Hallo,
dürften so 550km, 6500hm sein. Anbei mal ne Beschreibung von Pamplona aus, hab ich mal wo rauskopiert.
Eine gute Karte ist "Bikeline Joakobs-Radweg"
Jakobsweg - Streckenabschnitt von Pamplona bis Santiago de Compostella:
32 Pamplona - Puente la Reina:
Zum Teil mühsamer Anstieg bis zum Perdón-Paß. Dann Abfahrt auf Nebenstraßen über Muruzabal nach Puente la Reina (Alternativroute).
60 Puente la Reina - Viana:
Alternativroute (N-111) bis Estella, zum Teil auf der kaum befahrenen, alten Straße. Ab hier wieder Camino, der zwei Alternativen bietet. Unbedingt die Strecke über Kloster Irache wählen. Durch bunte Felder nach Los Arcos. Ab hier weiter auf der N-111 durch das hügelige Navarras bis Viana.
64 Santodoming de la Calzada:
Über Logrono bis zum Stausee La Grajera (Badesachen!), durch Weingärten nach Navarrete. Dann zunächst auf der vielbefahrenen N-120, später auf ruhigen Nebenstraßen über Najera, Azofra und Canas nach Santo Domingo de la Calzada (Alternativroute).
55 Santodoming de la Calzada - San Juan de Ortega:
Da der Camino bis Belorado kilometerlang der Nationalstraße folgt, unbedingt den Umweg auf der Alternativroute über Herramelluri und Tormantos fahren! In Belorado lohnt sich die Mittagspause in einem der urigsten Refugios des Jakobswegs. Ab hier wieder auf dem Camino durch Wiesen und Felder nach Villafranca Montes de Oca. Kurzer Anstieg durch die einsamen Oca-Berge zum Kloster San Juan de Ortega.
60 San Juan de Ortega - Hontanas:
Auf holprigen Wegen durch die baumlose Meseta nach Burgos. Dann auf steinigen Feldwegen kilometerlang durch Weiden und Getreidefelder nach Hontanas.
74 Carrión de los Condes - Reliegos:
Auf wenig befahrenen Straßen, Lehm- und Kiespisten nach Sahagun. Hier beginnt die 32 km lange "Pilgerautobahn" El Camino Francés. Genug Wasser mitnehmen.
63 Reliegos - Hospital de Orbigo:
Pilgerautobahn weiter bis Mansilla, dann trister Feldweg bis Léon. Durch häßliche Vorstadt bis Virgen del Camino. Hier gabelt sich der Camino. Links abbiegen! Diese längere Variante führt durch einsame Steppen - und Felderlandschaft nach Hospital de Orbigo.
40 Hospital de Orbigo - Rabanal de Camino:
Mühsames Radeln z.T. Schieben) auf steinigen Pisten bis Astorga. Trotzdem lohnt es sich, den Camino zu wählen. Dann auf kaum befahrenen Nebenstraßen langsam bergauf in Richtung Rabanal del Camino (1150 m). Lohnender Abstecher nach Castrillo de los Polvazares: hübsche Steinhäuser an gepflasterten Straßen.
58 Rabanal de Camino - Villafranca de Bierzo:
Eine der härtesten, aber schönsten Etappen des Caminos: auf wenig befahrener Nebenstraße zum Cruz de Ferro (1504 m). Noch wenige Kilometer Steigung, dann fast 20 km Talfahrt nach Molinaseca. Über mäßig befahrene Landstraßen führt die Alternativroute nach Villafranca.
35 Villafranca de Bierzo - El Cebrero
Knapp 15 km entlang der schwerbefahrenen N-VI. Dann Abzweig auf die alte Trasse der N-VI nicht verpassen! Durch enges, grünes Tal nach Piedrafita. Mit grandiosem Ausblick über die bunten Felder Galiciens, weiter bergauf bis EI Cebrero (1293 m).
63 El Cebrero - Ferreiros:
Wenige Kilometer Steigung bis zum Porto de Poio (1335 m). Danach rund 14 km Abfahrt nach Triacastela. Auf einsamer Nebenstraße zum Kloster San Julian de Samos. weiter nach Sarria. Auf idyllischen Pfaden über Stock und Stein an kleinen Dörfern und Weilern vorbei nach Ferreiros Auf dieser Etappe ist der Camino wunderschön, aber extrem anstrengend, da wir die Räder oft über große Steinplatten schieben (manchmal auch tragen) müssen. Nur mit wenig Gepäck sollte man die Strecke wagen! Kurz hinter Sarria ein Pilgerswimmingpool!
62 Ferreiros - Ribadiso:
Offroad nach Puertomarin. Dann bergauf, bergab auf Nebenstraßen (Alternativroute) bis Palas de Rey. Auf dem Camino nach Ribadiso.
48 Ribadiso - Santiago de Compostela:
Da der Camino der stark befahrenen N 547 folgt, fahren wir auf Nebenstraßen durch Wälder, an kleinen Dörfern vorbei bis Amenal. Nach sechs (nervenaufreibenden) Kilometern entlang der N 547 führt der geteerte Pilgerweg nach Santiago de Compostela.
714 Gesamte Strecke
Und zum Thema zurück. Habe in letzter Zeit mit mehreren Bikern gesprochen, die bereits die Tour absolviert haben:
Würden alle mit 3x9 fahren, eventuell 2x9, aber dann hinten ein 34er Ritzel. Gerade mit Gepäck wirds manchmal schon mühsam, wobei ich selber 22-34 nie fahre.
Gruß Walu