Dolomitenrunde 2013

Registriert
27. Februar 2006
Reaktionspunkte
0
Hier meine für dieses Jahr geplante Dolomitenrunde zur Diskussion ;-) und Fragen...
4 Tage inkl. jeweils halber Tag An/Abreise

Tag 1: Anreise nach St. Vigil - Pederü - Fordara Vedla - Senneshütte
--> ca. 20 km und 1100hm?

Tag 2: Senneshütte - Seekofelhütte - Roßalm - Brückele - Plätzwiese - Schluderbach - Bahnweg - Cortina - Rif. Scoiattoli
--> ca. 50km und 2000hm?
--> evtl. "Abzweig" vor Cortina um ein paar Höhenmeter zu sparen?

Tag 3: Rif. Scoiattoli - Averauscharte - Averautrail 441 - Valparola - Falzarego - Abw. Schotterstraße - Col de Bos - Forcella Travenanzes (=Schiebestrecke) - Lagazuoital - Rif. Scotoni
--> ca. 40km und 1600hm?

Tag 4: Rif. Scotoni - S. Kassian - Jueljoch - Campill - Gadertal - Zwischenwasser - St. Vigil und Heimreise
--> ca. 35km und 600hm?
--> Alternativen?

Nun bin ich gespannt :-)
 
Tag 1: relativ easy wobei ihr w'scheinlich ca. 150 Hm nach der Pederü schieben werdet
Tag 2: wie genau von Cortina zur Eichhörnchenhütte?
Tag 3: warum willst du zum Valparola hoch um dann wieder zurück zum Falzarego zu fahren? Museum im alten Fort Tra i Sassi oder gibt's da nen speziellen Grund?
Falzarego runter kannst den Trail nehmen, weiß nicht, ob der so bekannt ist hier?!?
Tag 4: warum fährst über das (völlig unspektakuläre) Jueljoch, wenn's viel spannender über La Crusc und die Armentarawiesen geht? Wenn's euch ggf. zu steil respektive zu viele Hm werden am letzten Tag könnt ihr auch den Sessellift um Unterstüzung bitten....

Ansonsten natürlich ne Traumrunde!
 
Hallo dede, danke fürs Feedback!

Tag 1: okay

Tag 2: entwder über Passstraße und Rif. Cinque Torri (per bike) oder bis Rif. Bai der Dones und mit dem Lift hoch oder hast Du noch eine andere Idee?
Ist der gesamte Tag mit 50km, 2000hm in etwa korrekt abgeschätzt?

Tag 3: stimmt, Fehler von mir. Es soll vom Averautrail 441 wieder auf den Falzarego gehen dann a) Passstraße runter bis Schotterabzweig nach Col de Bos oder b) auf dem 423 queren (weniger Höhenverlust, aber Fahrbarkeit für mich unklar)

Tag 4: gutes Gedankenlesen, "müssen" Höhenmeter sparen... Aber Deine Variante mit dem Lift (ab wo genau??) klingt gut ;-)

Dann wär's rund, oder?
 
Tag 2: Ideal ist folgende Verbindung: ab Camping Olympia am Ghedinasee vorbei hoch zum Pie Tofana. Weiter per Bahn zum Duca d'Aosta, dann runter bis zur Malga Fedarola, und auf den Trail 406 (rechtshaltend an der ersten Kreuzung) und runter zur Malga Pezzie de Paru. Kurz die Giaupaßstraße hoch und dann rechts ab auf die Schotterpiste (kurz schieben), die zum Beginn der 5 Torri Straße führt ("Cianzope"). Wer keinen Bock auf die steile Kurbelei hoch hat kann auch den Sessellift ab Bai de Dones zurückgreifen...
Tag 3: Kannst auch direkt ab dem Falzaregopaß hoch. Ist allerdings zu Beginn pervers steil (Skipiste hoch!), nach ziemlich genau 1km geht dann rechts die verfallene Militärpiste ab, die zuerst zum ehem. ital. Feldlazarett führt und dann abwärts zur Kreuzung "Agarole" Ab hier dann links durch den Tunnel und aufwärts in die Forcella Col dei Bos (zuletzt gut 5 Mion schieben)
Tag 4: ab St. Leonhard/San Linert einfach den Lift hoch zum Heiligkreuzhospiz nehmen. Mittlerweile nehmen beide Sektionen Bikes mit, wobei die zweite Sektion eigtl. komplett durchfahrbar ist (2-3 steile Stiche drin, aber nicht weiter tragisch). Danach halt "klassisch" rüber nach Spescia (kann man in diese Richtung komplett trailen) oder aber nach gut 2km an der Schotterpiste runter und über die Armentarawiesen nach Spescia. Dann Coz-Biei und entweder Ritjoch (sausteil) oder die Forcella Cians gleich nebenan nehmen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Tag 3: Kannst auch direkt ab dem Falzaregopaß hoch. Ist allerdings zu Beginn pervers steil (Skipiste hoch!), nach ziemlich genau 1km geht dann rechts die verfallene Militärpiste ab, die zuerst zum ehem. ital. Feldlazarett führt und dann abwärts zur Kreuzung "Agarole" Ab hier dann links durch den Tunnel und aufwärts in die Forcella Col dei Bos (zuletzt gut 5 Mion schieben)

falls die variante gewählt wird, nicht zu früh von der skipiste rechts abbiegen, da gibt's vor dem offiziellen abzweig auch schon mind. eine pfadspur, die ich mal in der morgendämmerung mit stirnlampe für den richtigen abzweig gehalten hab und dann etwas genervt war von der "hangquerung" (ich war aber eh zu fuss unterwegs, um den klettersteig vom feldlazarett zu machen). später trifft die pfadspur dann aber auf den eigentlichen weg.
 
besten dank dede und elmar!!!:daumen:

elmar, laut kompass ist das der weg 423 der rüber auf die alte militärstraße quert, oder? ist nicht markiert oder warum bist du zu früh ab?
 
Also 423 als Markierung hört sich in meinen Ohren iwie seltsam an (ohne die Karte zur Hand zu haben). Würde eher auf 402 oder 403 tippen. Ich denke der Elmar wird auf eine nder dort zahlreichen alten Militärwegspuren abgezweigt sein, die man dort an jeder Ecke findet. Ansatzweise gibt die Tabacco nen Eindruck davon (sind meist schwarz gestrichelte Steige, aber ebenfalls keineswegs in ihrer Gänze verzeichnet). Halt dich einfach an die Angabe "ziemlich genau 1 km" gemessen ab der Lagazuoi-Seilbahnstation, dann wirst du kaum falsch liegen oder schau mal beim Ralf Glaser auf den Dynamite Trails, er fährt den Abschnitt irgendwo mal in umgekehrter Richtung. Da gibt's auch entsprechende GPS-Daten...
 
war halt noch dunkel und ich bin ohne frühstück im magen nach 2 h anreise schnaufend die steile skipiste rauf, da dachte ich mir: schön, endlich der abzweig, nicht mehr so steil :-)

war eben einer von diesen trampelpfaden, aber du wirst da sicher nicht im dunkeln rumstolpern wie ich (ich war dann auch zu früh am klettersteig-einstieg, so dass ich da erst mal gaaanz ausgiebig semmeln frühstücken konnte ...).

die skipiste ist der 402 auf meiner tabacco-karte und auch auf http://www.kompass.de/online-karte.html

auf beiden karten ist "mein" trampelpfad nicht eingezeichnet, aber du wirst das in natura bei tageslicht sicher finden.
 
genau, der 402 geht richtung 'torri die falzarego' und rechts weg dann der 423 (kompass :()
mit der angabe 1km sollte nichts schief gehen. bewege mich (noch) ohne gps...

aber noch eine andere frage: was haltet ihr von der etappenlänge des tag 3? evtl. macht es sinn, am tag 3 noch mit liftunterstützung das heiligkreuzhospiz zu erreichen, sollte ab rifugio scotoni doch ein einer gemütlichen stunde möglich sein, oder?
 
wenn das zeitlich bei tag 3 noch passt, dass ihr rechtzeitig zur liftstation kommt, um zum heiligkreuz hospiz raufzuschweben, warum nicht?

vom rif. scotoni geht's locker flockig bergab am campingplatz vorbei zur strasse, links davon gibt's einen wanderweg, den man teilweise nutzen könnte, ansonsten wenn die zeit drängt kann man natürlich auch die strasse runter dpsen bis la stern. von dort würd ich schauen, den talweg am bach entlang zu erwischen, wenn eben noch ein paar minuten luft sind, sonst auch strasse runter bis zur talstation der seilbahn.

in einer stunde sollte das streckenmässig zu schaffen sein, geht ja auch quasi nur runter.

alternativ ggf. überlegen, ob ihr oben an der pralongia übernachten wollt - tolles panorama. die seilbahn dort rauf nimmt auch bikes mit, soweit ich mich entsinne.

pralongia ist aber eher "berghotel" als urige, einfache hütte und auch etwas teurer, heiligkreuzhospiz ist jedoch auch eine privat hütte und nicht vom CAI, darum im verhältnis auch nicht ganz so günstig.

von der pralongia gibt's nach norden und weesten ein paar nette abfahrten, wenn man morgens dann nicht zu sehr bummelt ist man gegen 10:00 spätestens an der seilbahnstation zum heiligkreuzhospiz.

dede, hat da sicher eine gute kombination im kopf, ich bin einmal nach westen --> corvara runter.

mit pralongia hättet ihr dann eben eben zweimal den lift genutzt.

wenn ihr auch gerne mal zu fuss ein bissl die gegend erkundet und doch im heiligkreuz hospiz nächtigt, könntet ihr von dort auch ein paar minuten dem weg 7 gen kreuzkofelscharte folgen vor oder nach dem abendessen.

bietet noch mal ein paar tolle blicke in die steilen wände und natürlich von oben aufs hospiz (ggf. vor den ersten kraxel-stellen umdrehen, wenn das nix für euch ist, ist aber kein klassischer klettersteig, sondern eher ein steig mit vereinzelten seilhilfen, nicht schwierig für trittsichere leute).
 
Scotoni-La Crusc ist locker in (weniger als) 1 Std machbar! Kleinere Traileinlagen kann man ab der Capana Alpina einbauen, wenn man statt der Straße links durchs meist trockene Flußbett fährt und dann am Sass Dlacia/Sciare-Campingpatz mündet. Hier entweder dann rechts oder schöner geradeaus die Straße queren und zum 18er rübersteuern, der rechtshaltend nach Armentarola und weiter nach St. Kassian führt. Ab dort (Piz Sorega Parkplatz) am besten entlang des Bachs auf Schotter bis nach St. Leonhard (wobei es auch eine nette Verbindung "oben rum" gibt: dazu in St. Kassian auf der Straße bleiben und nach dem Abzweig nach Ciampidel rechts kurz aufwärts auf den "Tru des Viles" = Weilerweg, glaub mit 12 u/o 13 markiert bis unterhalb von Sottru und dann fast eben bis leicht abwärts rüber bis zur Feuerwehr in St. Leonhard).
Weitere Trailtip am Heiligkreuz: den 13er, der nach 20m unmittelbar vom "klassischen" 15er Ri St. Kassian rechts abzweigt nehmen und runter bis zum querenden 7a zwischen Piascantadu und dem Lech da Le runtertrailen. An der Mündung rechts in den 7a, zum kleinen See "Lech dla Le" und kurz steil aufwärts auf dem mittlerweile gut hergerichteten "Tierlehrpfad" zur Mittelstation des Sessellifts.....
Rüber nach Spescia dann ab dem Kircherl den 15B oben rum nehmen (alles Trail, immer unter der Heiligkreuzwand entlang und fast komplett fahrbar)
 
DANKE zusammen!

Werde jetzt doch im Scotoni nächtigen, denn quick und dirty zum Lift ist auch Verschwendung ;)
Wir werden das dann am vierten Tag genießen!
 
Hallo,
wie sieht es mit der Fahrbarkeit von der Capanna Alpina zum Rifugio Scotoni aus. Gibt es vom Scotoni einen Weg der mich im Zuge meiner Transalp zum Valparola oder Falzarego bringt.
Es sollte ein relativ einfacher Weg sein also viel mehr als S1 sollte es nicht sein da ich wieder im alleingang unterwegs bin.

Lg Wolfgang
 
steil. sehr steil. Bergauf.
Von der Alpina würde es brachial hinaufgehen - und dann kommst Du auch nicht wirklich weiter (bergauf). Von der Alpina kannst Du alternativ links des Baches zum Campingplatz Armentarole fahren (leichte Trailabschnitte - Schotter), an der Straße unten in der Bar unbedingt die Buchweizentorte einnehmen, dann weiter über Schotter und später alte Militärstraße zum Valparola. Weg 18 bis hinauf zur Straße, dort ein paar 100m auf Asphalt und dann links Richtung altem KriegsFriedhof abzweigen und auf diesem Weg bleiben - nach ca. 250m wäre rechts ein Abzweig direkter zum Valparola, den früheren MilitärTrails haben sie vergangene Saison mit großem Gerät zu einem steilbreiten DrecksWeg vergewaltigt... Also einfach gerade bleiben, der Weg schwingt sich dann in weiter Rechtskurve auch in Richtung Valparola hinauf...
..m..
 
Gibts evtl. eine andere Möglichkeit um viel. schon von der Grossfanes zum
Falzarego oder Valparola zu kommen. Ich will jedoch nicht nach Cortina runter. Würde gerne mal eine alternative zur Abfahrt vom Col da Loca versuchen aber wenn ich da die Karte studiere gibts da nur den 20b und der schaut nicht fahrbar aus . Lg wolfgang
 
Gibts evtl. eine andere Möglichkeit um viel. schon von der Grossfanes zum
Falzarego oder Valparola zu kommen. Ich will jedoch nicht nach Cortina runter. Würde gerne mal eine alternative zur Abfahrt vom Col da Loca versuchen aber wenn ich da die Karte studiere gibts da nur den 20b und der schaut nicht fahrbar aus . Lg wolfgang



... Ich glaub der ist ja nicht mal gehbar:p:D:confused:
 
leider keine vernünftige Alternative machbar. Einzig das Travenanzestal aufwärts wäre (rein theoretisch) eine mögliche Verbindung: Fahrbarkeit aufwärts vllt. 20%......
 
Zurück