Lichtspender

@ H-Ball

Was genau habe ich rumgedreht? Du schreibst doch selbst, daß 5mm LEDs keine tiefe Ausleuchtung gewähren >6m und Du meinst also allen Ernstes das dies für Waldfahrten mit Wurzeln, Ästen, Baumstümpfen... reicht, wenn man Nightride nur entsprechend definiert? Klär mich bitte auf :confused:

Und das ich die Lampe optisch klasse finde habe ich auch gesagt. Ist mal wieder was anderes.

Nichtsdestotrotz sucht Chris82 eine Leuchte zum Nightriden und nicht zum angucken und genau dafür reicht die Leuchte meiner Meinung nach nicht.

Ich würde Chris auf jeden Fall zu Halogen oder Luxeon raten. (Alles schon im Posting 25)

Grüße

Der böse Wolf
 
[
Zitat:
Zitat von Wildschwein
Das man sie auch mit Akkus betreiben kann, genauso wie deine Lichtorgel. Damit dürfte auch deine Abhandlung über die Nachteile von Batterien gegenstandslos sein.
Da fällt mir noch was zu Kompetenz ein.

Obige Aussage betifft alle Billig-LED-Lampen die ja von einigen für gleich gut gehalten werden wie der selbst gebaute Schnick-Schnack.
Unten gibt es 2 Betriebskennlinien für eine Billig-Taiwan-LED-Lampe mit 26 LED welche normalerweise für 3 AAA Batterien gedacht ist.
Einmal also mit Batteriebetrieb und die zweite mit 3 NM-Hi Akkus mit 800mAh. Da ich keine Lust habe aufwändig billige LED-Lampe zu testen, hab ich die Kennlinien mit Schreibern aufgenommen, mit dem PC hätte man noch die Leistungskurven simpel mit Exel oder LabWIEV darstelen können was den Unterschied noch deutlicher gemacht hätte. Allgemein: Spannung =blau, Strom = rot. Zum Battreibetrieb: Der Einschaltstrom ist fast 900mA, welcher jedoch nach 30 min auf etwa 450mA sinkt, macht etwa 1,4 Watt bei 30 min. Nach einer Stunden sind es noch etwa 1 Watt, kurz danach ist Schluß , obwohl mit dem Licht nach 30 min. wohl keiner mehr zufrieden wäre. Zum Akku-Betrieb: Der Einschaltstrom ist etwa gleich dann geht es aber rapide nach unten, nach 30 min. 0,52 Watt, nach 45 min. ist Schluß, ist auch logisch, da Akkus immer noch nicht die Kapazität von guten Alkai-Batt. haben.
Noch ne Anmerkung zu den Billig-Lampen. Alle LED sind meist paralell geschaltet was bei Halbleitern, egal ob Diode oder Transistor immer problematisch ist dal wegen der Steilheit der Kennlinie im Durchlassbereich die Stromverteilung sehr unterschiedlich ist. Im 2 ten Bild erkennt man die unterschiedliche Helligkeid der Dioden. Da es mir zu teuer war selektierte Dioden zu kazufen, selektiere ich selbt in 10ner Gruppen also von. 3.0 bis 3,9 Volt. obwohl ich die nicht paralell schalte. Diese einfach paralell zu schalten bedeutet für die eine Diode 50 mA und für die andere vielleicht 10mA

Wer also behauptet es macht keinen Unteschied ob Akku oder Batterie, merkt das auch im Betrieb nicht und für den ist es wirklich egal, ob das kompetent ist ist eine ander Frage. Abweichungen von 10 % wären egal 100% auch noch?? Akkus habe eine andere Kennlinie als Batterien und somit gibt es auch andere Ergebnisse vor allem bei Halbleitern. Ich hoffe andern Lesern etwas Aufklärung gegeben zu haben. Weiter Frage beantworte ich gerne , aber nicht mehr hier im Forum.
Hiermit habe ich nätürlich wieder nichts bewiesen, die Kurven können ja auch gemalt sein, das dritte Bild zeigt das ich zumindest das Equipment dafür habe und ich weiß vovon ich rede.
Schönen Tag für alle.
pjk
 

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Das LED-Lampen, die ganz primitiv nur über einen Widerstand betrieben werden, sei es der Innenwiderstand der Batterie oder noch ein Vorschaltwiderstand, sind halt einfach nur Schrott, und wer die kauft ist selber schuld. Es gibt nur sehr wenige Anwendungen, wo dieses Prinzip funktioniert, denn dazu muss Stromquelle und Verbraucher aufeinander abgestimmt sein. NiMH-Akkus sind prinzipiell dafür sogar besser geeignet, da sie eine flache Entladekurve ausweisen.

Mit einer vernünftigen Regelungselektronik kann man es locker erreichen, dass es keinen Unterschied in der Benutzung von Akkus und Batterien gibt. Aber die kostet Geld und ist in LowCost-Lösungen nicht zu finden.

Cluster aus 5mm-LEDs können gute Lichtleistung bringen. Vor geraumer Zeit hatte ich mir auch 100 Stück von den sog. "26K"-Leds besorgt (26.000mcd, aus Hong Kong). 50 Stück als Cluster stechen leicht overdriven eine 5 Watt Luxeon deutlich aus und ihre Ausleuchtung entspricht durchaus einem Spot, dank kleinem Abstrahlwinkel bei paralleler Ausrichtung. Die 50 Stück passen sogar in einen Durchmesser von 52mm, aber dort wird die Kühlung kritisch, denn auch 5mm-Leds müssen ihre Wärme abgeben können.

Aber, der geringere Preis dieser Hochleistungs-LEDs (20 Euro incl. shipping, 50Stk.) ist auch mit einem gravierenden Nachteil verbunden ... sie halten nicht lange. Auch moderat overdriven bauen sie innerhalb weniger zig Stunden stark ab, im Gegensatz zu den teueren Nichias, die auch bei harter Beanspruchung ihre Leuchtkraft gut halten. Es lohnt sich aber nicht wirklich, was mit Nichias zu bauen, denn dazu sind sie zu teuer ... insbesondere im Vergleich mit Luxeons.
 
pjk schrieb:
Wer also behauptet es macht keinen Unteschied ob Akku oder Batterie, merkt das auch im Betrieb nicht und für den ist es wirklich egal, ob das kompetent ist ist eine ander Frage. Abweichungen von 10 % wären egal 100% auch noch?? Akkus habe eine andere Kennlinie als Batterien und somit gibt es auch andere Ergebnisse vor allem bei Halbleitern.
Das behauptet auch niemand, im Gegenteil, genau das habe ich versucht dir klar zu machen, weil du nur auf Batteriebetrieb bei "billig" LED hin argumentiert hast. Schön das es jetzt bei dir geklickt hat.
Um die Aussage zu präzisieren, es gibt auch Batterien, die ein konstanteres Spannungsverhalten haben als herkömliche Alkali Batterien z.B. Varta Maxi Tech oder die Energizer Ultimate (Lithium). Diese Zellen sind auf konstante Ströme für die Verwendung in besonders anspruchsvollen Digitalgeräten konzipiert und im Fall der Energizer Ultimate sogar für einen Betriebstemperatur von -40C° zertifiziert, mit LED sind diese Batterien eigentlich unterfordert. Deine Behauptung LED Lampen könnten nicht mit Batterien betrieben werden ist aber auch bereits ohne diese 2 Batterietypen grundlegend falsch, da kannst du dich für noch so kompetent erklären, was ohnehin streng riecht.

pjk schrieb:
Hiermit habe ich nätürlich wieder nichts bewiesen,...
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
Zitat von Wildschwein
weil du nur auf Batteriebetrieb bei "billig" LED hin argumentiert hast.

Das oben das kommt von dir,,,

lies doch bitte mal etwas genauer durch, ich habe gesagt das billige LED-Lampem grundsätzlich nicht für Akku-Betrieb ausgelegt sind. sonst hätte ich ja wohl kaum auf Batteriebetrieb argumentiert wie du selbst richtig erkannt hast. Was hälst du mir denn hier für einen Vortrag, wo steht denn das ich behauptet habe die wären nicht für Batterien geeignet? Wenn du die Kurven richtig verstanden hättest, vielleicht hast du die ja auch gar nicht angesehen, müßte es bei dir jetzt auch klicken. Fallls wir hier noch weiter diskutieren sollten, wäre etwas mehr Sachlichkeit sicher lobenswert, an mir soll es nicht liegen.
 
Jede LED Lampe kann man sowohl mit Batterien als auch mit Akkus betreiben, jetzt klar? Wenn du das Gegenteil behaupten willst führe den Beweis und labere nicht.
 
So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben, ist ja echt ein süsser thread hier. So luuuuuuuuustig ;-) (Achtung, meine Freundin hat auch PMS).

@Niko: Wieso hast Du eigentlich eine Freundin OHNE PulsModulation... - Das ist ungerecht.

@nochmal Niko: Wegen der tollen seitlichen Ausleuchtung stehe ich auch so auf die Raymundsche Luxeon-Lösung :love: Ist für mich DIE Lampe schlechthin momentan. Einzig ne 4x5W könnte ich noch in Erwägung ziehen :-))))

@user 1024: Kannst Du mir bitte mal sagen, was das für Akkus sind, wo Du aus 20 Li-Ion Zellen 140 Wh zauberst?

@pjk: Deine Lampe ist nett und wie Niko schon sachte, wirklich mal was - teilweise - neues (Die Form halt). Aber die mit einer 15W Halogen zu vergleichen finde ich etwas gewagt. Mal davon abgesehen, dass durch die angegebenen Daten dazu jegliches Fundament eines fairen Vergleiches fehlt (dazu bräuchte man ein bißchen mehr als Candelaangaben pro LED) wage ich die Aussage stark zu bezweifeln. Mit 36 LEDs wirst Du bei den besten LEDs vielleicht so 150lm hinzaubern (Betrieb bei Nennstrom mal vorrausgesetzt). Ich lass jetzt mal das ganze Gelabere weg, wie Du da noch mehr rausholst, weil das alles nur zu Problemen führt. Eine vernünftige 15W Halogen dürfte aber schon so 250-300lm haben. Außerdem sollte man nicht verschweigen, dass die 5mm LEDs ohne Linse sehr stark streuen. Du bekommst also gut Licht im Nahbereich, aber damit kannst Du nachts nicht besonders schnell fahren. Und letztlich: Das Schneeleuchtbild sagt gar nichts aus. 1. wirkt es durch den Schnee subjektiv heller und 2. fehlen sämtliche Angaben zum Bild (Belichtungszeit, ASA-ISO, Blende ...).

Fürs Tauchen ist die Lampe sicherlich nicht schlecht. Und wenn jemand ne "preiswerte" LED Version der LED-Lupine sucht, die seitlich vermutlich auch noch besser ausleuchtet - bitteschön. Aber Dein Vergleich bei ebay hinkt doch ziemlich ... ich würde die Lampe jedenfalls nicht zum Nightbiken empfehlen (ne Lupine-LED übrigens auch nicht, zumal die auf ihrer HP ebenfalls schummeln mit den Angaben)

Schönen Gruss,
Stefan.
 
bikesteff schrieb:
(...) @user 1024: Kannst Du mir bitte mal sagen, was das für Akkus sind, wo Du aus 20 Li-Ion Zellen 140 Wh zauberst? (...)
Schönen Gruss,
Stefan.


12 Zellen à 2000 mAh (2*BP941) => 12*2Ah*3,6V = 86,4Wh
+8 Zellen à 18000 mAh (2*Billig-Akku) => 8*1,8Ah*3,6V = 51,84Wh
________________________________________________138,24Wh

Jeweils ein BP941 Akku und ein 4-Zellen-Billig-Akku parallel geschaltet, von den Parallelschaltungen 2 in Reihe. Macht 14,4V mit 9,6 Ah, also ne Menge Licht.
 
@pjk: Das die 36 LEDs viel Licht erzeugen ist klar, aber für die Anwendung als Fahrradlampe ist das Abstrahlverhalten wichtig.
Welchen Abstrahlwinkel haben denn die LEDs?
Welchen optischen Einfluß hat die gebogene Plexiglasröhre?
Den könnte man ermittlen, indem man mal mit und mal ohne Röhre senkrecht gegen eine glatte Wand strahlt und jeweils die Abmessungen des Lichtflecks ausmisst.

Gruß
Raymund
 
user_1024 schrieb:
12 Zellen à 2000 mAh (2*BP941) => 12*2Ah*3,6V = 86,4Wh
+8 Zellen à 18000 mAh (2*Billig-Akku) => 8*1,8Ah*3,6V = 51,84Wh
________________________________________________138,24Wh

Jeweils ein BP941 Akku und ein 4-Zellen-Billig-Akku parallel geschaltet, von den Parallelschaltungen 2 in Reihe. Macht 14,4V mit 9,6 Ah, also ne Menge Licht.

Sorry, wer lesen (und schreiben!!) kann, ist klar im Vorteil :lol:

Ich hab mal wieder Wh mit Ah vertauscht - mach ich öfter :-) Habe ja selber etwa 105 Wh im Akku (mit 12 Zellen a 2400mAh), rechne gewohnheitsmäßig aber immer in Ah und sage, bei welcher Spannung :-) also ca. 14Ah bei 7.4V - jedenfalls reichlich (3x5W Luxeon Lampe leuchtet dann 5-6h konstant).

Stefan.
 
raymund schrieb:
@pjk: Das die 36 LEDs viel Licht erzeugen ist klar, aber für die Anwendung als Fahrradlampe ist das Abstrahlverhalten wichtig.
Welchen Abstrahlwinkel haben denn die LEDs?
Welchen optischen Einfluß hat die gebogene Plexiglasröhre?
Den könnte man ermittlen, indem man mal mit und mal ohne Röhre senkrecht gegen eine glatte Wand strahlt und jeweils die Abmessungen des Lichtflecks ausmisst.

Gruß
Raymund

Ich vermute, die Röhre wird ausser Reflexionsverlusten keinen merklichen Einfluss auf die Optik haben. Im Bild sieht es jedenfalls so aus, als wäre das eine gewöhnliche Plexi-Röhre (parallelwandig). Insofern richtet sich der Abstrahlwinkel nach dem der eingesetzen LEDs (dort der würde mich dann auch mal interessieren). Insgesamt kannst Du aber mit weit mehr Streulicht rechnen als bei einer Luxeon mit Mobdar, weil die Qualität der Linsen i.d.R. schlechter ist. Bei dem Anblick der 5mm (oder 8mm ?) LEDs kommen aber wieder die schönen Erinnerungen aus der Anfangszeit der LED-Lampen hoch *schwärm*. Dat waren noch Zeiten .....
 
@Der große böze WOlf:

as genau habe ich rumgedreht? Du schreibst doch selbst, daß 5mm LEDs keine tiefe Ausleuchtung gewähren >6m und Du meinst also allen Ernstes das dies für Waldfahrten mit Wurzeln, Ästen, Baumstümpfen... reicht, wenn man Nightride nur entsprechend definiert? Klär mich bitte auf

Ei gerne klär ich dich auf: Da sind also die Blümchen und die Bienchen, aber halt....das meintest du ja garnicht.

Warum du mir das Wort im Mund rumgedreht hast ? Ei, ganz einfach:

Ich zitiere mich ma selbst
Wie gesagt: Ich bezweifle immer noch, dass deine Lampe besonders weit ausleuchtet. Fast alle LED-Lampen (ausser Luxeon) leuchten im Nahbereich (so etwa bis 6 m) ziemlich "gut" aus. Danach hat man nur ne schemenhafte Ausleuchtung. Der 3 W Luxeon von Conrad hingegen hat ne Ausleuchtung die jede "normale" Fahrradakkulampe erblassen läst und schlägt auch die 5 W Sigma Mirage dicke.

Soooo, ich bezweifle mehr oder weniger einfach nur, dass pjk´s Lampe weit leuchtet. Zumindestens im Vergleich zu der Conrad 3W Luxeon. Allerdings ist die Luxeon sehr "spottig" und deshalb schwierig mit der anderen LED Lampe vergleichbar. Wenn man primär mit langsamer Geschwindigkeit durch Singletrails radelt, dann kann ne LED LAmpe wie bei pjk´s Lösung durchaus Vorteile gegenüber ner Luxeon haben. Für mich zählt primär ne vernünftige Ausleuchtung der "Forstautobahn" bei möglichst kleinem Akkupack und da hat momentan die Luxeon die Nase vorn solange mich nicht ne 5 mm LED Lichtorgel mit 18 Cd pro Led vom Gegenteil überzeugt <ggg>

Es kommt halt drauf an was man haben will. Generelle Aussagen wie "die Lampe ist nicht hell genug" sind quark.

Darüber hinaus finde ich den ganzen Pe..., äh, Leuchtweitenvergleich sehr langweilig. Wenn man sich ma die Beamshots auf der Lumpinehomepage anschaut, dann wird man sehr schnell mit der Lampenthematik vertraut.Ist doch ganz einfach: Wenn ich z.B. nen Reflektor mit recht großem Öffnungswinkel (z.B. 38°) und 20W einsetze, dann hab ich gute Randbeleuchtung und in der Mitte ein "dunkles Loch". Dieser Problematik bin ich durch ne Kombi aus 20W Flood und 10W Spot entgegengetreten. Der Spot hat noch ein bisschen in die Tiefe geleuchtet. Setze ich anstelle des Floodreflektors einen Spot ein, dann hab ich weniger Randausleuchtung und mehr "Weitsicht". Ganz egal wird der Reflektor mehr oder weniger, wenn ich genug Leistung hab. Bei 35W HID als "Nebelscheinwerfer" z.B. hab ich soviel "Streulicht", dass der kleine Öffnungswinkel letztendlich egal ist. Ich seh auch vor dem Vorderrad genug. Umgekehrt hätte ich bei nem Floodstrahler mit 35 oder 50 W Halogen genug Leuchtleistung, dass das "dunkle Loch" mehr als 100 m weit vernünftig erleuchtet wird. Bei Geländefahrten spielen dann noch Lichtfarbe, usw. mit.

Für die Forstautobahn langt IMO ein 3W Luxeon. Für´s Gelände kann es eigentlich nie genug sein, wenn man zügig unterwegs ist.

Nun genug "revier-gepinkelt"
H.
 
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