!!! 7-GB Verbot/gesperrt !!!

davez

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Sehr interessant. Erst 1975 würde der Bevölkerung in Österreich erlaubt, private Wälder zu betreten. Ein Zitat, das mich sehr an die Diskussionen im Siebengebirge und die fragwürdigen Argumente des VVS und Forsts gegenüber Mountainbikern erinnern.

"...dass die Entscheidung, einzelne Gruppen wie etwa Mountainbiker von der Erholungssuche im Wald auszuschließen, nichts anderes ist als politische Willkür auf Basis des Wunsches einiger weniger, die besitzen."

 

davez

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Heute hatte ich ein sehr sympathisches Gepräch mit einem der Förster. Umso erstaunlicher, weil ich ihn zu Beginn des Gesprächs von der Seite angemacht habe. Im Nachhinein tat es mir leid, aber es ist das Ergebnis der ständigen Schickanen gegenüber Mountainbikern im 7GB durch das Ordnungsamt.

Der Förster war mir zweimal mit dem Auto im Wald begegnet, ich traf ihn dann am Haus des VVS. Ich sprach ihn an und meinte, dass es wirklich unnötig sei mit dem Auto durch den Wald zu fahren und gleichzeitig die Mountainbiker als Naturzerstörer zu brandmarken. Er sagte zunächst, er müsse was transportieren. Da das ganz offensichtlich eine schlechte Ausrede war, musste er selbst lachen.

Er eröffnete dann sehr freundlich das Gespräch und ich drückte meinen Unmut über die Behandlung der Mountainbiker im 7GB aus. Die Ungleichbehandlung von Mountainbikern gegenüber Spaziergängern mit freilaufenden Hunden und Querfeldein-Wanderern durch das Ordnungsamt würde die Willkür und Einseitigkeit offensichtlich machen.

Wir sprachen eine Viertelstunde dazu. Er sagte, dass der Forst grundsätzlich nichts gegen Mountainbiker habe und es "schwarze Schafe" unter allen Nutzern / Besuchern des 7GB gäbe. Die Logik des Wegeplans erschließe sich ihm auch nicht und er sehe, dass es völlig einseitig die Interessen der Wanderer wiederspiegle. Man müsse ein Lobby der Mountainbiker zusammenführen und die Interessen bei einer Neugestaltung des Wegeplans ins Feld führen. Er verstehe, dass es auch Raum für Mountainbiker geben müsse. Schließlich stünde der Wald allen Besuchern als Naherholungsgebiet zur Verfügung und nicht nur Wanderern.

Es war ein wirklich offenes und verständnisvolles Gespräch, das mir Hoffnung macht bei der Neugestaltung des Wegeplans.
 
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Heute hatte ich ein sehr sympathisches Gepräch mit einem der Förster. Umso erstaunlicher, weil ich ihn zu Beginn des Gesprächs von der Seite angemacht habe. Im Nachhinein tat es mir leid, aber es ist das Ergebnis der ständigen Schickanen gegenüber Mountainbikern im 7GB durch das Ordnungsamt.

Der Förster war mir zweimal mit dem Auto im Wald begegnet, ich traf ihn dann am Haus des VVS. Ich sprach ihn an und meinte, dass es wirklich unnötig sei mit dem Auto durch den Wald zu fahren und gleichzeitig die Mountainbiker als Naturzerstörer zu brandmarken. Er sagte zunächst, er müsse was transportieren. Da das ganz offensichtlich eine schlechte Ausrede war, musste er selbst lachen.

Er eröffnete dann sehr freundlich das Gespräch und ich drückte meinen Unmut über die Behandlung der Mountainbiker im 7GB aus. Die Ungleichbehandlung von Mountainbikern gegenüber Spaziergängern mit freilaufenden Hunden und Querfeldein-Wanderern durch das Ordnungsamt würde die Willkür und Einseitigkeit offensichtlich machen.

Wir sprachen eine Viertelstunde dazu. Er sagte, dass der Forst grundsätzlich nichts gegen Mountainbiker habe und es "schwarze Schafe" unter allen Nutzern / Besuchern des 7GB gäbe. Die Logik des Wegeplans erschließe sich ihm auch nicht und er sehe, dass es völlig einseitig die Interessen der Wanderer wiederspiegle. Man müsse ein Lobby der Mountainbiker zusammenführen und die Interessen bei einer Neugestaltung des Wegeplans ins Feld führen. Er verstehe, dass es auch Raum für Mountainbiker geben müsse. Schließlich stünde der Wald allen Besuchern als Naherholungsgebiet zur Verfügung und nicht nur Wanderern.

Es war ein wirklich offenes und verständnisvolles Gespräch, das mir Hoffnung macht bei der Neugestaltung des Wegeplans.
Das hört sich doch gut an,
Ich habe auch das Gefühl, dass einer von den neuen Förster der mir aus dem Persönlichen Umfeld bekannt ist, doch sehr aufgeschlossen ist was MTB ler angeht.
Dies ist aber bei so gut wie allen jungen Forstleuten der Fall weil diese einfach einen anderen Bezug zu dieser Sport Art haben.
Desshalb gehe ich davon aus, dass wenn es zum Generationswechsel im Forst kommt auch eine neue Politik in Richtung der Freizeitsportler gefahren wird.
Also es heißt hoffen auf eine gute Zukunft
 

Geplagter

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Das hört sich doch gut an,
Ich habe auch das Gefühl, dass einer von den neuen Förster der mir aus dem Persönlichen Umfeld bekannt ist, doch sehr aufgeschlossen ist was MTB ler angeht.
Dies ist aber bei so gut wie allen jungen Forstleuten der Fall weil diese einfach einen anderen Bezug zu dieser Sport Art haben.
Desshalb gehe ich davon aus, dass wenn es zum Generationswechsel im Forst kommt auch eine neue Politik in Richtung der Freizeitsportler gefahren wird.
Also es heißt hoffen auf eine gute Zukunft
Das an manchen Stellen durchaus ein Umdenken einzusetzen scheint, sieht man im Bereich der Stadt Bonn ja durchaus auch daran, dass es für die Trails am Venusberg nun eine Machbarkeitsstudie geben soll und die Erfolgsaussichten, dass dort ein legaler Trail entstehen kann, scheinen ja nicht schlecht zu sein . Dass all dies unter der Führung einer grünen Oberbürgermeisterin passiert, finde ich durchaus bemerkenswert.
Evtl. beherzigt man dort und anderswo auch den Grundsatz "Listen, learn, take action".
 
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Das an manchen Stellen durchaus ein Umdenken einzusetzen scheint, sieht man im Bereich der Stadt Bonn ja durchaus auch daran, dass es für die Trails am Venusberg nun eine Machbarkeitsstudie geben soll und die Erfolgsaussichten, dass dort ein legaler Trail entstehen kann, scheinen ja nicht schlecht zu sein . Dass all dies unter der Führung einer grünen Oberbürgermeisterin passiert, finde ich durchaus bemerkenswert.
Evtl. beherzigt man dort und anderswo auch den Grundsatz "Listen, learn, take action".
Machbarkeitsstudie ist doch schon durch ? ;)
Da läuft es.

Problem im 7gebirge, ist nicht der Förster, sondern der VVS, die sind zuständig für den Wegeplan, wir sollten alle in den Verein, dann bei Vorstandswahl den Laden übernehmen..
 
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Muss man aber vorher mal genau die Satzung anschauen. Ggf müssen die über die Aufnahme abstimmen im Vorstand. Dann könnte man daran bereits scheitern.
 
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Da warst du schneller. Die haben schon dafür gesorgt, unter sich zu bleiben. K.a. welche Scharade es braucht, um da nicht abgeleht zu werden. Wenn da plötzlich 100 Anträge von mehrheitlich jungen bis mittelalten Typen eingehen, werden die sich auch Fragen, was gerade abgeht. Auch wenn es den Eindruck erweckt, auf den Kopf gefallen sind die nicht.
 
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Dann sollte man mal entweder die Satzung prüfen lassen oder die Vereinbarung, nach der der VVS für den Wegeplan zuständig ist. Das ist dann mal ein echter Skandal.

Keine Ahnung ob das Sinn macht, ich kann das nicht beurteilen. Aber wenn ich mir die Satzung anschaue:
Der Vorstand entscheidet und muss die Entscheidung auch nicht begründen. Dann hat man noch die Chance, Widerspruch einzulegen und bei einer Mitgliederversammlung abstimmen zu lassen. Allerdings kann ich mir halt gut vorstellen, dass eine Mehrheit der Mitglieder eh der Einschätzung des Vorstandes folgen wird - das ausgrezende Verhalten des Vereins lässt für mich diesen Schluss einfach zu.


Wenn ich diesen Text zu Grunde lege, fehlt mir die Phantasie, mit einer Klage erfolgreich zu sein.
 

mw.dd

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Wenn ich diesen Text zu Grunde lege, fehlt mir die Phantasie, mit einer Klage erfolgreich zu sein.
Das mit der Mitgliedschaft ist mir so ungefähr bekannt, das haben wir bei unserem Förderverein auch so gemacht. Es kann doch aber nicht sein, dass einem weitgehend geschlossen Klub die Aufgabe übertragen wird, einen für alle Besucher verbindlichen Wegeplan für einen Nationalpark festzulegen?
 
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Es kann doch aber nicht sein, dass einem weitgehend geschlossen Klub die Aufgabe übertragen wird, einen für alle Besucher verbindlichen Wegeplan für einen Nationalpark festzulegen?
Da hast du vollkommen recht. Nur ist der ja nicht weitgehend geschlossen. Ich denke, wenn ich jetzt als einzelner einen Antrag stelle, unbescholten wie ich mit meinem Klarnamen bin8-), werde ich da auch aufgenommen. Um aber eine kritische Masse bei Versammlungen zu erreichen, müssten wohl eher hunderte Biker eintreten. Der Verein hat immerhin wohl fast 2000 Mitglieder. Wenn da nun, sagen wir mal, 100 neue Anträge innerhalb von wenigen Wochen eintrudeln, wirft das bestimmt Fragen auf.

Ob das im Zusammenhang mit dem Wegeplan justitisch einwandfrei ist, müsste halt mal ein Jurist klären.
 
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Laut der Übersicht gilt die Naturschutzverordnung im Siebengebirge einschließlich Wegeplan noch bis Juni 2025. Damals bei der Erstellung hatte der VVS noch als Träger des Naturparks ein großes Gewicht bei der Konzeption - er ist weiterhin einer der großen Grundeigentümer im Siebengebirge. Bei der Neuerstellung der Naturschutzverordnung ist die Mitwirkung der Bevölkerung vorgeschrieben, dazu gibt es eine öffentliche Auslegung des Entwurfs. Besser wäre es, wenn man schon in den Entwurf Ideen einbringen könnte. Das geht als Einzelner sehr schwer, mit der DIMB-Ortsgruppe könnte man deutlich bessere Chancen haben. Sonst wird die neue Verordnung vermutlich nur eine leicht überarbeitete Kopie der alten.
 
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Die Verordnung des 7GB hat da beim schnellen durchsehen imho durchaus Potential.
Bei Schutzzweck:
d) gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Selten- heit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit
… des Siebengebirges in seiner Gesamtheit und der damit verbundenen Eignung für die natur- und land- schaftsgebundene Erholung, das Naturerleben und die Umweltbildung, …
Bei Umsetzung des Schutzzwecks:

Einschränkung der Freizeitaktivitäten.
😳
Da passt doch schon der Schutzzweck und dessen Umsetzung imho gar nicht zusammen.
 
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Wäre auch schön, wenn auch der ADFC mal nicht so täte, als würde der Wegplan in 7G "Tourenradler:Innen" nicht betreffen.
Ich habe nicht den Eindruck, dass man von denen Verständniss, geschweige denn Rückendeckung erwarten kann. Ich habe letztens ein Heftchen beim XXL Feld mitgenommen, wenn ich es finde, mache ich ein Foto vom Artikel.

Tja, peinlich. Man sollte die Artikel, auf die man sich bezieht, im Kopf haben. Hier die Links zu den Pdfs

Ausgabe 1/2022

Ausgabe 2/2022

In 1/22 ist der Artikel, in 2/22 wurden Reaktionen veröffentlicht. Das Problem scheint erkannt, die Lösung ist eh klar. Wie genau man sich da engagiert konnte ich jetzt bei schnellem Qerlesen nicht finden.

Ich war auch Mitglied bei Umweltschutzorganisationen, aber da herrscht mittlerweile eine derart überaufgeregte Stimmung, wäre wir in einem Computerspiel würde ich sagen, wir stehen kurz vorm Endgegner und suchen panisch nach der legendären Waffe. Angeblich wurde das Ordnungamt sogar im Windecker Ländchen am Traileingang gesichtet. Im Wirtschaftswald. Wäre zum Lachen, wenn man nicht das Gefühl hätte, die Schlinge um den Hals zieht sich weiter zu.

Im Frühjahr wäre ich fast von einem fetten Geländewagen überfahren worden, das Fahrzeug hatte ein Wappen auf der Seite, fragt mich nicht nach Details. Im Wald auf Schotter, breit genug für 40 Tonner. Wir fuhren berghoch, die kamen uns entgegen. Bremsen? Angemessene Geschwindigkeit? Fehlanzeige. Hinter mir waren noch weitere Biker, die hätten die auch fast abgeräumt, die Kollegen waren durch unser fluchen aber gewarnt. :ka:
 
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