Belastungs Puls?

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Hallo
was ist für euch die beste Methode den eigenen Belastungs Puls heraus zu finden?



1. 170 minus das halbe Lebensalter
2. Ruhepuls + ( 220 - 3/4 Alter - Ruhepuls )
3. Unter 50 Jahre 130


Da gibts ja die größten Geschichten und Theorien bloß welche ist real?
 
Was auch immer du meinst mit Belastunspuls. Eine Belastung kann ja variieren, sollte sie auch. Insofern keiner deiner Methoden.

Gute Methode wäre hier ein Leistunstest (Laktatstufentest). Wobei man sagen muß, dass der Puls immer gewissen, meist auch kleinen, Schwankungen unterliegt. Es gibt halt gute und schlechte Tage :D
 
Ausgehend vom tatsächlichen Maximalpuls in der jeweiligen Sportart.
Beim Radfahren dann wohl auch während desselben ermittelt.

Also Pulsuhr umgeschnallt, rauf auf Rad, sorgfältig einfahren und einen einen saftigen, mind. fünf minütigen Anstieg mit einem Sprint beenden.
Der höchste Puls, der sich hier zeigt, ist erstmal als der maximale zu betrachten.
Hiervon ausgehend errechnen sich die Belastungswerte der Trainingsbereiche zwischen Rekom-Training ( 60 - 65 %) und wettkampfspezifischer Ausdauer
( ca. 90 % ). Kommt eben darauf an, was trainiert werden soll. Pauschale Formeln taugen nicht viel. Es kommt ja auch darauf an, wie man sich in den jeweiligen Pulsbereichen fühlt, welche Leistungsfähigkeit und -bereitschaft man sich schon erarbeitet hat.
Und ohne das Fundament einer konsequent austrainierten Grundlagenausdauer sind streng genommen alle Pulsbereiche oberhalb 80 % Hf/max eher kontraproduktiv.

Aber dazu gibt´s ja ganze Bücher voll.

Gruß von Nina
 
was ist für euch die beste Methode den eigenen Belastungs Puls heraus zu finden?
wofür?

wenn mir wer sagt:"fahr da mal den berg so schnell wie möglich hoch!", dann werde ich da wohl so schnell wie möglich hoch fahren, oder? und wenn ich meine, dass ich gerade vorm todumfallen bin, steige ich lieber mal vom rad und schau mir danach den max-puls an.

wenn mir jetzt einer sagt:"fahr da mal den berg so schnell wie möglich hoch und wenn du es bis zum ende schaffst, dann bekommst du von mir die einzige backstagekarte von juliette and the licks!", dann würde ich schon schauen, dass ich da hoch komme.

wenn mir jetzt einer sagt:"fahr da mal den berg so schnell wie möglich hoch und wenn du das innerhalb einer schier unmöglichen zeit schaffst, dann bekommst du von mir die einzige backstagekarte von juliette and the licks + einem koffer mit 10.000€ !", ja dann mein freund, ja dann würde ich in die pedalen treten, bis ich mich übergebe.

-

wie also kommt man jetzt an den maximalpuls? und wofür braucht man den denn nun?
 
HI
Ich denke was du meinst ist die Ausdauerschwelle sowie die Dauerleistungsgrenze...könnt i jetzt ne ziemlich lange Abhandlung schreiben aber ich versuchs mal kurz zu fassen...
Der maximale Puls ist von Person zu Person unterschielich aber durch Training kaum beeinflussbar, was sich durchs Training verändert ist nicht die maximale Herzfrequenz sondern die maximal vom Herz gepumpte Blutmenge.
Bei sportlicher Arbeit benötigt der Körper (muskeln) mehr Sauerstoff.solange dieser mehrbedarf gedeckt werden kann (durch erhöhte Herzfrequenz, Atmung...) ist alles gut, man befindet sich im aeroben Bereich
übersteigt nun der Sauerstoffbedarf das Angebot kann die Zelle ihre Energie (ATP) nicht mehr auf normalen Weg gewinnen und es entsteht Lactat(nen gewissen Grundwert haste davon immer im Blut aber halt nur wenig). Bis 2 mmol ist alles ok- du bist unter der Dauerleistungsgrenze und kannst radeln und radeln und radeln...bis 4 mmol Lactatkonzentration is auch noch alles ok, bei 4 mmol (sind alles nur standardwerte-jeder mensch is da verschiede, richtwert halt) ist die Ausdauerschwelle erreicht, auch anaerobe schwelle genannt, bei welcher noch Leistungen im Stundenbereich möglich sind . wenn du jetzt noch schneller radelst dann schafft dein Kreislauf nicht mehr den Sauerstoffbedarf zu decken-der Lactatspiegel steigt rapide an, es kommt zur Ermüdung und du fällst vom Rad bevor du die 10000€ kassieren kannst ;)
Jetzt gibts da auch noch ne paar schlaue Menschen die haben Bereiche festgelegt in denen du trainieren solltest, also z.B. 80% des Ausdauerschwellenwerts usw...
Am besten bestimmst du das ganze über nen Lactatstufentest gut verkabelt auf nem Fahrradergometer- da hastes dann ganz genau mit Watt und Pulszahl...
Hoffe ich konnte helfen...
Also dann frohes biken :)
 
...
wie also kommt man jetzt an den maximalpuls?
also nochmal:
sowas wie DIE genetisch limitierte maximale Hf gibt es nicht.
die maximale herzfrequenz ist der wert, der bei einem bestimmten test erreicht wird.
das kann ein stufentest sein, eine maximalbelastung am berg oder noch einiges anderes.
wichtig ist nur, dass diese tatsache dem, der die trainingsbereiche bestimmt, bewusst ist.

und wofür braucht man den denn nun?
die frage stellt sich hier gar nicht, befürchte ich.
 
die methode stimmt allein deshalb schon nicht, weil mein maximalpuls dann bei 197 liegen müßte, ich komme aber auf 209 beim stufentest.

persönlich bin ich ja der meinung, dass es keine formel für den maximalpuls gibt und der puls der richtige ist, mit dem man sich wohlfühlt.
alles andere sind doch nur annäherungen an einen theoretischen maximalwert, der sicher von tagesform und belastungsart abhängt. und davon ausgehend soll ich dann meine trainingsbereiche definieren usw? viel zu schwammig, dann lieber gleich nach gefühl
 
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