MTB für kürzere und längere Touren

Aber wo ist die absenkbare Sattelstütze geblieben?
Die liegt gerade im Keller. :rolleyes: Mir war ja kürzlich der Nippel aus der Führung gefallen und der Zug hatte sich tief ins Sattelrohr versenkt, da habe ich dann erst einmal eine normale Stütze angebaut. Später habe ich dann den Zug wieder hochgeangelt, aber die feste Stütze erst einmal so gelassen. Auf den Strecken, die ich hier im Norden gerade so fahre, brauche ich die Dropper eigentlich nicht. Außerdem woltle ich das Bike mal testweise für eine kleine Reise aufbauen, also mit Gepäckträger und/oder Satteltasche/Arschrakete. Da würde die Dropperpost wahrscheinlich sowieso nichts bringen oder hinderlich sein. Wenn's dann mal richtig in die Berge geht, kommt sie wahrscheinlich wieder drauf.

Außerdem bin ich ohne Dropperpost sozialisiert ... :D
 
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Heute mein Cockpit angepasst, SQlab wird's freuen: Lenker 311 mit 15 mm Rise und 16° Backsweep, gekürzt auf 690 mm, Griffe 711 Tech & Trail, Innerbarends 411. Vorbau um 20 mm länger = 80 mm 6° +. Passt so sehr gut für mich. Ich mag den Griff in die Barends auf Schotterwegen, fährt sich fast wie ein Gravel. 😆

Der Gepäckträger ist mal probeweise für die nächste Reise montiert.

Das Rad fährt sehr schön und flott, dank niedrigem Luftdruck auch unterm Hintern ganz komfortabel. Macht Spaß!
Irgendwie kommen mir Deine Umbaumaßnahmen so vor, als wolltest Du aus einem Rad mit eigentlich gelungener, moderner Geo unbedingt ein Rad mit Geo von vor 5, 6, 7.... Jahren machen.
Es muss selbstverständlich für Dich passen. Von daher alles gut.
Aber der lange Vorbau, schmaler Lenker, Vario weg... Irgendwie schade.

Aber wie geschrieben, wenn es für Dich so passt. :bier:
 
Irgendwie kommen mir Deine Umbaumaßnahmen so vor, als wolltest Du aus einem Rad mit eigentlich gelungener, moderner Geo unbedingt ein Rad mit Geo von vor 5, 6, 7.... Jahren machen.
Es muss selbstverständlich für Dich passen. Von daher alles gut.
Aber der lange Vorbau, schmaler Lenker, Vario weg... Irgendwie schade.
Hängt das nicht davon ab, wie und in welchem Gelände man fährt? Auf meinen eher flachen Strecken hier in Norddeutschland sitze ich gern etwas sportlich gestreckter und aerodynamischer. Wenn es dann mal richtig in die Berge geht, könnte ich wieder auf den breiteren Lenker und den kürzeren Vorbau zurückgehen und auch die Dropperpost wieder montieren. Die Originalteile sind ja noch da und der Zug liegt noch im Rahmen.

Edit: Es gibt ja sogar Leute, die montieren sich einen Dropbar an das MTB. Keine schlechte Ausführung eines Gravelbikes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hängt das nicht davon ab, wie und in welchem Gelände man fährt? Auf meinen eher flachen Strecken hier in Norddeutschland sitze ich gern etwas sportlich gestreckter und aerodynamischer. Wenn es dann mal richtig in die Berge geht, könnte ich wieder auf den breiteren Lenker und den kürzeren Vorbau zurückgehen und auch die Dropperpost wieder montieren. Die Originalteile sind ja noch da und der Zug liegt noch im Rahmen.

Edit: Es gibt ja sogar Leute, die montieren sich einen Dropbar an das MTB. Keine schlechte Ausführung eines Gravelbikes.
Wie gesagt, alles gut. Ist ja Dein Rad.
Das neue Procaliber ist für mich halt ein modernes Trail-HT, das nun irgendwie zu einem Bulls Copperhead Tourenrad von 2018 umgebaut wurde.
 
Ja, das ist interessant, spiegelt aber auch meine ursprüngliche Absicht wieder, was ich mit dem Rad alles abdecken möchte, siehe meinen Eingangspost. Entsprechend ging die Bandbreite vom Trail-Fully bis zum Offroad-Reiserad a la Tout Terrain Outback etc. Und tatsächlich wäre ein HT mit moderater oder "veralteter" Geometrie aus der von dir genannten Zeit gar nicht so schlecht gewesen als Kompromiss, wurde mir auch angeboten. Was mich davon abgehalten hat, waren veraltete Standards wie Schnellspannachsen oder nicht getaperte Steuerrohre etc.

Ich weigere mich aber auch, mich komplett dem gerade aktuellen Trend oder den Schubladen der Hersteller zu unterwerfen, und ich kann mir auch nicht für jeden leicht abweichenden Einsatzzweck ein eigenes Rad anschaffen. Der Umbau dieses "Tourenrades", wie du es nennst, in den ursprünglichen Zustand des modernen Trail-HT dauert vielleicht max. 1 Stunde: Gepäckträger ab, Sattelstütze austauschen, den kürzeren Vorbau und breiteren Lenker wieder montieren, Griffe ab- und anschrauben, inkl. dem Remoteschalter der Sattelstütze. Ähnlich nutze ich mein Gravel auch als Rennrad mit einem zweiten LRS statt mir zusätzlich noch ein Rennrad anzuschaffen.

Dazu kommt, dass ich von meinen Maßen meist zwischen zwei Größen schwanke, jetzt M/L und L. Ich habe bei 1,80 m auch eine ziemlich lange Innenbeinlänge von 86,5 cm (gemessen beim Bikefitting).
Das Trek ist jetzt M/L und mit dem kürzeren Originalvorbau (und dem breiteren Lenker) fühlt sich das Rad schön wendig an für Trails. Aber um lange Strecke zu machen (ich fahre z.B. mit dem MTB auch Gravel-Orbits bis ca. 200 km) ist mir das etwas zu aufrecht und zu wenig Reach (und auch eine Dropperpost vermisse ich dabei nicht). Es scheint mir aber sinnvoller, an das kleinere Rad je nach Einsatzzweck einen etwas längeren Vorbau anzuschrauben als an das größere einen kürzeren. Aber weil ich irgendwo dazwischen liege, muss ich mich halt entscheiden und dann ggf. das Rad je nach hauptsächlichem Einsatzzweck für mich anpassen.

So zumindest meine Gedanken, vielleicht liege ich ja auch verkehrt, bzw. jemand anderes würde die Sache anders angehen.
 
Das Trek ist alles andere als ein modernes Trail HT. Eher angepasstes XC HT.

Das passt schon so. Fahre es wie du meinst.

Andersrum könnte man bei fast jedem Thread den diskutierten und ausgewählten Federweg in Frage stellen.

Dropper ist schön. Braucht es aber nicht immer und ist auch wieder Technik um die man sich kümmern muss.

Bin die letzten Tage viele Stufen und Treppen gefahren, im Wald mit kleineren Drops ganz ohne Dropperpost. Geht auch und da waren jetzt solche Sachen dabei
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Oder
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Ja, das ist interessant, spiegelt aber auch meine ursprüngliche Absicht wieder, was ich mit dem Rad alles abdecken möchte, siehe meinen Eingangspost. Entsprechend ging die Bandbreite vom Trail-Fully bis zum Offroad-Reiserad a la Tout Terrain Outback etc. Und tatsächlich wäre ein HT mit moderater oder "veralteter" Geometrie aus der von dir genannten Zeit gar nicht so schlecht gewesen als Kompromiss, wurde mir auch angeboten. Was mich davon abgehalten hat, waren veraltete Standards wie Schnellspannachsen oder nicht getaperte Steuerrohre etc.

Ich weigere mich aber auch, mich komplett dem gerade aktuellen Trend oder den Schubladen der Hersteller zu unterwerfen, und ich kann mir auch nicht für jeden leicht abweichenden Einsatzzweck ein eigenes Rad anschaffen. Der Umbau dieses "Tourenrades", wie du es nennst, in den ursprünglichen Zustand des modernen Trail-HT dauert vielleicht max. 1 Stunde: Gepäckträger ab, Sattelstütze austauschen, den kürzeren Vorbau und breiteren Lenker wieder montieren, Griffe ab- und anschrauben, inkl. dem Remoteschalter der Sattelstütze. Ähnlich nutze ich mein Gravel auch als Rennrad mit einem zweiten LRS statt mir zusätzlich noch ein Rennrad anzuschaffen.

Dazu kommt, dass ich von meinen Maßen meist zwischen zwei Größen schwanke, jetzt M/L und L. Ich habe bei 1,80 m auch eine ziemlich lange Innenbeinlänge von 86,5 cm (gemessen beim Bikefitting).
Das Trek ist jetzt M/L und mit dem kürzeren Originalvorbau (und dem breiteren Lenker) fühlt sich das Rad schön wendig an für Trails. Aber um lange Strecke zu machen (ich fahre z.B. mit dem MTB auch Gravel-Orbits bis ca. 200 km) ist mir das etwas zu aufrecht und zu wenig Reach. Es scheint mir aber sinnvoller, an das kleinere Rad je nach Einsatzzweck einen etwas längeren Vorbau anzuschrauben als an das größere einen kürzeren. Aber weil ich irgendwo dazwischen liege, muss ich mich halt entscheiden und dann ggf. das Rad je nach hauptsächlichem Einsatzzweck für mich anpassen.

So zumindest meine Gedanken, vielleicht liege ich ja auch verkehrt, bzw. jemand anderes würde die Sache anders angehen.
Du musst hier nix rechtfertigen oder groß erklären. Gegenüber mir schon gar nicht, alles gut. Wie schon gesagt, es ist Dein Rad.
Ob es so ohne weiteres gelingt, das Rad vorübergehend "zurück zu bauen" und dann sich so darauf wohlzufühlen, dass es im Urlaub auf Trails entsprechend genutzt werden kann, wird sich dann zeigen.
Mir persönlich wäre das zu viel Aufwand :D
 
Möglicherweise hattest du das Rad 1 Nummer zu klein gekauft.
Der längere Vorbau und der zurückgeschobene Sattel spräche dafür.
Ja, die Befürchtung hatte ich zwischendurch dann auch schon. Beim Kauf fühlte es sich sehr gut und stimmig an. Aber da habe ich auch nur kleine kurvige Runden im und vor dem Laden gedreht, die Wendigkeit hat mir gut gefallen. Auf der ersten kängeren Strecke war ich dann zuerst etwas skeptisch. Nach einigen weiteren Ausfahrten und Eingewöhnung war ich aber wieder zufrieden. Das geht echt etwas hin und her. Jetzt mit den kleinen Anpassungen fühlt es sich wirklich sehr gut an. Mal schauen, wie es dann auf mehr trail-lastigem Gelände ist. Und nun ist es auch, wie es ist, mit den eventuellen kleinen Unvollkommenheiten muss ich leben ... ;-)
 
Dropper ist schön. Braucht es aber nicht immer und ist auch wieder Technik um die man sich kümmern muss.

Bin die letzten Tage viele Stufen und Treppen gefahren, im Wald mit kleineren Drops ganz ohne Dropperpost. Geht auch und da waren jetzt solche Sachen dabei
Gehen tut es schon, aber wozu sollte man es sich antun.
Kann dich ja verstehen, aber für mich unnötiges Risiko was man locker mit einer Dropper minimieren kann.
Aber ich fahre auch jede Kurve mit Dropper unten und lege das Bike unter mir.
 
Das sehe ich anhand der Bilder auch so.
Und da stellt jetzt eine Modifikation durch 20mm mehr Vorbau und einen etwas nach hinten geschobenen Sattel einen so starken Eingriff dar? Das sehe ich ehrlich gesagt nicht ganz so dramatisch. Dafür gibt es doch eigentlich die Einstellungsmöglichkeiten, damit man die Schnittstellen individuell für den Fahrer und den Einsatzzweck anpassen kann.

Aber vielleicht rede ich mich das alles nur schön. Denn wäre natürlich doof, wenn ich jetzt den ganzen Kauf rückabwickeln müsste ...

Und wenn es um fahren mit Gepäck geht, so wie ich das verstanden habe, wäre Wendigkeit mit Beladung wichtig, nicht ohne.
Das kommt dann demnächst sicher auch noch dran. Kann ich ja schlecht vor dem Kauf machen.

Insofern spielt man da als Kunde sowieso ein bisschen Roulette.
 
Könntest du denn bei einem schon benutzten Rad überhaupt noch Rückabwickeln?

Bei modernen Rädern sind eben der steilere Sitzwinkel, besser im Uphill (ohne zurückgeschobenen Sattel) und ein kürzerer Vorbau bei flacherem Lenkwinkel (besser im DH) halt das Neue und Veränderte an der Sache.
 
Oder würdest du deine Sitzhaltung verändern wollen? Viele sitzen heute viel mehr aufrechter als früher mal.

Bei 1,80m wärst du schon der typische L-Fahrer.
 
Könntest du denn bei einem schon benutzten Rad überhaupt noch Rückabwickeln?
Rückabwickeln würde hier wohl bedeuten: Gebraucht verkaufen und neu kaufen. Der Trek-Store kann das Rad ja nicht mehr als neu verkaufen. Und dass die Räder mit Abschlag in Zahlung nehmen, wüsste ich auch nicht, habe aber auch nicht gefragt. Vielleicht wenn ich das Supercaliber kaufen würde, das noch im Laden steht. :D Allerdings auch in M/L

Bei modernen Rädern sind eben der steilere Sitzwinkel, besser im Uphill (ohne zurückgeschobenen Sattel) und ein kürzerer Vorbau bei flacherem Lenkwinkel (besser im DH) halt das Neue und Veränderte an der Sache.
Ja, das habe ich verstanden. Und entsprechend kann ich das ja auch wieder herstellen, wenn ich entsprechende Strecken fahre.

Oder würdest du deine Sitzhaltung verändern wollen? Viele sitzen heute viel mehr aufrechter als früher mal.
Ja, durchaus - ich mache das aber von der Strecke abhängig. Wie gesagt, wenn es eher Touren sind (wie ich sie häufig auch mit dem Gravel fahreI, bringt mir diese Sitzhaltung wenig, außer mehr Windwiderstand. Wenn es dann hoffentlich mal wieder richtig in die Berge geht, dann ist das was anderes. Dann muss ich einfach ausprobieren.

Bei 1,80m wärst du schon der typische L-Fahrer.
Ja, die Sache ist bei mir meistens ziemlich eindeutig, wenn es um M oder L geht. Aber Trek hat eben auch M/L. Allerdings fahre ich mein Gravel sogar auch in M und das passt sehr gut. Ich habe das beim Probefahren einem L vorgezogen. Später wurde die Wahl bestätigt durch ein ausführliches Bikefitting. Ich hänge also wirklich etwas dazwischen. Die Beinlänge von 86,5 cm bei knapp 1,80 m Körpergröße ist auch nicht ganz "normal" (Größenrechner gehen da meist von 2 cm weniger aus), d.h. offenbar ist mein Rumpf / meine Arme etwas kürzer im Verhältnis zu den Beinen als bei anderen.
 
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Trifft beides nicht zu. Ich habe Spaß und fahre da flüssig runter.

Eigentlich sollte die Dropper schon längst wieder im Spur sein, aber es ist halt immer was😅

Das war ja auch nur ein Beispiel. Der TE macht sowas glaube nicht
Funktioniert sicherlich, für mich halt die Frage wozu wenn es Dropper gibt.

Die Beinlänge von 86,5 cm bei knapp 1,80 m Körpergröße ist auch nicht ganz "normal" (Größenrechner gehen da meist von 2 cm weniger aus), d.h. offenbar ist mein Rumpf / meine Arme etwas kürzer im Verhältnis zu den Beinen als bei anderen.
Ja eher auf der langen Seite mit den Beinen.
 
für mich halt die Frage wozu wenn es Dropper gibt
Weil es auch ohne geht

Edit:
Wenn ich mich besaufen will, reicht eigentlich das Bier. Ich kann mir natürlich auch den teuren Schnaps dazu kaufen. Dann geht’s schneller, wenn ich’s aber nicht unter Kontrolle habe, kann’s übel ausgehen😅
 
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