt nur zu hoffen das die Akzeptanz weiter steigt. Wo halt $$$ leider doch am ehesten Hilft:i2:
 
immer wieder amüsant, wenn sich gewisse Personen über Preise der Bike Parks aufregen, aber nachher mit ihrem S-Works Bike da aufkreuzen...
...das auf nem nagelnagelneuem (geleastem) BMW / Mercedes oder sonstig teurem Yuppie Auto hängt.

ist doch immer das gleiche. Neid und meckern sind die Paradedisziplienen des Vorzeigeallmans.
 
Es wird keiner dazu gezwungen nach Sölden zu fahren und das sich die Gebiete an der Nachfrage orientieren ist auch ganz klar, da die breite Masse das Geld bringt und nicht die Cracks. Ist wie im Winter mit den Skitourengehern. Sie leben den Spirit und machen eigentlich alles richtig, aber damit verdient man halt kein Geld und ohne Geld kein Wohlstand:ka:
Absolut! Die Wirtschaftlichkeit muss ein Ski/Bike-Gebiet im Auge behalten, da ist nichts daran auszusetzen.

Ich staune mehr über die Entwicklung von Angebot und Nachfrage. Demzufolge wird das Angebot ausgeweitet, weil die Nachfrage nach geglätteten Strecken wächst? Widerspricht doch dem Grundgedanken eines Geländefahrrades. Glatte Pisten möchte ich mit dem Rennrad, nicht mit dem MTB.

Mag sein, dass ein MTB-Forum nicht repräsentativ ist, nur wer ist es dann? Es gibt die Käuferschicht, welche ein MTB als Transportmittel kauft; diese geht kaum in den Park oder auf Trails. Die andere kauft sich ein u.U. recht teures Bike, sinniert Seitenlang über ZS & DS, gibt das FW zum Tuner - aber wozu dann das alles?
Das ist wie Badeferien im Hotelpool, weil das Meer zu viele Wellen hat.

Gibt es noch eine dritte Gruppe? Keine Ahnung...Solange ein guter Mix aus verschiedenen Strecken vorhanden ist, besteht kein Grund zur Beschwerde. Nur der Mix geht mMn. verloren.
 
Ehrlich gesagt hab ich die „Murmelbahn“ Kommentare über Sölden nie verstanden:

  • Nene Trail
  • Leiterberg Trail
  • Bodenegg Trail
  • Fernar Trail (!)

sind allesamt anspruchsvolle Trails mit wahnsinniger Aussicht.

Dazu kommen noch die ganzen auf der stillen Seite, Jägers Notweg, Kleble Alm usw .... aber selber hoch treten ist halt selbst mit Tretmofa unpopulär geworden
 
Die Kinder freuen sich schon, damit schließen wir die 2 Wochen Bikepark-Urlaub in den Pfingstferien ab.

Bin großer Hoffnung, dass ich mit der Jumpline dann nicht mehr so oft nach Serfaus-Fiss muss, da törnt mich die häufige Liftwarterei zu sehr ab. Gerade wenn dann halb Holland zum Wanderurlaub da ist. Aber die Kinder haben da mehr zum Rumhupfen.

Mal schaun'g.
 
Der Trick ist der: Du machst ein bisschen Angebot für die Randgruppe und kannst das dann als Spirit verkaufen. Die Magazine, Youtuber und Foren freuen sich, die Kosten für dieses Angebot sind sehr überschaubar und somit ist das ein sehr lohnendes Investment, weil der Hans-Jürgen aus Stuttgart auch so cool wie die O.G.s sein möchte. Sölden weiß das natürlich, aber offensichtlich ist die Nachfrage nach old school Zeugs zu gering, dass es sich nicht mal lohnt, die paar Euros zu investieren.

Ist ja bei MTB-News nicht anders.
 
Der Trick ist der: Du machst ein bisschen Angebot für die Randgruppe und kannst das dann als Spirit verkaufen. Die Magazine, Youtuber und Foren freuen sich, die Kosten für dieses Angebot sind sehr überschaubar und somit ist das ein sehr lohnendes Investment, weil der Hans-Jürgen aus Stuttgart auch so cool wie die O.G.s sein möchte. Sölden weiß das natürlich, aber offensichtlich ist die Nachfrage nach old school Zeugs zu gering, dass es sich nicht mal lohnt, die paar Euros zu investieren.

Ist ja bei MTB-News nicht anders.


Gilt jetzt nicht nur für Sölden:

Einfach genau sowas machen, wie es Leogang mit der "Back To The Roots" gemacht hat.

Das kostet im Vergleich zu einer gebauten Flow-Line halt genau gar nix und großartig Pflegen muss man es auch nicht wirklich. Wenn's sich über die Zeit verändert, auch cool.

Paar Meter Flatterband, hier und dort nen Baum aus der Linie raus nehmen. Ab geht's.
 
Selbst das wird sich nicht lohnen. Sonst würde man es doch machen. Sölden hat kaum Fehlinvestitionen. Die können wahrscheinlich besser rechnen, als Leogang. Ist jedenfalls so, wenn ich mir die Jahresabschlüsse anschauen.

Ich weiß nicht so recht, wie sich Sölden beim MTB Thema konkret positioniert und wie deren Marketing Strategie aussieht. Wäre mal interessant, wenn das jemand erläutern würde.


Um aber klar zu stellen: Es ist nicht so, dass Sölden überhaupt kein Angebot an Naturtrails oder Enduro Strecken hat. Die gehen nur im Gesamtangebot etwas unter und sind vielleicht auch nicht für alle so ansprechend.


Mal die Karte genauer studieren: https://bikerepublic.soelden.com/da...-9cd38271f4a9/soel_trail_map_DE_22_screen.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst das wird sich nicht lohnen. Sonst würde man es doch machen. Sölden hat kaum Fehlinvestitionen. Die können wahrscheinlich besser rechnen, als Leogang. Ist jedenfalls so, wenn ich mir die Jahresabschlüsse anschauen.

Ich weiß nicht so recht, wie sich Sölden beim MTB Thema konkret positioniert und wie deren Marketing Strategie aussieht. Wäre mal interessant, wenn das jemand erläutern würde.


Um aber klar zu stellen: Es ist nicht so, dass Sölden überhaupt kein Angebot an Naturtrails oder Enduro Strecken hat. Die gehen nur im Gesamtangebot etwas unter und sind vielleicht auch nicht für alle so ansprechend.


Mal die Karte genauer studieren: https://bikerepublic.soelden.com/da...-9cd38271f4a9/soel_trail_map_DE_22_screen.pdf
Das hier ist die Sölden-Marketing Strategie - maximal unsympathisch

 
Wenn es halt, wie hier teils gefordert wird, nur schwere Strecken gibt gibt es am Schluss eben keinen Bikepark mehr weil die meisten sowas eben weder fahren können noch wollen. Ein Bikepark ist nun mal ein Wirtschaftsunternehmen und das muss sich danach richten, was Gewinne erzielt und nicht danach, was einzelne wenige wollen.
Das Angebot richtet sich nun mal nach der Nachfrage und ein Park wo du daneben gleich ein Krankenhaus bauen musst weil er nach den Foren geht und nur Harte Strecken im Programm hat wird halt heute nicht mehr Lebensfähig sein.
 
Mehr als einen CC-Reifen brauchts da aber auch nicht mehr
🤟
Aber dann wirklich nur auf den ganz sauberen Bahnen. Ich musste vor 2 Jahren in Saalbach gezwungenermaßen einen CC von Schwalbe aufziehen. Der hatte schon nach den ersten Abfahrten locker 20 schwarze Punkte von der Dichtmilch. Erstaunlicherweise hat er den Nachmittag durchgehalten.
 
Selbst das wird sich nicht lohnen. Sonst würde man es doch machen.
Wenn es halt, wie hier teils gefordert wird, nur schwere Strecken gibt gibt es am Schluss eben keinen Bikepark mehr weil die meisten sowas eben weder fahren können noch wollen. Ein Bikepark ist nun mal ein Wirtschaftsunternehmen und das muss sich danach richten, was Gewinne erzielt und nicht danach, was einzelne wenige wollen.
Das Angebot richtet sich nun mal nach der Nachfrage und ein Park wo du daneben gleich ein Krankenhaus bauen musst weil er nach den Foren geht und nur Harte Strecken im Programm hat wird halt heute nicht mehr Lebensfähig sein.
Wobei ich mir das beim "Dirt District" in Sölden schon Frage.
Ist ja ein riesen Aufwand (auch an Flächenverbrauch) was dort, aus meiner Sicht, rein für ein Pro- bzw. Marketing-Event betrieben wird.
 
Wenn es halt, wie hier teils gefordert wird, nur schwere Strecken gibt gibt es am Schluss eben keinen Bikepark mehr weil die meisten sowas eben weder fahren können noch wollen. Ein Bikepark ist nun mal ein Wirtschaftsunternehmen und das muss sich danach richten, was Gewinne erzielt und nicht danach, was einzelne wenige wollen.
Das Angebot richtet sich nun mal nach der Nachfrage und ein Park wo du daneben gleich ein Krankenhaus bauen musst weil er nach den Foren geht und nur Harte Strecken im Programm hat wird halt heute nicht mehr Lebensfähig sein.

Nur schwere Strecken fordert hier ja auch niemand. Aber es wäre schön, wenn die naturnahen Trails zumindest erhalten bleiben würden und bei Neubauten auch der eine oder andere naturnahe Trail entstehen würde.
Und bei der Anzahl der Krankenhauseinlieferungen wäre ich mir auch nicht so sicher:
Mit 10-20 km/h beim Stolperbiken stürzen dürfte weniger Schaden verursachen als mit 40-50 km/h auf der Murmelbahn einen Sprung zu verpatzen oder gegen einen Baum zu klatschen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Unfalls pro Abfahrt dürfte beim Stolperbiken zwar höher sein, dafür schaffst du aber in derselben Zeit mehr Abfahrten auf der Murmelbahn und insgesamt fahren auch mehr Leute dort rum.
 
zur der "nur schwere Strecken" Diskussion:
hier in Winterberg ist das "Geheule ja ähnlich". Dann wurden ja die schwarzen endurostrecken in den Berg gehämmert.
Die Behämmerte Linienführung mal ganz außen vor: wirklich fahren tut die keiner. Sind nämlich "zu schwer".
Das Argument bzgl ausfahrpunkt lasse ich nur begrenz gelten, denn 1. Fährt sowieso jeder 3. mit seinem geleasten Ebike im Bikepark rum ( das ist nochmal ne andere Sache die ich nicht verstehe aber schlichtweg resigniert habe) und 2. hat jeder, der Enduro zu fahren meint ne Variostütze und ne Schaltung.

Und 3. Am Beispiel Winterberg: die Blackline ist auch ruppig. aber viel Frequenz ist da och net. Selbst an vollen Tagen kannste dich gefühlt auf der Strecke in die Sonne legen.


Was ICH so erlebt habe: alle schreien nach höher, schneller, weiter, krasser, rougher, dies das; so lange bis es da ist. DANN kommt das Geheule das es ja entschärft werden muss, der Wind ist schuld, das Wetter ist Schuld, der Berg ist Schuld, alle sind Schuld,....

ich wiederhole mich ungerne: aber alle am Meckern, anstatt froh zu sein das ne menge passiert. Und wen es stört soll etwas ändern, getreu dem Motto:

"Stört es dich? Änder es! Willst' es nicht ändern, dann stört es dich auch nicht!"
 
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