andere Frage: was hats denn tatsächlich gebracht? Bin der zeit auch am überlegen, was zu machen und da interessieren Zahlen natürlich ungemein
Die Zahlen sind spektakulärer als das erwartete veränderte Fahrgefühl
- LRS ist mit 1670g und breiteren ZTR Flow um 488g leichter und ist außerdem sehr steif weil handgespeicht. Umfang der
Reifen jetzt 1cm größer!
- 10mm Schnellspannersteckachse statt normaler, ist steifer und 20g leichter (Steifigkeitsunterschied aber nicht bemerkbar)
- Revelation Team Air-UTurn mit 20mm-Steckachse hat nur 1866g und eine merkbare bessere Dämpfung (BBMoCo), ist jedoch etwas weniger steif als die deutlich schwerere
Pike
- Sudpin III mit 399g sind leichter bei mehr Grip, Uphill erstaunlicherweise nicht wirklich eingeschränkt (vorher hatte ich die ausgezeichneten Wellgo D10)
- für alpine Touren brauche ich die Kindshock nicht, genieße aber eine um etwa 4cm größere Absenkung. Spart nebenbei 383g
Somit komme ich auf eine
Gewichtsersparnis > 1.700g bei besserer (od. zumindest gleicher) Funktion. Durch die schmale Revelation statt der wuchtigen
Pike wirkt das Bike jetzt eher wie ein Trailbike als ein Enduro

.
Konnte bisher die Konfiguration erst bei einer echten Bergtour testen. Hätte mir das Fahrgefühl durch den Gewichtsunterschied extremer vorgestellt, wobei ich einfach einfach nicht am Limit bei 1.200hm bin (mehr ging nicht, da ab 1000hm Schnee). VR-Versetzen geht jetzt trotz der viel leichteren Front nicht viel leichter, trotzdem bilde ich mir ein, dass das Bike spielerischer und agiler ist.
In der alten Ausstattung hatte das Bike bereits > 15kg. Ob sich der Umbau gelohnt hat, wo ich mir jetzt doch einen Lightfreerider/Enduro leisten will, ist fraglich. Bei einer Schlüsselstellen musste ich leider feststellen, dass immer noch die Fahrtechnik das Limit ist - und das die neuen Pedale leider viel härter als meine Knochen
