Downhill World Cup 2026 – Leogang: Horror-Crash von Troy Brosnan

Übel 🫣
Gute Besserung den Beiden 🤞
Es dauert ja ne gefühlte Ewigkeit bis da mal einer kommt zum Helfen 😬
Was mich schon sehr wundert, weit und breit kein Streckenposten/Marschall zu sehen 🧐
Da sollte doch Minimum Eine/r, vor der Tunneleinfahrt postiert sein.
Bei der länge vom Motoway und dem Speed wo die da fahren, eher 2/3 mehr Streckenposten am Motoway.
Liegt eventuell an zu wenig Freiwilligen am 1. Trainingstag :ka:
Da muss eigentlich sofort die Rote Flagge raus, alles andere ist ziemlich Fahrlässig.

@Moritz
Ich habe schon einige Einsätze als Streckenposten/Marschall hinter mir, deshalb kommt mir das ein wenig seltsam vor. Sobald die Strecke blockiert ist, Rote Flagge und STOP.
Der Streckenposten kann sich auch nicht um den gestürzten Fahrer kümmern, der muss die Strecke Sperren.
Über Funk meldet der betroffene Streckenposten umgehend einen Funkspruch an alle Posten.
Wenn dann der Streckenposten vor ihm, die Strecke gesperrt hat. Kümmert er sich um den gestürzten Fahrer, wenn bis dahin noch keine anderen Helfer/Rettung beim Fahrer sind. Sonst kümmert er sich ums Bike was auf der Strecke liegt. Im Besten Fall, befinden sich die Streckenposten in Blickweite.
Das Pfeifen der Streckenposten, soll ja genau solche Situationen entschärfen.
Und wenn die Situation unübersichtlich ist, halt die Gelbe Flagge raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der andere Fahrer (Jed Stanton) wird unmittelbar vor Troy Brosnan gestürzt sein, da muss der Streckenposten ziemlich sicher erstmal schauen, was passiert ist, ob ein Sanitäter geholt werden muss, welche Flagge er schwenken muss und so weiter – und das innerhalb von wenigen Sekunden. Ich war nicht direkt dabei und kann's daher wie alle anderen nur aus der Ferne beurteilen, aber ich stell mir die Situation für alle Beteiligten extrem kompliziert vor und denke, dass man hier nicht vorschnell irgendwelche Vorwürfe äußern sollte.
 
Denke auch, das auf dem motorway die Streckenposten weiter auseinander stehen.

Gute Besserung an Stanton und Brosnan hat wohl Glück im Unglück, wie schnell sind die Jungs da, um die 60km/h? Wahnsinn
 
Taff! Was ein Einschlag... :(

Mich würde interessieren, was bei dem anderen Fahrer passiert ist, dass er dort gestürzt ist. Ist ja an der Stelle echt ungewöhnlich, dass da jemand stürzt. Heißt ja nicht umsonst Motorway...

Unabhängig davon drücke ich Troy Brosnan natürlich die Daumen, dass er die Quali und das Rennen ungehindert fahren kann! Und dem anderen Fahrer natürlich genauso.
 
Übel 🫣
Gute Besserung den Beiden 🤞
Es dauert ja ne gefühlte Ewigkeit bis da mal einer kommt zum Helfen 😬
Was mich schon sehr wundert, weit und breit kein Streckenposten/Marschall zu sehen 🧐

Das kann man mit dem Video einfach nicht beurteilen. Ich war auch schon öfters Marshall.

Man weiß nicht wie knapp hintereinander die beiden waren usw.

Blöde Situation. Bei dem Tempo. Wah.
 
Der Motorway ist sicherlich einer der sichersten und unkompliziertesten Abschnitte. Das natürlich ein Haufen Schrott direkt in der Landung hinter einem großen Table liegt, kann ja niemand ahnen.
 
Das ist eine Verkettung unglücklicher Umstände, wichtig ist, dass es beiden (hoffentlich) gut geht und sie keine bleibenden Schäden davongetragen haben. Jetzt anzufangen auf die Streckenposten rumzuhacken ist jetzt der Sache auch nicht dienlich. So schnell kann man manchmal gar nicht reagieren, wenn da 2 im „fast“ Train dem Motorway angeschossen kommen. Hoffen wir das Beste für die Qualis und den Finals das keine weiteren ernsthaften Stürze passieren. 🤘😎
 
In den Pinkbike Kommentaren und Jack Moir's Video wird das ganze etwas genauer erklärt:
Jed Stanton ist die Hinteraschse bei voller Fahrt gerissen und hat zu einem schweren Sturz geführt. Das war tatsächlich nur 2-3 Sekunden bevor Troy dort ankommt... in Troys Video sieht man bei 0:02 noch wie der Streckenposten dabei ist nach einer Flagge zu greifen und in den nächsten zwei drei Sekunden sieht man am Bildrand/Streckenrand wie Jed immernoch am Rutschen ist von seinem Sturz.

Das wird eine absolute Rarität an Sturz sein mit sehr viel Pech für beide Beteiligten. Bleibt nur zu hoffen, dass Troy heute wirklich bei der Quali mitfahren kann und dass Jed bald wieder fit ist auf dem Rad.
 
Kritik am Streckenposten finde ich da schwer. Kritik an dem Fotographen und den anderen die da rum stehen wäre glaub eher gerechtfertigt. Denn wie man grad am Ende sieht gammelt u.a. ein Fotograph da komplett entspannt rum und macht einfach gar nichts. Warum stattet man da nicht jeden mit einer Pfeife mit einem Gewissen ton aus die bei sowas dann Pfeifen damit ankommende Fahrer wissen das sie die Notbremse ziehen müssen? Setzt natürlich voraus das es die Leute interessiert was hier ja erschreckenderweise nicht so aussah. Oder würdet ihr das einfach so ignorieren wenn ihr sowas sehen würdet? Kann nichts hören oder auch kein sehen der da hin läuft.
Den im Grünen scheint es ja nicht wirklich zu jucken.
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In den Pinkbike Kommentaren und Jack Moir's Video wird das ganze etwas genauer erklärt:
Jed Stanton ist die Hinteraschse bei voller Fahrt gerissen und hat zu einem schweren Sturz geführt. Das war tatsächlich nur 2-3 Sekunden bevor Troy dort ankommt... in Troys Video sieht man bei 0:02 noch wie der Streckenposten dabei ist nach einer Flagge zu greifen und in den nächsten zwei drei Sekunden sieht man am Bildrand/Streckenrand wie Jed immernoch am Rutschen ist von seinem Sturz.

Das wird eine absolute Rarität an Sturz sein mit sehr viel Pech für beide Beteiligten. Bleibt nur zu hoffen, dass Troy heute wirklich bei der Quali mitfahren kann und dass Jed bald wieder fit ist auf dem Rad.
Frage ist halt ob Flagge da wirklich so sinnvoll ist. Gibt es da keine besseren Lösungen wie Pfeifen oder sonst was? Denn akustische Meldungen bekommst auch mit ohne da hin zu gucken. Die Augen sind ja in der Regel auf die Strecke gerichtet.
 
Frage ist halt ob Flagge da wirklich so sinnvoll ist. Gibt es da keine besseren Lösungen wie Pfeifen oder sonst was? Denn akustische Meldungen bekommst auch mit ohne da hin zu gucken. Die Augen sind ja in der Regel auf die Strecke gerichtet.
Flagge ist immer noch das beste Mittel weil Töne in dem ganzen "Tonwirrwar untergehen. Helm, Windgeräusche, Idioten mit Kettenssägen, usw.. Flaggen müssen eben an der richtigen Stelle sein dann sieht das der Fahrer auch und ist auch verpflichtet diese Signale zu beachten.
 
Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob organisatorisch die Abstände sinnvoll gewählt sind.
Nein, die stellt sich sehr sicher nicht, weil's eigtl immer gleich ist.

Im Training hast du immer das Thema, dass du auf jemanden auffahren kannst. Die stelle ist einfach blöd.
 
Flagge ist immer noch das beste Mittel weil Töne in dem ganzen "Tonwirrwar untergehen. Helm, Windgeräusche, Idioten mit Kettenssägen, usw.. Flaggen müssen eben an der richtigen Stelle sein dann sieht das der Fahrer auch und ist auch verpflichtet diese Signale zu beachten.
Flagge würde der fahrer nur garantiert sehen wenn sie auf die Strecke projiziert werden würden und das über die gesamte Länge was absolut unmöglich ist. Daher sind Flaggen bei weitem nicht das beste mittel Aus die Ausrede Töne würden untergehen ist quatsch. Dafür gibt es viel zu viele Töne.
 
Nein, die stellt sich sehr sicher nicht, weil's eigtl immer gleich ist.

Im Training hast du immer das Thema, dass du auf jemanden auffahren kannst. Die stelle ist einfach blöd.
Gehen würde es in der Theorie schon mit weniger Trainingsläufen und fixen Zeiten. In der Praxis bleibt dann halt jemand wo stehen um sich die Strecke nochmals anzugucken und schon sammelt sich das wieder.
Frage stellen kann man schon.
 
Es gibt immer etwas zu verbessern und v.a. ist man im Nachhinein immer schlauer.

Nur die Reaktionen hier zeigen die tief versteckte Angst von uns Menschen, wenn das hoffentlich Unerwartete eben doch mal eintritt; sieht man auch bei grossen Unglücken mit Bahn, Schiff oder Flugzeug. Da wird auch sofort nach Massnahmen gerufen und vergisst gerne, dass das eben das vielzitierte Restrisiko ist, welches jetzt eingetreten ist (und auf`s Biken bezogen, man sich dafür gerne am Stammtisch bewundern lässt, was man doch für ein todesmutiger Held ist... :cool:).

"That`s Racing" mag ein abgegriffener Spruch sein, trifft aber hier genau zu. Beiden Beteiligten alles Gute und das nichts weiter Schlimmes passiert...
 
Der Motorway ist sicherlich einer der sichersten und unkompliziertesten Abschnitte
also zumindest früher war der teilweise mega tricky zu fahren wegen den Fahrrillen direkt in den Landungen, hab da schon echt üble Stürze gesehen, waren da ne zeitlang sehr viel unterwegs auf der Strecke. Ich fahr da alles auf Geschwindigkeit, den Motoway lasse ich komlpett aus. Auch wegen dem Elektrodraht bei Piblikumsverkehr.
 
Zumal ich mich als Zuschauer schon frage, was so ein Abschnitt jetzt mit Downhill zu tun hat.
Echt jetzt, es gibt auf sehr vielen DH Strecken sogenannte Motorways, zum einen als Transferstück zum nächsten technischen Abschnitt, ist ja auch meist der Topographie des Berges geschuldet und ggf. auch da private oder der staatliche Forst schlichtweg keine andere Streckenführung zulassen, ist hier in Leogang der Fall, zum anderen ist es auch abwechslungsreich, auch für Zuschauer. 🤘😎
 
Echt jetzt, es gibt auf sehr vielen DH Strecken sogenannte Motorways, zum einen als Transferstück zum nächsten technischen Abschnitt, ist ja auch meist der Topographie des Berges geschuldet
Das ist schon klar, ja, aber eben weil es fast immer dieselben unveränderten Austragungsorte sind. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Fahrer, der in den langen, schnellen Abschnitt auch nur ein paar km/h zu langsam rein kommt, keine Chance mehr hat, noch groß was zu reißen. Sind die Abschnitte dagegen kleiner, verblockter und mit häufigem Beschleunigen und Abbremsen, sähe das wahrscheinlich wieder anders aus.
 
Nur die Reaktionen hier zeigen die tief versteckte Angst von uns Menschen, wenn das hoffentlich Unerwartete eben doch mal eintritt; sieht man auch bei grossen Unglücken mit Bahn, Schiff oder Flugzeug. Da wird auch sofort nach Massnahmen gerufen und vergisst gerne, dass das eben das vielzitierte Restrisiko ist, welches jetzt eingetreten ist (und auf`s Biken bezogen, man sich dafür gerne am Stammtisch bewundern lässt, was man doch für ein todesmutiger Held ist... :cool:).
Die versteckte Angst vor dem Unerwartenden?! What?! Flugzeugabsturz ???

Sorry aber wenn Leute im.oarj auf strecken herumlaufen, hochschieben oder sonst was ist das schon Vorsatz, da darf man erwarten das Regeln eingehalten und Umsicht immer im Spiel ist. Sowas ist einfach sinnlos und vermeidbar.

Im Falle von Brosnan war nix vermeidbar, beim Flugzeugabsturz ist es auch selten vermeidbar.
 
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