Der El Camino - Jakobsweg Rahmenbau thread

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sehr motiviert durch den thread "wir braten uns einen Singlespeed Rahmen" und der Suche nach etwas Auszeit und Abenteuer möchte ich einen Thread über 2 langersehnter Träume eröffnen.

Kurz gesagt: ich bau mir selbst einen Rahmen und geh damit auf "Jakobsweg"- Tour von der Ich dann auch gerne Berichte.

Einige Facts die in dem Rahmen zu finden sein sollen:
-sehr cleaner look
-Reifenfreiheit für Fat Alberth
-komplett starr
-keine herkömmliche Sattelklemmung
-komplett innenverlegte Züge
-vorauss. kein Umwerfer
-sehr tief gezogenes Oberrohr
-Stahl
-Edelstahl-Jakobsmuschel logo auf dem Steuerrohr
-die Karte von Burgos nach Santiago de Compostella unter Lack
-entspannde Touren-Geometrie
-evtl Gepäckaufnahmemöglichkeit
-Rahmengewicht ca. 2000 - 2300g

mag zwar alles etwas verrückt klingen, aber hoffe trotzdem auf Eure Hilfe.

Den Anfang macht eine simple 2D Skizze die ich demnächst einstelle
 
Klingt echt interessant. Würde ja auch gerne mal was bauen, habe aber leider keine Rahmenlehre zur Verfügung und außerdem niemand der mir entsprechend Schweißen beibringen kann.
 
Hallo,

wünsche dir viel Freude bei dem Bau und natürlich der Fahrt. Hört sich sehr interessant an, aber auch sehr anspruchsvoll.
Bin im letzten Jahr in D. gestartet und bis Genf gekommen. Dieses Jahr gehts weiter.
Über die Alpen war ich der großen Übersetzungsbandbreite sehr angetan. Mit Rohloff gehts noch etwas wartungsärmer.

Gruß Walu
 
Also wollte eigentlich ohne Umwerfer , also nur 9-Gang Schaltwerk fahren.
Bin da noch am überlegen.
Hat jemand Erfahrung ob man für die Strecke von Burgos nach Compstella das kleine Kettenblatt benötigt?

Wobei die Rohloff alternative wär vielleicht auch zu überlegen, Schiebbare Ausfallenden wollte ich sowieso einbauen!

Feilsche immer noch mit der Geoemtrie.

more comming soon
 
Hallo,

dürften so 550km, 6500hm sein. Anbei mal ne Beschreibung von Pamplona aus, hab ich mal wo rauskopiert.
Eine gute Karte ist "Bikeline Joakobs-Radweg"

Jakobsweg - Streckenabschnitt von Pamplona bis Santiago de Compostella:
32 Pamplona - Puente la Reina:
Zum Teil mühsamer Anstieg bis zum Perdón-Paß. Dann Abfahrt auf Nebenstraßen über Muruzabal nach Puente la Reina (Alternativroute).
60 Puente la Reina - Viana:
Alternativroute (N-111) bis Estella, zum Teil auf der kaum befahrenen, alten Straße. Ab hier wieder Camino, der zwei Alternativen bietet. Unbedingt die Strecke über Kloster Irache wählen. Durch bunte Felder nach Los Arcos. Ab hier weiter auf der N-111 durch das hügelige Navarras bis Viana.
64 Santodoming de la Calzada:
Über Logrono bis zum Stausee La Grajera (Badesachen!), durch Weingärten nach Navarrete. Dann zunächst auf der vielbefahrenen N-120, später auf ruhigen Nebenstraßen über Najera, Azofra und Canas nach Santo Domingo de la Calzada (Alternativroute).
55 Santodoming de la Calzada - San Juan de Ortega:
Da der Camino bis Belorado kilometerlang der Nationalstraße folgt, unbedingt den Umweg auf der Alternativroute über Herramelluri und Tormantos fahren! In Belorado lohnt sich die Mittagspause in einem der urigsten Refugios des Jakobswegs. Ab hier wieder auf dem Camino durch Wiesen und Felder nach Villafranca Montes de Oca. Kurzer Anstieg durch die einsamen Oca-Berge zum Kloster San Juan de Ortega.
60 San Juan de Ortega - Hontanas:
Auf holprigen Wegen durch die baumlose Meseta nach Burgos. Dann auf steinigen Feldwegen kilometerlang durch Weiden und Getreidefelder nach Hontanas.
74 Carrión de los Condes - Reliegos:
Auf wenig befahrenen Straßen, Lehm- und Kiespisten nach Sahagun. Hier beginnt die 32 km lange "Pilgerautobahn" El Camino Francés. Genug Wasser mitnehmen.
63 Reliegos - Hospital de Orbigo:
Pilgerautobahn weiter bis Mansilla, dann trister Feldweg bis Léon. Durch häßliche Vorstadt bis Virgen del Camino. Hier gabelt sich der Camino. Links abbiegen! Diese längere Variante führt durch einsame Steppen - und Felderlandschaft nach Hospital de Orbigo.
40 Hospital de Orbigo - Rabanal de Camino:
Mühsames Radeln z.T. Schieben) auf steinigen Pisten bis Astorga. Trotzdem lohnt es sich, den Camino zu wählen. Dann auf kaum befahrenen Nebenstraßen langsam bergauf in Richtung Rabanal del Camino (1150 m). Lohnender Abstecher nach Castrillo de los Polvazares: hübsche Steinhäuser an gepflasterten Straßen.
58 Rabanal de Camino - Villafranca de Bierzo:
Eine der härtesten, aber schönsten Etappen des Caminos: auf wenig befahrener Nebenstraße zum Cruz de Ferro (1504 m). Noch wenige Kilometer Steigung, dann fast 20 km Talfahrt nach Molinaseca. Über mäßig befahrene Landstraßen führt die Alternativroute nach Villafranca.
35 Villafranca de Bierzo - El Cebrero
Knapp 15 km entlang der schwerbefahrenen N-VI. Dann Abzweig auf die alte Trasse der N-VI nicht verpassen! Durch enges, grünes Tal nach Piedrafita. Mit grandiosem Ausblick über die bunten Felder Galiciens, weiter bergauf bis EI Cebrero (1293 m).
63 El Cebrero - Ferreiros:
Wenige Kilometer Steigung bis zum Porto de Poio (1335 m). Danach rund 14 km Abfahrt nach Triacastela. Auf einsamer Nebenstraße zum Kloster San Julian de Samos. weiter nach Sarria. Auf idyllischen Pfaden über Stock und Stein an kleinen Dörfern und Weilern vorbei nach Ferreiros Auf dieser Etappe ist der Camino wunderschön, aber extrem anstrengend, da wir die Räder oft über große Steinplatten schieben (manchmal auch tragen) müssen. Nur mit wenig Gepäck sollte man die Strecke wagen! Kurz hinter Sarria ein Pilgerswimmingpool!
62 Ferreiros - Ribadiso:
Offroad nach Puertomarin. Dann bergauf, bergab auf Nebenstraßen (Alternativroute) bis Palas de Rey. Auf dem Camino nach Ribadiso.
48 Ribadiso - Santiago de Compostela:
Da der Camino der stark befahrenen N 547 folgt, fahren wir auf Nebenstraßen durch Wälder, an kleinen Dörfern vorbei bis Amenal. Nach sechs (nervenaufreibenden) Kilometern entlang der N 547 führt der geteerte Pilgerweg nach Santiago de Compostela.
714 Gesamte Strecke

Und zum Thema zurück. Habe in letzter Zeit mit mehreren Bikern gesprochen, die bereits die Tour absolviert haben:
Würden alle mit 3x9 fahren, eventuell 2x9, aber dann hinten ein 34er Ritzel. Gerade mit Gepäck wirds manchmal schon mühsam, wobei ich selber 22-34 nie fahre.

Gruß Walu
 
Nach viel Stress in der Arbeit hab ich mal wieder Zeit mir Gedanken zu machen.

Einiges was angedacht war, habe ich mittlerweile aus Gründen der vereinfachung und Zeitersparniss erstmal für das erste Projekt verworfen.


-Standart Satteklemmung
-Zugverlegung komplett übers Unterrrohr
-nach der schon ausführlichen Streckenbeschreibung von walu123 (Danke nochmal) doch Umwerferkompatibel

Hab nun endlich auch die Rohrpreisliste von Koehn bekommen. Werde das We mal endgültig den Rohrsatz raussuchen.

@all
-Welchen Columbus Rohrsatz würdet Ihr als Erstlingsprojekt empfehlen oder gibts alternativen?

-Was mir noch Kopfzerbrechen macht ist der Hinterbau:

-sind mit Standartkettenstreben Hinterbauten mit 2.4" Reifenfreiheit zu realisieren.

-Hat jemand eine Draufsicht der Kettenstreben gezeichnet, indem auch der Bereich der Kurbelarbem ersichtlich ist?
 
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