Lenkung schwergängig

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Hallo,

bei meinem Tycoon XC wird die Lenkung, begleitet von einem reibenden Geräusch, mit stärkerem Einschlag immer schwergängiger.

Ich werde zwar demnächst einen Termin für den ersten Kundendienst vereinbaren, wüßte aber trotzdem gerne schon vorher etwas Bescheid.

Wie stellt man das Lenkkopflager überhaupt ein?

Viele Grüße
Markus
 
1. vorbauklemmung (um die gabel) lösen,
2. die schraube, die von oben die kralle, greift lockern / festziehen (das regelt das spiel im lenkkopflager)
3. vorbauschrauben wieder anziehen.
 
Hallo,

das Teil ist ja erst 100km gefahren. Da sollte eigentlich genug Fett drin sein :(

Dann war ich da schon richtig. Das Lager hatte Spiel, drum habe ich da etwas angezogen.
Werde mich nochmal spielen

Danke für eure Antworten.

Gruß
Markus
 
Hallo,

ich hatte es angezogen, bis das Lager nicht mehr wackelte. Dann hat es eigentlich gepasst.
Nachdem mir dann nach ein paar Tagen aufgefallen war, dass es zu streng geht, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich überhaupt die richtigen Schrauben benützt hatte.

Ich habe es inzwischen wieder ein kleines bischen lockerer gemacht. Gerade so, dass der Lenker ganz leichtgängig zur Seite wegkippt. Ab etwa 90° lenkeinschlag wird es dann aber wieder zäh.
Gut, wann braucht man das schon - aber ist es normal? Das Lager sollte doch rundherum gleich laufen.

Gruß
Markus
 
Wenn das Lager über den Einschlagwinkel schwergängiger wird, könnte es sein, dass die Lagerschalen nicht richtig im Steuerrohr sitzen. Korrektes Einstellen ist dann nicht möglich. Kontrollier auch den Sitz noch einmal genau.
 
Hallo,

es ist geschafft.
Ich habe die Schrauben nochmal komplett gelöst. Das untere Lager ist ausreichend gefettet. An das obere Lager konnte ich nicht hinsehen. Da waren einige verschiedene Konusringe und/oder Dichtscheiben uvm.

Jedenfalls habe ich es jetzt hinbekommen dass es locker läuft, auch über 90° hinaus.
Wenn es nach der nächsten Fahrt auch noch so ist, ist alles ok.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Viele Grüße und einen guten Rusch (nur ins neue Jahr)

Markus
 
hallo,
hier ein kleiner nachtrag:
wenn das bike neu ist kann es durchaus ja auch vorkommen, das eine lagerschale nicht richtig montiert war. so kann es jetzt aber auch sein, das jetzt bei erneuten nachziehen sich derjenige welche grade gesetzt hat.
und noch etwas, auch bei neuen bikes ist ziemlich oft nicht genug fett drann, "überall", deswegen sollte grade da nachschauen.
grüße
 
friesengeist70 schrieb:
hallo,
hier ein kleiner nachtrag:
wenn das bike neu ist kann es durchaus ja auch vorkommen, das eine lagerschale nicht richtig montiert war.

das kommt öfter vor als man glaubt: Arbeitszeit kostet Geld :heul:

so kann es jetzt aber auch sein, das jetzt bei erneuten nachziehen sich derjenige welche grade gesetzt hat.

und sehr wahrscheinlich durch den Druck über die Wälzkörper :heul: :heul: zu Schrott (bleibende Eindrücke in den Laufflächen) verarbeitet wurde, lange halten wird das Lager nach so einer Prozedur nicht :heul:

Die Mehrzahl aller Lager am Bike werden durch unsachgemässe Montage und falsche Wartung & Pflege zerstört, nicht durch Laufleistung.
 
tractor schrieb:
Die Mehrzahl aller Lager am Bike werden durch unsachgemässe Montage und falsche Wartung & Pflege zerstört, nicht durch Laufleistung.

hi,
klar, wobei ich nur nicht sagen will das es so in ordnung ist! da liegt ja auch meist das problem beim händler, der sog. vormontierte räder die er bekommt nicht richtig nachprüft (nein! nicht alle sind gemeint!!! :D ). ich bin auf jedenfall immer dafür, wenn man sich nen neuen bock kauft, das teil selbst mal vor zunehmen. ok ist nicht jedermans sache, aber könnte auch verstehen helfen.
grüße der holger
 
tractor schrieb:
(bleibende Eindrücke in den Laufflächen)

Hallo,

dann habe ich wenigsten 1x im Leben einen bleibenden Eindruck hinterlassen :lol:

Nein, so schlimm war es wohl nicht. Es läuft auf jeden Fall ganz leicht.
Die klassische Methode mit dem Gewinde am Schaft war mir jedefalls sympatischer. Da konnt man auch während einer Tour mal ohne Werkzeug nachstellen.

Was die Montagequalität betrifft, bin ich ein kleines bischen enttäuscht von Steppenwolf. Bei einem Rad in der 2700,-€ Klasse würde ich mehr sorgfalt erwarten.
Es waren zB. die Liner der Rohloff Schaltzüge zu kurz abgeschnitten.
Die Sattelstütze ist zu kurz. Da steht in der Anleitung, dass sie unten 1cm rausschauen muss. Aber in der empfohlenen Stellung bin ich da schon drüber und da ich noch etwas höher fahre, fehlen jetzt bestimmt 6cm. Dabei wurde im Bestellformular die Schrittlänge eingetragen. Außerdem hat die Gabel an einer etwas verdeckten Stelle einen kräftigen Kratzer.

Aber alles nicht so wild. Das mit der Sattelstütze kann ich hoffentlich beim 1. Kd ändern lassen, die Bowdenzüge habe ich so gekürzt, dass die Liner wieder passen und Kratzer gibt es früher oder später sowieso.

Ansonsten bin ich mit dem Rad bis jetzt (sind ja erst 100km) sehr zufrieden, es fährt sich traumhaft... Vielleicht geht es am Sa. in die Berge :love:

Gruß
Markus
 
Markus J. R. schrieb:
Hallo,

dann habe ich wenigsten 1x im Leben einen bleibenden Eindruck hinterlassen :lol:

Nein, so schlimm war es wohl nicht. Es läuft auf jeden Fall ganz leicht.

noch. Wart mal ab.....
Vielleicht hast du ja Glück und der Schaden beschränkt sich nur auf die Lager und der Rahmen blieb verschont

Die klassische Methode mit dem Gewinde am Schaft war mir jedefalls sympatischer. Da konnt man auch während einer Tour mal ohne Werkzeug nachstellen.

so sehr ich Gewinde-Steuersätze mag, eines kann man mit denen bestimmt nicht: sie nachstellen.
Ohne Werkzeug sowieso nicht - und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt sind Steuersatzschlüssel grosse Teile mit SW32. Inbusschlüssel für Aheadsätze sind dagegen winzige Sechskant-Drahthaken

Das einzige was du machen kannst, ist der "Ausgleich" einer nicht korrekt montierten Verschraubung (bes. mangelhaft ausgeführte Konterung)

Liegt Verschleiss an einer Lagerung vor, dann ist ein Lagertausch unvermeidlich
 
Hi,

bei meinem alten MTB war die Kontermutter nicht komplett fest. Immer wenn das Steuerlager etwas Spiel hatte, habe ich an der Rändelmutter mit der Hand festgedreht. Das konnte man schön gefühlvoll machen, ohne den Lenker wieder neu justieren zu müssen. Hat 18 Jahre gehalten und ist noch immer gut.

Beim neuen Rad hab ich das Lager ja nicht angeknallt bis nix mehr ging. Wie gesagt, so schlimm ist es sicher nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass ich das Lagerspiel bei warmem Rahmen eingestellt hatte und das Rad dann im freien stand.
Aber wo sind im oberen Lager die Kugeln? Ich habe da versucht, von unten in den hochgeschobenen Ring zu sehen. Da war aber nur eine schwarze Kunstst. Scheibe drin. Darunter dann ein Konusring und dann geht es weiter zum Rahmen, wo ich aber auch kein Lager sehen konnte.

Gruß
Markus
 
Markus J. R. schrieb:
Aber wo sind im oberen Lager die Kugeln? Ich habe da versucht, von unten in den hochgeschobenen Ring zu sehen. Da war aber nur eine schwarze Kunstst. Scheibe drin. Darunter dann ein Konusring und dann geht es weiter zum Rahmen, wo ich aber auch kein Lager sehen konnte.
Gruß
Markus

hallo markus,
wie meinst du das, wo sind die kugeln? ich denke mal das du da keine finden wirst, warscheinlich ist da ein komplett gedichtetes industrielager drinn. da gibt es keine kugeln zu sehen :D . was ist das denn für ein steuersatz? oder bzw. um welches model von steppenwolf handelt es sich hier?
grüße holger
 
Hallo,
die Kugeln konnte man bei dem unteren Lager sehen. Oben aber nicht. Vielleicht ist ja eine Dichtung davor.

Muss zugeben, dass ich nicht alle Teile ganz genau angeschaut habe, weil ich mit einer Hand den losen Lenker u mit der anderen die Taschenlampe halten musste.

Ich werde das nachholen, sobald es wärmer wird.
Ich habe das Tycoon XC.

Gruß
Markus
 
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