Anfänger braucht schalthilfe :(

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1. Februar 2018
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Hallo Leute, ich fahre ein Giant Talon 29er LTD.

Da ich einsteiger bin, und langsam mit Mountainbiken anfange, brauche ich paar tipps, wie ich am besten schalten sollte.
Vielleicht hat jemand paar Tipps für mich.

Mfg

Schnuppi1984
 
Moin!

auch wenn die neuen Schaltungen das abkönnen schalte ich tendenziell nicht unter Last. Nimmst quasi kurz vorm Schaltvorgang den Druck vom Pedal und trittst normal weiter bis die Kette umgesprungen ist.
Ansonsten halt den Gang wählen der dir passt. Lieber höhere Trittfrequenz als zu schwer, schont deine Kniegelenke.

Grüße
 
Ok zum Schalten an sich hatte ich an

(1) 1 - 4
(2) 8 - 14
(3) 21 - 30

Was mich nur etwas irritiert, ist das ich die Gänge nicht ablesen kann, und halt nur Gefühlssache schalten kann.
 
Dreifach vorn? Vergiss das kleine und das große Kettenblatt und benutze nur das mittlere.
Erst wenn es so steil bergab oder bergauf geht, dass du damit nicht mehr weiterkommst, schaltest du vorn das Blatt um.
 
Genau. Hauptsächlich mit dem Schaltwerk schalten, das geht flüssig und schnell. Der Umwerfer dient nur der groben Vorwahl, und schaltet eher grobschlächtig und langsam.
Großes Kettenblatt nur mit den kleinen Ritzeln kombinieren. Und kleines KB nur mit den großen Ritzeln.
Langfristig mal kucken, ob überhaupt so viele Kettenblätter benötigt werden. ( http://home.mnet-online.de/lowtech/mtbtutnobg.htm )
 
Die Sache beim Umwerfer schalten ist halt, dass du (meistens) auch mit dem Schaltwerk gegenschalten musst, da sonst der Gangsprung zu groß ist. (Shimano hat das bei der Di2 als Synchroshift implementiert, im Normalfall musst du das halt von Hand machen) Darum wie bereits geschrieben, hauptsächlich auf dem mittleren Kettenblatt bleiben.
 
Nutze so lange es geht das große KB.
Dabei von größten Gang (also dem kleinsten Ritzel) aus gesehen über etwa 2/3 der Kassette hinweg.
Damit bleiben der Schräglauf der Kette und die in die Kette eingeleiteten Zugkräfte einigermaßen erträglich.

Großes KB:10. bis 4. Gang!
Wenn dann mehr Drehmoment an der Nabe nötig wird: Mittleres KB. Bis zum 1. Gang hin.
Und nur bei richtig dicken Anstiegen vorn aufs kleine KB.

Alles andere kostet sinnlos Madderal ;)
 
Jetzt muss nur noch einer dazu raten, nur das kleinste KB zu nutzen, damit eine hohe Trittfrequenz zur Schonung des Knies erreicht wird und da es zum Grundlagentraining besser ist. Dann weiß der Ersteller des Themas im Prinzip so viel wie vorher :D

Die Frage ist doch, ist er nur MTB-Anfänger (fuhr er evtl. bisher Rennrad?) oder ist er vorher allgemein kein Rad gefahren? Was ist das Ziel für seine Gangwahl, welche Bedingungen hat er neben seiner Schaltung, usw.? Da jetzt eine "Schalthilfe" zu geben, die wirklich passend ist, ist doch Wahrsagerei?
 
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