DIMB-Interview zum Bundeswaldgesetz-Entwurf: „Wir befürchten zahlreiche Verbotsschilder“

DIMB-Interview zum Bundeswaldgesetz-Entwurf: „Wir befürchten zahlreiche Verbotsschilder“

Ein vor einigen Wochen geleakter Referentenentwurf zum neuen Bundeswaldgesetz sorgte bei Outdoor-Sportlern für Entsetzen und erleichtert das Sperren von Wegen erheblich. Wir haben bei der Mountainbike-Interessensvertretung DIMB nachgefragt.

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DIMB-Interview zum Bundeswaldgesetz-Entwurf: „Wir befürchten zahlreiche Verbotsschilder“

Was sagst du zum neuen Entwurf und der Bewertung von DIMB-Fachmann Heiko Mittelstädt?
 

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Re: DIMB-Interview zum Bundeswaldgesetz-Entwurf: „Wir befürchten zahlreiche Verbotsschilder“
Der hier viel diskutierte Entwurf gibt Anlass zu großen Bedenken, keine Frage.
Auch wenn es anscheinend noch nicht der Entwurf ist, der Anfang 2024 offiziell vorgestellt wird.
Auch ist das Ganze noch kein Gesetz. Um das Schlimmste zu verhindern, muss man (DIMB, Lobbygruppen, Bürger) jetzt öffentlich auf mögliche negative Szenarien/Auswirkungen hinweisen und versuchen gegenzuwirken.
Das ist alles unstrittig.

Die Mutmaßungen bzgl. möglicher Straftatbestände oder teurer Bußgelder aufgrund von Ordnungswidrigkeiten finde ich allerdings doch etwas aufgeblasen.
So viel Vertrauen/Hoffnung habe ich dann doch noch in unser Rechtssystem (und sei es, dass die Medien dann Druck machen), dass so etwas wie das "illegale" Befahren eines Waldweges maximal mit einer angepassten Bestrafung sanktioniert und nicht das große Hebelwerk eingesetzt wird.

Da bin ich mir, was schon schlimm genug wäre, doch recht sicher bzw. bin ich "zuversichtlich", dass das eher im Bereich von Falschparken, anstatt von Verklappung von Chemieabfällen in der Nordsee landen wird.
Dazu dann noch die Frage, wer das flächendeckend kontrollieren soll.
...einfach mal ins Nachbarland Österreich schauen. Heiko hatte dazu schon Urteile von dort verlinkt. Es geht nicht um 20.000€ . Doch bsp. 200€ für eine Owi (ist ja im Straßenverkehr nicht unüblich) sind halt auch Geld. und das würe ein Richter vermutlich auch "verhältnismäßig" finden. und wer halt mehrfach "erwischt" wird, der bekommt das Rad abgenommen. Die Autoposer Szene lässt grüßen.
 
Macht euch nicht so viel Gedanken. Wer soll euch denn anhalten. Wir haben keine Nummernschild am Bike. Ich fahre weiterhin meine Home Trails. Und an den Hotspots bin ich schon lange nicht mehr unterwegs. Und wenn ich sehe was die Waldbauer bei uns in Oberfranken gerade im Wald veranstaltet, da kommt es auf uns Biker bestimmt nicht mehr an.
 
...einfach mal ins Nachbarland Österreich schauen. Heiko hatte dazu schon Urteile von dort verlinkt. Es geht nicht um 20.000€ . Doch bsp. 200€ für eine Owi (ist ja im Straßenverkehr nicht unüblich) sind halt auch Geld. und das würe ein Richter vermutlich auch "verhältnismäßig" finden. und wer halt mehrfach "erwischt" wird, der bekommt das Rad abgenommen. Die Autoposer Szene lässt grüßen.
  1. Deutschland ist nicht Österreich.
  2. Betretungsrecht ist immernoch enthalten.
  3. So schlimm wie Du tust wird es nicht werden - außer die in diesem Thread schon geäußerten (Gewalt-)Androhungen werden umgesetzt - dann haben WIR ein Problem...
 
Egal mit welchen Methoden die Panikmacher der DIMB um Mitglieder werben, in Bayern gilt das:

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayWaldG/true

Waldbetretungsrecht bleibt, Verkehrssicherung wird umgekrempelt​

Das freie Betretungsrecht des Waldes wird im Kern nicht angetastet. Insbesondere soll es weiterhin den Ländern überlassen bleiben, ob sie für das Fahrradfahren im Wald bestimmte Mindestanforderungen an die Wegbeschaffenheit stellen (z.B. die Wegbreite).
Quelle:
https://www.forstpraxis.de/neues-bundeswaldgesetz-das-plant-cem-oezdemir-fuer-die-waldbesitzer-22545
 
Du hast das falsch betont, ich korrigiere mal:
Das freie Betretungsrecht des Waldes wird im Kern nicht angetastet.

Und auch Bayern, ob sie wollen oder nicht, werden sich an ein neues Bundeswaldgesetz halten müssen. Und wenn du das PDF aus deinem zitierten Artikel aufmerksam liesst, dann wird aus dem "im Kern" eben schnell das, was du als Panikmache diffamierst.
 
Du hast das falsch betont, ich korrigiere mal:
Das freie Betretungsrecht des Waldes wird im Kern nicht angetastet.

Und auch Bayern, ob sie wollen oder nicht, werden sich an ein neues Bundeswaldgesetz halten müssen. Und wenn du das PDF aus deinem zitierten Artikel aufmerksam liesst, dann wird aus dem "im Kern" eben schnell das, was du als Panikmache diffamierst.
Du hast den Kern des ganzen generell nicht verstanden 😉
 
Bei uns sind Na 2000 Flächen speziell stabile Buchenwälder, die das auch über lange Zeit so bleiben werden, indem sie natürlich verjüngt werden.
Natürlich verjüngt? Ist das nicht ein Widerspruch in sich oder wie ist das zu verstehen? 🤔
Bei "natürlich" und "stabil" denk ich nämlich eher an sowas wie ... Urwald ^^

Dass es der Forstwirtschaft nicht gefällt, dass überwiegend heimische Bäume angepflanzt werden sollten, ist natürlich klar. Die machen das Klima schon mit, wenn man sie in Ruhe lässt, sonst gäbe es schon lange keine Bäume egal welcher Art mehr (s. ausführliche Abhandlungen von Wohlleben). Aber sie bringen halt weniger Profit.
Empfindlichere Strafen bei Umweltverschmutzung wären übrigens wirklich mal geil, dann müsste ich vielleicht keinen Bach mehr sehen, der nach Waldarbeiten wochenlang gefühlt mehr Öl als Wasser führt. Aber wahrscheinlich ist das Wunschdenken.
 
Egal mit welchen Methoden die Panikmacher der DIMB um Mitglieder werben, in Bayern gilt das:
In Bayern gibt es seit 2019 eine Verwaltungsvorschrift, die bereits weitreichende Einschränkungen enthält.
https://www.dimb.de/2020/12/22/dimb-befuerchtet-wegesperrungen-in-bayern/
Und einer Veröffentlichung auf Forstpraxis, die in den § 29 interpretiert, dass das Betretungsrecht erhalten bleibt und die VSP umgekehrt wird, ist ja leicht zu widerlegen, wenn man den Referentenentwurf liest.

Denn die Ausführungen in § 29 sind deutlich umfangreicher, als zuvor im § 14. Es gibt hier insbesondere verschärfende Regelungen zum Radfahren und Reiten, wie bereits im Interview ausgeführt ausführlich ausgeführt wird.
Und auch die Regelungen zur VSP bleiben gleich. Der Waldbesitzer hat im Wald noch nie für Gefahren aus der Natur gehaftet. Die Regelung im neuen § 29 sind gleich derer im alten § 14.
Das einzige was sich bei der VSP umgedreht hat ist die Haftung nach § 84 z.B. entlang von Bundesstraßen. Das dürfte uns weniger betreffen.
 
Eine Lobby würde nur dann entstehen, wenn auch die Fahrradhersteller mitmachen würden.
DIMB, DAV etc. sollten den ADAC, Bike Hersteller hier mit einbinden. Letztere wollen ja weiterhin Bikes in DE verkaufen.

Ich befürchte nur, dass diese entweder kein Interesse daran haben, oder Konsequenzen fürchten.

Ein Verein, Vereinigung etc. wird ohne finanzielle Mittel nie in eine Position kommen um ernsthaft in die Politik eingreifen zu können.
 
Vielleicht sollten wir uns mal direkt an politische Parteien wenden? Wäre doch ein Thema für die FDP: Freiheit und so! Außerdem suchen die doch bestimmt nach neuen Wahlversprechen, jetzt wo ihnen Corona nicht mehr in die Hände spielt und die Schuldenbremse nur noch wie eine schlecht entlüftete Tektro wirkt…

[Ironie off]
 
Was ich bei der Diskussion etwas vermisse, ist das Bewusstsein für den Nutzen der Forstwirtschaft- ein möglichst naturnaher Wald ist natürlich supi aber Holznutzung eben auch....das sollte man bei dem ganzen Forst-bashing auch nicht vergessen.
Die Herausforderung besteht darin die vielfältigen Funktionen des Waldes richtig zu gewichten. Das Problem dabei ist das selbe wie bei allen anderen auch - die (kurzfristigen) wirtschaftlichen Interessen werden zu stark gewichtet....und bei der Waldpolitik gibt es auch noch das Problem mit der Jäger-lobby- das zieht sich wie ein roter Faden durch die deutsche Waldgeschichte. Historisch ist der Anteil an Jägern unter politischen Entscheidungsträgern schon immer hoch.

Vor dem Hintergrund der Historie finde ich es auch immer wieder erschreckend, wie manche Leute so althergebrachte Strukturen aus finsterer Vorzeit als gottgegeben ansehen und niemals hinterfragen. Gehört Wald überhaupt in privatbesitz? Wie sieht es dann mit zB Grundwasser aus - auch privatisieren?. Wenn ich mir anschaue wie viel Wald alleine im Besitz der Bistümer ist könnte ich schon kotzen....
 
Und dann sind wir mit den, vorher von dir erwähnten Strafen, in einem Bereich wo es sich durchaus lohnen kann auch körperlichen Widerstand zu leisten.
Mir fällt der Fachbegriff nicht ein aber es gibt im Strafrecht eine Regelung, dass wenn mehrere Delikte in Tateinheit begangen werden nur das "höhere " im Strafmaß berücksichtigt wird.
Aber wie geschrieben, die Praxis dürfte anders aussehen. Wer mit seinen Kindern in einem NSG an/in einem Bach spielt begeht nach heutigem Recht auch schon mehrere Ordnungswidrigkeiten, ich wüsste nicht, dass da Familien existensbedrohnd bestraft wurden.
Der Gesetzentwurf betrifft eben nicht nur Mtb, und dass wir jetzt Staatsfeind Nr.1 kann ich mir nicht vorstellen.
...ich wüsste nicht, wo ich hier oder im anderen Thread etwas von existenzbedrohenden Strafen geschrieben hätte. Ich habe lediglich die Paragraphen und deren Inhalte zitiert, um das Nachlesen zu ersparen... ...was Viele ja offensichtlich eh nicht tun, wie ich diversen Kommentaren entnehme.

In der Anfangszeit solch eines neuen Gesetzes, wird es sicherlich eine Toleranz geben, die es mit mündlichen Ermahnungen belässt. Doch zwei, drei Jahre nach Inkraft Treten, sieht das anders aus. Mit 5 oder 10 Euro wird man eher selten aus der Nummer raus kommen. Auch kommt es darauf an, wie das regional durchgesetzt werden soll. Das wird schnell dreistellig.

Mancher Autofahrer glaubt ja auch, wenn er eine Abkürzung durch den Wald fährt, zahlt er nur 25€. Nur weil er das Letztens auch bezahlt hat, als er am Ortsrand über eine geteerte Feldstraße abgekürzt hat. Unter 500€ läuft da nichts. Aber hier wissen manche Leute das ja besser. Ich hoffe sehr, für uns Alle, dass ich davon keine Ahnung habe.
 
  1. Deutschland ist nicht Österreich.
  2. Betretungsrecht ist immernoch enthalten.
  3. So schlimm wie Du tust wird es nicht werden - außer die in diesem Thread schon geäußerten (Gewalt-)Androhungen werden umgesetzt - dann haben WIR ein Problem...
...es geht nicht darum, "wie ich tue", es geht darum was in dem - wohl auf dem Mist der Waldbesitzer (die fast ausnahmslos auch Jäger sind) gewachsenem - Referentenentwurf steht. Das kann man sich "schön" lesen, oder sich einfach mal mit dem AGDW und dem DJV und Deren Sichtweise auf das Mountainbiking beschäftigen. Denen geht es um ein absolutes Radfahrverbot - mit Ausnahmen- und um ein stark eingeschränktes Betretungsrecht.

Und wenn Niemand den Mund aufmacht, sich niemand gegen die entsprechenden Punkte, die uns betreffen, wehrt, dann geht das so durch.
 
So, Antrag auf DIMB Mitgliedschaft ist eingereicht...

Was man aber von so manchen Zeitgenossen hier liest erklärt doch einiges von der Ablehnung der MTBer im Wald. Das es auch anders geht beweisen zum Glück viele.
Nützt aber nix, wenn es von ein paar halbwilden Möchte-Gern-Outlaws kaputt gemacht wird.
Ob da Bildung und Argumente weiterhelfen wage ich allerdings zu bezweifeln...

Da werden Jäger und Waldbesitzer als das Böse hingestellt, wahrscheinlich hat sich aber noch niemand mit den Leuten mal an einen Tisch gesetzt und sinnvoll miteinander geredet...
 
Da das Gesetz höchstwahrscheinlich verabschiedet wird, kann mir jemand sagen, welche Länder es mit MTB einfacher haben? Ich meine weniger Einschränkungen, mehr Infrastruktur usw.
Ich fange an, ernsthaft über einen Umzug nachzudenken, und im Moment scheint ein Umzug nach Kanada die profitabelste Option zu sein.
Ich hatte vor - allerdings eher nebensächlich deswegen - nach Dänemark/Skandinavien zu gehen aber bin dort mit der Realität konfrontiert worden (Sprache, mediz. Versorgung, berufl. etc). Infrastruktur ist immer ein wichtiger Punkt. In D ist "noch" vieles sehr stabil. Tschechien und Belgien habe ich aber auch radfahrfreundlicher in Erinnerung.
.
ps: Harburger Berge ist doch kein Problem, oder?
 
... mal an einen Tisch gesetzt und sinnvoll miteinander geredet...
doch versucht, jahr[e](zehnte) lang, vergeblich. Immer wieder.

Weil nämlich meist tatsächlich das zutrifft
Denen geht es um ein absolutes Radfahrverbot - mit Ausnahmen- und um ein stark eingeschränktes Betretungsrecht.
wie schon geschrieben: nicht wenige dieser Herrschaften träumen davon alle anderen aus dem Wald zu verbannen! Denn DIE stören nur. Beim Jagen, beim Fällen, beim mit dem Auto durch den Wald brettern,...

Und sie kommen immer wieder mit den üblichen Totschlagargumenten und stehen natürlich immer auf der richtigen (der guten) Seite!

Es ist nicht auszuschließen, dass es tatsächlich auch ein paar "Andersdenkende" darunter gibt :eek:
 
...ich wüsste nicht, wo ich hier oder im anderen Thread etwas von existenzbedrohenden Strafen geschrieben hätte. Ich habe lediglich die Paragraphen und deren Inhalte zitiert, um das Nachlesen zu ersparen... ...was Viele ja offensichtlich eh nicht tun, wie ich diversen Kommentaren entnehme.

In der Anfangszeit solch eines neuen Gesetzes, wird es sicherlich eine Toleranz geben, die es mit mündlichen Ermahnungen belässt. Doch zwei, drei Jahre nach Inkraft Treten, sieht das anders aus. Mit 5 oder 10 Euro wird man eher selten aus der Nummer raus kommen. Auch kommt es darauf an, wie das regional durchgesetzt werden soll. Das wird schnell dreistellig.

Mancher Autofahrer glaubt ja auch, wenn er eine Abkürzung durch den Wald fährt, zahlt er nur 25€. Nur weil er das Letztens auch bezahlt hat, als er am Ortsrand über eine geteerte Feldstraße abgekürzt hat. Unter 500€ läuft da nichts. Aber hier wissen manche Leute das ja besser. Ich hoffe sehr, für uns Alle, dass ich davon keine Ahnung habe.
Ü
...in den §80-82 findest Du Alles was Du wissen musst. Bis 20.000€ bei Owi und bis 50.000€ und bis 1 Jahr Freiheitsstrafe bei Straftat. Straftatsbestände sind in Form der Paragraphen aufgelistet, die es betrifft. Ferner Einzug des Tatmittels. "Ein paar Euro" werden es nicht mehr sein.

Und auch bereits jetzt gilt, bei Wiederholungstaten wird es sehr, sehr teuer.
 
Und seit wann unterhalten sich Eliten mit dem Proletariat sinnvoll?
Und vor allem warum sollten Sie das tun, gibt überhaupt keinen Grund dazu, ...
Doch es gibt einen Grund. Den hatte ich ja schon aufgezeigt: Die Kosten für unser Gesundheitswesen explodieren. Die dtsch. Bev. wird immer dicker, fauler kränker,...chronischer Bewegungsmangel allerorten!
Es tut mir weh und leid das so zu formulieren, aber man sollte der Realität ins Auge sehen. Sprich es geht um Folgekosten.
Der Zusammenhang ist folgender: Die Zeche muss einer zahlen! Wenn man jetzt hergeht und das Betretungsrecht derart stark einschränkt dass der gemeine Deutsche nicht mehr SEINEN Wald (wird oft vergesssen) betreten darf, dann wird die Bewegung vieler Menschen drastisch leiden. Sporttreibende, Hundegänger, Naturliebhaber, ... die allesamt gerne im Wald an der frischen Luft unterwegs sind werden ausgeschlossen. Die Folge ist, dass noch mehr Leute noch weniger Bewegung haben und selbst bis dato Gesunde in Schieflage geraten, weil sie nicht zwischen Häusern und Autos, auf öden Beton und Aspaltflächen, in mieser Luft... Das system würde eher kurz als langfristig kolabieren. Und wehe es käme noch Cov.-2.0 on Top. Das wäre dann der Supergau. Ja, man sollte die Szenarien schon durchspielen, wenn man solch weitreichende Entscheidungen trifft.

Das Gesundheitsministerium (respektive WIR alle) sollte(n) ein ERNSTES Interese daran haben, dass das "Betretungsniveau" keinesfalls schlechter wird. Das ist mein absoluter Ernst!
 
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