Erste Regenjacke: Soft- oder Hardshell - Empfehlung

nightwolf

Surlyversteher (soweit moeglich)
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Mir ist keine Jacke bekannt, in der man nicht schwitzt, wenn es länger anstrengend/schweißtreibend ist. (...)
Ja, das ist genau der Witz. Ich benutze seit vielen Jahren nur noch ganz duenne wasserabweisende Jacken, sowas, was zusammengeknuellt in eine Trikottasche passt.
Natuerlich wird man dann im Regen trotzdem nass, aber Naesse bringt einen nicht um. Wenn, dann ist es der staendige Zustrom von neuem kalten Wasser, der einem die Koerperwaerme entzieht. Und dagegen reicht so eine Jacke.
Wenn man nass geworden ist, hilft nur Weiterfahren (nachdem der Regen aufgehoert hat, Sportklamotten trocknen dann relativ schnell wieder) oder Umziehen.
 
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Ja, das ist genau der Witz. Ich benutze seit vielen Jahren nur noch ganz duenne wasserabweisende Jacken, sowas, was zusammengeknuellt in eine Trikottasche passt.
Natuerlich wird man dann im Regen trotzdem nass, aber Naesse bringt einen nicht um. Wenn, dann ist es der staendige Zustrom von neuem kalten Wasser, der einem die Koerperwaerme entzieht. Und dagegen reicht so eine Jacke.
Wenn man nass geworden ist, hilft nur Weiterfahren (nachdem der Regen aufgehoert hat, Sportklamotten trocknen dann relativ schnell wieder) oder Umziehen.
Und, wieviele Thermolagen trägst du bei 1°C und 15mm Regenmassen so unter deinem Papierjäckchen? :ka:
 

vitaminc

Steilgehen
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Und, wieviele Thermolagen trägst du bei 1°C und 15mm Regenmassen so unter deinem Papierjäckchen? :ka:
Naja, mein Papierjäckchen hat ne 20.000mm Wassersäule. Thermolagen werden im Zwiebelprinzip angezogen.
Lieber viele leichte Kleidung mit geringem Packmaß für bestimmten Einsatzzweck anziehen/mitnehmen als zu versuchen mit einer fetten Jacke alle Bedingungen gerecht zu werden. Soll jeder kaufen was er will, ich jedenfalls werde keine 100te von EUR für sinnlose Gore-Kleidung ausgeben.
 
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Also die C5 Trail wiegt auch gerade mal 245g in M inkl. Kapuze & 3 Taschen, und hat ne Wassersäule von "mindestens 28.000mm" und ist halt ne richtige Regenjacke. Allerdings ohne das Gefühl gerade eine sackschwere 3 Lagenjacke anzuhaben. Trotzdem finde ich den Stoff diesmal gelungen, macht trotz dass er so dünn wirkt nen robusten Eindruck.

Drunter kommt dann passend zur Aussentemperatur das Baselayer und ein Trikot. Fertig.

Die Shakedry Dinger sollen ja ach so atmungsaktiv sein, dafür darf man die nicht angucken - schon Löcher. Rucksack schon garnicht.

Mir würde auch nie einfallen, alle Einsatzgebiete mit 1 Jacke erschlagen zu wollen. Eiskalt und trocken ist eben nicht gleich 7°C und Monsun.
 
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Hat jemand von euch auch die Endura MT500 Jacke? Gehen bei euch auch die Belüftungsverschlüsse so schwergängig oder sind diese genauso leichtgängig wie der Hauptreissverschluss?
 

Fieser-Kardinal

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Ich hatte die Endura an und auch das Thema mit den Reißverschlüssen bemerkt. Kann man aber mit ein wenig Nadelöl geschmeidig machen. Hab sie aber nicht gekauft, da zu dick und viel zu warm.

100% Regen- und Winddicht ist zum Beispiel auch die Gonso Sura Light bzw. Save Light als Frauenvariante. Dabei sehr atmungsaktiv. Ist bei mir auch in der engeren Wahl, da sehr dünn und damit geringes Packmaß. Müssen nur die Körperproportionen stimmen. :)

@IndianaWalross stimme zu 100% zu, mit einer Jacke alles erschlagen ist einfach nicht.
 
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Ich steige gern in die Suche nach einer Hardshell Jacke speziell fürs Mountainbiken ein.
Eine Hardshelljacke zum Wandern habe ich bereits diese ist mir zu schade und zu teuer fürs Biken.

Was haltet ihr/kennt ihr von den Leat Jacken. Im speziellen die Leat DBX 5.0


Vielen Dank für eure Hilfe.
 
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Danke euch allen für die Antworten!
Ich hatte die MT500 mal getestet.
Finde sie von der Verarbeitung und den Details echt spitze. Einzig die etwas schwergängigen Belüftungsreissverschlüsse sind zu bemängeln.
Wenn ich sie behalte, werde ich das mit dem Nadelöl testen.
War beim Hochfahren bei 3-5°C zwar zu warm und da fing ich an zu schwitzen, aber ich denke das würde mir bei jeder Jacke passieren, da ich sehr schnell anfange zu schwitzen.
Dadurch bin ich bei der längeren geraden Heimfahrt nach dem Downhill ein wenig ausgekühlt. Denke aber, dass das ein Anwenderfehler war.

Evtl. sollte ich beim Uphill die Jacke ausziehen und erst beim Downhill wieder anziehen. Macht ihr das ähnlich?
Hatte ein Base Layer und ein langes Trikot unter der Jacke.
 
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Wenn du ohne Rucksack und nicht zu enge, dicht bewachsene Trails fährst: Gore Shake Dry. Die einzige Jacke, die auch noch nach mehreren Wäschen die Bezeichnung Regenjacke verdient.
 

RC7

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Ich hänge mich hier einfach mal kurz ran: Kennt jemand eine gute Softshell-Jacke, die zumindest einige Zeit bei Regen dicht bleibt?
Hintergrund ist, dass mir eine richtige Regenjacke oft zu wenig atmungsaktiv ist und ich sie eigentlich nur anziehe, wenn ich längere Zeit durch starken Regen fahre. Für kurze Fahrten, nur gelegentliche Regenschauer oder Nieselregen finde ich eine Softshell-Jacke einfach besser. Bisher hatte ich dafür eine ältere von Vaude, die war für solche Fälle relativ gut (gut 30 min auch bei starkem Regen relativ dicht, bei Nieselregen fast unbegrenzt innen noch halbwegs trocken und atmungsaktiver als alle Regenjacken die ich bisher hatte), sie ist mittlerweile aber schon etwas mitgenommen und ich will sie ersetzen.

In Frage kommen für mich z.B. die Vaude Brocon oder evtl. auch die Vaude Primasoft II. Ich kann aber überhaupt nicht einschätzen ob sie genau so gut sind oder vielleicht sogar noch etwas länger dicht bleiben, was mir recht wäre, ohne dass sie gleich so viel ertragen sollen wie eine Hardshelljacke o.ä. Hat da jemand vielleicht Erfahrungswerte?
 

JensDey

Denker am Lenker
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@RC7

Ich fahre 7km zur Arbeit und fahre von Sept bis Mai mit einer Vaude Soft-Shell. Leichtes Getröpfel geht damit. Kontinuerlicher leichter Niesel schon nicht mehr. Dafür habe ich eine nicht wirklich sporttaugliche Löffler Colibri ; darunter schwitze ich recht früh (bei <0° ging es, früher). Bei Regen bedeutet das einfach langsam fahren, auch weil ich zusätzlich noch eine schweißtreibende Regenhose trage.
Für mtb-Touren, die auch nass werden können, habe ich eine Sportful Fiandre mit no-rain-Layer. Die ist nicht richtig wasserdicht. Aber es ist am Ende egal, ob du von innen oder außen nass wirst.
Die Fiandre hat einen nützlichen Aufbau: von vorne windicht und seitlich und hinten sehr luftdurchlässig und ausreichend wasserabweisend, dass ich vor kurzem 2-3h bei bei ständigem Nieselregen und <10° gut durchgehalten habe. Die notwendige Wärme muss dann halt von innen kommen.
Empfehlung: 2 Jacken für unterschiedliche Szenarien.
 
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Ich hänge mich hier einfach mal kurz ran: Kennt jemand eine gute Softshell-Jacke, die zumindest einige Zeit bei Regen dicht bleibt?
Ich kann dir hier mit gutem Gewissen die Gore C5 Infinium empfehlen. Leider sehr teuer aber man bekommt halt auch Qualität.
Ich fahre die oben genannte und wenn es richtig regnet die Gore C5 Trail. Mehr braucht man nicht...
 
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@Ghostina dem stimme ich zu, hab die C5 Soft lined Infinium Jacke ebenfalls. Gab es bei Bike Discount im Abverkauf für 135€,da habe ich dann zugeschlagen.
Ich habe die Jacke ebenfalls, und kann sie für Mountainbiker nur bedingt empfehlen. Einer leichten Berührung mit einem Strauch am Ärmel, und es zerfetzte mir direkt den schönen Stoff. Klar selbstverschuldet, aber eine Jacke der Regulär 250€ kostet, sollte ein klein wenig mehr aushalten. Oder aber der Hersteller sollte das Produkt nur für Strassennutzung freigeben. Für mich das letzte Produkt von Gore...
 
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Allgemein finde ich, sind inzwischen einige Gore Produkte die sie für MTB Nutzung verkaufen null robust. Da fragt man sich wie MTB in ihrer Welt aussieht.
GOre C5 windstopper Trail pants. Steht explizit MTB dran. Heute beim graveln mit nem Ast längs geschubbt. Fäden gezogen. :ka:. Naja konnte ich abschneiden aber schön ist anders.
 
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Ailertchen
Also über mangelnde Robustheit kann ich mich bei der Endura echt nicht beschweren, ich hab die MT500 jetzt seit zweieinhalb Jahren und bis jetzt hat der Stoff noch alles tapfer weggesteckt... :daumen:
 
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