Laacher See Marathon

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20. April 2016
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Kennt den Laacher Seen Marathon einer?
Wie ist die Streckenbeschaffenheit?
Hardtail oder Fully was eignet sich besser? Geplant ist die 80km Runde.
 
Ich bin den Marathon 2019 mitgefahren, allerdings "nur" die mittlere Strecke.
Wenn mich die Erinnerung nicht trügt fand ich die Strecke von der Beschaffenheit moderat.
Ich meine, dass nur 2 -3 etwas anspruchsvollere Trailabschnitte gab, aber nichts wirklich schlimmes.
Auch der ein oder andere Schotterabschnitt ist mit dabei und kurze Asphaltstücke.
Zum Vergleich, ich bin nicht der versierteste Abfahrer aber hatte keine Probleme.
Ich bin 2019 mit meinem 140mm Fully gefahren, die hätte es aber für mich nicht gebraucht.
Auf der Langstrecke ist ein Fully aber vielleicht doch nicht verkehrt.

Ist eine schöne Veranstaltung, wenn ich nicht inzwischen weggezogen wäre, dann würde ich wieder teilnehmen :)

Falls Du startest - viel Spaß und Erfolg, komm gut durch! 🍻
 
Hallo,
ist Jemand an meinem Startplatz interessiert? Corona hat mich nun doch noch erwischt.
70km für 13€ - bitte PN

Edit:
Der Platz ist vergeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine kleine Rückschau zum Laacher See Marathon:

Es war meine erste Teilnahme und ich hatte keine hohen Erwartungen, da ich von den vergangenen Veranstaltungen gehört hatte, dass es eher eine Gravelstrecke sein soll.

Aus meiner Sicht ist Sie das nicht (zumindest bei der Langstrecke). Das lag wohl auch an einigen Streckenänderungen. Fazit: Tolle Strecke mit einigen schönen Trails. Flowig aber auch etwas verbockt. Abwechslungsreiche Anstiege und wetterbedingt einige tiefspurige Schlammpassagen. Aber klar: Schotterpassagen sind dabei, was in unseren Regionen aber kaum zu vermeiden ist. Dennoch wesentlich anspruchsvoller wie z.B. Sundern.

Leider wurden von einigen Vollpfosten ein paar Streckenmarkierungen entfernt und auf der Langstrecke gab es viel Verwirrung inkl. Neustart für diejenigen die es nicht auf eigenen Faust probiert haben die Strecke wiederzufinden.
Das ist natürlich für alle sehr ärgerlich. Für die Fahrer, die teils eine sehr lange Anfahrt haben und Rennen fahren wollen, aber auch für die Veranstalter die wirklich ein tolles Event vorbereitet und durchgeführt haben.

Vielleicht sollte man für das nächste Jahr eine Strecke weniger anbieten bzw. die Mittel und Langstrecke zusammenlegen, da hier nicht der ganz große Unterschied ist. So hätte man es etwas leichter mit der Streckenführung. Die 45km Kurzstrecke ist auch als Halb-Marathon geeignet (von der Bezeichnung).

Ich hoffe das die Veranstaltung sich durchsetzt und nach und nach mehr Teilnehmer anzieht. Das hat Sie auf jedenfalls verdient!
 
Vielleicht sollte man für das nächste Jahr eine Strecke weniger anbieten bzw. die Mittel und Langstrecke zusammenlegen, da hier nicht der ganz große Unterschied ist. So hätte man es etwas leichter mit der Streckenführung. Die 45km Kurzstrecke ist auch als Halb-Marathon geeignet (von der Bezeichnung).

Für mich war der Unterschied zwischen Mittel- und Langstrecke entscheident. Für die 85km hätte ich mich
(inzwischen) nicht angemeldet. Und für 45km hätte ich die weite Anreise nicht gemacht.
 
Ich war am Sonntag ebenfalls am Laacher See, Anmeldung lief auf die 70km Strecke. Meine – natürlich absolut subjektiven – Eindrücke lassen ein gemischtes Gefühl bei mir zurück. Für meinen Geschmack war der Streckenanteil an Asphalt, Waldautobahnen (!) und Wiese (manche hatten nen ganzen „Heuballen“ am Ende im Schaltwerk hängen) eindeutig zu hoch. Sowas fahr ich mit nem Crosser oder neudeutsch Gravel. Die gefühlt dagegen wenigen Trailabschnitte haben mich da net drüber wegtrösten können, zumal an vielen Stellen der Flow durch Schlammpassagen absolut verloren ging. Da hatte das Wetter der Vortage dem Veranstalter leider nicht in die Karten gespielt. Das Chaos der Streckenführung – ursächlich bedingt durch wen auch immer – tat ein Übriges dazu, meinen Spaßfaktor gegen null sinken zu lassen. Da hätte ein Reserve-GPS-Track an mancher Stelle wirklich geholfen. Ich hatte mir das Event nur als „Trainingsfahrt“ gesetzt, aber wer sich in guter Form einen der vorderen Platz erkämpfen wollte, der hatte echt in den Lenker gebissen. Das ist dann schon bitter. Letzten Endes wurde eine Siegerehrung (zumindest auf der Langstrecke) aus diesem Grund auch nicht durchgeführt. Der Bike-Wash bestand aus einem Gartenschlauch (vlt. waren es auch 2 – ich hab mich der "Versuchung" gar nicht erst hingegeben), ich habs dann @home mit nem Kärcher aus der massiven Schlammkruste befreit. Immerhin – Duschen gab es, aber leider nur kalt…

Auf der anderen Seite merkte man der Veranstaltung aber auch an, das dort Herz und Anstrengung reingeflossen sind. Viele nette Freiwillige haben ihren Sonntag geopfert und als Streckenposten oder bei den Verpflegungsstellen geholfen, auch die Absperrposten an den gefährlichen Stellen (Straßenquerungen etc.) haben ihren Job richtig gut gemacht. Euch allen Dank nochmals! Im Ziel gab es gutes Essen, warm sowie kalt und auch das (leider nicht immer) obligatorische Alkoholfreie wurde gereicht. Dazu hat man auch einen nett gefüllten Starterbeutel bekommen und das für schlappe 26€. Top! Da könnte sich so manch vermeintlich „prestige-trächtigeres“ Event was abgucken. Diese ganze „familiäre“ Stimmung hat für mich Vieles wieder rausgeholt und mich letzten Endes - und mit ein paar Tagen Abstand - versöhnlich gestimmt.

Mein Fazit – ich denke für MTB-Einsteiger ist die Strecke sehr gut geeignet, es braucht dort kein Fully und/ oder ausgefeilte Fahrtechnik. Wer mit guten Beinen nen schnellen Kurs ballern will kann das dort ebenfalls tun – dann sollte jedoch die Streckenführung passen und es sollte halt trocken sein. Für Trail-Feinschmecker sicher nicht das Richtige, vielleicht kann man das (wie zuvor schon mal angemerkt) aber in der Region eben auch nicht erwarten...?
 
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