Landesforstgesetz NRW: Das sagt die lokale Bike Industrie!

Der Schwäbische Alb Verein in BW (leider mögen die MTBer nicht und verweigern die Zusammenarbeit), der Schwarzwaldverein im Schwarzwald, der DAV....und sicherlich viele ähnliche Vereine in den anderen Bundesländern.
Nur weil Du das nicht mitbekommst, findet es dennoch statt. Viele Wege wären sonst zu großen Teilen schon lange zugewachsen, Befestigungen kaputt, Treppenstufen und Geländer marode....
Wenn ein "Miteinander" bereits stattfindet dann ist das ein (Teil)Erfolg. Ich bin manchmal froh wenn ich nicht alles sehe, mir reicht teilweise das lokale Chaos wo man selbst Hand anlegen muss.
MTBer pflegen diese vorhandenen Wege hier in BW bspw. auch. Beseitigen von Bruchholz, das Befahren alleine ist auch wichtig usw.
Daran scheitert es ja teilweise auch schon aber wenn andere mitdenken und handeln, dann Chapeau.
 
Da ist aber sehr viel Wunschdenken dabei oder?
Wenn nicht mal die örtlichen Forstbehörden es schaffen "Sturmschäden" zu beseitigen (mehrere Monate passiert teilweise gar nichts) dann wird der 0815 Wanderer erst recht nicht aufräumen, warum auch?!

Mein genanntes Beispiel war ein Sturmschaden auf einem Wanderweg der sehr oft am Wochenende (unter der Woche natürlich auch) genutzt wird. Teilweise wurde die Krone abgebrochen und ein Trampelpfad hat sich außen herum gebildet.
Mit herumliegenden Hölzern wurde eine "Treppe" über den Baum gebaut. "Pflege" sieht anders aus.....
Kennt jemand eine Region (in Deutschland) wo ein Wanderverein aktiv Wege pflegt?

Ja, kenne ich und wohne drin. Eifel -> Eifelverein ( Wanderverein überregional )
Problem hier: Nachwuchs.
Bin nicht im Eifelverein pflege aber die Wege am Hausberg immer mal auf eigne Kappe
Aus der Erfahrung raus ( Jahre ehrenamtlich in der DIMB gewesen usw. ) kann ich berichten das es nicht einfach ist Leute für Wegepflege ehrenamtlich zu motivieren. Neubau von Wegen geht da noch da sind viele schnell dabei, aber wenns drum geht ein Wegenetz über Jahre aufrecht zu erhalten verlieren viele die Lust.
Heute wird lieber gefahren statt gescheppt ! Vielleicht ändert die momentane Lage das etwas und die Leute sehen mehr das man sich hier und da auch mal engagieren sollte
 
imho macht es kaum Sinn über mangelndes Engagement der Fahrradindustrie zu diskutieren. Das Geld wird nicht mit MTB verdient - den Rest kann man sich an zehn Fingern ausrechnen.
Hier offizielle Zahlen des ZIV
 

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  • Screenshot 2026-05-29 at 10-13-34 Präsentation ZIV - Marktdaten-Fahrradwirtschaft-2025.pdf.png
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imho macht es kaum Sinn über mangelndes Engagement der Fahrradindustrie zu diskutieren. Das Geld wird nicht mit MTB verdient - den Rest kann man sich an zehn Fingern ausrechnen.
Hier offizielle Zahlen des ZIV
Dann solltest du aber aus derselben Veröffentlichung auch Seite 20 zeigen! https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2026/03/Marktdaten-Fahrradwirtschaft-2025.pdf
Unmotorisiert versinkt aktuell in der Bedeutungslosigkeit! Motorisiert sieht fas ganz anders aus.
 
Du wohnst in BW?
Und findest da keine vorhandenen, reizvollen, herausfordernden Singletrails zum Befahren?
Zumindest am Albtrauf und im Schwarzwald hat es davon mehr als genug.

Dann liegt Dein Focus vermutlich eher in Downhill-Pisten, Sprüngen, Anliegern....
Da sehe ich dann eher den Bikepark, als Naturtrails.
Ja BW

Klar. Logisch. Ich bin DH Biker Vollblut und brauch nur solche Pisten, Sprünge, Anlieger … mein Gott. Willkommen in 2026.

Mtb ist mehr wie das eine und das andere. Aber schon ok. Ich fahre gerne ne Stunde mitm Auto um 2 Wege zu fahren.
 
Also ich bin auch eher für eine restriktive Waldnutzung und Exklusivität durch z.B. Genehmigungskarten, die man teuer kaufen muss, da sehr begehrt und begrenzt. Dann hätte man den Pöbel ausm Wald raus der für die aktuelle Situation verantwortlich ist und für die übrigen Nutzer wäre es schöner.

Es muss sich nicht jeder (Migri Bürgi) alles leisten müssen. Für Freizeit in der Natur zahlt man eigtl., das sollte auch in den heimischen Wäldern eingeführt werden, der Wald gehört ja jemandem.
Aber Rücksicht nimmt hier ja keiner, diese wird immer nur eingefordert. Blöd gelaufen, aber auch selber Schuld wenn man alles aussitzt
 
Ja BW

Klar. Logisch. Ich bin DH Biker Vollblut und brauch nur solche Pisten, Sprünge, Anlieger … mein Gott. Willkommen in 2026.

Mtb ist mehr wie das eine und das andere. Aber schon ok. Ich fahre gerne ne Stunde mitm Auto um 2 Wege zu fahren.
Evtl. verstehe ich Deine Ironie nicht.
Oder Du meinst das ernst?

Ich fahre von der Haustüre los und kann je nach Zeit und Kondition 3, 5, 8...Singletrails auf 30, 40, 60, 80...Km fahren.

Das Wanderwegenetz mit coolen, herausfordernden Singletrails in BW ist eigentlich recht üppig. Wo es einen Berg/Hügel hat, führt in der Regel mindestens ein Weg hoch und runter. Am Albtrauf gibt es die gefühlt alle 500 Meter.

Da kann man lange Touren, mehrfache Abfahrten, technisches Gefrickel ganz nach Lust und Laune finden.
Je nach Wohnort evtl. nicht von der Haustüre weg, aber das gibt es wohl eh nicht für jeden.

Klar sind das "nur" normale, naturfeste/naturbelassene Wege mit Wurzeln, Stufen, Spitzkehren etc. und ohne andere Schikanen.
Da kann man aber tatsächlich sehr verschiedene Facetten des Mountainbikens bestens bedienen.

Nur Highspeed Geballer bergab mit entsprechenden Bauten hat es tatsächlich nicht im "Naturzustand".
Und genau dafür gibt es dann Bikeparks.
Ich wüsste nicht, warum es da einen Anspruch darauf "im Wald" geben sollte.

Von daher wäre die Freigabe aller vorhandenen Wege ein echter Gewinn.
 
Wenn nicht mal die örtlichen Forstbehörden es schaffen "Sturmschäden" zu beseitigen (mehrere Monate passiert teilweise gar nichts) dann wird der 0815 Wanderer erst recht nicht aufräumen, warum auch?!
Über dem Weg liegende Äste stören ja auch den Wanderer, zumindest mich, wenn ich fußläufig unterwegs bin nicht, es gibt also keinen Grund aufzuräumen.
 
Geht halt nicht ausschließlich um dich. Ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkung stört es vielleicht schon.
Hm, wer im Wald spazieren geht muss mit waldtypischen Gegebenheiten rechnen, da gehören auf dem Weg gefallene Bäume Äste dazu. Ist man mit dem Rad unterwegs, hält man eben an und übersteigt, kriecht drunter her, als Fußgänger, Wanderer eben genau so. Wald ist Natur, ich möchte keinen gepflegten Park.
 
Hm, wer im Wald spazieren geht muss mit waldtypischen Gegebenheiten rechnen, da gehören auf dem Weg gefallene Bäume Äste dazu.
Richtig. Der Umkehrschluss ist halt falsch: es sollte trotzdem eine Pflege der Wege stattfinden (sonst ist auch irgendwann für dich Schluss, weil nur noch kriechen und klettern hat auch nichts mehr mit Radfahren zu tun).
als Fußgänger, Wanderer
Nochmal: gibt eben Menschen, die das nicht können und trotzdem die Wege nutzen möchten.
ich möchte keinen gepflegten Park
Gut, das Argument schlägt natürlich alles.
 
....Ich nehme an ihr habt einige weitere Hersteller angeschrieben und von dort keine Rückmeldung erhalten.
@MSTRCHRS wer wurde denn alles gefragt? Das hier ist ja kein Artikel :o

Das ist echt schwach. Es gibt noch so einige, teils deutlich größere, Hersteller die mir hier in den Sinn kommen...

Wer? Dann kann @Redaktion das nachholen oder die Nutzer via soziale Medien, weil öffentlich sind se ja oft alle sehr bemüht
 
Die Reaktion ist für mich persönlich insgesamt schon enttäuschend. Die Hersteller hätten gerne mal proaktiv Stellung beziehen können. Ist ja nicht so als ob das nicht überall kommuniziert wurde.

Wer von denen ist eigentlich Geldgeber bei der DIMB 🤔
 
Noch steht im Entwurf Fahrweg, also entweder asphaltiert, oder geschottert, bzw. mit wassergebundener Decke, was dann als naturfester Untergrund gesehen wird. Alle anderen Wege, ohne jeglichen Belag obgleich naturfest fallen da raus. Das die Einschränkung auf Wegebreite zurückgenommen wurde ist schon mal etwas, es sagt aber nicht das auf nicht Fahrwegen Radverkehr stattfinden darf. So interpretiere ich die Aussagen des Ministerium.
 
Wegpflege kann und sollte jeder betreiben, alleine das nutzen hält die Wege frei, ist ja auch schon eine Art der pflege. Bei umgestürzten Bäumen kommt eine Klappsäge zum Einsatz, nicht um den Stamm zu zersägen, sondern um Äste ab zu sägen, damit man besser drüber steigen kann, gerne wird zum Wegrand ein Ast stehen gelassen, da kann man sich dran festhalten.
Gerade bei Nadelhölzern vermeide ich das abbrechen von Ästen, da dann meist eklige Spitzen bleiben auf die man nicht fallen will.
Die Stämme kann man je nach Ø und Lage mit etwas Totholz gut über fahrbar gestalten, ohne das es Fußgänger stört.
Die Klappsäge passt sogar in meine Hipbag und ist quasi immer dabei.
Damit kann man auch Dornen, Brenneseln und sonstiges Gewächs züchtigen die den Weg zuwuchern.
 
Wobei solche eigenmächtigen Eingriffe um deinen Komfort zu steigern rechtlich unzulässig, gegen Naturschutz und Eigentumsrechte verstoßen können.
 
Wobei solche eigenmächtigen Eingriffe um deinen Komfort zu steigern rechtlich unzulässig, gegen Naturschutz und Eigentumsrechte verstoßen können.
Nicht unbedingt, gibt immer für div. Regionen hier in BW der Aufruf zur Trailpflege, meistens sind es immer die gleichen, wäre schön wenn alle mithelfen würden
 
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