Ladegerät gebaut, habe noch fragen...

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Hallo Ihr-Licht-Macher!

Ich habe mir vor cirka einem monat eine lampe gebaut, funzt super dank der vielen thread´s hier! ;)
Ich habe das ganze auf 12V; 3,4Ah (bleigel) laufen.
Am anfang habe ich mir den akku immer mit einem netzteil geladen, aber so die wirklich prächtige idee ist des ja auch nicht!

Ich habe mir jetzt mit dem L200 (spannungsregler mit strombegrenzung) einfach mal die L200 - grundschaltung aufgebaut. Den strom auf etwa 340mA (1/10 der kapatizität des akkus) begrenzt und die ladespannung auf 13,8V gestellt - so sollte es noch so weit richtig sein, oder? Funktioniert auch prächtig allerdings habe ich jetzt gehört das ich wenn der akku voll ist die spannung runter regeln soll auf 13,4V erhaltungs ladung, stimmt das? Ich dachte bisher das ich den einfach an meinem kleinen ladegerät so lange dran lassen kann wie ich möchte, da sich der strom doch durch den potenzial-ausgleich selber runterregelt und zum schluss wenn der akku voll ist nur noch um die 40mA fliessen.

Hat hier schon jmd. erfahrungen mit dem thema ladegeräte?

Danke schon mal!
Und Happy Trails...
 
Meines Wissens musst Du Deine Schaltung nicht ändern. Der viel gepriesene AL-600 von Reichelt hat auch immer 13,8 Volt und der Akku kann tagelang drann bleiben. Ist schon ok soweit.

Wer anderer Meinung ist - bitte posten!;)
 
Hmmm...das habe ich bisher auch immer gedacht.


Hier mal die seite wo ich das ganze gelesen habe.

--> http://www.taunus-biker.de/~mdvp/Bat/Batterie.html
Da steht irgendwo das der akku ab 13,8V anfängt zu gasen und man deswegen zum schluss die spannung runterregeln sollte...hmm...

Gibt´s denn unterschiede zwischen einem motorrad akku und unserem akku? Vielleicht liegts dann ja auch dran.


Und noch ein frage: Wie viel volt sollte denn mein akku haben wenn er aufgeladen ist? Ich habe den jetzt mit 340mA (1/10 der kapazität des akkus. 340mA sind doch ok oder sollte ich den strom noch etwas runtersetzten auf das 1/20 oder so?)etwa 8 1/2 geladen und eben habe ich die akku spannung (leerlauf) gemessen, aber ich habe nur 12,9V gemessen, ist des okay?

Fragen über frage :(
Ich hoffe ich frage euch nicht tod.
 
Also zu gasen fängt eigentlich nur ein Säureakku an. Wir benutzen ja Bleigelakkus.

Beim Auto hat die Lichtmaschiene auch IMMER 13,8 Volt. Stell Dir vor, die Batterie ist voll und Du fährst 8 Stunden in den Urlaub - dann müsste sie Dir ja voll um die Ohren fliegen. Tut sie aber nicht.

Also Laden mit 13,8 Volt auch über Tage hinweg mit Deinem Bleigelakku ist ok.

Vieviel Volt hat der volle Akku? Tja - wenn er am Ladegerät hängt hat er in vollem Zustand 13,8 Volt. Wenn Du ihn dann abklemmst, rutscht die Spannung wieder langsam in den Keller. Der Akku bleibt also nicht bei 13,8 Volt.

Zu den 8 1/2 Stunden: Kann auch sein, daß der Akku noch nicht ganz voll war. Am besten misst Du die Akkuspannung während des Ladevorgangs. Solange der Akku am Ladegerät hängt, bricht die Spannung des Ladegerätes ja auf die Akkuspannung zusammen. Die Strombegrenzung tut den Rest - ein nicht zu hoher Strom läd den Akku. 300 mA ist auch ok zum Laden. Ist der Akku voll, kannst Du 13,8 Volt messen - solange er noch am Ladegerät hängt. Sobald Du ihn abnimmst, sackt die Spannung etwas ab.

Wenn Deine L200 Schaltung wirklich exakt 13,8 Volt liefert, kann nix passieren. Klar - Strombegrenzung muss noch sein, hast Du ja aber... Also: Akku ran und abwarten. Hat der Akku 13,8 Volt während er dranhängt, ist er voll - dann fließt ja auch kein Strom mehr, weil der Akku und das Ladegerät auf gleichem Niveau sind.
 
hmm im auto hast ca 14,4 V da nen Bleisäureakku im Zyklenbetrieb an einer höheren Spannung geladen wird ... wäre eh besser einen Lampenakku(auch gel ... steht meist drauf als cycle use) auch so zu laden und dann auf 13,8 V Schwebespannung zurückzugehen die über jahre anliegen bleiben kann ... aber der akku verliert dabei mit der zeit die hochstromfähigkeit.

die schwebespannung ist abhängig von der temperatur (die ca 2,3 V pro zelle gelten bei raumtemp)

Akku ist nicht voll wenn er 13,8 V hat ... er ist erst voll wenn der STrom gegen null geht (liegt am akkuinnenwiderstand)
 
Original geschrieben von OLB EMan
Akku ist nicht voll wenn er 13,8 V hat ... er ist erst voll wenn der STrom gegen null geht (liegt am akkuinnenwiderstand)

Das Thema hatten wir doch schonmal...

Also wenn er mit seinem L200 eine Ausgangsspannung von 13,8 Volt hat, ist der Akku voll wenn er 13,8 Volt hat - denn dann ist der Strom null! Wie soll denn noch strom fließen wenn kein Potentialunterschied mehr da ist? Das hat auch mit Innenwiderstand vom Akku oder vom Ladegerät nix zu tun, ich messe nämlich an den Akkuklemmen bzw. direkt am Ausgang des Ladegerätes. Und wenn diese beiden Stellen die gleiche Spannung haben, dann fließt dazwischen kein Strom mehr.
 
Original geschrieben von Joerky


Das Thema hatten wir doch schonmal...

Also wenn er mit seinem L200 eine Ausgangsspannung von 13,8 Volt hat, ist der Akku voll wenn er 13,8 Volt hat - denn dann ist der Strom null! Wie soll denn noch strom fließen wenn kein Potentialunterschied mehr da ist? Das hat auch mit Innenwiderstand vom Akku oder vom Ladegerät nix zu tun, ich messe nämlich an den Akkuklemmen bzw. direkt am Ausgang des Ladegerätes. Und wenn diese beiden Stellen die gleiche Spannung haben, dann fließt dazwischen kein Strom mehr.

da schreibst leider nen vollen schmarrn ..

der L200 regelt solangst du unter der stromgrenze bleibst immer auf die eingestllte spannung ... siehst daran das der regeleingang am ausgang hinterm strommesswiderstand liegt
also können bei 13,8 V von der seite noch 300 mA fliessen

überleg dir mal ... wenn die lampe brennt hast an der batterie und an der Lampe das gleiche Potential anliegen ... aber du würdest wohl kaum behaupten das da kein strom fliesst.

der akkuinnenwiderstand hat deshalb was mit der sache zu tun weil mit ihm die spannungsdifferenz im inneren des akkus auftritt die noch einen strom fliessen lässt wenn er aussen schon die 13,8 V hat.

wenns nicht so wäre könntest die 13,8 V ohne strombegrenzung anlegen und der akku wäre voll nach deiner meinung... aber der akku begrenzt es selbst durch den innenwiderstand wodurch es doch noch ne weile dauert


also endeutig ... der akku ist erst voll wenn der strom null ist
 
Original geschrieben von OLB EMan


da schreibst leider nen vollen schmarrn ..

der L200 regelt solangst du unter der stromgrenze bleibst immer auf die eingestllte spannung ...


Ups - da muss ich Dir ja Recht geben - klar - wenn der Akku gegen Ende weniger Strom zieht als die Begrenzung eingestellt ist - dann hat man warscheinlich immer 13,8 Volt an den Klemmen.

überleg dir mal ... wenn die lampe brennt hast an der batterie und an der Lampe das gleiche Potential anliegen ... aber du würdest wohl kaum behaupten das da kein strom fliesst.

Hmm - das sind nun aber Äpfel mit Birnen verglichen. Beim Lader und dem Akku sind es 2 Spannungsquellen. Bei Akku und Lampe ist es eine Quelle und ein reiner Verbraucher!

der akkuinnenwiderstand hat deshalb was mit der sache zu tun weil mit ihm die spannungsdifferenz im inneren des akkus auftritt die noch einen strom fliessen lässt wenn er aussen schon die 13,8 V hat.

wenns nicht so wäre könntest die 13,8 V ohne strombegrenzung anlegen und der akku wäre voll nach deiner meinung... aber der akku begrenzt es selbst durch den innenwiderstand wodurch es doch noch ne weile dauert

Ok - geb mich geschlagen;)

also endeutig ... der akku ist erst voll wenn der strom null ist

Das ist in der Tat immer richtig...
 
Danke für eure zahl reichen antworten! :)

Es ist in der tat so, das der strom runter geht sobald der akku seine 13,8V erreicht hat. Aber dann ist er noch nicht voll....ich hatte den akku ja wie oben schon geschrieben etwa 8 1/2 stunde am lader und da hat mir mein messgerät nich einen strom von 40mA angezeigt, dann muss ich wohl noch etwas länger laden!

Dann muss ich noch etwas von euch wissen ;), ist mir eigentlich recht klar aber ich brauche quasi eine bestätigung. Ich habe mir in meine schaltung noch eine "schutz-diode" ein gebaut damit wenn ich das ladegerät abstelle und der akku noch dran ist nicht leer gesaugt wird. Als schutz diode ist es doch relativ latte was für eine diode ich nehme, oder? Natürlich, man muss schon sehen das die diode auch den strom aushält aber 1 ampere sollte locker rechen denk ich mir! Ein arbeitskollege meinte zu mir das es eine gaaanz spezielle diode sein müsste, naja hab ich nicht ganz geglaubt. Da dachte ich mir das ich euch einfach mal frage! :)
 
Welche Diode Du nimmst ist Wurst - hauptsache sie kann den Ladestrom ab. Allerdings fällt an der Diode 0,7 Volt ab wenn Strom fließt - also müsste dann Dein L200 statt 13,8 besser 14,5 Volt ausspucken, oder? Was sagt der Spezialist dazu??? (OLB EMan - Du bist gemeint! ;) )
 
Original geschrieben von annihilator
Genau - Das mit der spannung habe ich auch gemacht. Habs nur vergessen zu posten.

hmm besser ist du legst den widerstand/Poti der spannungsrückkopplung hinter die diode also direkt an den ausgang ... dann hast immer auch ne echt geregelte ausgangsspannung

diode ... feld wiesen wald diode oder so ähnlich *gg* 1N4001
 
hast aber in der schaltung noch nen kleinen strom durch den rückkopplungszweig R2/R1 ... also widerstände etwas grösser als im datenblatt dürft nicht schaden 2,2 k als R1 dürft ohne probs gehen dann bist bei unter nem mA was nicht gross was ausmacht wenn der akku nicht ewig dran bleibt
 

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Original geschrieben von OLB EMan
hast aber in der schaltung noch nen kleinen strom durch den rückkopplungszweig R2/R1 ... also widerstände etwas grösser als im datenblatt dürft nicht schaden 2,2 k als R1 dürft ohne probs gehen dann bist bei unter nem mA was nicht gross was ausmacht wenn der akku nicht ewig dran bleibt

attachment.php


Wo hast du denn die schaltung hergeholt?
 
Jaja - das ist mir schon klar das es datenblätter gibt :)
Ich habe schon ein paar mal im i-net gesucht, allerdings nichts gefunden :(

Googlest du das ganze einfach?
 
Original geschrieben von OLB EMan
hmm im auto hast ca 14,4 V da nen Bleisäureakku im Zyklenbetrieb an einer höheren Spannung geladen wird ...
Bei der Autobatterie kannst Du den Verlust von Flüssigkeit durch die von der Überspannung hervorgerufenen Gasbildung (Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauersoff) ja auch durch Nachkippen von destiliertem Wasser wieder ausgleichen.

In Bleigelakkus benutzt man verschiedene Methoden, um die Gasbildung zu unterdrücken oder mit Hilfe von Kathalysatoren wieder rückgängig zu machen, wenn die Spannung nicht mehr anliegt (aus den Wasser- und Sauersoffbläschen im Gel wieder Wasser machen), aber auf Dauer wird sie das wohl nicht verkraften und "austrocknen".
 
ja aber nen gelakku ist im Zyklenbetrieb auf 14,4 V zugelassen... hab ja geschrieben das man wenn er voll ist auf die 13,8 V zurückregeln muss da er sonst schnell kaputt ist

lampenanwendung ist eindeutig zyklenbetrieb ... durch die 14,4 V ladung hat der akku bessere kapazitätswerte bei schnellentladung

hmm kannst bei ner wartungsfreien Autobatterie wasser nachfüllen?? ... wird aber im auto genauso behandelt wie der offene Akku
 
Oder man läd den akku mit "impulsen" habe ich irgendwo mal gelesen..dann erreicht man die "optimalsten" kapazitäts werte.
Fragt mich aber nicht wie das funktionert!
 
Original geschrieben von OLB EMan

hmm kannst bei ner wartungsfreien Autobatterie wasser nachfüllen?? ... wird aber im auto genauso behandelt wie der offene Akku
Dass weiß ich nicht, aber ich denke mal sowieso, dass die speziell für diese Bedingungen gebaut sind (Hochgasdicht mit entsprechend dimensioniertem Überdrückventil, den oben erwähnten Katalysatoren usw.)

Ich würde nicht davon ausgehen, dass dies auch bei den Bleigelakkus, die man bei Reichelt, Conrad usw. kauft auch der Fall ist, die tolerieren diese Behandlung sicherlich nicht so gut. Man müßte im Datenblatt mal nach dem empfohlenen max. Ladestrom gucken, ist der im Bereich von Kapazität in Ah/10h und dem Doppelten davon, wird das sicherlich nicht der Fall sein.

Beim Auto benutzt man ja nur deshalb so hohe Spannungen, um die Akku möglichst schnell voll zu bekommen, es geht ja nicht jede Fahrt über Stunden. Man sollte darum nicht für Autobatterien und Bleigelbatterien für andere Zwecke die gleichen Maßstäbe anlegen.
 
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