Bike Rucksack für Weihnachten / 8. Geburtstag

Registriert
1. Mai 2013
Reaktionspunkte
29
Ort
Thun
Moin.
Also wie im Titel gesagt, suche Rucksack fürs Biken, aber auch Alltag für unseren demnächst 8-Jährigen. Hat jemand Empfehlungen?
Merci & Gruss!
 
Bei uns seit Frühjahr 2012 (beim 7-jährigen) im Einsatz: http://www.bergfreunde.de/deuter-climber-kinderrucksack/

Das Teil ist bei Biken, Wandern, Klettern, bei Kurztripps als Kofferersatz, im Flugzeug als Handgepäck und natürlich beim Skifahren mit dabei. Hab selber diverse Rucksäcke (früher fürs Moppedfahren, dann Freeriden und später grössere Modelle für Mehrtages-Skitouren) von diversen Herstellern und muss sagen - Deuter ist zwar teuer, aber die Qualität ist einfach ausgereift. Farben sind sicher Geschmacksacke und Gewichte nicht die leichtesten, aber auf längere Sicht hat sich das bewährt.

Beim Kleinen (war 5) reicht ein kleineres Modell, da hab ich auf Mammut gesetzt: http://www.mammut.ch/de/productDetail/251001531_v_3190_12/First-Ascent.html?cid=34204

Habe den 18er, denn der 12er ist so klein, dass man da gar nichts mehr reinbekommt. Preis ist eigentlich völlig übertreiben (da ist gar nichts dran was das rechtfertigen könnte), aber - man gönnt sich ja sonst nichts. Und: das Teil passt perfekt, lässt sich auch über 6-Stunden Gebirgsmärsche probelmlos tragen und es hat wenig Bändel welche beim Fahrradfahren irgendwie stören könnten.

Tipp: Rucksack unbedingt anprobieren (und zwar im Fachladen, gefüllt mit Gewichten), erst so sieht man ob die Länge des Rückens, die Schultergurte und der Bauchgurt passen und nirgends etwas einschneidet.

A propos: ich habe selber diverse Rucksäcke und alle haben mittlerweile Aufnahmen für Trinksysteme. Aber: seit ich nicht mehr mit dem Motorrad durch die Wüste fahre, habe ich die Camel-Bags allesamt rausgenommen und mach lieber mal ne richtige Pause wo man anhält und die Thermoskanne aus dem Rucksack holt. Soll nicht heissen, dass Trinksysteme nicht gut sind, aber mit den Jahren gammeln die Teile und die Preise sind auch nicht grad ohne http://www.wandersuechtig.de/camelbak-trinksystem-antidote-2-liter
zudem sind beim Biken isolierte, bzw. verstärkte Trink-Schläuche hilfreich, damit die Dinger nicht gleich kaputt gehen - und die kosten auch noch zusätzlich: http://www.bike24.net/p119682.html

Auf Rucksäcke mit Rückenprotektoren habe ich bewusst verzichtet. Wäre zwar beim Biken sicher nicht übel (die Jungs haben aber nur Plastik-Trinkflaschen im Rucksack, tut weniger weh als meine Alu-Flaschen), aber überall sonst sind die integrierten Protektoren eher unangenehm als nützlich. Und wenn's sein muss, kann man ja immer noch eine Protektorenweste unterm Shirt anziehen.

Marc
 
Das mit Deuter kann ich bestätigen. Es gibt zwar auch noch andere gute Firmen, doch nach diversen Marken früher haben wir inzwischen seit über 10 Jahren nur noch Deuter. Einer ist mir, einer meiner Frau geklaut worden, einen weiteren hat sie im täglichen unsanften Einsatz nach zig Jahren verschlissen, ansonsten können wir nur Positives über die Teile sagen. Wir haben Bike-, Daypack- und Skitourenrucksäcke von denen. Auch der Kids Rucksack des Kleinen ist top.
 
Wir haben in diesem Sommer für unseren Großen (7 Jahre) auch länger nach einem passenden Rucksack gesucht. Problem war immer, dass die Rückenlänge irgendwie nicht richtig gepasst hat. Schlussendlich haben wir uns dann für den "Salewa Ascent Junior 16 Jugendrucksack" entschieden. Der ist auch für Trinksysteme vorbereitet.
Bei unserem 4-tägigen Mini-Alpencross von Füssen nach Meran hat er uns gute Dienste geleistet.

Gruß Ecki
 
Du bist mit einem 7-jaehrigen mit dem MTB von Fuessen nach Meran???



Wir haben in diesem Sommer für unseren Großen (7 Jahre) auch länger nach einem passenden Rucksack gesucht. Problem war immer, dass die Rückenlänge irgendwie nicht richtig gepasst hat. Schlussendlich haben wir uns dann für den "Salewa Ascent Junior 16 Jugendrucksack" entschieden. Der ist auch für Trinksysteme vorbereitet.
Bei unserem 4-tägigen Mini-Alpencross von Füssen nach Meran hat er uns gute Dienste geleistet.

Gruß Ecki
 
Wir sind die Via Claudia Augusta gefahren. Das ist steigungsmäßig nicht wirklich schlimm. Uns zieht es regelmäßig einmal im Jahr nach Südtirol und da kam dann auch mal das Thema Alpencross auf. Unser Sohn hat sich das dann in den Kopf gesetzt. Da die Tagestouren, die wir bei uns im Harz so machen,von ihm gut gemeistert wurden, haben wir das dann gewagt. Meine Frau war mit unserem kleinen die Zeit über in Füssen und ist dann nach Meran nachgekommen. Wenn wir das ganze zwischenzeitlich hätten abbrechen müssen, so hätte sie uns auch jederzeit abholen können.
Grundsätzlich galt für die Tour:
1. Der Weg ist das Ziel.
2. Es wird nur so weit gefahren wie es der Junior für richtig hält.
Das war das richtige Rezept. Herausgekommen ist dabei ein unvergessliches Erlebnis von Sohnemann und Pappa . Ich bin froh, dass wir uns das getraut haben.
Gruß Ecki
 
Zurück