Fahrer Gewicht

Wakasa

Heavy-Rookie
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25. Juni 2013
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Moin Moin

Mal wieder ne Frage....

Zu den Eckdaten: Ich bin 190 cm und komme auf 115 KG.
Ich würde mich als Hobbysportler bezeichnen.

Nun zur Frage, gibt es Gewisse Grenzen wo es, ich sag mal, kriminell wird was Gewicht und Biken angeht?

Mein Bike (CH 3) hat, laut ZEG, eine Zulassung bis 120 KG.
Wenn ich jetzt noch nen Rucksack hab mit Inventar usw. dann komm ich da locker drauf.

Das Problem ist, ich würd auch gern mal rasanter über Stock und Stein heizen, habe aber immer im Hinterkopf das jederzeit der Lenker, das Laufrad oder gar der Rahmen brechen könnte.

MUSS ich unbedingt auf teureres Equipment zugreifen oder sind die Herstellerangaben, wie bei vielen Sachen, nur ein Richtwert, der nach oben hin aber noch mehr aushält??

Und by the way, gibts hier noch andere "Schwergewichte" die mal aus Erfahrung berichten könnten wo man drauf achten sollte?
 
Da passiert schon nix, das ist alles "legal mumbo jumbo" um gewährleistungs und garantiekrams zu regeln.
Bin selber auch mit ü100 auf max90 Teilen(jahrelang) gebrettert und nix ist gebrochen, nichtmals ne 8....einzig die Sattelstrebchen von meinen billigsatteln sind ab und an verbogen bei harten und ungeschickten Landungen ;-)

Gruß und gute, angstfreie Fahrt
 
Ich sehe bei uns ab und an einen 150 / 160 kg Brocken auf einem CH3 . Zwar nur auf der Forststraße aber er u. das Bike leben noch .
 
Bin Anfänger, deswegen die Sorge.

Wenn ich im Wald abfahrten nehme fahre ich noch vorsichtig weil im Kopf is irgendwie dieses "wenn du dich jetzt nach hinten lehnst und mit deinem gesamten Gewicht am Lenker ziehst bricht er!"

Der Drahtesel und ich müssen erstmal vertrauen aufbauen...
 
Ich habe ü2m und wiege (leider) noch mehr... Darüber müssen wir ja nicht diskutieren :-)
Mein MTB habe ich selbst aufgebaut und schon darauf geachtet Teile (Stütze, Kurbeln, Lenker) zu haben denen ich mein Gewicht anvertraue. Einzig beim LR-Satz (Crossride) werde ich wohl bald was unternehmen müssen, der macht nicht den stabilsten und haltbarsten Eindruck. War auf meinem Canyon-RR genauso, da ist jetzt was Handeingespeichtes drin. Aber auch bei diesem "Versenderbike" sehe ich bisher keine anderen Probleme.
Eins ist klar: Ich lasse die Finger von Carbon und Leichtbauteilen (was eh Quatsch ist, bei so einem Kampfgewicht).

Gruß, Matze.
 
Einzig beim LR-Satz (Crossride) werde ich wohl bald was unternehmen müssen, der macht nicht den stabilsten und haltbarsten Eindruck.

Also ich hab den vor ein paar Jahren notgedrungen für meine Winterschlampe / Tourenrad aus Stahl gekauft. (UB-Version)
Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch über 110. Dachte auch, dass der nicht lange leben wird. Ist aber nicht so. Einmal war letzten Winter hinten ne Speiche locker.
Der hält mehr aus, als man ihm zutraut.

Zum Thema: Auf teurere Teile zurückgreifen bringt nix. Die werden in der Regel nur leichter nicht stabiler (Ausnahme vielleicht naben und Steuersatz). So lange der Lenker nicht aus Carbon ist und kein Ultraleichtbaualu, würde ich mir da keinen Kopf machen. Und ein Laufrad bricht nicht einfach so. Wenn dann eine einzelne Speiche. Gefährlich wäre eher zu wenig Luft bei zu schmalen Felgen etc.
Rahmenbruch: So lange sich im Netz nicht reihenweise Meldungen über Brüche genau diesen Rahmens finden und er ansonsten auch nicht aus Carbon / Scandium ist...
 
hi. Ich war auch mal ein ´´Schwergewicht´´d.h. 130Kg. In meinem Specialized user manual stand das Speci die räder mit 100Kg testet da stellte sich mir auch die Frage was bei mir wäre (vorallem auch wegen Garantie etc.).
Andererseits sollte man auch davon ausgehen das die Konstrukteure ihr Handwerk in den meisten fällen gut beherrschen und die Räder schon ziemlich solide sind (The Claw springt ja auch aus 8 Metern Höhe). Von daher hab ich mir härtere gfedern reingehauhen und alles hat gepasst.
 
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