Natürlich möchte ich den maximalen Nutzen für das geringstmögliche Geld. Das hat mit Geiz ist geil nix zu tun.
Genau das
ist die Übersetzung von "Geiz ist geil".
Entweder du hast ein
finanzielles Maximum an Ausgabenbereitschaft. Dann wirst du das Beste nehmen, was du für diesen Betrag bekommst.
Das hat mit einem theoretischen Optimum nichts zu tun.
Oder du willst unbedingt und nur das
theoretische Optimum an deinem Rad spazieren fahren. Dann darf Geld keine Rolex spielen.
Mit anderen Worten: eine von diesen zwei Prämissen muss immer fix sein. Wenn nicht, heißt das "Geiz ist Geil" und führt über den Geiz zu Kompromissen, die fernab jeglicher finanzieller oder materieller Optima liegen.
ich kann's echt nicht mehr hören...
nenn bitte mal konkrete beispiele, wo deiner meinung nach ergebnisse verfälscht worden sind.
Zäum das Pferd doch anders herum auf und lass den Vorwurf der Bestechlichkeit beiseite. Gängige Praxis bei so ziemlich allen Fachmagazinen, die ich kenne, ist eine "ad clients will be served first"-Politik. Das heißt
nicht, dass Testreihen zugunsten von guten Werbekunden verfälscht werden.
Das heißt aber sehr wohl, dass
jeder Anzeigenkunde gefragt wird, ob er sein beworbenes Produkt nicht auch mal in ein redaktionelles Feature bringen will.
Andersrum müssen Leute wie Felix immer hinterherlaufen und hoffen, dass irgendein Slot auf der Testapparatur noch frei ist.
Und das Ergebnis bleibt viel zu oft - leider - dasselbe.