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Körperverletzung oder Pech ???

Komisch, dass das noch nicht kam:

Sobald ich wieder laufen kann, würde ich mich an deiner Stelle solange in dem Wald rumtreiben, bis ich weiß, wer da was wo hinpackt und wann. Vor allem, wenn das jemand regelmäßig macht.

Ich mein, viel schlimmer kanns den nächsten da kaum treffen, aber du hast immerhin überlebt.
 
Hi,

meine Meinung: Ganz klar Körperverletzung!
Mit Zeugen und ggf. Beweisen direkt zur Polizei und Anzeige erstatten.
Auch den Weg zur Presse kann ich nur empfehlen, vor allem wenn du nicht nach Hardcore-tattoo-Downhiller aussiehst sondern eher nach Familienvater-Büroangestellter.

Du bist immerhin das OPFER. Mit einem mittelmäßigen Schreiber wertet das das Bild des Mountainbikers eher auf und das der Gassi-Rentner eher ab.

Im Wald wird das langfristig wenig verändern.
Es erhöht den Druck auf den Waldbesitzer als Folge wird er versuchen den Trail zu sperren, Ihr räumt Ihn wieder frei und alles geht von vorn los.
Der Waldbesitzer hat nicht genug Zeit sich dauerhaft mit der Bewachung zu beschäftigen.

LOS!
MACH!
 
Hallo Gonzo,

zunächst einmal gute Besserung!!

Deine Geschichte kenne ich nur zu gut (auch wenn ich bisher dadurch noch keine Verletzung hatte!).

Auch auf einem meiner Lieblingstrails liegen immer wieder Äste und teils auch kleinere Baumstämme, die dort deutlich absichtlich hinverfrachtet wurden und fein säuberlich quer in die Mitte des Weges geräumt werden.

Leider kann ich dir jetzt auch nicht den Tipp geben, da es auch bei mir so ist, dass der Weg recht schmal ist (nach 2m Regel eben nicht von mir befahren werden dürfte!) und dort auch mal Wanderer unterwegs sein können.

Nichtsdestotrotz versuche ich dort meine Geschwindigkeit einigermaßen anzupassen.

Man kann also festhalten, dass ich auf jeden Fall auf eine Duldung meiner Tätigkeit durch Anwohner und Wanderer angewiesen bin und mich auch dementsprechend versuche, zu verhalten.

Und wenn man das dann so macht, finde ich es eben nicht zuviel verlangt, wenn Wanderer/Anwohner, denen meine Tätigkeit (Biken) nicht zusagt, mich persönlich ansprechen und mit mir diskutieren.

Nicht tolerieren kann ich aber, wenn sie die Wege absichtlich so verändern, dass eine Gefahr für andere Leute entsteht.

Ich habe selbst mal so einen Menschen (tatsächlich Rentner mit Hund) beim Ablegen eines grösseren Astes getroffen und auf sein Verhalten angesprochen.

Von Toleranz und einem Miteinander im Wald konnte von seiner Seite her wahrhaftig nicht die Rede sein, ganz im Gegenteil.

Leider bist du vermutlich (kenne die genauen Gegebenheiten nicht!) rechtlich in einer schwachen Position.

Ich, für meinen Teil, fände es aber auch wichtig, mal demjenigen, der für deinen Sturz verantwortlich ist, damit zu konfrontieren, was alles durch sein Handeln ausgelöst wurde.

Wie das geschehen könnte, kann ich dir auch nicht sagen (Presse, Ausfindigmachen der Person)?!

Selbst, wenn sich diese Person absolut im Recht fühlt, denke ich mir, dass sie mit einer solchen Folge nicht gerechnet hat und sich dann wenigstens mal ein paar Gedanken über das eigenen Verhalten macht.

Grüße
Klaus-Peter
 
Komisch, dass das noch nicht kam:

Sobald ich wieder laufen kann, würde ich mich an deiner Stelle solange in dem Wald rumtreiben, bis ich weiß, wer da was wo hinpackt und wann. Vor allem, wenn das jemand regelmäßig macht.

Ich mein, viel schlimmer kanns den nächsten da kaum treffen, aber du hast immerhin überlebt.

Warum sollte ich sowas sagen, oder tun?
Damit ich eine Strafttat ankündige?
Damit ich im Falle dessen auch an so einen Idioten (Verzeihung!) Schmerzensgeld zahlen darf?

Nöö, der Schaden ist schon groß genug, als das ich da noch mehr Zeit und Geld verlieren will. Auch wenn der Gedanke der Rache was für sich hätte, so ist er es nicht wert, zumindest nicht so...
Oder sieht das jemand anders?
 
@4mate:

da hast du schon recht, ich wollte es nur möglichst allgemeinverbindlich halten und das Befahren ist ja leider in jedem Bundesland anders geregelt.

@gonzo:

Rache hilft dir jetzt tatsächlich gar nicht weiter.

Ich würde nur den Leuten, die entweder mit dem anderen sympathisieren oder selbst schon solche Äste und Stämme in den Weg gelegt haben, vor Augen führen, wohin sowas führen kann.

Ich glaube, meist haben sich solche Leute nicht die notwendigen Gedanken gemacht.

Anders kann/will ich mir sowas bei einem normal denkenden Menschen nicht vorstellen.
 
Gonzo, was Du machen kannst, und warum es welche Folgen für wen hat, das hat ein Mitfahrer vor kurzem im pfälzer Lokalforum hier beschrieben:
Für diese Ansicht finde ich keinerlei Rechtfertigung. Wer Steine derart auf einem Weg aufbaut, von dem er weiß, dass dort Radfahrer - erlaubt oder verboten - unterwegs sind, um ein Hindernis zu bereiten, begeht eine schwere Straftat (Eingriff in den (faktischen) Straßenverkehr. Das wird zurecht verfolgt und heftig bestraft!

Das verbotene Befahren von Waldwegen ist eine bloße Ordnungswidrigkeit. Ich würde jederzeit die Ahndung dieser Ordnungswidrigkeit gegen mich in Kauf nehmen, um einen Hindernisbereiter zu stellen und der Strafverfolgung zuzuführen!

Das andereswo Kicker gebaut werden, hat damit in Bezug auf die Strafbarkeit nichts zu tun. Selbstverständlich haben Biker eine vornehmliche Rücksichtnahmepflicht: Sie sind schnell, hart und bei Aufprall lebensgefährlich und fahren noch dazu meist unerlaubt. Da heißt es, die eigenen Interessen zurück zu stellen und defensiv zu sein, aber nicht devot.

Wenn also ein Hindernisbereiter gestellt wird, kurz ansprechen, meist brabbelt er dann wüste Vorwürfe, welche später zum Belegen des Vorsatzes bestens genutzt werden können. Fahrrad zwischen Strafftäter und sich selbst platzieren, dann kann er nicht gut angreifen (hat ja schließlich gehörig einen an der Klatsche und Wut im Bauch und ist gewaltbereit)

Auffordern, seine Personalien nachprüfbar bekanntzugeben, ansonsten in sicherem Abstand zu seinem Auto folgen. Polizei über Telefon informieren. Wenn nix anderes hilft:

Festnahme nach Jedermannrecht, § 127 StPO. Link zu Wikipedia funktioniert leider nicht.

Klingt hart, ist aber angemessen, da der Täter eine Lebensgefahr zumindest billigend in Kauf nimmt!

Trennt also zwischen diesen Irren und dem eigenen, klar vorhandenen Fehlverhalten auf dem Weg. Auch der PWV hat ganz sicher keinerlei Verständnis für diese Typen.

Selbst für gute Stimmung zwischen Wanderen und Bikern zu sorgen ist eine Selbstverständlichkeit und macht auch Spaß. Dazu gehört auch, bekloppte Biker zur Rede zu stellen (macht keinen Spaß!).

Haardtfahrer

Funbikers rechtlicher Hinweis ist nur in einer Beziehung zu beachten: Seine Meinung ist völlig falsch.

Es ist nicht Voraussetzung des Festnahmerechts nach § 127 StPO, dass der Festnehmende selbst Opfer der zugrundeliegenden Straftat geworden ist. Es reicht eine Straftat aus!!! Läge dies vor, würde es das Jedermann-Festnahmerecht auch nicht ausschließen. Es heißt ja nicht ohne Grund umgangssprachlich "Jedermannrecht". Warum sollte auch das potielle Opfer nicht festnehmen dürfen oder vllt. nur das Opfer?
confused.gif
Es ist gleich, ob der Festnehmende selbst opfer wurde, ein anderer oder ein abstraktes Rechtsgut wie die Sicherheit des öffentlichen Straßenverkehrs.


Wegen der weiteren Voraussetzungen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Festnahme

Wichtig ist, dass der Täter auf frischer Tat ertappt werden muss!

Auch eine Fehlmeinung über das Vorliegen der Voraussetzungen ist in fast allen Fällen für den Festnehmenden folgenlos, da es sich regelmäßig um einen Erlaubnistatbestandsirrtum handeln wird. Entgegen der weitläufigen Volksmeinung schützt nichts besser vor Strafe als ein Irrtum, wenn sich der Irrende redlich Mühe gegeben hat, über sein Tun nachzudenken.

Es gilt aber vor allem den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu wahren:

Wie ich bereits schrieb: Es auffordern, dann folgen, Polizei verständigen und erst wenn nichts anderes erfolgreich erscheint: Festnehmen, zur aller größten Not mit Gewalt, d.h. nicht niederschlagen, sondern festhalten, bis Polizei kommt. Wenn er/sie die Personalien bekanntgibt, endet das Festnahmerecht. Es dient nur der Feststellung der Personalien, nicht der Inhaftierung (Regelfall).

@Roischiffer und anderen:

Dazu fällt mir wenig ein, außer dass dies bestimmt die Stammtischhoheit bringt. Als erstes kam mir in den Sinn, dass Frauen ja auch besser keine kurzen Röcke und tiefe Ausschnitte tragen sollten, aber der Vergleich passt nicht ganz, da diese ja nichts verbotenes Tun (außer vllt verboten gut auszusehen
cool.gif
).

Besser scheint mir der Vergleich mit einer Autobahnbaustelle. Hier wird auch regelmäßig zu schnell gefahren, obgleich dies verboten ist. Dieses Handeln der Autofahrer ist auch nur eine Ordnungswidrigkeit. Dennoch ärgern sich hierüber einige Aushilfs-Oberlehrer.

Stellen wir uns nun vor, dieser Aushilfs-Oberlehrer würde nun an dem meist geschwungenen Ausgang der Baustelle eine wunderbare Schikane aufbauen, welche lediglich noch mit dem erlaubten Tempo zu durchfahren wäre, ansonsten würde der Fahrer ins Schleudern geraten und in den Straßengraben geschleudert.

Wohl niemand käme auf die Idee, hier zu behaupten, was soll's, der andere ist auch schließlich zu schnell gefahren. Wäre er nur mit der erlaubten Geschwindigkeit gefahren, hätte er die Schikane ja sehen können und müssen, dann wäre ihm ja nichts passiert. Warum sollte derjenige, der einfach nur eine Schikane auf einer Autobahn liegt, bestraft werden, wenn sich der andere einfach ja nur richtig verhalten bräuchte, damit nichts geschieht. Es könnte ja auch jemand mal seinen Auspuff verlieren, dass wäre ja nicht anders.

Die Strafbarkeit des Erbauers dieser Schikane sticht geradezu ins Auge, da niemand auf der Autobahn mit einer solchen Schikane zu rechnen braucht. Von dieser Schikane geht auch eine außerordentliche Gefährlichkeit aus. Diese wird auch nicht dadurch beseitigt, dass jeder Autofahrer selbstverständlich mit einer Geschwindigkeit fahren muss und auch nur so fahren darf, dass er innerhalb dieser Geschwindigkeit das Fahrzeug in Sichtweite zum Stehen bringen kann.

Bestraft wird schlicht und einfach das Schaffen einer besonderen Gefahr. Nicht mit einbezogen wird bei der Bewertung der Strafbarkeit das etwaige Fehlverhalten des Anderen, schon gar nicht mit dem im Hintergrund stehenden Aspekt, das geschieht im eigentlich ganz Recht, wäre er nicht tätig so schnell (OWi), wäre der andere gar nicht erst auf die Idee gekommen, eine strafbare Handlung (Straftat) zu begehen. Diese Ansicht ist im Bezug auf die potentiellen Opfer geradezu unerträglich.

Keine andere Wertung ergibt sich hier für den Steineleger im Wald. Bei dem hier betroffenen Waldweg handelt es sich um einen Weg mit faktischem Straßenverkehr. Der Täter weiß um die Benutzung des Weges mit Fahrrädern und will in diesen ihm bekannten Verkehr eingreifen. Die Übung der Staatsanwaltschaft für den Pfälzerwald, je nach Lage Landau, Frankenthal oder Kaiserslautern kenne ich persönlich noch nicht. Im Südschwarzwald werden solche Delikte aber regelmäßig verfolgt und nach § 315 b StGB bestraft. Das einzige Problem liegt darin, den Steineleger zu erwischen.

@benn9411

Lass Dich nicht entmutigen, ich halte es für wichtig, dass auch die anderen Beteiligten von dieser weiteren Konklifktausweitung erfahren. Aber nur wenn wir Biker auch andere Lösungen aufzeigen, werden wir vermeiden können, dass der Schuss nach hinten losgeht und der Forst die Notbremse zieht und uns verbannt. Hier ist Kommunikation gefordert.

Haardtfahrer
 
Warum sollte ich sowas sagen, oder tun?
Damit ich eine Strafttat ankündige?
Damit ich im Falle dessen auch an so einen Idioten (Verzeihung!) Schmerzensgeld zahlen darf?

Nöö, der Schaden ist schon groß genug, als das ich da noch mehr Zeit und Geld verlieren will. Auch wenn der Gedanke der Rache was für sich hätte, so ist er es nicht wert, zumindest nicht so...
Oder sieht das jemand anders?


Du sollst den ja nicht verhauen, davon hab ich nichts geschrieben. Es geht mehr um:

@4mate:

...

Ich würde nur den Leuten, die entweder mit dem anderen sympathisieren oder selbst schon solche Äste und Stämme in den Weg gelegt haben, vor Augen führen, wohin sowas führen kann.

Ich glaube, meist haben sich solche Leute nicht die notwendigen Gedanken gemacht.

Anders kann/will ich mir sowas bei einem normal denkenden Menschen nicht vorstellen.

Also eher in Richtung klärendes Gespräch oder so. Dann kann man ja immernoch schauen, ob man ne Anzeige macht o.ä.
 
Erstmal gute besserung.
aber ich sehe da keinen Sin was zu unternehmen mal abgesehen davon die Leute in der gegend zu warnen. Es hätte ja genausogut ein Ast von einem Baum runtergefallen sein können, und d kannst dich ja auch nicht beschweren.
So ärgerlich das haklt is aber im Wald muss man damit rechene das da mal Äste oder ganze Bäume liegen egal wie die da nun hingekommen sind. Und wenn man halt davion ausgeht das der Weg frei is weil er das gestern auch noch war muss man halt mit den möglichen Folgen leben.
 
Hi,

meine Meinung: Ganz klar Körperverletzung!
Mit Zeugen und ggf. Beweisen direkt zur Polizei und Anzeige erstatten.
Auch den Weg zur Presse kann ich nur empfehlen, vor allem wenn du nicht nach Hardcore-tattoo-Downhiller aussiehst sondern eher nach Familienvater-Büroangestellter.

Du bist immerhin das OPFER.
Mit einem mittelmäßigen Schreiber wertet das das Bild des Mountainbikers eher auf und das der Gassi-Rentner eher ab.

Im Wald wird das langfristig wenig verändern.
Es erhöht den Druck auf den Waldbesitzer als Folge wird er versuchen den Trail zu sperren, Ihr räumt Ihn wieder frei und alles geht von vorn los.
Der Waldbesitzer hat nicht genug Zeit sich dauerhaft mit der Bewachung zu beschäftigen.

LOS!
MACH!
Ganz genau so und nicht anders.
 
Ich würde eher NICHT die Presse informieren. Denn das bekommt der Astleger dadurch garantiert mit und freut sich dann einen Ast, dass seine Aktion vollen Erfolg hatte in Form deiner ernsten Verletzung samt dem möglichen Verdienstausfall/-minderung, da wohl sehr lange Zeit krankgeschrieben.

Musst dir immer merken, Erwachsene sind wie kleine Kinder. Die machen Mist, und machen Mist und machen Mist, wenn aber darauf die erwünschte Reaktion (Aufruhr, Ärger, Empörung, Schäden) nicht erfolgt, wird das Ganze schnell langweilig, hören von selber auf und das Problem hat sich von selbst erledigt. Die Erfahrung habe ich selbst gemacht: Auch auf einem Trail immer wieder große Äste hingelegt bekommen, ich den Ast weg, usw, usw..... Ging über Wochen so, und irgendwann hörte das von alleine auf und ich hatte wieder freie Fahrt ohne Äste.

Ärgerlich hoch drei, da wegen solchen Astleger-Trotteln wieder die Allgemeinheit einspringen muss, d.h. in deinem Fall die Krankenkasse und dein Arbeitgeber wegen deinem längeren Ausfall :mad:

Besser ihm geht einer ab und dafür wird ein anderer geschützt als dass sich noch jemand verletzt!?
 
Ich würde wahrscheinlich als erstes mal mit der DIMB reden ob da Erfahrungen mit solchen Fällen vorhanden sind. Wahrscheinlich würde ich auch Anzeige erstatten.

Der von ye_olde_fritz zitierte Beitrag trifft die Problematik ganz gut.


grüße,
Jan
 
Besser ihm geht einer ab und dafür wird ein anderer geschützt als dass sich noch jemand verletzt!?

Ich glaube eben nicht daran, daß ihm einer abgeht. Diese Leute wissen genau das ihr Tun illegal ist, stellen sich aber gerne vor wie es ist, wenn jemand in ihre Falle rauscht. Solche Fantasien kann man hier im Forum zuhauf finden (Was würde ich tun, wenn ich den Fallensteller erwische).

Wenn dann aber wirklich etwas Ernsthaftes passiert, erschrecken auch solche Leute, denn: es besteht ja die Gefahr des erwischt Werdens mit dem drohenden Verlust der eigenen "Reputation".
 
Wenn immer an den selben Stellen Äste usw so aufgestellt werden, würde ich im zweifel mal eine Wildkamera aufstellen. Vielleicht erwischt man den Täter und kann dann mit dem Ergebnis zur Polizei.
 
Genau. Und genau deswegen dürfte man eigentlich nur max 80 Kmh fahren. Beim Autofahren akzeptiert man dieses "Restrisiko" ohne darüber zu diskutieren, Biker dagegen müssen sich immer anhören: fahr langsamer, dann passiert sowas nicht.

Interessanterweise passieren einem als Radfahrer die schwersten Verletzungen meist bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten.



Das hindert irgendeinen Verrückten aber nicht daran, Gegenstände von Brücken auf die Fahrbahn zu werfen, durchaus vergleichbar dem Fallen legen im Wald.

Außerdem schrieb ich folgendes:

Auf einer Autobahn kann man in der Regel so weit sehen, dass man auch bei 200km noch im Sichtbereich zum stehen kommt. So zumindest meine Erfahrung. Ich will gar nicht wissen, wie der Threadersteller durch uneineinsehbare Kurven o.ä. brettern muss, um nicht vor einem Ast stehen bleiben zu können. Das grenzt ja nun wirklich an einen unverantwortlichen Fahrstil. Dafür spricht auch der Kommentar zum Thema "blind fahren". So wird es nämlich auch gewesen sein. Wer in einem Wald blind umhefährt, sollte sich bei einem Unfall nicht wundern.

Ich kenne die meisten Waldwege als Privatwege. Durchfahrt auf eigene Gefahr.

Der Unterschied zu den Gegenständen, die von Brücken fallen: Die liegen nicht im Sichtbereich, sondern treten plötzlich in deinen Sichtbereich ein. Du könntest das also höchstens mit gerade herabfallenden Ästen vergleichen. Da ist man meist machtlos.


Im Endeffekt: Wenn der Ast mutwillig hingelegt wurde, dann trifft den Terroristen natürlich eine Schuld. Aber an Stelle des Threaderstellers würde ich mir eher Gedanken um meinen Fahrstil machen.
 
Was passt hier nicht zusammen?

Was läuft bei dir gerade schief, dass du solche Sachen von dir gibst? Einfach nur schlecht gelaunt, Bike kaputt oder was? :mad: Der TE wurde von einem in den Weg gelegten Ast verletzt und hat selbst keine anderen Menschen gefährdet. Einen Ast sieht man mitunter deutlich später als Leute, die auf dem Trail sind, also kann nicht behauptet werden, dass er unangepasst im Sinne von "potenziell andere Menschen gefährdend" gefahren ist.
 
Interessanterweise passieren einem als Radfahrer die schwersten Verletzungen meist bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten.



Das hindert irgendeinen Verrückten aber nicht daran, Gegenstände von Brücken auf die Fahrbahn zu werfen, durchaus vergleichbar dem Fallen legen im Wald.

Ich fall auch meistens im Stehen um.

Da hast du schon Recht, aber im Wald musst du darüber hinaus mit natürlichen Hindernissen rechnen, wie von alleine runtergefallenen Ästen oder wie bei uns häufig nach Starkregen, tief ausgewaschene Quer- und Längsrinnen, die heute so und morgen ganz anders verlaufen können. Da kannst du, vor allem wenn noch viel Laub liegt auch nicht runterbügeln wie du Bock hast.
Wieso kommst du eigentlich dazu, außerhalb des KTWR auch noch Diskussionen anfangen zu wollen, du Heiland?:confused:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Einen Ast sieht man mitunter deutlich später als Leute, die auf dem Trail sind, also kann nicht behauptet werden, dass er unangepasst im Sinne von "potenziell andere Menschen gefährdend" gefahren ist.


Wie kommst du darauf, daß angepasste Geschwindigkeit im direkten Zusammenhang mit "potenziell andere Menschen gefährdend" zu sehen ist? Was ist mit Sachschäden, die du potenziell verursachen könntest?
 
Was läuft bei dir gerade schief, dass du solche Sachen von dir gibst? Einfach nur schlecht gelaunt, Bike kaputt oder was? :mad: Der TE wurde von einem in den Weg gelegten Ast verletzt und hat selbst keine anderen Menschen gefährdet. Einen Ast sieht man mitunter deutlich später als Leute, die auf dem Trail sind, also kann nicht behauptet werden, dass er unangepasst im Sinne von "potenziell andere Menschen gefährdend" gefahren ist.

Genau! Ausserdem bricht man sich an nem Wanderer keinen Arm, da nur ein Weichziel. Daher sind diese Hindernisse nicht so gefährlich.
 
Wie kommst du darauf, daß angepasste Geschwindigkeit im direkten Zusammenhang mit "potenziell andere Menschen gefährdend" zu sehen ist? Was ist mit Sachschäden, die du potenziell verursachen könntest?
Ich habe das Ganze im Rahmen der nachtretenden Art von 4mate geschrieben. Insofern trifft das hier:
Stelle fest: Lesen und Leseverständnis gehören nicht zu deinen herausragenden Eigenschaften
auch nicht zu.

Wie man an sowas Spaß haben kann...
 
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