HI
Ich denke was du meinst ist die Ausdauerschwelle sowie die Dauerleistungsgrenze...könnt i jetzt ne ziemlich lange Abhandlung schreiben aber ich versuchs mal kurz zu fassen...
Der maximale Puls ist von Person zu Person unterschielich aber durch Training kaum beeinflussbar, was sich durchs Training verändert ist nicht die maximale Herzfrequenz sondern die maximal vom Herz gepumpte Blutmenge.
Bei sportlicher Arbeit benötigt der Körper (muskeln) mehr Sauerstoff.solange dieser mehrbedarf gedeckt werden kann (durch erhöhte Herzfrequenz, Atmung...) ist alles gut, man befindet sich im aeroben Bereich
übersteigt nun der Sauerstoffbedarf das Angebot kann die Zelle ihre Energie (ATP) nicht mehr auf normalen Weg gewinnen und es entsteht Lactat(nen gewissen Grundwert haste davon immer im Blut aber halt nur wenig). Bis 2 mmol ist alles ok- du bist unter der Dauerleistungsgrenze und kannst radeln und radeln und radeln...bis 4 mmol Lactatkonzentration is auch noch alles ok, bei 4 mmol (sind alles nur standardwerte-jeder mensch is da verschiede, richtwert halt) ist die Ausdauerschwelle erreicht, auch anaerobe schwelle genannt, bei welcher noch Leistungen im Stundenbereich möglich sind . wenn du jetzt noch schneller radelst dann schafft dein Kreislauf nicht mehr den Sauerstoffbedarf zu decken-der Lactatspiegel steigt rapide an, es kommt zur Ermüdung und du fällst vom Rad bevor du die 10000⬠kassieren kannst

Jetzt gibts da auch noch ne paar schlaue Menschen die haben Bereiche festgelegt in denen du trainieren solltest, also z.B. 80% des Ausdauerschwellenwerts usw...
Am besten bestimmst du das ganze über nen Lactatstufentest gut verkabelt auf nem Fahrradergometer- da hastes dann ganz genau mit Watt und Pulszahl...
Hoffe ich konnte helfen...
Also dann frohes biken
