Bikepacking Dokus - Lehrreich oder reines Entertainment?

Ich glaube, die beiden haben sich viel zu viel vorgenommen bzw ihre geplante Strecke hat nicht zu der vorhandenen Zeit gepasst.
In dem Stil, wie sie ihre Dokus aufziehen ("Zerstörungstour") passt es aber nicht so gut ins Konzept, wenn man das zugeben würde.
Das erste mal sieht man es als sie auf einer Strecke von 400 km die Bahn nehmen mit einer kuriosen Erklärung: Wir würden es locker auch so schaffen, aber der Kanal ist soooo langweilig, also nehmen wir die Bahn und fahren dann auf einer bergigen und abwechlungsreichen Route weiter.
Das passt aber nicht mit der Geographie zusammen, in die Bahn sind sie gestiegen als der Kanal eh zu Ende war und sie scheinen dann einfach nur abgekürzt zu haben. Oder sehe ich das falsch?
Vielleicht war dann der defekte Schaltzug ganz willkommen, um eine Begründung uz haben die Zerstörungstour abzubrechen?
Nichtsdestotrotz, unterhaltsam sind die Filme schon, teilweise erkenne ich mich da auch wieder (Essen vorm Supermarkt) teilweise wundere ich mich warum Leute die es furchtbar finden wenn sie mal ein paar Tage nicht duschen können nicht einfach jede Nacht in eine Pension gehen?
 
Mit aussenverlegten Zügen wären die bestimmt angekommen.😵‍💫
😇
Ich glaube, die beiden haben sich viel zu viel vorgenommen bzw ihre geplante Strecke hat nicht zu der vorhandenen Zeit gepasst.
In dem Stil, wie sie ihre Dokus aufziehen ("Zerstörungstour") passt es aber nicht so gut ins Konzept, wenn man das zugeben würde.
Das erste mal sieht man es als sie auf einer Strecke von 400 km die Bahn nehmen mit einer kuriosen Erklärung: Wir würden es locker auch so schaffen, aber der Kanal ist soooo langweilig, also nehmen wir die Bahn und fahren dann auf einer bergigen und abwechlungsreichen Route weiter.
Das passt aber nicht mit der Geographie zusammen, in die Bahn sind sie gestiegen als der Kanal eh zu Ende war und sie scheinen dann einfach nur abgekürzt zu haben. Oder sehe ich das falsch?
Vielleicht war dann der defekte Schaltzug ganz willkommen, um eine Begründung uz haben die Zerstörungstour abzubrechen?
Nichtsdestotrotz, unterhaltsam sind die Filme schon, teilweise erkenne ich mich da auch wieder (Essen vorm Supermarkt) teilweise wundere ich mich warum Leute die es furchtbar finden wenn sie mal ein paar Tage nicht duschen können nicht einfach jede Nacht in eine Pension gehen?
Ich würde bei den beiden eh nicht so viel reininterpretieren. Mr. Adventure Buddy hat fast 1 Mio. Abonenten. Das ist sein Beruf, jede Woche Content zu liefern, von dem lebt er. Von daher macht er es ja ganz gut, vielen gefällt das offensichtlich. Der hätte eine Story ohne Pannen nicht verkaufen können.
 
Die Videoreihe hab ich mir zur Motivation/Entertainment angeschaut. Mich hat’s auch schon genervt, dass Paul die Probleme nicht lösen konnte bzw. vorher gelöst hatte. Aber die beiden sind halt nicht die Bikenerds. Davon gibt es ja mittlerweile durch den Gravel- und Bikepackinghype ne Menge. Nur sieht man die nicht auf YouTube. Ist ja bei den Campern ähnlich.
Generell schau ich mir Setups gerne an als Anregung für mich. Tour Videos sind immer interessant wie das Setup funktioniert, wo die Leute unterwegs sind und man möchte auch immer dann genau da hin.
 
Ich schau gerade die Bikepacking Doku über Kirgistan.
Hmm, bin da hin und hergerissen.

Es ist gut gemacht, gute Bilder, sehr kurzweilig präsentiert. Langeweile kommt beim Schauen nicht auf, ich glaub die zeigen das sogar auf DMAX im TV wenn ich das richtig gesehen habe...


Zum Teil finde ich das Verhalten der "Westler" in einem Schwellenland aber auch sehr bedenklich.

1. Situation:
Sie verzetteln sich offenbar total mit der Planung, fahren bzw schieben einen Pass hoch den sie konditionell nicht gewachsen sind, und unterwegs gibt es keine Möglichkeiten zum Proviant nachfüllen. Also betteln sie unterwegs ein Touristenpaar an, die mit dem Auto da sind, welche ihnen natürlich bereitwillig helfen.
Hätte ich wohl in Äusserster Not auch gemacht, aber im Video wird das einfach so hingenommen, keine Spur vom schlechten Gewissen.

2.Situation:
Einer der Teilnehmer hat einen blöden Defekt, die Pedale reisst ihm ab an der Verbindung zur Kurbel. Mit kaputter Pedale eiern sie dann 30 Kilometer in eine kleine Stadt, laut Internet soll es da einen "Bike Repair Shop" geben.
Als sie da sind bekommt der Teilnehmer mit der Panne einen Lachflash, als er den sehr rudimentär eingerichteten Fahrradladen sieht: "Haha ich kann nicht mehr, ich glaub das alles nicht..."

Arrogante Hipster aus der Großstadt (Hamburg, Berlin) sind durchgestylte Shops mit 5000 Euro Espresso Maschine on der "Lounge" gewohnt, ist ja klar...
 
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