Leichtlauf und stabil

Gibt's nicht.

Leichtlauf als Kriterium kannst Du aber ohnehin vergessen. Das bisschen, was in den Naben verloren geht, ist absolut zu vernachlässigen.
Aber auch die andere Wunschliste wird nicht funktionieren.
 
Hi sagt mal welche Laufräder haben sehr sehr guten leichtlauf, sind stabil für AM, sind optisch anschsprechend und wenig Gewicht?

Für Fahrer bis 90-95 Kilo.
Wir fahren die Roval Traverse Fattie. Gibt's in 29" und für 27,5".
Sehr stabil (habe knapp 100kg und die müssen auf'm Enduro ran) und drehen wie Rennrad-Laufräder. Zudem innen 29mm breit so dass der Reifen auch mit weniger Druck stabil läuft.
Gewicht um 1.800g, Preis ca. € 500,- bei jedem Specialized-Händler.
 
Wir fahren die Roval Traverse Fattie. Gibt's in 29" und für 27,5".
Sehr stabil (habe knapp 100kg und die müssen auf'm Enduro ran) und drehen wie Rennrad-Laufräder. Zudem innen 29mm breit so dass der Reifen auch mit weniger Druck stabil läuft.
Gewicht um 1.800g, Preis ca. € 500,- bei jedem Specialized-Händler.


Hört sich gut an, brauch aber 26". Meine jetztigen Laufräder
http://forum.tour-magazin.de/showth...in-M1800-SL-(Specially-designed-f%FCr-Canyon).
 
Hmm hat ein gleitlager, keramiklager oder was es noch gibt keinen Vorteil gegenüber industrielager?
Es ist ,jedenfalls was den " Leichtlauf " angeht ,so wie Geisterfahrer schon gesagt hat. Da ziehst du aus den extrateuren Keramiklagern keinen in der Praxis relevanten Vorteit. Da sind andere Faktoren wie der Rollwiederstand des Reifens mit den diversen erhältlichen Gummimischungen , Profilen , Breiten und dem gefahrenen Luftdruck viel entscheidender. Keramiklager sollen halt vor allem auch länger halten. Aus meiner Sicht bist du mit guten " Industrielagen " bestens beraten.
Solche Lager findest du heute in pratisch allen hochwertigen Naben wie z.B. Acros , Tune , Hope usw.

Grüße Helge
 
Wenn schon sollte man sagen, dass Industrielager (eigentlich Normlager), keinerlei Qualitätsmerkmal sind. Es gibt beschissene Normlager und es gibt Gute und genauso gibt es genügend Spielraum um bei der Konstruktion mit Normlagern etwas Gutes zu erschaffen oder richtigen Scheiß. Kurz: Es gibt gute und es gibt schlechte Produkte unabhänig davon was über die Lager erzählt wird.
Keramiklager sowie besonders leicht laufende oder sind ansonsten Geldschneiderei die sich vor allem deswegen angeboten werden, da genügend Unwissende das Zeug kaufen und fröhlich hunderte Euro Aufpreis bezahlen. Das Einzige was bei Naben nicht sorecht funktioniert sind Gleitlager.

Ich für mich bevorzuge Shimano Naben, die haben keine Normlager sind aber in der Regel mit mehr Tragfähigkeit ausgestattet, als typische Naben mit Normlagern. Man muss die Dinger aber nach Kauf meist einstellen, was etwas Geschick und Willen erfordert aber kein Hexenwerk ist.

Zu dem Laufradsatz von Actionsport. Ein 26" Laufradsatz für einen 95kg Fahrer ist grenzwertig. bzw kann grenzwertig sein. Wenn du AM als gemütlicher Fahrer angehst der eher CrossCountry Touren mit einem Rad mit etwas mehr Federweg fährt kann der Laufradsatz noch ok sein. Wenn du hingegen dein Rad nutzt um den Berg zügig auch wieder hinunter zu kommen, würde ich davon ausgehen, dass die Haltbarkeit des Aufbaus sehr begrenzt ist. Hier ist die Felge schlicht zu schmalbrüstig.


Bei der Beratung hier im Forum:
Hier tummeln sich viele kommerzielle Anbieter im Forum, die tendenziell Material empfehlen, welches sie selbst im Portfolio haben. Hope, Acros etc. sind für kleinere Händler mit brauchbaren Margen verbunden und bieten eine für den Kunden gute Qualität. Genauso kann man aber eine Shimano Nabe nehmen, die es vom großen Anbieter wesentlich günstiger gibt und macht wenig verkehrt (meist nur etwas mehr Gewicht, das bringt einen knapp 100kg Fahrer nicht um, wirklich nicht). Genauso sind die div. Naben aus China wie es die Dinger von ActionSport sind nicht von schlechten Eltern und ich würde sie mindestens einer hier genannten Firma jederzeit vorziehen. Es gibt aber auch hier asiatische Modelle, die nicht taugen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Narben sind etwas Anderes.

Du solltest erstmal erläutern, wie genau du was fährst (siehe oben).
Ansonsten kostet der Aufbau das was er kostet. Je nach Material, Arbeitsaufwand und die Marge die der Anbieter haben möchte. Aussagen wie ab Preis X bekommst du Y sind einfach Schwachsinn und Schrott kann man auch einfach mit einem 3000€ Preisschild versehen.

Sehr gute Naben, was ist für dich bitte sehr gut? Schiere Funktion ist mit ner Shimano SLX/XT Nabe abgedeckt und da gibt es das Paar für unter 100€. Ob du dann Leichtbau willst (total lächerlich bei einem 95kg Fahrer 100-200g an den Naben zu sparen für eine Preisdifferenz in der selben Größenordnung in €). Oder Farbe, oder ein lauter Freilauf, oder den längsten Materialfetischpenis an der Eisdiele, Ansprüche an den Service oder oder oder.


Das Einzige was sich ansonsten noch recht pauschal mit gutem Gewissen empfehlen lässt sind die fertigen Laufräder von Hope.
 
Shimano XTR find ich persönlich "sehr sehr gut". XT/SLX sind auch "sehr gut".
Mit etwas besseren (theoretischen) Leichtlauf sind die Novatec Naben zum bezahlbaren Preis. Allerdings benötigen sie auch Pflege.
 
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Das mit dem besserem Leichtlauf ist und bleibt Käse. Unter Last verhalten sich Lager anders als ohne Last und unter lasst sind die aller meisten Naben in Bereichen wo man empfindliche Messinstrumente benötigt um eine Differenz mitzubekommen. Solang die Lager nicht gegeneinander verspannt werden, verdreckt sind oder gar Lagerschäden vorhanden sind ist beim MTB der Leichtlauf kein Kriterium. Mit der Haltbarkeit kann man vor mir aus argumentieren, aber selbst die ist meist gut genug wenn man die Pflege und Wartung nicht komplett ignoriert.

DT Swiss 350/370 und besser, Hope, Acros, Shimano ab SLX/XT, ... generell verdienen die das Label brauchbar.
 

DT Swiss sind nicht zwangsläufig besser als Shimano oder Novatec. Sie kommen aus Europa und sind teurer.

Ich kann noch Remerx (EU) empfehlen:

http://www.remerx-rims.com/rear-mtb-hub-for-straight-head-spokes-1

Oder als LRS:
http://www.remerx-rims.com/hurry-8


Zur Stabilität:

Nur gleichmäßiger Handaufbau garantiert lange Stabilität.
Höhere Stabilität braucht höhere Felge, bessere Legierung und mehr Speichen.
Das geht wiederum aufs Gewicht wenn man Geld sparen will.
 
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Das mit dem besserem Leichtlauf ist und bleibt Käse. Unter Last verhalten sich Lager anders als ohne Last und unter lasst sind die aller meisten Naben in Bereichen wo man empfindliche Messinstrumente benötigt um eine Differenz mitzubekommen. Solang die Lager nicht gegeneinander verspannt werden, verdreckt sind oder gar Lagerschäden vorhanden sind ist beim MTB der Leichtlauf kein Kriterium. Mit der Haltbarkeit kann man vor mir aus argumentieren, aber selbst die ist meist gut genug wenn man die Pflege und Wartung nicht komplett ignoriert.

DT Swiss 350/370 und besser, Hope, Acros, Shimano ab SLX/XT, ... generell verdienen die das Label brauchbar.


Der bessere Leichtlauf ist theoretisch vorhanden, aber praktisch nicht bemerkbar. Erst ab höheren Drehzahlen wird es signifikant.
Der Theradersteller wollte aber den besten "Leichtlauf". Ne Novatec gut eingestellt macht eben mehr Runden freigedreht als eine Shimano oder DT Swiss.
 
Das Drehen ohne Last in der Hand oder im Zenrtierständer lässt weder in Theorie noch Praxis Aussagen zu. Beim Drehen in der Hand dominiert die Reibung des Schmiermittels (Fett) und der Dichtungen. Unter Last jedoch dominiert bei intakten Lagern die Lagerreibung und die Viskosität des Schmiermittels und der Dichtungen fallen da deutlich zurück. Wer also von Leichtlauf labert und dann Laufräder in der Hand dreht zeigt nur eines - und darf sich der Leser denken-.
Auch bedeuten bei nagelneuen gedichteten Lagern ein sehr leichter Lauf meist, dass die Dichtungen wahrscheinlich nur eine geringe Dichtwirkung haben. Da liegt einfach nur ein geringer Anpressdruck zwischen Dichtlippe und Lagerring vor um gescheit dichten zu können. Entsprechend laufen am aller leichtesten auch Lager ohne schleifende Dichtung ohne Schmierung und viel Spiel. Unter Last und Dreckbeschuss sind solche Lager jedoch nach wenigen Kilometern festgefressen.

*Drehzahlen und Lastfälle bei denen sich das ändern kann, gibt es beim Fahrrad nicht. Und wenn jemand doch solche Drehzahlen und damit Geschwindigkeiten irgendwo im Überschallbereich im Gelände erreicht muss man sich um Lagerreibung wirklich keinen Kopf mehr machen.
 
Na dann, warum gibt es dann bei trettlagern, Keramik Lager usw. wenn das alles keine Rolle spielt :-/
Dann ist das einzige was ein gutes von einem schlechten Lager unterscheidet die laufleistung?
Komisch, bin morgen bei meiner Bike Werkstatt, abchecken wie weit mein Umbau ist, werd ihn mal zu seiner Meinungen Fragen....
 
Na dann, warum gibt es dann bei trettlagern, Keramik Lager usw. wenn das alles keine Rolle spielt :-/

Angeboten wird viel, man darf halt nicht auf alles reinfallen.

Aber egal; wenn du der Meinung bist, eine "leichtestlaufende" Nabe bringt dir persönlich was, dann mach es so. Ich hätte andere Prioritäten.
 
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Das Drehen ohne Last in der Hand oder im Zenrtierständer lässt weder in Theorie noch Praxis Aussagen zu. Beim Drehen in der Hand dominiert die Reibung des Schmiermittels (Fett) und der Dichtungen. Unter Last jedoch dominiert bei intakten Lagern die Lagerreibung und die Viskosität des Schmiermittels und der Dichtungen fallen da deutlich zurück. Wer also von Leichtlauf labert und dann Laufräder in der Hand dreht zeigt nur eines - und darf sich der Leser denken-.
Auch bedeuten bei nagelneuen gedichteten Lagern ein sehr leichter Lauf meist, dass die Dichtungen wahrscheinlich nur eine geringe Dichtwirkung haben. Da liegt einfach nur ein geringer Anpressdruck zwischen Dichtlippe und Lagerring vor um gescheit dichten zu können. Entsprechend laufen am aller leichtesten auch Lager ohne schleifende Dichtung ohne Schmierung und viel Spiel. Unter Last und Dreckbeschuss sind solche Lager jedoch nach wenigen Kilometern festgefressen.

*Drehzahlen und Lastfälle bei denen sich das ändern kann, gibt es beim Fahrrad nicht. Und wenn jemand doch solche Drehzahlen und damit Geschwindigkeiten irgendwo im Überschallbereich im Gelände erreicht muss man sich um Lagerreibung wirklich keinen Kopf mehr machen.

Wenn man zwei Naben so einstellt, dass sie jeweils den best möglichen "Leichtlauf" haben, also mit Spiel und vergleicht, dann ergeben sich eben Unterschiede. Bei gleichem Schmiermittel und ähnlicher Dichtung kann man sehr wohl Aussagen machen. Die Lagerreibung bei (neuen) Rillenlager (Novatec) sind geringer als bei (neuen) Konuslager (Shimano).

Zum Dreck und Lebensdauer: Ist sehr stark von der Fahrweise und Pflege/Einstellung der Naben abhängig. Dieses Aussage gilt aber für alle Naben und ändert aber nichts an der Aussage, dass Rillenlager (unmerkbar) weniger Reibung verursachen als Konenlager.

Übertragen auf die Fahrpraxis hatte ich mich schon geäußert.
 
Schön, dann hat die Novatec 'nen leichten Lauf. Der Freilaufkörper oder die Achse brechen trotzdem vor denen von Shimano, DT Swiss, etc.

Auch bedeuten bei nagelneuen gedichteten Lagern ein sehr leichter Lauf meist, dass die Dichtungen wahrscheinlich nur eine geringe Dichtwirkung haben. Da liegt einfach nur ein geringer Anpressdruck zwischen Dichtlippe und Lagerring vor um gescheit dichten zu können. Entsprechend laufen am aller leichtesten auch Lager ohne schleifende Dichtung ohne Schmierung und viel Spiel. Unter Last und Dreckbeschuss sind solche Lager jedoch nach wenigen Kilometern festgefressen.

Das kann ich nur bestätigen. Kauf dir mal die billigste Shimano-Nabe und ne XT oder XTR. Die billige läuft bei richtiger Einstellung des Lagerspiels deutlich leichter als die teure (ja, das habe ich schon ausprobiert). Allerdings waren die Lager der billigen bei mir nach 2000km komplett im Eimer. Die XT-Naben, die ich besitze, laufen seit zig tausend km ohne Probleme.

Scheiß einfach auf den "Leichtlauf" im nicht-eingebauten Zustand und kauf dir eine ordentlich gedichtete und haltbare Nabe.
Das wurde aber eigentlich auch schon alles gesagt...
 
Habe mein Zeug auch auf Keramik (Schrägkugellager) und Inox Lagerung umgerüstet, aber nicht wegen Leichtlauf, sondern weil ich jeden Tag, auch im Winter bei Salz und Nässe fahre. Und genau da haben diese teuren Lager eindeutig viel längere Standzeiten. Will heissen, ich muss die Lager nicht so oft tauschen und letzten Endes habe ich damit sogar Geld gespart.

Für den "normalen" MTB Einsatz jedoch, sind solche teuren Lager wirklich nicht unbedingt nötig, da gebe ich meinen Vorpostern recht.

Die XT Naben sind technisch gesehen etwas vom Besten was man für's Geld bekommt. Nicht hübsch, nicht leicht aber auch nicht teuer und - sofern richtig eingestellt - dauerhaltbar, stabil und "leichtlaufend".
 
@300KiloMann

In der freien Marktwirtschaft wird vor allem produziert und angeboten, was Gewinne verspricht. Wenn man indem man wilde Versprechungen macht und Keramikkugeln verwendet für ein und das selbe Produkt auf einmal das doppelte bis zehnfache an Gewinn einfahren kann, dann wird man das Anbieten. Denn genügend unwissendes Konsumvieh mit Geltungsbedarf gibt es. Wobei die entsprechenden Medien die den Kunden informieren sollten oft zu weit mehr als 50% von ihren Werbepartnern leben und entsprechend da dann auch klar wird wer da wie zu wessen Gunsten informiert wird.


@tienvangbac
Hör auf dich lächerlich zu machen!
Wieso die Aussage zum Leichtlauf unter Last rein nichts mit dem freien Ausschwingen bzw Drehen ohne Last zu tun hat, habe ich gerade ausgeführt. Du selbst profilierst dich als Laufradbauer in deiner Signatur, was du da aber schreibst zeigt mangelnden Sachverstand.
 
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