So dann will ich mal...
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Um es vorweg zu nehmen: frühestens in 50 Jahren wieder. Also mit Sicherheit ohne uns (wohl zumindest nicht mehr auf dem Bike

). Seit Juni stand die Tour auf dem Plan, jetzt kurz vor Toresschluß habe ich mein Vorhaben endlich mal umsetzen können. Bis kurz vor dem Start hatten sich 17 Leute eingetragen, umso überraschter war sicher nicht nur ich, als da plötzlich 29 (!) FahrerInnen sich an der Sieglinde eingetroffen hatten. Gut das mir Stafan @Wingover und Klaus @Redking da bei Seite standen. Mit 28 FahrerInnen fuhren wir an diesem schönen und sonnigen Samstag los Richtung Happerschoß. Ja richtig gelesen, mit 28, denn Nr 29 hat sich gleich am Start wieder verabschiedet und ist wieder zurück nach Köln, wo auch seine Bike Schuhe schon sehnsüchtig auf ihn warteten

. Nein, ich nenne jetzt keinen Namen

.
In Happerschoß tauchten wir dann in den ersten Trail ein.

Im Wald wurde der schnelle Konfuzius von einer Horde Waldgeister verfolgt.
Durch Wälder ging es weiter bis nach Pinn zur ersten kleinen Rast.
Von Pinn zurück führte uns Wingover direkt in den nächsten schönen Trail.
Hier Frau P.

und mein Kollege Stefan
Weiter ging es auf mal mehr oder weniger breiten Wegen eng der Talsperre entlang bis Orthöhe Wolperath, wo wir das erste mal ins Becken eintauchten. Kurz vorher teilten wir die Gruppe in leicht & sorglos und in hard & heavy. Erstaunlich wie wenige doch mit mir die leichte Runde gefahren sind

. Wie man so munkelt hat sich aber im nach hinein von der heavy doch der ein oder andere gewünscht dem Wellnesstrupp beigetreten zu sein. Es gab stürze, die nicht immer schmerzfrei waren. Glücklicher Weise konnten jedoch alle weiter fahren.
Hier ein paar Bilder vom harten Kern.
Wingover

Petejupp

Dagmar

Redking (man achte auf den Blick)

Jürgen

Flämischer Löwe

und die erst unendschlossen wirkende Harnas....

... um dann voll endschlossen mitten durch zu preschen

Nicht zu vergessen -Ines- der es sichtlich immer mehr spaß macht durch die Wälder zu fahren

.
Nach einer leider etwas längeren Panne sind wir weiter Richtung Vorbecken und haben dort die Talsperre wieder Verlassen. Einen Trail haben wir noch mitgenommen und sind dann zur Erholung kurz auf asphaltierten Wegen Richtung Wahn gefahren. Von dort aus sind wir erneut in das leere Becken um auf der sehr heimtückischen alten Wahnbachtalstrasse bis zum noch in Sanierung befindlichen Hauptdamm zu fahren. Der Boden war teils schwer, glitschig wie Schmierseife und wie ein Waschbrett welches einem dann so alle Muskeln noch mal gelockert hat. Nicht alle weißen Trickots waren hier am Ende noch weiß.
Leider haben uns während der Tour schon mehrere aus zeitlichen Gründen verlassen. Daher sind auf dem folgenden "historischen" Foto auf der Derenbachtalbrücke (normal rund 15m unter dem Wasser) nicht mehr alle mit drauf.
Mir hat es Spaß gemacht und ich hoffe ich konnte mit dieser Tour ein wenig zum Sightseeing im Wahnbachtal beitragen.
Tour Länge: 31 Km / Höhenmeter: 0 (mein Ciclo 8.3AM hat wieder mal die Höhe nicht aufgezeichnet)
Ich schaue mal ob ich dem etrex noch was entlocken kann...
... Den Tour Verlauf kann ich noch anbieten als "Echt" Bild, im Fotoalbum auch als Topo.

Mehr Bilder gibt es im
Fotoalbum (wo ja auch schon fleißig reingeguckt wurde während ich den Bericht hier geschrieben habe

)