Bike Transalp 2009

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22. August 2008
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1
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München
Hab beschlossen nächstes Jahr bei der BikeTransalp mitzufahren, Teampartner hab ich auch schon. Wie ist das mit der Anmeldung, ist das wirklich ein Lotteriespiel? Hat da schon jemand Erfahrung?
 
die plätze sind innerhalb von wenigen minuten (sekunden???) weg. am besten, du hockst dich mit deinem partner parallel an zwei rechner mit DSL anschluss und lässt die finger fliegen ;)

der rest ist glück.
 
Wobei ich vermute, das die Nachfrage nach Startplätzen bei der JBT stark nachlässt. Die Warteliste 2008 war sehr kurz und im Juni wurden haufenweise Startplätze angeboten, die wohl nicht alle weg gingen. Insofern: wer sich mit Teilnahme nicht 100% sicher ist, sollte erst mal im Dezember keinen Startplatz kaufen.

Aber klar, wer sicher n Platz möchte, sollte sich wie oben beschrieben gleich anmelden!
 
Und wie ich mir da sicher bin mitfahren zu wollen, das ist doch das Grösste überhaupt? Bin dieses Jahr auch schon nen Alpencross gefahren, ähnliche Distanz, allerdings an 12 Tagen. Am schluss haben wir einige auf die Strasse gesprühte Transalpmarkierungen gesehen, war schon ein tolles Gefühl, da kam gleich der Gedanke auf, da muss ich auch mitfahren !!!
Und wenn nicht mehr soviel mitfahren wollen, umso besser... :-)
 
Na ja, es gibt mehrere ähnliche Veranstaltungen, die man buchen kann (TransGermany, Swiss?); somit verteilt sich das Starterfeld.

Und da man doch ziemlich fit dafür sein muß, ist der Kreis derer, die sich das geben (und auch finanzieren wollen) m.E. eher klein.

Wie schaut das mit den Karenzzeiten eigentlich aus? Darf man noch weiter mitfahren, wenn man aus dem Limit war oder wird man dann komplett disqualifiziert?

grüße
sun909
 
Mit der Aufspaltung von Anmeldetermin im Dezember und Verlosung im nächsten Jahr werden die Startplätze erstmal künstlich verknappt. Vom Marketing her ist das genial. Keiner Fragt mehr ob der Preis in vernünftiger Relation zur Leistung steht, alles egal, jeder der einen Startplatz hat, fühlt sich schon als Sieger bevor das Rennen überhaupt losgegangen ist.

Online sich anmelden. Nur das Geld an die Event-Agentur überweisen, Urlaub kriegen etc. da scheitert es dann bei vielen. Deshalb hat man gute Chancen bei der Verlosung dabei zu sein.

Und wenn nicht ist auch nicht schlimm. Urlaub einreichen, trainieren. Es kommen laufen Plätze über das Forum zurück. Wer Mitfahren will und einen Team-Partner hat, der fährt auch mit.
 
Die Kehrseite der Medaille scheint aber zu sein, dass die Sache immer kompetitiver wird und mehr und mehr Leistungssportcharakter annimmt (siehe z.B. Bericht in der letzten Bike). Und darauf müssen eben auch die Strecken ausgelegt werden. Bei einer selbstgeplanten Alpenüberquerung nimmst Du also tendenziell interessantere Passagen mit.
 
Die Kehrseite der Medaille scheint aber zu sein, dass die Sache immer kompetitiver wird und mehr und mehr Leistungssportcharakter annimmt (siehe z.B. Bericht in der letzten Bike). Und darauf müssen eben auch die Strecken ausgelegt werden. Bei einer selbstgeplanten Alpenüberquerung nimmst Du also tendenziell interessantere Passagen mit.

Wer das viele Startgeld zahlt und sich den Stress antut, der will auch ein Rennen fahren. Und die Teilnehmer suchen ja auch die Herausforderung.

In der Tendenz wird im im Bereich der ambitionierten Amateure d.h. Startblock A + B immer härter gefahren. Aber im Startblock D sind auch Fahrer am Start, da fragt man sich schon ob die bei einem geführten Alpen-X nicht besser aufgehoben wären.

Was die Schwierigkeit der Strecke angeht, das schwankt von Jahr zu Jahr, mal ist es leichter, mal ist es etwas schwieriger. Das die Strecke aber immer schwieriger wird, kann man so pauschal nicht sagen.

Und machen wir uns nicht vor, wer viele Trails fahren will und auch was von der Landschaft sehen möchte, vielleicht mal einen Fotostop machen, der sollte ich das mit der Jeantex-Bike-Transalp nochmal überlegen. Wer dagegen die Spannung des Wettbewerbes sucht, der ist bei der JBT richtig.
 
Das die Strecke aber immer schwieriger wird, kann man so pauschal nicht sagen.

Mein ich ja auch gar nicht. Ich finde eben nur, dass der Wettbewerbscharakter auf Kosten der Strecke geht. Nicht umsonst wird zum Beispiel das höchst spektakuläre Eisjöchl oder der Fimberpass ausgelassen, auch wenn der Stanciu da seit Jahren lang will.
 
also was die schwierigkeit angeht: ich finde (diese jahr zumindest) das ist für einen wettkampf mehr als ausreichend. habs mehr als einmal erlebt, das an gar nicht so schwierigen stellen plötzlich das schieben angefangen wird, weil vorne ein, zwei leute absteigen - und schon hast du einen ganzen rattenschwanz der laufen muss. und wenn ich mir den trail am letzten tag nach riva anschaue, dann war das imho schon S4.
 
Mein ich ja auch gar nicht. Ich finde eben nur, dass der Wettbewerbscharakter auf Kosten der Strecke geht. Nicht umsonst wird zum Beispiel das höchst spektakuläre Eisjöchl oder der Fimberpass ausgelassen, auch wenn der Stanciu da seit Jahren lang will.

Ich meine es ist nicht der Wettbewerbscharakter der auf Kosten der Strecke geht, sondern dass die Jeantex-Bike-Transalp (JBT) eine Massenveranstaltung mit 1200 Startern ist dazu kommen noch Betreuer, Hilfskräfte etc.etc hinzu.. Von der Strecke kann die JBT nie so "schön" sein wie ein individuell geplanter Alpen-X. Wo man KEINE Genehmigungen braucht und KEINE Kapazitäten von Etappenorten berücksichtigen muss.

Für den Rennfahrer ist natürlich auch der "Kick" einer JBT um ein vielfaches höher als bei Alpen-X-Tour. Als Tourenfahrer würde ich mir den die JBT auch nicht antun.
 
also was die schwierigkeit angeht: ich finde (diese jahr zumindest) das ist für einen wettkampf mehr als ausreichend. habs mehr als einmal erlebt, das an gar nicht so schwierigen stellen plötzlich das schieben angefangen wird, weil vorne ein, zwei leute absteigen - und schon hast du einen ganzen rattenschwanz der laufen muss. und wenn ich mir den trail am letzten tag nach riva anschaue, dann war das imho schon S4.

Die diesjährige JBT war schwieriger als die JBT letztes Jahr. Und das mit den Trails ist halt so eine Sache. Irgendwie sollen die schon rein, aber es gibt auch leicht Staus, gerade im mittleren und hinteren Teil des Feldes, weil da die fahrtechnischen Unterschiede recht groß sind, mehr als Vorne.
 
Wie schaut das mit den Karenzzeiten eigentlich aus? Darf man noch weiter mitfahren, wenn man aus dem Limit war oder wird man dann komplett disqualifiziert?
du wirst aus dem rennen genommen. kannst natürlich weiter mitfahren. aber offiziell bist du draußen. es sei denn, der uli läßt nachsicht walten (wovon nicht auszugehen ist).
 
Die diesjährige JBT war schwieriger als die JBT letztes Jahr. Und das mit den Trails ist halt so eine Sache. Irgendwie sollen die schon rein, aber es gibt auch leicht Staus, gerade im mittleren und hinteren Teil des Feldes, weil da die fahrtechnischen Unterschiede recht groß sind, mehr als Vorne.
ich finde ja auch, das solch anspruchsvolle trails (im übrigen genauso wie die über 30% rampen) einfach dazugehören. sonst könnt ich ja auch die transgermany (als beispiel) fahren.
 
Mit der Aufspaltung von Anmeldetermin im Dezember und Verlosung im nächsten Jahr werden die Startplätze erstmal künstlich verknappt. Vom Marketing her ist das genial. Keiner Fragt mehr ob der Preis in vernünftiger Relation zur Leistung steht, alles egal, jeder der einen Startplatz hat, fühlt sich schon als Sieger bevor das Rennen überhaupt losgegangen ist.

Also geht es gar nicht darum sich möglichst schnell anzumelden, da es dann doch eine Verlosung gibt? Ich hab nämlich nur ein 2 Finger-System....
:-)
Und klar, Landschaft geniessen kann besser bei einem privaten Alpencross, aber es ist ja die Herausforderung von 8 teilweise sehr heftigen Marathons in Folge was mich daran reizt!
 
Hm, man sollte sich an der Stelle mal fragen, WARUM da nicht mehr so viele mitfahren wollen... .

Habe mich auf einem Marathon mit ein paar Leuten unterhalten, die dieses Jahr die Rennrad Variante (Jeantex Tour Transalp) mitgefahren sind. Die fanden alle das Preis-/ Leistungsverhältnis ziemlich mau. Die Anmeldegebühr bezahlst du allein dafür, dass du mitfahren darfst, alles andere kostet -zum Teil deftige- Aufpreise, so etwa die Übernachtungen in Turnhallen, Verpflegung usw. Gerade bei den Getränkepreisen soll es in die Nähe von "Abzocke" gegangen sein, etwa eine Flasche ALDI Mineralwasser, die im Laden 19 Cent kostet, wurde für 1 Euro verkauft u.ä. mehr.
 
Habe mich auf einem Marathon mit ein paar Leuten unterhalten, die dieses Jahr die Rennrad Variante (Jeantex Tour Transalp) mitgefahren sind. Die fanden alle das Preis-/ Leistungsverhältnis ziemlich mau. Die Anmeldegebühr bezahlst du allein dafür, dass du mitfahren darfst, alles andere kostet -zum Teil deftige- Aufpreise, so etwa die Übernachtungen in Turnhallen, Verpflegung usw. Gerade bei den Getränkepreisen soll es in die Nähe von "Abzocke" gegangen sein, etwa eine Flasche ALDI Mineralwasser, die im Laden 19 Cent kostet, wurde für 1 Euro verkauft u.ä. mehr.

Das passt hervorragend in das Bild, dass ich von der Transalp habe. Natürlich akzeptiere ich das Argument "Ich bin Racer also ist es mir grad recht, wenn die sich da um die Sekunden schlagen, bis die Lichter ausgehen.". Aber selbst unter den Bedingungen habe ich den Verdacht, dass es schönere Rennen mit einer angenehmeren Atmosphäre gibt.

Zur Einschränkung muss ich natürlich schon zugeben, dass ich alles, was die TAC angeht, nur aus zweiter Hand weiß. Ich bin da nie mitgefahren und werde es auch nicht tun.
 
Das Stanciu & Co ein Monopol haben, heißt aber nicht, dass ich mir alles gefallen lassen muss.

Ich habe die Freiheit, das zu kritisieren oder schlicht "nein" zu sagen, wenn es mir nicht passt. Es gibt gerade im Rennradbereich viele andere anspruchsvolle Veranstaltungen in den Alpen, etwa den Ötzi, den Maratona del Dolomites http://www.maratona.it/de , 3 Länder Giro http://www.dreilaendergiro.com oder den Alpenbrevet http://www.alpenbrevet.ch .
da "muss" ich keine Transalp fahren.

Ich bin mir nachdem, was ich da gehört habe, jedenfalls im Moment nicht schlüssig, ob wir für die Tour Transalp melden.
 
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