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Bremsverschleiss normal?

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Hallo Biker ,ist es normal dass ich alle 100-200km neue Beläge brauche (hinten)Fahre jetzt wieder org.Beläge XT-XTR Metall habe aber auch schon die Cool Stop probiert leider ohne grossen Unterschiede.
Wie fahrt ihr?
 
Also es kommt darauf an, wie viele Höhenmeter bei der Strecke da waren. Normal ist das aber trotzdem nicht. Du darfst die Bremse nicht schleifen lassen sondern kurz aber definiert an bestimmten Passagen einer Abfahrt bremsen.
 
Hallo,

hier im Schwarzwald reichen mir die Beläge so ca. 500km.
In den Alpen - also teilweise mit sehr langen Abfahrten - reichen sie vielleicht 250km.

wo fährst du denn?
welche bremse hast du?
 
Nach rund 200km wechseln?
Hm, meine Beläge musste ich erst nach knapp 4500km tauschen, wobei auch einige Höhenmeter vernichtet wurden (Umgebung von DD). Bremse mit Magura Luise samt den mitgelieferten Belägen.
Wer bremst, verliert. :D
 
Würde sagen lerne das Bremsen. Ein Beispiel von mir könnte dir das vielleicht näher bringen. Selber fahr ich hier immer mit einem Bekannten. Das heist wir fahren 90% das selbe. Bei mir sind die Bremsbeläge (XT mit Kool Stop) schon ca 6000 Km drin. Bei meinem Bekannten waren die nach 1200 Km fertig und wie schon gesagt sind fast immer gemeinsam auf Tour. Ich brems kurz und heftig, er läßt die Bremsen halt mehr schleifen.

Ciao Norman
 
Würde sagen lerne das Bremsen. Ein Beispiel von mir könnte dir das vielleicht näher bringen. Selber fahr ich hier immer mit einem Bekannten. Das heist wir fahren 90% das selbe. Bei mir sind die Bremsbeläge (XT mit Kool Stop) schon ca 6000 Km drin. Bei meinem Bekannten waren die nach 1200 Km fertig und wie schon gesagt sind fast immer gemeinsam auf Tour. Ich brems kurz und heftig, er läßt die Bremsen halt mehr schleifen.

Ciao Norman
Das ist aber blöd... so könnt ihr euch ja gar nicht unterhalten auf der Tour :teufel:
 
Ich hab auch das PRob, daß ich meine Beläge schon nach ein paar hundert km wächseln muß, bin auch gerade dabei, daß "richtige Bremsen" zu üben... langsam gehen nämlich die Beläge ins Geld, da ich im Monat mit beiden Rädern zusammen knappe 2500km mache... und im Sommer werden es wohl noch ein paar mehr...
 
Kommt ganz auf das Gelände an. Im Bikeparkeinsatz wären 200km für mich je nach Strecke (noch) okay. Am MTB (Alpen) halten die Beläge bei mir ca. 1.000km. Verschleiss ist bei mir eher abhängig von den Höhenmetern und Gelände, als von den reinen Kilometern.
 
Physikalisch kann ich mir nicht recht erklären, WARUM kurz & heftig weniger Belagverschleiß verursachen soll als sanft abbremsen, ich würds ja gern verstehen, vielleicht kanns jemand erklären? Eine Masse abrupt zum Stehen zu bringen verzehrt doch eher mehr Energie als die moderate Version oder? Beim Kfz verschleißt der hektisch-in-letzter-Sekunde-Bremser doch mehr Belag als der vorausschauend-moderate Bremser.
 
Trickstuff Beläge, auch wenns schön "warm" wird eine gute Wahl! :daumen: Die Originalbeläge von Shimano sind eine Katastrophe. Die Organischen sowieso!:heul:
 
Physikalisch kann ich mir nicht recht erklären, WARUM kurz & heftig weniger Belagverschleiß verursachen soll als sanft abbremsen, ich würds ja gern verstehen, vielleicht kanns jemand erklären? Eine Masse abrupt zum Stehen zu bringen verzehrt doch eher mehr Energie als die moderate Version oder? Beim Kfz verschleißt der hektisch-in-letzter-Sekunde-Bremser doch mehr Belag als der vorausschauend-moderate Bremser.

das versteh ich auch nicht.......wie ich Bremse kommt doch ganz auf die Situation an.
Bei "kurz und heftig" würde ich sogar auf evt. blockierendes Hinterrad mit erhöhtem Reifenverschleiss tippen.
Belagverschleiss lässt meiner Meinung nach nicht über KM-Leistung sondern über die runter gefahrenen Höhenmeter definieren.
 
Physikalisch kann ich mir nicht recht erklären, WARUM kurz & heftig weniger Belagverschleiß verursachen soll als sanft abbremsen, ich würds ja gern verstehen, vielleicht kanns jemand erklären? Eine Masse abrupt zum Stehen zu bringen verzehrt doch eher mehr Energie als die moderate Version oder? Beim Kfz verschleißt der hektisch-in-letzter-Sekunde-Bremser doch mehr Belag als der vorausschauend-moderate Bremser.

hi,

man kann das bremsen bergab mit einem Fahrrad nicht mit einem kfz im strassenverkehr vergleichen, der motor hat eine bremswirkung wenn man vor
roten ampeln usw rechtzeitig vom gas geht, schont das die bremsebeläge.

was die bremsbeläge killt ist das andauene "schleifen lassen" der bremse bergab - das sogenannte "angstbremsen".
kurze kräftige bremsmanöver vor kurven, kuppen, kanten, usw schonen die beläge und die bremsen überhitzen auch nicht so.schnell,zudem machts auch mehr spass .

ride on!

gruss

marco
 
@perponche

würde auf die Hitzeentwicklung tippen.:rolleyes:
Heiße Beläge/Oberfläche hat mehr Reibung mit der Felge.
Noch weitere Faktoren sind aus meiner Sicht nicht im Spiel.Nur die Temperatur.
 
Zum anderen ist es so, daß wenn man die Bremse schleifen lässt um langsam nen Berg runter zu fahren, man halt die Bremse schleift. Vor allem bei schlechtem Wetter tun verunreinigungen an der Felge Ihr übriges um die Beläge richtig abzuschleifen.
Klar brauchen heftige Bremsmanöver mehr Energie, aber man muß überlegen, wo bzw. in welche Richtung die Energie wirkt.
Wenn die Bremse schleifen lasse über einige Meter, ist das so, als wenn ich einige Meter Schleifpapier über den Belag ziehe. Wenn ich aber die Bremse kräftig betätige, dann wirkt die Kraft nach "innen" auf die Felge, und dabei sollte dann auch der Bremsbelag nicht über eine so lange Strecke schleifen.
Das ist wie beim Schleifen, wenn man viel Druck ausübt, setzt sich nur das Papier voll und man kriegt nix runter, wenn man aber ehr schnell mit weniger Druck schleift, kriegt man auch mehr weggeschliffen. Ich glaube alle Maler/Lackierer/Tischler/Schlosser etc wissen was ich meine.

Gruß Mario
 
was die bremsbeläge killt ist das andauene "schleifen lassen" der bremse bergab - das sogenannte "angstbremsen". kurze kräftige bremsmanöver vor kurven, kuppen, kanten, usw schonen die beläge und die bremsen überhitzen auch nicht so.schnell.
na ja "angstbremsen", sagen wir mal folgendes:
längere Gefällestrecke, Biker Nr. 1 heizt lustvoll im Grenzbereich, lässt laufen, fährt 50-55 kmh, muss dann vor der nächsten Serpentine in die Eisen steigen ('kräftige Bremsmanöver vor kurven'), lässts wieder laufen undsofort. Der Biker Nr. 2 hält eine ziemlich konstante Geschwindigkeit von sagen wir 32 kmh mit geringeren Ausschlägen zwischen max und min und lässt sehr viel weniger laufen.
Es wird behauptet, dass Biker 1 gegenüber Biker 2 länger was von seinen Belägen hat. Vielleicht ists so vielleicht auch nicht, eine überzeugende naturwissenschaftliche Erklärung hab ich noch nicht gehört. Es hat ja gerade im Sport viele Legenden gegeben über die man heute nur noch lachen kann.
 
erklärungsversuch1:
biker1 verliert beim berg runterfahren mehr energie durch luftreibung, da diese in dritter potenz der geschwindigkeit eingeht und die bremsen müssen insgesamt weniger energie verbraten. das erklärt aber nicht die größenordnungen um die das schleifbremsen die beläge runterschmirgelt

drum erklärungsversuch nummer zwei: die energie, die aus der fahrt genommen wird ergibt sich aus kraft * weg den die beläge auf die felge/scheibe wirken.
der abrieb ist proportional zum weg. ich bezweifle aber recht stark, dass er auch proportional zur kraft ist. fünffache kraft bedeutet vielleicht doppelten abrieb der effekt ist wohl am besten mit dem vergleich von papa mario und dem schmirgelpapier, das sich zusetzt und nichts mehr abträgt zu erklären.

ein dritter erklärungsversuch über die temperatur würde nach hinten losgehen, da die scheibe beim schleifbremsen ja mehr zeit hätte die aufgenommene wärme wieder abzugeben und demzufolge kühler sein müßte
 
ein dritter erklärungsversuch über die temperatur würde nach hinten losgehen, da die scheibe beim schleifbremsen ja mehr zeit hätte die aufgenommene wärme wieder abzugeben und demzufolge kühler sein müßte

Schonmal ne Scheibe nach einer Abfahrt angefasst? Wenn du schleifen lässt kannst du dadrauf Würstchen grillen! Magura warnt sogar direkt davor die Scheibe NICHT sofort anzufassen - Verbrennungsgefahr.

Wenn du kurz und kräftig bremstbleibt die Scheibe kühler...

Wenn die Bremsbacken die Scheibe/Felge fest halten kann sich nichts abreiben... ein blockiertes Rad ist aber auch nicht gut - deshalb KURZ und dennoch KRÄFTIG.
 
... erklärungsversuch nummer zwei: die energie, die aus der fahrt genommen wird ergibt sich aus kraft * weg den die beläge auf die felge/scheibe wirken.
statt Kraft wohl besser (Anpress-)Druck in kp/cm², und dann Material-Reibungskoeffizienten (denk z.B. an Felgenbremse + Nirostafelge, bremst total schei$$e), und nicht zuletzt Hebelarm und Weg und daraus eine kluge Formel gebacken.
der abrieb ist proportional zum weg. ich bezweifle aber recht stark, dass er auch proportional zur kraft ist. fünffache kraft bedeutet vielleicht doppelten abrieb...
???grübelgrübel, vergleichen wir eine 160er und eine 200er Bremse. Um die gleiche Bremswirkung zu erzielen brauche ich bei der 200er Scheibe weniger Kraft, geringeren Anpressdruck (wegen des grösseren Hebelarms). Nach Deiner Theorie hätte die 160er relativ weniger Belagverschleiss, weil sie bei gleicher Bremswirkung mit höherem Anpressdruck arbeitet ?!?? Irgendwie paradox oder?
 
Also ich bin kein Angstbremser dennoch muss ich wenn ich querfeld fahre die Bremse die ganze Zeit betätigen weil man würde nicht heil herunterkommen
Ich probiere jetzt mal noch mehr die vordere zu nehmen,mal sehn wie lange ich wieder komme mit einem Satz Beläge.
 
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