legal biken - auch in Österreich (war: Der Wahnsinn in Niederösterreich)

Und sehr gut geschrieben. Hat mich ehrlich gesagt überrascht; und die Position der Gemeinde Lans gegenüber der Stadt Innsbruck ist auch nachvollziehbar dargestellt. Die Realität wird sein, dass Innsbruck grad andere Probleme zu bewältigen hat. Die Subventions und Fördertöpfe 2026 werden auch ausgedünnt.
Und fehlende Trails sind dagegen in der teuersten Stadt Österreichs - in Anbetracht was sich gerade alles tut - 1st world problems und der übrigen Bevölkerung wohl zur Zeit nicht zu kommunizieren.
EDIT: https://tirol.orf.at/stories/3327550/
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Oberösterreichischen Fernsehen wurde gestern eine einstündige Sendung über die Jagd ausgestrahlt, in der es die ersten 15 Minuten auch ums MTB geht. Da wird sehr positiv über offizielle Trails bzw. Trailkonzepte geredet, sogar Positiveffekte für den Forst beschrieben weils weniger Beunruhigung gibt.

Bei der Diskussion (der Teilnehmer des Jagdverbandes) auch der Hinweis, dass sich von den offiziellen Stellen zu wenig kommt bzw. sich niemand zu zuständig sieht um funktionierende Trailprojekte zu unterstützen.

https://www.lt1.at/aktuelles/die-sendung-mit-der-jagd-2/
 
Im Oberösterreichischen Fernsehen wurde gestern eine einstündige Sendung über die Jagd ausgestrahlt,
Gut dass wir MTB diese Sorge nicht haben. Wer würde schon einen Rahmen für ein paar Minuten, geschweige denn eine Stunde Sendezeit über die Vorzüge, das Schöne, das Gesunde am MTB bringen. Und auch, welche Vertreter?

Man kann über die Jagd vieles schlechtes sagen, die Interessensvertretung ist ähnlich gut wie die amerikanische Waffenlobby.
 
Gut dass wir MTB diese Sorge nicht haben. Wer würde schon einen Rahmen für ein paar Minuten, geschweige denn eine Stunde Sendezeit über die Vorzüge, das Schöne, das Gesunde am MTB bringen. Und auch, welche Vertreter?

Man kann über die Jagd vieles schlechtes sagen, die Interessensvertretung ist ähnlich gut wie die amerikanische Waffenlobby.
"der Mountainbiker rast..." Alles klar scho wieder🥳
 
Hier wieder einmal ein Beispiel für Österreich, wo trotz der schwierigen rechtlichen Situation Radlfahrer und Eigentümer mit regional unterschiedlichen Bedingungen eine Vertrauensbasis für den Trailausbau gefunden haben. Wurde als Aufklärungsarbeit von einem Großhändler/Onlineshop für Jagdbedarf produziert bzw. in der "Jagdszene" verbreitet:
https://4one.tv/programs/mountainbiker-und-jager-miteinander-statt-gegeneinander
 
Hier wieder einmal ein Beispiel für Österreich, wo trotz der schwierigen rechtlichen Situation Radlfahrer und Eigentümer mit regional unterschiedlichen Bedingungen eine Vertrauensbasis für den Trailausbau gefunden haben. Wurde als Aufklärungsarbeit von einem Großhändler/Onlineshop für Jagdbedarf produziert bzw. in der "Jagdszene" verbreitet:
https://4one.tv/programs/mountainbiker-und-jager-miteinander-statt-gegeneinander
Als Linzer kann ich sagen dass das wirklich sehr gelungen ist - obwohl ich seit dem den Pfenningberg selbst kaum noch befahre. Heuer glaub ich noch kein einziges mal aber mit den Kids ists wirklich eine super Sache.

Die Voraussetzungen waren auch viel besser als anders wo in Österreich.
Genau EIN Grundbesitzer der dem sehr sehr offen gegenüberstand und steht (Danke dafür!) und ein Linzer Hausberg auf dem seit Jahrzehnten das fahren mehr oder weniger geduldet wurde.

Ich hoffe wirklich das bleibt so weil die intensive Nutzung bringt schon auch andere Herausforderungen. Zu viele die Shuttlen, sehr viele die mit eBikes die Trails 3-4x hintereinander fahren - auch wenns dem Trail Wetterbedingt grad nicht gut tut etc.


Dafür hatte ich auf einer anderen offiziellen Strecke gestern wieder eine "nette" Begegnung. Da ich mit jemandem unterwegs war der wanderte hab ich das Bike getragen / geschoben. Das hat einen Forstarbeiter nicht davon abgehalten mich sehr eindringlich auf das Fahrverbot ab 31.10. hinzuweisen.
Den Sinn der Wintersperre (Wildschutz wenn dies im Winter Energiesparen muss aufgrund von Schnee und Futtermangel) blendet man gerne aus - Verbot ist schließlich Verbot ;)
 
Zu viele die Shuttlen, sehr viele die mit eBikes die Trails 3-4x hintereinander fahren - auch wenns dem Trail Wetterbedingt grad nicht gut tut etc.
Vielleicht mal einfach ein e-Mofa-Verbot verhängen?

Die können ja diese per Ticket finanzierten Trails in den Bike-Parks kaputtmachen. Mit dem erwirtschafteten Geld können die Trails dann ja wieder repariert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht mal einfach ein e-Mofa-Verbot verhängen?
Die können ja diese per Ticket finanzierten Trails in den Bike-Parks kaputtmachen.

Grundsätzlich misch ich mich in die Diskussion pro/contra emtb eher nicht ein - wie überall gibts solche und solche und "shredden" bzw. schlechte Bremstechnik ist unabhängig vom Motor. Verbote durchzusetzen ist auch kein Spass. Zumal ich ja grade in Österreich oft genug selbst illegal unterwegs bin.

Aber da gabs tatsächlich unlängst einen Deppen der mit seinem zum eMoped frisierten MTB in der Nacht am Pfenningberg richtig "geshredded" hat und da auch noch auf youtube gestellt hat - glaub bei Wiederholung und wenn er erwischt wird wird man dem ordentlich den Kopf waschn
 
https://noe.orf.at/stories/3351012/

Ja nicht mit der Grundeigentümern anecken...
Ja, Klassiker in Österreich. Ja keine bösen Downhillstecken! Lieber nochmal ein paar Millionen Steuergeld in die Lifte und Beschneiung und die Pacht für die Großgrundbesitzer investieren.

Die Wasserspielplätze und Radweg werden da sicherlich einen viel geringeren Eingriff in die Natur bedeuten als Downhillstecken...
 
Ja, Klassiker in Österreich. Ja keine bösen Downhillstecken!
Vielleicht dort noch nicht.

Aber neue Bikeparks oder Trailcenter entstehen oder sie werden erweitert:

  • Alpen Bikepark Schneeberg (Niederösterreich), Eröffnung 15. Mai 2026.
  • Trail Area Obermillstatt (Kärnten), Juni 2025 eröffnet.
  • Bikepark Bergheim (Salzburg), Offiziell im Oktober 2025 eröffnet.
  • Sonnseitn Trails Schladming / Ramsau (Steiermark), Baustart Herbst 2025.
Was kostenpflichtiges 💸MTB betrifft ist Österreich schon sehr gut aufgestellt 💶. Und so wie es aussieht, wollen sie das Schikonzept auf MTB umsetzen 💰, dh weiterer Ausbau, mehr Strecken, mehr (zusammenhängende) Gebiete (das größte MTB Gebiet der Welt werden, Konkurrenz zu Kultbikeparks wie Whistler Mountain, Portes du Soleil etc).

Wenn dann noch die Berichterstattung und die Erfolge wie im Schifahren (Sechs Österreicher unter den ersten fünf) kommen...
 
Bei uns in der Umgebung von Salzburg in Faistenau eröffnet demnächst auch ein kleiner neuer Bikepark. :love: Auf den bin ich schon sehr gespannt. Bergheim ist nett, aber ich hätte keine längere Strecken. Der neue Park soll von Flow bis Tech alles bieten. Freu mich mega drauf und bin schon sehr neugierig, welche Preise sie dort im Vergleich zu Bergheim verlangen.
 
Vielleicht dort noch nicht.

Aber neue Bikeparks oder Trailcenter entstehen oder sie werden erweitert:

  • Alpen Bikepark Schneeberg (Niederösterreich), Eröffnung 15. Mai 2026.
  • Trail Area Obermillstatt (Kärnten), Juni 2025 eröffnet.
  • Bikepark Bergheim (Salzburg), Offiziell im Oktober 2025 eröffnet.
  • Sonnseitn Trails Schladming / Ramsau (Steiermark), Baustart Herbst 2025.
Was kostenpflichtiges 💸MTB betrifft ist Österreich schon sehr gut aufgestellt 💶. Und so wie es aussieht, wollen sie das Schikonzept auf MTB umsetzen 💰, dh weiterer Ausbau, mehr Strecken, mehr (zusammenhängende) Gebiete (das größte MTB Gebiet der Welt werden, Konkurrenz zu Kultbikeparks wie Whistler Mountain, Portes du Soleil etc).

Wenn dann noch die Berichterstattung und die Erfolge wie im Schifahren (Sechs Österreicher unter den ersten fünf) kommen...

Obermillstatt ist ein Skillpark – wird vom TVB teilweise auch so ausgewiesen (man beachte die lustige GPX-Datei hier: https://www.outdooractive.com/de/ro...ockberge/skillcenter-obermillstatt/806942090/):

Der Bikepark Bergheim ist ebenfalls sowas wie ein Skillpark. In Wahrheit eher eigentlich ein riesengroßer Dirtpark und noch größerer asphaltierter Pumptrack. Man kann es im Prinizip als professionell aufgezogenen Dirtpark sehen, wo man halt nicht selbst dauernd shapen muss, sondern das jemand übernimmt (so wie den Anfangsbau um +600.000€ ...) bzw. sogar fix angestellt hat.
Die offizielle Eröffnung war nicht im Oktober 2025, sondern im April 2026. Davor war Probebetrieb, dazwischen öfters gesperrt.
Das ist nichts anderes als z.B. die Area47 im Ötztal (nur halt in der Halle) oder die JumpFactory in Piberbach (nur halt mit lauter Airbags).
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber da gabs tatsächlich unlängst einen Deppen der mit seinem zum eMoped frisierten MTB in der Nacht am Pfenningberg richtig "geshredded" hat und da auch noch auf youtube gestellt hat - glaub bei Wiederholung und wenn er erwischt wird wird man dem ordentlich den Kopf waschn
Es ist sie nicht nur geshredded sondern vor allem die Trails bergauf gefahren. Bei der größten Lettn und wo man sogar deutlich die ständig durchdrehenden Reifen gehört hat.

Wäre er von einem Förster oder Jäger erwischt worden (was in diesem Areal bereits einem Motocrosser passiert ist, der identifizierbar war) hätte es da auch Konsequenzen gegeben. So ist es halt aus Trailbausicht "nur" ein Schlag ins Gesicht und auch für alle anderen Winterfahrer eine Oarschaktion, wenn plötzlich von heute auf morgen da elendig tiefe Ruts im Trail sind.

Im Winter aber weniger ein Problem als im Sommer, da hier generell weniger Nutzung ist, bzw. sich aufgrund der Winternutzung und der ständigen Frost-/Tauwechsel in dieser Höhenlage (und Nebelsituation in Linz) ohnehin Ruts bilden, die im Frühling ausgebessert werden müssen.


Die Voraussetzungen waren auch viel besser als anders wo in Österreich.
Genau EIN Grundbesitzer der dem sehr sehr offen gegenüberstand und steht (Danke dafür!) und ein Linzer Hausberg auf dem seit Jahrzehnten das fahren mehr oder weniger geduldet wurde.
Geduldet ist vielleicht übertrieben, vor allem weil auch schon Strafen bei der BH gelegen sind, aber historisch hat es Zeiten gegeben wo es sicherlich entspannter und auch weniger entspannt war. Je nachdem wie viel gefahren wurde bzw. ob sich wieder wo Emotionen angestaut haben bzw. Beschimpfungen gefallen sind. Bei den davor inoffiziellen Trails waren auch einige andere Grundeigentümer betroffen, die danach beim Bewilligungsverfahren zur Legalisierung von der BH ein Anhörungsrecht gehabt haben.

Bei vielen Projekten – vor allem Community-Trails, aber teils selbst auch bei gewerblichen Bikeparks – ist oftmals nur ein einziger Grundeigentümer vorhanden, der seinen Grund freigibt. Ein kostenlos fahrbarer legaler Trail wie z.B. der "Roadlflow" im Mühlviertel, wo 4 oder 5 private Eigentümer ihre Grundstücke freigegeben haben, ist eher ein seltenheitswert.


Den Sinn der Wintersperre (Wildschutz wenn dies im Winter Energiesparen muss aufgrund von Schnee und Futtermangel) blendet man gerne aus - Verbot ist schließlich Verbot ;)
Oft ist eher auch die verstärkte Bewirtschaftung bzw. Forststraßennutzung der schweren Geräte im Winter der Grund für die Wintersperre als das jagdliche Thema. Sprich: Die Gefahr vor Unfällen mit Maschinen oder Unfällen bei der Bewirtschaftung oder Unfällen wegen Schäden auf den Forststraßen (Wegerhalterhaftung). Darum auch die verlängerten Sperren auch wenn kein Schnee liegt. Wäre aber machbar dieses Thema zu lösen und gibt ja auch schon Beispiele. Für MTB-Gegner (vor allem bei Jägerschaft) ist das halt immer ein gefunder Grund sich über Mountainbiker aufzuregen, selbst wenn den Bewirtschaftern die MTB-Nutzung egal wäre.
 
Ja, Klassiker in Österreich. Ja keine bösen Downhillstecken! Lieber nochmal ein paar Millionen Steuergeld in die Lifte und Beschneiung und die Pacht für die Großgrundbesitzer investieren.

Die Wasserspielplätze und Radweg werden da sicherlich einen viel geringeren Eingriff in die Natur bedeuten als Downhillstecken...
Auch hier kommt bei vielen Winterdestination ein großes Umdenken. Der Schnee lässt auch zu Wünschen übrig. Damit die Bahnen mehr Auslastungen bekommen.
 
Aber neue Bikeparks oder Trailcenter entstehen oder sie werden erweitert:
  • Alpen Bikepark Schneeberg (Niederösterreich), Eröffnung 15. Mai 2026.
  • Trail Area Obermillstatt (Kärnten), Juni 2025 eröffnet.
  • Bikepark Bergheim (Salzburg), Offiziell im Oktober 2025 eröffnet.
  • Sonnseitn Trails Schladming / Ramsau (Steiermark), Baustart Herbst 2025.
Solange mich meine in Österreich wohnende Verwandtschaft immer noch bittet beim Besuch kein MTB dabei zu haben („weder am noch im Auto“), weil sie ansonsten von den Einheimischen ausgerichtet werden, komme ich absolut nicht auf die Idee überhaupt in Österreich Fahrrad fahren zu wollen.
 
Ein kostenlos fahrbarer legaler Trail wie z.B. der "Roadlflow" im Mühlviertel, wo 4 oder 5 private Eigentümer ihre Grundstücke freigegeben haben, ist eher ein seltenheitswert.

Für einen 700m langen Trail? Krass.

Man kann beim Lesen nur den Kopfschütteln.

Der Grundeigentümer ist auch nicht irgendwer und war lange in der Politik.
 
Für einen 700m langen Trail? Krass.
Der Trail hat mit dem dazugehörigen Uphilltrail-Abschnitt mittlerweile 2,1 Kilometer.

Der Grundeigentümer ist auch nicht irgendwer und war lange in der Politik.

Man kann es eh offen aussprechen, dass es sich dabei um den Prinzhorn handelt, immerhin einer der reichsten Österreicher.

Für Personen aus DE, die ihn nicht kennen – folgendes Zitat stammt von ihm während seiner Zeit in der Politik (damit dürfte wohl auch die Partei einfach erkennbar sein).
"Ausländer bekommen Medikamente zur Hormonbehandlung vom Sozialamt gratis, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, Inländern wird das nur sehr selten gewährt."

Zusätzlich verpachtet hier auch die Familie von Reinhard Teufel Grundstücke. Der war ja auch gerade erst wieder in der Zeitung...
https://www.derstandard.at/story/30...-teufel-bei-netzwerktreffen-der-neuen-rechten
 
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