Ja, das war schon ein nettes Tourchen am Samstag. Ich habe feststellen können, dass sich Party am Abend nicht mit Biken am Morgen vertragen

Aber es hätte schlimmer kommen können.
Wir haben uns relativ pünktlich am vereinbarten Treffpunkt getroffen uns sind dann auch um 9.34 Uhr losgefahren. Die 4 Minuten Verspätung gehen aufs Volkers Konto, der sich in den Augen unseres Ersatzguides Michael(der seine Sache super gemacht hat) deutlich zu viel Zeit am Start ließ. Immerhin hatte Volker sein GPS-Gerät dabei, was die Tourenführung sichern sollte.
(@Volker: Dass Du den armen kleinen Frühstücksteller vergessen hast, bleibt natürlich unter uns!! Versprochen!!)
Unser Ziel war der HCM-Pfad nahe Lohmar. Der Weg führte uns durch den Königsforst und die Wahner Heide, wo die ersten kleineren fahrtechnischen Herausforderungen gemeistert werden sollten. Die nasse Witterung hatte den Boden doch zuweilen recht schlüpfrig gemacht.
In Lohmar angekommen gab es erst mal einen kleinen Zwischenstopp an der Bäckerei, an der wir nicht nur den Probierteller mit Gratisproben sondern auch das Teilchenregal geplündert haben. Josef hat mir abewr zugesichert, dass ich ein Sportlerteilchen mit gaaanz wenig Kalorien und viel Mineralien bekommen habe. Wie sich später herausstellte, schien die Verkäuferin bei der Warenanpreisung ein wenig geflunkert zu haben.
Den HCM-Pfad haben wir alle ganz gut gemeistert, auch wenn hier der Boden nicht einfach war.
Ich glaube, im Laufe der Tour hatte doch einige der Teilnehmer kurzzeitig mal Probleme beim biken in der Vertikalen zu bleiben, Mich hat es an einer Baumwurzel erwischt, an der ich trotz Martin Fahrübungskurs kläglich hängen blieb, Andere verhedderten sich in ihren Klickpedalen oder rutschen auf Baumstämmen aus. Aber alles in allem ist nichts Dramatisches passiert, soweit ich das mitbekommen habe.
Auf der Rücktour zeigte es sich dann, dass Volker unbedingt noch ein GPS-Seminar bei Martin besuchen muss. Seine Richtungsangaben führten uns doch einige Male in eine Sackgasse, die ein umkehren erzwang.
Und langsam aber deutlich machte sich bei mir die Gestaltung des Vorabends und das Pseudo-Bikerteilchen bemerkbar. Ich spürte doch, dass mein Körper sich eher eine Badewanne als ein MTB herbeisehnte.
Am Ende war ich froh, dass endlich mein Autochen in Sichtweite kam und die Tour geschafft war. Spaß hat es trotz der Erschöpfung (bei mir) auf jeden Fall gemacht.
Angesichts Michaels Tagesleistung (er war ja bereits mit dem Bike angereist und fuhr anschließend damit auch wieder nach Reichhof) konnte ich mit meinen geschafften 55 km nur verschämt zu Boden gucken.
Auch technisch habe ich gemerkt, dass ich noch ein paar Einheiten Fahrübungskurs bei Martin gut vertragen kann, um einen solchen Trail einfach flüssiger fahren zu können.
Also, am Donnerstag bin ich wieder dabei und sicher auch bei der nächsten Tour!!.