Nachdem ich mit Erfolg bei verschiedenen Motorrädern mit unterschiedlichen Federwegen experimentiert hatte, habe ich bei meinem MTB gegen jeden Rat die 80mm-Gabel gegen eine mit 120 mm-Federweg getauscht. Aus Respekt vor der Meinung der Forenmitglieder und anderen Fachleuten erst nur mit 100 mm , dann nach einer ausgedehnten Probefahrt im Gelände, doch noch auf 120 mm hochgetravelt. Was soll ich sagen? Aus einem nervösen Bike wurde ein handliches Bike, mit dem ich jetzt schwierigere Sektionen fahren kann, als mit der alten Konstellation. Vorher war das Bike extrem wendig, aber auch sehr nervös, sprich lenkerzappelig, und jetzt mit der Vorbauerhöhung durch die längere Gabel, fährt das Bike jetzt viel ruhiger über starke Unebenheiten, wie Wurzeln und Absätze, und ich bin dadurch schneller, wegen einem sichererem Fahrgefühl. Und auch noch komfortabler.
Allerdings habe ich den SAG doch wieder von 30 auf 25 mm reduziert. Mit Kabelbinder Federweg überprüft und bei 30 mm SAG ziemlich dicht an den Endanschlag gekommen, obwohl das Gelände noch nicht wirklich schwer war.