Alpenüberquerung bis Gardasee

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13. Februar 2011
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Hallo

Ich habe vor nächstes Jahr eine Alpenüberquerung zum Gardasee zu machen und bräuchte ein Paar Tips wie...

-welcher Veranstalter ist gut (Preis spielt bei mir leider auch eine Rolle)
-ein paar Erfahrungen von euch wären auch nicht schlecht
-welche Route ist eurer Meinung die schönste?

Danke schon mal
 
Hallo

Ich habe vor nächstes Jahr eine Alpenüberquerung zum Gardasee zu machen und bräuchte ein Paar Tips wie...

-welcher Veranstalter ist gut (Preis spielt bei mir leider auch eine Rolle)
-ein paar Erfahrungen von euch wären auch nicht schlecht
-welche Route ist eurer Meinung die schönste?

Danke schon mal

Hallo,

Versuchs doch mit der Suchfunktion im Forum, hier gibt es sicherlich schon viele Informationen darüber!
 
Wir haben es zu zweit als Alpen-X Neulinge auch ohne Guide geschafft, nur mit GPS-Gerät und dem Albrecht-Roadbook ausgestattet. Ist kein Streß an sich, hart aber machbar. Das kostet am wenigsten.
Bei der Unterkunft waren wir Ende Juni noch recht günstig unterwegs, 40 Euro mit Abendessen und Frühstück waren meistens machbar. Dafür muss man halt manchmal einen Ort früher stoppen oder einen weiter fahren.

Albrecht-Route 1 dürfte vielleicht die bekannteste sein und eine auf der Du viele "Gleichgesinnte" treffen wirst. Ich fand Etappe 1 enttäuschend und würde sie mir bei einer Wiederholung schenken und gleich in St. Anton starten, aber das nur am Rande.

Wenn man in Garmisch am Samstagmorgen startet trifft man i.d.R. auf viele Leute aller Leistungsklassen, sofern man sich an die Etappenziele hält meistens auch abends immer die gleichen Leute wieder.
 
Wir haben es zu zweit als Alpen-X Neulinge auch ohne Guide geschafft, nur mit GPS-Gerät und dem Albrecht-Roadbook ausgestattet. Ist kein Streß an sich, hart aber machbar. Das kostet am wenigsten.
Bei der Unterkunft waren wir Ende Juni noch recht günstig unterwegs, 40 Euro mit Abendessen und Frühstück waren meistens machbar. Dafür muss man halt manchmal einen Ort früher stoppen oder einen weiter fahren.

Albrecht-Route 1 dürfte vielleicht die bekannteste sein und eine auf der Du viele "Gleichgesinnte" treffen wirst. Ich fand Etappe 1 enttäuschend und würde sie mir bei einer Wiederholung schenken und gleich in St. Anton starten, aber das nur am Rande.

Wenn man in Garmisch am Samstagmorgen startet trifft man i.d.R. auf viele Leute aller Leistungsklassen, sofern man sich an die Etappenziele hält meistens auch abends immer die gleichen Leute wieder.

Grundsätzlich ist die Zeit Ende Juni immer gut um eine Alpeüberquerung zu machen. Es ist überall noch Vorsaison, man bekommt die Zimmer in allen Regionen zu super Konditionen inkl. Halbpension und mi Wellnessanlagen benützung.

Sicherlich habt ihr eine tolle Leistung vollbracht und die Tour alleine geschafft. Der Vorteil einer geführten Tour ist, ich brauche mich um nichts kümmern, ausser eine gute Vorbereitung zum Erreichen des Zielortes.

Ich habe bei meiner Überquerung auch Biker getroffen, die haben sich eine GPS-Tour gekauft und dabei geglaubt dass es das ist. Nur in den Bergen kann sich das Wetter so schnell ändern, wie z.B. am WE 18/19 Juni wo es binnen kürzester Zeit so stark geschneit hat. Da nützt das GPS auch nicht viel wenn vom Weg nichts mehr erkennbar ist. Daher sollten solche Touren auch sorgfältigst geplant werden, auch die entsprechenden lokalen Wetterberichte einsehen und dann entscheiden wie es weitergehen kann. Auch wir mussten bei der geplanten Tour Abstriche bzgl. Wetterumschwung machen und zwei hochgelegene Überquerungen gegen Straßenpässe tauschen. Auch wenn du über 2.000 hm bist kannst du schnell in ein richtiges Nebelmeer kommen, wo die nicht einmal mehr 5m siehst und mit GPS schnell
vom Weg abkommen kannst. Dabei hat es schon viele schlimme EReignisse gegeben. Tote, Schwerverletze etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will gar nicht abstreiten daß wir mit dem Wetter ziemliches Glück hatten. Als wir auf der Rückreise mit dem Zug von Rovereto waren hat es nur gegossen, und wir mussten die ganze Woche nicht einmal Regenklamotten anziehen...

Wie ich ja schon angedeutet habe waren wir in dem Sinne auch nicht "ganz allein", weil zwei weitere ungeführte Gruppen von je sechs Leuten mit Vorbildung und eine geführte Gruppe mit acht Leuten immer in unserem Dunstkreis waren - mal vor uns, mal hinter uns.

Man kann sich auch super mit Leuten austauschen die einem entgegen kommen. Und die Gastwirte in den Biker-freundlichen Unterkünften geben auch immer aktuelle Wetter-Infos weiter.

Mit "man kann es auch alleine schaffen" meinte ich auch nicht unbedingt "eine Person für sich". Viele der ungeführten Gruppen hatten ein oder zwei dabei die die Tour schon einmal gefahren waren.

Dem TE ging es darum das Ganze möglichst günstig zu realisieren, und da plant man eben am besten selbst. Um ca. 200 Euro für ein gebrauchtes GPS und einen Satz Karten sind wir aber auch nicht herum gekommen.
 
Ich will gar nicht abstreiten daß wir mit dem Wetter ziemliches Glück hatten. Als wir auf der Rückreise mit dem Zug von Rovereto waren hat es nur gegossen, und wir mussten die ganze Woche nicht einmal Regenklamotten anziehen...

Wie ich ja schon angedeutet habe waren wir in dem Sinne auch nicht "ganz allein", weil zwei weitere ungeführte Gruppen von je sechs Leuten mit Vorbildung und eine geführte Gruppe mit acht Leuten immer in unserem Dunstkreis waren - mal vor uns, mal hinter uns.

Man kann sich auch super mit Leuten austauschen die einem entgegen kommen. Und die Gastwirte in den Biker-freundlichen Unterkünften geben auch immer aktuelle Wetter-Infos weiter.

Mit "man kann es auch alleine schaffen" meinte ich auch nicht unbedingt "eine Person für sich". Viele der ungeführten Gruppen hatten ein oder zwei dabei die die Tour schon einmal gefahren waren.

Dem TE ging es darum das Ganze möglichst günstig zu realisieren, und da plant man eben am besten selbst. Um ca. 200 Euro für ein gebrauchtes GPS und einen Satz Karten sind wir aber auch nicht herum gekommen.

Da hast du sicherlich Recht.
Ich hatte meine 1 Tour auch komplett alleine geplant und bin alleine losgefahren. War für mich ein sehr tolles und auch prägendes Erlebnis.

Man lernt im Laufe der Tour sehr viele interessante und nette Leute kennen!
 
Vielleicht solltest du dich bei deiner Sektion vom DAV mal umhören bzw. deren Programm anschauen. Das ist vielleicht die preiswerteste Möglichkeit, eine geführte Tour zu machen. Evtl. kann man ja mit den Leuten schon mal im Vorfeld eine gemeinsame Tour starten.
 
Vielleicht solltest du dich bei deiner Sektion vom DAV mal umhören bzw. deren Programm anschauen. Das ist vielleicht die preiswerteste Möglichkeit, eine geführte Tour zu machen. Evtl. kann man ja mit den Leuten schon mal im Vorfeld eine gemeinsame Tour starten.

danke für die info. ich hoffe du meinst nicht mich mit den preiswerten touren.

ich hatte bis vor 3 jahren ca. 200 tage im jahr aus dem Koffer gelebt,
daher ist das alleinsein für mich nichts neues. ich kann wieder energie tanken und neue Ideen zu entwickeln die ich tagtäglich nützen kann!
nachdem ich beruflich sehr viel unter leuten bin, konnte ich mit dieser erfahrung auch wieder viel in meinen beruf einfliesen lassen.

dieses jahr habe ich meine 2. tour gemacht, dabei konnte ich die wiederum diese erfahrungen aus dem vergangenen jahr an meinen bikerkollegen weitergeben.

im september fahre ich in 3 tagen mit einer truppe von 25 leuten (aufgeteilt auf 4 -5 gruppen mit guide) [St. Anton, Heilbronnerhütte, Ischgl, Fimberpass, Sur En, Uina Schlucht bis nach Nauders]

das erfolgt im rahmen eines firmenevent.

somit können meine erfahrungen hier wieder genützt werden.
 
Wir sind vor 3 Tagen wieder von unserem Alpencross zurück gekommen und waren beide Neulinge ! Wir hatten das Albrechtroadbook und ein GPS mit dem Track dabei, wir hatten echt glück und sind 7 Tage mit schönem Wetter unterwegs gewesen und auch noch fast allein da wir erst am Montag gestartet sind. Ich würde es wieder so machen aber bei so manchem Ort würde ich mir die Preise vorher genau sagen lassen (z.b.: in Lü). Eine geführte Tour wäre nicht das was ich mir darunter vorstelle. Aber billig ist es glaub ich nie wirklich, du brauchst Karten, GPS Gerät, Roadbook (hilft) und die richtige Ausrüstung.
 
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