Warum gibt's keine bunten Helme mehr?

Oder farbiges Klebeband, hier Isolierklebeband aus dem Elektriker Bedarf in Rot.
Das mit dem Klebeband hat jemand vorgeschlagen
Jetz bring mich doch nich in Zugzwang. :streit:
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Die Krankenwagenfarbe kommt auf dem Foto nicht so gut rum.
Müsster mal draußen gucken gehn.

PS;
das andere ist Reflexfolie.
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Neongelb geht meiner Meinung nach bei Sonnenschein zu sehr unter.
Das ist eher was fürs dunkle, schattige.
 
Was ist da los? Ich frag mich bei der Helmsuche langsam:
Bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der beim Helmkauf etwas mehr Auswahl möchte als 10 Sorten verschiedener Grau-, Oliv- und Schwarztöne? Ich fahr meinen Helm auch im Stadtverkehr und bin froh um ein bisschen Sichtbarkeit.
ich habe den gestern in Echt gesehen und fand den richtig cool, gleicher Gedanke wie du - es muss nicht immer matt-schwarz sein

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Was ist da los? Ich frag mich bei der Helmsuche langsam:
Bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der beim Helmkauf etwas mehr Auswahl möchte als 10 Sorten verschiedener Grau-, Oliv- und Schwarztöne? Ich fahr meinen Helm auch im Stadtverkehr und bin froh um ein bisschen Sichtbarkeit.

Zur Zeit hab ich einen IXS Trail EVO in "saffron", einem schönen nicht zu grellen Gelb. Endlich mal ein Helm in einer gefälligen und trotzdem gut sichtbaren Farbe, der gut auf meinen eher langen Schädel passt. Aber der ist langsam durch und jetzt gibts auch den nur noch in schwarz, dunkelblau, hellgrau und oliv-dunkelgrün. Das ist doch zum Verzweifeln. Ich würde ja alles nehmen von Knallrot, Orange, Gelb, zur Not vielleicht sogar Grün. Aber gibt's einfach nicht.

Das Gleiche bei meinen Kindern. Denen hatte ich zuletzt einen Sweet Protection Trailblazer in Rot gekauft. Auch den gibt's aktuell nur noch in allen möglichen gedeckten Farben.

Bin echt genervt langsam ...
Ich sehe Helme sehr kritisch, aus verschiedenen Gründen trage ich aber beim sportlichen Fahren in den meisten Fällen einen Helm.
Mein Helm ist Orange, wenn ich schon den Sicherheitsgewinn durch einen Helm für marginal halte, dann soll er wenigstens meine Sichtbarkeit erhöhen, und das geht am Besten mit Orange.
Die Tatsache, die Du ansprichst ist mir aber auch schon aufgefallen:
Die meisten Helme sind schwarz oder weiß oder "gedeckte Farben" wie dunkelblau oder grau...
Ziemlicher Schwachsinn, wenn ich mir schon so einen Plastktopf auf die Birne montiere, dann müsste man den nicht nach "modischen Gesichtspunkten" wählen sondern so dass er neben den meiner Ansicht nach sehr fragwürdigen Aufprallschutz im Falle eines Unfalls den viel klareren und einfacheren passiven Sicherheitsgewinn des "besser gesehen werdens" bietet.

Sie sind schon ein komisches Volk diese Radfahrer finde ich...
 
dann müsste man den nicht nach "modischen Gesichtspunkten" wählen
Gibt Leute, die Kaufen Zeugs nur (hauptsächlich) nach Optik.
Wenn ich da an einige ältere Semester in der Familie denke, die würden niemals freiwillig auffällige Farben im Straßenverkehr tragen.
Bunter Hund / Clown und so.
Lieber gedeckte Farben im Herbst / Winter. :wut:

den meiner Ansicht nach sehr fragwürdigen Aufprallschutz im Falle eines Unfalls
Meine mal gehört zu haben, Radhelme sind dafür viel zu leicht.
Die sollen hauptsächlich die berühmten Umfaller oder Ausrutscher abmildern.
Für Aufprallschutz bei höheren Geschwindigkeiten braucht es mehr und geht Richtung Motoradhelm.
Zum Radfahren viel zu schwer.
 
Ich sehe Helme sehr kritisch, aus verschiedenen Gründen trage ich aber beim sportlichen Fahren in den meisten Fällen einen Helm.
Mein Helm ist Orange, wenn ich schon den Sicherheitsgewinn durch einen Helm für marginal halte, dann soll er wenigstens meine Sichtbarkeit erhöhen, und das geht am Besten mit Orange.
Die Tatsache, die Du ansprichst ist mir aber auch schon aufgefallen:
Die meisten Helme sind schwarz oder weiß oder "gedeckte Farben" wie dunkelblau oder grau...
Ziemlicher Schwachsinn, wenn ich mir schon so einen Plastktopf auf die Birne montiere, dann müsste man den nicht nach "modischen Gesichtspunkten" wählen sondern so dass er neben den meiner Ansicht nach sehr fragwürdigen Aufprallschutz im Falle eines Unfalls den viel klareren und einfacheren passiven Sicherheitsgewinn des "besser gesehen werdens" bietet.

Sie sind schon ein komisches Volk diese Radfahrer finde ich...
Sehe ich auch so. Eigentlich müsste man im MTB Bereich einen Fullface haben.
Helle Farben sehe ich als aktiven Unfallschutz. So richtige quietschige Farben aus den 90ern :love:
 
Helm kritisch sehen? Nur tragen beim ,,sportlichen" Fahren? Unterhalb Motorradhelm-Qualität quasi sinnlos? Wieviel Unfälle hattet ihr denn, um den Nutzen und Schutzwert eurer Helme abschließend so zu bewerten?
Ich war Zeuge eines Unfalls. Neben durch zufällig anwesende Ärztin festgestelltem Schlüsselbeinbruch und Schock hatte das Opfer keine weiteren Verletzungen. Sein Helm jedoch hatte eine bösartige Delle und Verformung im Bereich der Schläfe. Nach Meinung der Ärztin wären ohne Helm eine Schocklagerung sowie weitere 1. Hilfe-Maßnahmen unnötig gewesen.
Ich hatte vor 13 Jahren einen Unfall, bei dem ich auf den Hinterkopf geprallt bin. Nach Schilderung der aufnehmenden Polizeibeamten sowie der Rettungssanis ggü. meiner Frau, würde ich heute tot sein oder sabbernd als Gemüse im Pflegeheim liegen, wenn ich meinen Helm nicht getragen hätte. Daher nehme ich mal für mich in Anspruch nach sehr hautnahen, unmittelbaren Erfahrungen sagen zu können, ein Helm schützt! Basta! So, nach diesem rant: zurück zum Thema: schwarze Helme im dunkeln sind einfach schlecht. Wenigstens Reflektorfolie oder integrierte Reflektoren sollten dann schon dran sein. Gebe zu, fahre z.Zt. einen oliv-farbenen Helm. Den finde ich ziemlich cool, passt farblich zu meinem Bike. Den trage ich dann auch im Wald. Für ,,Draußen" auf der Straße habe ich einen Helm in hell-petrol , ,,verziert" mit grell-orangenen Panzertape-Streifen. Nachts zusätzlich mein weiter o.a. Helmscheinwerfer, aka Flakstrahler.
Selbst für die paar Meter zum Brötchenholen sitzt ein Helm auf meinem Schädel. Warum auch nicht. Im Auto schnallen wir uns ja auch an, oder?
 
man muss individuelle Fehleinschätzung ja jetzt nicht direkt mit anekdotischer Evidenz kontern. ;-)
Wissenschaftliche Evidenz ist viel geiler

Conclusions: Bicycle helmet use was associated with reduced odds of head injury, serious head injury, facial injury and fatal head injury. The reduction was greater for seriousor fatal head injury. Neck injury was rare and not associated with helmet use. These results support the use of strategies to increase the uptake of bicycle helmets as part of acomprehensive cycling safety plan
https://www.chiark.greenend.org.uk/~ijackson/2016/olivier2016.pdf

Ergebnisse Die drei Metaanalysen (siehe Tabelle 1, Tabelle 2 und Tabelle 3) geben auf Grundlage von Daten zwischen 1980 bis 2006 für Kopf- und Gehirnverletzungen eine Verminderung des Verletzungsrisikos durch das Tragen eines Fahrradhelmes von rund 50 bis 70 % an (siehe Tabelle 9). Die höchsten Reduktionswerte weisen Thompsons et al. (1999) auf, die niedrigsten Elvik (2013), der – wie oben bereits erläutert – die Werte von Attewell et al. (2001) neu berechnete, indem er eine Korrektur über die Berücksichtigung eines Publikations-Bias und Time-Trend-Bias vornimmt.
Aktuellere Studien treffen zumindest keine den Metaanalysen deutlich widersprechenden Aussagen (siehe Tabelle 9), solange diese ein ähnliches Design verwenden, also Verletzungen von Krankenhauspatienten und deren Helmnutzung gegenüberstellen. Diese 50 % bis 70 % können folglich als vorsichtige Schätzung für die mittlere Helmeffektivität betrachtet werden. In den meisten in den Metastudien enthaltenen Ergebnissen wurden zumindest die Faktoren Alter, Geschlecht und eine Art der Unfall- oder Unfallschwerekategorisierung versucht zu verrechnen. Um in einem so komplexen Untersuchungsthema konkretere Aussagen treffen zu können, sind multivariate Verfahren und die Berücksichtigung etlicher Faktoren notwendig, die aber aufgrund der Datenlage häufig nicht vorhanden oder nur unzureichend miteinander verknüpfbar sind. In den älteren Studien hatte sich als Tendenz abgezeichnet, dass schwerere Verletzungsfolgen mit kleineren Odds-Ratios verbunden sind. Neuere Studien unterstreichen dies mit differenzierteren Befunden. Wir werden in Kapitel 2.2, (S. 24) diese Beobachtung nutzen, um einen differenzierten Schätzer der Schutzwirkung von Fahrradhelmen nach Verletzungsschwere zu ermitteln.
besonders hervorzuheben eine Fußnote zu Elviks Studie, der behauptet Helme könnten auch Risiken veruraschen:
Er postuliert darin nichtveröffentlichte Artikel, die eine schädigende Wirkung des Helmes als Ergebnis gehabt haben sollen. Dies erscheint vor in einer Gesamtschau aller veröffentlichten Ergebnisse, insbesondere der Ergebnisse der letzten fünf Jahre, ein nicht haltbarer Ansatz zu sein.
Risiken die benannt werden zeigen oft auf Verletzungen der HWS und obwohl es schon oben im ersten Zitat steht hier noch ergänzend zur Häufigkeit:
Wie in Tabelle 9 zu erkennen ist, finden sich mehrfach Hinweise auf eine negative Wirkung von Fahrradhelmen auf Verletzungen der Halswirbelsäule. Die Erhöhung des Risikos von Verletzungen der Halswirbelsäule ist jedoch wesentlich geringer als die Minderung des Risikos für Kopf- und Gehirnverletzungen. Zudem treten Kopf- und Gehirnverletzungen zumindest in England (vgl. Abbildung 2) mehr als 20-mal häufiger als Verletzungen der Halswirbelsäule auf. In vielen Schätzern für das Odds Ratio werden zudem die Verletzungen der Halswirbelsäule zu dem Kopfverletzungen allgemein gezählt, so dass sich eine mögliche negative Wirkung mit der positiven Wirkung verrechnet und somit schon berücksichtigt sind.
https://www.aktivmobil-bw.de/filead...rheitspotentiale_Fahrradhelme_Langfassung.pdf

und es liegt ja nicht nur an den Fahrzeugführern und ihren tonnenschweren Maschinen
Høye20,21 notes that a higher helmet wearing rate is likely to be beneficial for all types of bicycle crashes (including single bicycle crashes)
https://www.nature.com/articles/s41598-023-35728-x.pdf
 
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man muss individuelle Fehleinschätzung ja jetzt nicht direkt mit anekdotischer Evidenz kontern.
Wissenschaftliche Evidenz ist viel geiler


https://www.chiark.greenend.org.uk/~ijackson/2016/olivier2016.pdf


besonders hervorzuheben eine Fußnote zu Elviks Studie, der behauptet Helme könnten auch Risiken veruraschen:

Risiken die benannt werden zeigen oft auf Verletzungen der HWS und obwohl es schon oben im ersten Zitat steht hier noch ergänzend zur Häufigkeit:

https://www.aktivmobil-bw.de/filead...rheitspotentiale_Fahrradhelme_Langfassung.pdf

und es liegt ja nicht nur an den Fahrzeugführern und ihren tonnenschweren Maschinen

https://www.nature.com/articles/s41598-023-35728-x.pdf
Einen Unfall überlebt zu haben Dank Helm scheint mir durchaus ausreichend zu sein, um hier für das Tragen desselben zu plädieren. Wer Helme aus wissenschaftlichen, ästhetischen oder sonstigen Gründen ablehnt, sollte sich überlegen, ob er/sie/es hier in diesem Faden, der eindeutig pro Helm ist oder zumindest war, richtig aufgehoben ist statt ihn auf eine vom Thema abweichende ,, Pro/Contra Helm" Diskussion auszuweiten🤷🏻‍♂️
 
Einen Unfall überlebt zu haben Dank Helm scheint mir durchaus ausreichend zu sein, um hier für das Tragen desselben zu plädieren
Ja natürlich!
der erste Satz ist pure Ironie um den Wind aus den Segeln des Kritikers zu nehmen.
Der ganze Rest sorgt dann für Flaute und Ruhe da der verlorene Posten entweder eingeräumt, schweigend akzeptiert oder sich in Dummheiten und Fakten-Negation verirrt wird.
 
Ok, Ironie im geschriebenem Wort zu erkennen, kann manchmal, muss aber nicht immer klappen.🤷🏻‍♂️Edit sagt: hätte vielleicht gründlicher oder zweimal lesen sollen😔
 
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Hier stand ich, völlig unsportlich neben der Fahrbahn mit dem rechten Fuß auf dem Bordstein, um zu sehen wohin ich weiter muß, als es krachte.
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Helm gerissen, Frontscheibe Spinnennetz.

Ich hatte vor 30 Jahren mal nen Rollerblader auf der Landstraße hopps genommen.
Der ist auf der linken Seite in meine Richtung gefahren und dann plötzlich ner Kuhscheiße ausgewichen exact vor mir.
Ich habs kommen sehen und hatte nur 60 drauf, und auf ca 40 runterbekommen...

Der hat mit dem Kopf die Verbundglasscheibe eingedrückt Spinnennetz - ohne Helm und einen Salto übers Auto. Ich hab den im Rückspiegel wieder runterfallen sehen "scheiße der ist hin".
Nö - der ist im weichen Gras gelandet und wollte weiterfahren. Keine Platzwunde, nichts...
Ne, du bleibst jetzt mal da liegen. Notarzt geholt, eingeladen.
Am nächsten Tag im KH angerufen, dem ist nicht viel passiert :oops: Blaue Flecken und ne Beule hatte er halt. Den Schaden hat dann seine Privathaftpflicht übernommen.

Die Frontscheibe ist relativ weich. Scheiße ists wenn man die A Säule oder Dachkante trifft.
 
Die meisten Helme sind schwarz oder weiß oder "gedeckte Farben" wie dunkelblau oder grau...
Ziemlicher Schwachsinn, wenn ich mir schon so einen Plastktopf auf die Birne montiere, dann müsste man den nicht nach "modischen Gesichtspunkten" wählen sondern so dass er neben den meiner Ansicht nach sehr fragwürdigen Aufprallschutz im Falle eines Unfalls den viel klareren und einfacheren passiven Sicherheitsgewinn des "besser gesehen werdens" bietet.

Sie sind schon ein komisches Volk diese Radfahrer finde ich...
Ich sehe das mal so:
wenn der modische Gesichtspunkt ein Argument für viele ist, dann werden viele das Ding dann auch benutzen, wenn die Optik gefällt und die Passform passt.

Und die Helme werden jedes Jahr immer besser.
Siehe den von vielen geschätzten 'Virginia-Test'. https://www.helmet.beam.vt.edu/bicycle-helmet-ratings.html
Da kann man auch sehen wenn man will, daß ältere Helme, die früher mal als die Besten galten, heutzutage nur noch z.B. 3 oder 4 von 5 möglichen Sternen bekommen.


Die Hersteller von modernen Helme scheinen diesen Test schon ernst zu nehmen, worin dann auch die ablesbare Sicherheitsverbesserung liegt - wenn man denn auch etwas sicheres sucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Sicherheitsgewinn durch farbige Helme sehe ich eher mit Skepsis.

Wenn einer einen lebensgroßen Radler/Radlerin nicht sehen will, oder den ein bischen schnippeln will, dann kannst eh nix machen - ausser grundsätzlich immer dümmliche Fehler von anderen in der eigenen Einschätzung beim Fahren mit einzukalkulieren.
Der Blickkontakt zum Autofahrer hat sich bei mir immer wieder als besonders hilfreich erwiesen, (Edit): ganz besonders für die eigene Einschätzung der Situation.

Und bei roten oder grünen Helmen wird's schwierig ... wenn der Autofahrer eine Rot/Grün-Schwäche hat. :D :D :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Blickkontakt zum Autofahrer hat sich bei mir immer wieder als besonders hilfreich erwiesen.
Auch der beste Blickkontakt benötigt manchmal eine Argumentationshilfe zusätzlich zum grellbunten Helm sowie Outfit. Ich zitiere mal mich selbst:
...bis ich dann doch die 1000 Zusatzlumen in Richtung Fahrer gerichtet habe...
 
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Last Darwin doch mal wieder auch arbeiten.
Wenn Geschmack der Sicherheit hinten ansteht dann ist das halt so und zumeist geht es ja auch gut, mindert aber die Chancen im Zweifelsfall gesehen zu werden. Muss jeder für sich entscheiden.
Blinklichter sind schön und gut, aber vielleicht gerade baulich wenn es drauf ankommt verdeckt, da hilft jede Sichtbarkeit, ob auf Strassen oder Kopfhöhe. Vor allem geht bei sichtbaren Helmen/Klamotten nie die Batterie aus oder man vergisst Sie einzuschalten. Hier in den Weinbergen sind die Mauern oft so Oberrohrhoch und verdecke viele Rück und Frontlichter so gerade.
Bin vor ein paar Jahren mal im Wald, selber auf dem Rennrad unterwegs, fast mit einem anderen Rennradfahrer zusammengestossen. Er hatte Vorfahrt, wäre mein Fehler gewesen. Er hatten einen schwarzen Helm, schwarzes Rad, dunkelgrünes Trikot und braune Hose (Pasnormalstudio). Der hätte schon fast auf die Pirsch gehen können. Denke mit etwas anderen Farben hätte ich ihn vor dem Hintergrund ein wenig früher gesehen.
Aber muss ja jeder selber für sich entscheiden, nur vor dem rumheulen dann auch sich selber Fragen, habe ich alles gemacht um das zu verhindern? Die Schmerzen, im besten Falle, habe ja ich, nicht der Autofahrer, da kann ich soviel ich will im Recht sein und Entschädigungen in Europa sind das Risiko, meiner Meinung nach, nicht wert. Man muss halt immer mit Fehlern anderer rechnen. Ich habe selber schon selber viele Fehler im Strassenverkehr gemacht und in ein paar Situationen war ich froh wenn der andere dann mal etwas mehr gemacht hat als er musste und so eine brenzlige Situation entschärft hat.

In dem Sinne, immer eine handbreit Platz bis zum Kotflügel.
 
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