DIMB Kampagne "Weg mit der 2-Meter-Regel in Baden-Württemberg" gestartet

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Letztlich liegt es auch bei einer Tourenbeschreibung trotzdem immer in der Verantwortung des Nutzers die gesetzlichen Regelungen einzuhalten.
Eine Erlaubnis einen Weg durchgängig zu befahren ist das in jedem Fall nicht.
 
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Nationalpark Schwarzwald schränkt Radfahrer massiv ein

Aktuell liegt der Entwurf des Wegekonzeptes des Nationalpark Schwarzwald aus. In einem Online-Beteiligungsverfahren können Bürger das Konzept kommentieren.
Die DIMB hat, in Zusammenarbeit mit den anderen Radverbänden, ein umfangreiches Konzept eingebracht. Leider ist die Nationalparkverwaltung diesen Vorschlägen kaum gefolgt, sondern schränkt das Radfahren massiv ein.

Die DIMB hat auf der Webseite die Fakten zusammengefasst. Bitte beteiligt Euch an der verlinkten Online-Bürgerbeteiligung und teilt den Beitrag.

https://dimb.de/aktivitaeten/open-trails/nationalpark-schwarzwald

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BETEILIGUNGSVERFAHREN WALDGESETZÄNDERUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Der aktuelle Entwurf sieht vor: Sperren von Wald soll vereinfacht werden. Die 2-Meter-Regel soll bestehen bleiben.

BeteiligungBW2018.png

Beteilige dich jetzt und kommentiere beim Beteiligungsportal Baden-Württemberg. Die Frist läuft nur noch bis zum 16.11.18

Aktuell läuft das Beteiligungsverfahren zur Forstreform. Dabei wird auch das Landeswaldgesetz Baden-Württemberg geändert. Beim Beteiligungsportal des Landes gibt es die Möglichkeit den Gesetzesentwurf einzusehen und zu kommentieren.
Alle Infos unter:
https://www.dimb.de/aktuelles/news-a-presse

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Danke für den Hinweis, habe nun folgenden Kommentar abgegeben:

Bitte die 2-m-Regelung im Landeswaldgesetzt abschaffen
1. "2 m" auf einem Waldweg sind nur sehr schwer bzw. gar nicht messbar, die Regel ist zu unbestimmt und nicht durchführbar.

2. Radfahrer werden dadurch unzulässig diskriminiert und ungleich behandelt.
- Man unterstellt hier generell, dass sie sich nicht an § 1 StVO halten.
- In mehreren anderen Bundesländer gibt es diese Restriktion nicht.

Dazu möchte ich aus dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (11 B 14.2809) zitieren, der das Radfahrverbot in einem Waldgebiet auch auf schmäleren Wegen als rechtswidrig einstufte:
"Es kann auch nicht von vornherein unterstellt werden, dass sich Radfahrer - trotz sicherlich berechtigter Beschwerden in Einzelfällen - generell nicht verkehrsgerecht verhalten und die Gebote des § 1 und des § 3 StVO missachten würden."

Warum also unterstellt man dies den Radfahrern in Baden-Württemberg?
 
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