MTB im Allgäu

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Verläuft der Trail in Bayern oder BW? Auf BW Seite wird man ja eh nur angeraunzt wegen 2M Regel.
Die Schilder stehen auch am schwarzen Grat rum. Seltsamerweise aber nur am Trailausgang. Nie am Traileinstieg...

Um das Auerhuhn zu retten müßte man ausserdem viel größere Flächen sperren. Eigentlich alles in der Natur.
Die Schilder sind alle auf Seite BW. Gemeinde Isny. Hängen dort aber schon immer. Wurde nur ausgetauscht gegen größere.

Problem ist ganz klar die größere Frequentierung der Trails. Früher hat es niemand interessiert ob ein paar Leute von der Schletter in den Vogelschutz rein sind. Dank Corona und MTB-Boom ist es jetzt eben deutlich mehr. Selbst das Propain-Team war plötzlich zum Trainieren hier. Dann eben noch Idioten, die verbotene Trails auf Youtube stellen. Die Gemeinde hat den Ranger beauftragt Social Media und YT auszuwerten, dass ist dem halt auch sofort aufgefallen.

Klar ist aber auch unabhängig davon, solange die mit Harverstern und anderem schweren Gerät ganzjährig in den Vogelschutz gehen kann ich das nicht ernst nehmen.

Am Ende geht es eben um die angedachte Sperrung aller markierten Trails (mit X markierte Bäume am Traileingang), weil uns der Besitzer raushaben will. Die Schilder sind der erste Schritt.
 
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Ich war am vergangenen Donnerstag auf dieser Infoveranstaltung in Oberstaufen zum Thema "MTB-Strecken im Rainwald."

Es war gut und richtig diese Veranstaltung durchzuführen und vor allem die Gegner darüber zu informieren. Ausführlichere Angaben zum Projekt wurden leider erst in den letzten Wochen bekannt. Erste Planungen und Ideen zu einem MTB-Konzept zur Besucherlenkung gab es wohl schon seit Ende 2018/Anfang 2019. Hierzu wurde eigens eine Arbeitsgruppe gebildet und Ergebnisse immer wieder in öffentlichen Gemeinderatssitzungen besprochen (sofern Corona das zu lies). Kritik wurde laut, dass hier zu wenig informiert wurde. Lt. Bgm. Beckel wurde immer wieder in den Medien darüber berichtet. Bis zum Bekanntwerden in den letzten Wochen waren nicht wirklich negative Stimmen zum Projekt zu hören.

Die Petition mit den ca. 1800 Gegenstimmen richtet sich rein gegen den Standort „Rainwald“, nicht gegen das geplante MTB-Konzept an sich. Dies war klar von Seiten der Gegner zu hören.

Es waren einige andere Standorte im Gespräch. Eine Standort-Analyse brachte aber die klaren Vorteile für den Standort Rainwald.

Erstaunlich auch, dass so gut wie alle beteiligten Behörden „grünes Licht“ für den Rainwald signalisiert haben.

Eckpunkte MTB-Strecken Rainwald:
  • Investitionskosten ca. 200.000 EURO
  • Förderkosten in Aussicht von ca. 100.000 EURO
  • 11 Trails wurden beantragt. Es sollen aber weniger gebaut werden
  • Qualität statt Quantität der Trails ist das Ziel
  • Es sollen so wenig wie möglich bis gar keine Bäume gefällt werden
  • Es soll ein offenes Übungsgelände werden (für alle zugänglich)
  • Es wird keinen „Bike-Park-Charakter“ haben (keine Hindernisse, Sprünge usw.)
  • Übungsgelände für LEVEL 0 und LEVEL 1
  • Zielgruppe: E-MTB Anfänger, Ungeübte, Genuss-Sportler, evtl. Kinder
  • Nichts für Geübte und Cracks! Ist auch nicht geplant!
  • Ziel: Nutzergruppen sollen auf das „unbekannte Gelände“ vorbereitet werden
  • Gastgeber, Radverleihstationen, Touristeninfo, Homepage usw. sollen generelle Verhaltenshinweisen für das Verhalten in der Natur mit dem Bike an die E-Biker weitergeben

Wie geschrieben ist der Rainwald nur ein Teil des MTB-Konzepts zur Besucherlenkung. Geplant sind wohl noch weitere ausgeschilderte Touren und einige Flowtrails an der Nordseite des Konstanzer Tals. Ziel ist es tatsächlich „kritische“ Strecken wie z.B. die „Salmaser Höhe“ über den Zeitraum der „Weidegang-Saison“ (Anfang Mai – Ende September) weitestgehend abzuriegeln. Es wird vermutlich keine Verbote geben, jedoch wird der Zugang durch Barrieren, enge Durchgänge, usw. deutlich erschwert werden.

Weiter:
Am Hündle ist auch ein MTB-Gelände geplant, dass aber mit dem MTB-Konzept zur Besucherlenkung nichts zu tun hat. Dieses Gelände soll wohl vom DAV unterhalten werden. Es handelt sich um ein abgegrenztes Gelände und dort dürfen wohl nur Mitglieder fahren.
Sprich: die einzige etwas längere und attraktive Abfahrt wird durch einen "Parcours" für blutige Anfänger und ein paar Flowtrails, wahrscheinlich mit 50hm Gefälle ersetzt.
 
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Sprich: die einzige etwas längere und attraktive Abfahrt wird durch einen "Parcours" für blutige Anfänger und ein paar Flowtrails, wahrscheinlich mit 50hm Gefälle ersetzt.
So könnte ein mögliches Szenario in O aussehen. Bisher wurde aber noch kein einziger Meter dieser Ersatzmaßnahmen umgesetzt, aber schon viele andere Meter Trails dafür gesperrt oder stark eingeschränkt.
 

mw.dd

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Mich würde interessieren, was die mit
Wir nehmen uns dem illegalen Trailbau sowie der oft ausstehenden Haftungsfrage bei Wegbefahrungen an. Wir nehmen mit einer Vereinsversicherung den/die GrundstückseigentümerInnen aus der Haftung
eigentlich meinen.

Sieht eher aus wie gut gemeint; der professionelle Anspruch beschränkt sich wohl aufs Design.
 

homerjay

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Zitat von der Homepage:

"Legales Biken und Trailbau​

Wir möchten ein offizielles und strukturiertes Trailangebot schaffen, Kompromisse eingehen und Regeln setzen."

Das finde ich reichlich anmassend, ausserdem lässt sich das wohl kaum mit der Rechtslage in Einklang bringen.

Wenn ich mir allein die Anzahl der Rechtschreibfehler auf der Homepage anschaue, dann finde ich den Auftritt wenig überzeugend. Außerdem erschließt es sich mir nicht, warum es jetzt neben dem DAV und der DIMB IG noch einen dritten Akteur braucht.
 
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Klingt so als ob man durch "Angebot" schaffen (an sich ja gut) aktiv an der Einschränkung des allgemeinen Betretungsrechtes mitwirken möchte bzw. dieses zur Diskussion stellt und sich mit einer Einschränkung abfindet im Gegenzug zu ein paar gebauten Trails.
Wusste auch nicht das die Haftungsfrage überhaupt geklärt werden muss da nicht relevant für normale Wege/Trails.
Alles etwas unglücklich formuliert (auch wenn es gut gemeint ist)
 
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Nennt die Gruppe besser “ Allgäu Motz- und Jammercommunity” … ist für Euch als Wächter der Arroganz mit alleinigem Wissens- und Wahrheitsanspruch wahrscheinlich passender….
 
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Wat für Pfeifen hier!
Immer nur mosern und immer nur negativ!

Schaut euch doch einfach mal den Verein an, durch die angestrebte, grosse Gemeinschaft wird versucht, den Druck von den Grundstückseignern zu nehmen und im Falle eines Unfalls soll die Gemeinschaft(oder die Versicherung des Vereins) dafür aufkommen und nicht die Grundstückseigner auf deren Grundstücken sich die Trails befinden.

Klar weiss man zu Beginn nicht Alles aber es ist immerhin ein Anfang!
Und Rechtschreibfehler sind mir da relativ wurscht, wenn sich endlich Leute bereit erklären zu handeln.
Und leider hat die DIMB hier gar nichts erreicht.
 

homerjay

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Schaut euch doch einfach mal den Verein an, durch die angestrebte, grosse Gemeinschaft wird versucht, den Druck von den Grundstückseignern zu nehmen und im Falle eines Unfalls soll die Gemeinschaft(oder die Versicherung des Vereins) dafür aufkommen und nicht die Grundstückseigner auf deren Grundstücken sich die Trails befinden.
Die Haftungsfrage ist längst geklärt und mittlerweile hat sich das auch unter den meisten Grundstücksbesitzern herumgesprochen. Ein Grundstücksbesitzer haftet auf naturbelassenen Trails nicht für waldtypische Gefahren. Mit einer Haftungsübernahme lockst Du heutzutage keinen mehr hinter dem Ofen hervor, Wenn man mit den Grundstücksbesitzern über Gestattungsverträge verhandelt, kommt meistens die Aussage: „Haftpflichtversicherung habe ich sowieso." Eine Grundstückshaftpflichtversicherung ist nicht allzu teuer.
 

mw.dd

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Klar weiss man zu Beginn nicht Alles
Natürlich nicht. Dann sollte man aber kleine Brötchen backen.
Schaut euch doch einfach mal den Verein an, durch die angestrebte, grosse Gemeinschaft wird versucht, den Druck von den Grundstückseignern zu nehmen und im Falle eines Unfalls soll die Gemeinschaft(oder die Versicherung des Vereins) dafür aufkommen und nicht die Grundstückseigner auf deren Grundstücken sich die Trails befinden.
Ich weiß nicht, wie diese "Versicherung" aussehen soll - abgesehen davon, dass sie überflüssig ist.
Zumindest haben wir jetzt direkte Ansprechpartner hier.
Das nützt Euch nur dann, wenn da nicht nur guter Wille, sondern auch Kompetenz vorhanden ist. Und es sollte auch jedem bewusst sein, dass abseits bestehender gesetzlicher Regelungen keine "Kompromisse" gefunden werden können, die Anspruch auf umfassende Geltung haben.
 
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Wäre es nicht schlauer DIMB zu stärken als noch mehr klein/klein zu machen?
Hier die Möglichkeit in nächster Zeit aktiv was zu verändern. Die IG Allgäu hat GV und es werden einige Posten neu vergeben. Eine große Chance wieder Fahrt in die Sache zu bringen.
Komme aus dem Westallgäu wo die DIMB faktisch nicht aktiv ist, werde aber trotzdem bzw. genau deswegen zur GV gehen.
 

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InesThoma

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Mich würde interessieren, was die mit

eigentlich meinen.

Sieht eher aus wie gut gemeint; der professionelle Anspruch beschränkt sich wohl aufs Design.
Servus,
Wir meinen das eigentlich genauso wie es dort steht: Wir wollen Lösungen finden und legale Trails schaffen. Uns ist natürlich klar, das wir nicht das gesamte Allgäu im nächsten halben Jahr umkrempeln. Die Realisierung eines ersten, kleinen Projektes steht aber kurz bevor und dafür war die Gründung eines eigenen Vereins erforderlich. Dieser kümmert sich um die Pflege der Trails und übernimmt über eine Versicherung die Haftung.
Liebe Grüße!
 

InesThoma

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Zitat von der Homepage:

"Legales Biken und Trailbau​

Wir möchten ein offizielles und strukturiertes Trailangebot schaffen, Kompromisse eingehen und Regeln setzen."

Das finde ich reichlich anmassend, ausserdem lässt sich das wohl kaum mit der Rechtslage in Einklang bringen.

Wenn ich mir allein die Anzahl der Rechtschreibfehler auf der Homepage anschaue, dann finde ich den Auftritt wenig überzeugend. Außerdem erschließt es sich mir nicht, warum es jetzt neben dem DAV und der DIMB IG noch einen dritten Akteur braucht.
Servus, wir arbeiten sehr eng mit dem DAV zusammen. Für die Realisierung eines ersten legalen Trails war es aber nötig und sinnvoll einen eigenen, regionalen Verein zu gründen. So haben wir kleinere Strukturen und lokale Ansprechpartner, die sich um die konkreten Belange bei uns in der Region kümmern können. Mit der DIMB haben wir uns vor der Gründung auch ausgetauscht und gemeinsam entschieden, dass wir hier etwas regionaler und persönlicher auftreten wollen. Ist zumindest mal ein Versuch.
Schick uns gerne über die Mail die Fehler auf der Homepage. Wir freuen uns über Mithilfe und konstruktive Kritik.
Liebe Grüße
 

InesThoma

Ines Thoma
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Klingt so als ob man durch "Angebot" schaffen (an sich ja gut) aktiv an der Einschränkung des allgemeinen Betretungsrechtes mitwirken möchte bzw. dieses zur Diskussion stellt und sich mit einer Einschränkung abfindet im Gegenzug zu ein paar gebauten Trails.
Wusste auch nicht das die Haftungsfrage überhaupt geklärt werden muss da nicht relevant für normale Wege/Trails.
Alles etwas unglücklich formuliert (auch wenn es gut gemeint ist)
Hey,
Ja die Thematik ist natürlich sehr vielschichtig. In einem konkreten Fall geht es um neu angelegte und nicht gewidmete Wege. Hier ist die Haftungsfrage tatsächlich ungeklärt und soll durch eine Versicherung über den Verein übernommen werden.
Liebe Grüße!
 

InesThoma

Ines Thoma
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Schaut euch doch einfach mal den Verein an, durch die angestrebte, grosse Gemeinschaft wird versucht, den Druck von den Grundstückseignern zu nehmen und im Falle eines Unfalls soll die Gemeinschaft(oder die Versicherung des Vereins) dafür aufkommen und nicht die Grundstückseigner auf deren Grundstücken sich die Trails befinden.

Klar weiss man zu Beginn nicht Alles aber es ist immerhin ein Anfang!
Und Rechtschreibfehler sind mir da relativ wurscht, wenn sich endlich Leute bereit erklären zu handeln.
Und leider hat die DIMB hier gar nichts erreicht.
Danke dafür. Positive Leute können wir auch im Verein gut gebrauchen. Liebe Grüße!!
 
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Hey,
Ja die Thematik ist natürlich sehr vielschichtig. In einem konkreten Fall geht es um neu angelegte und nicht gewidmete Wege. Hier ist die Haftungsfrage tatsächlich ungeklärt und soll durch eine Versicherung über den Verein übernommen werden.
Liebe Grüße!
Genau das irritiert mich - genau dort ist sie 100% klar - sorry Korrektur: solange ihr Naturtrails habt, ohne Bauwerke
 

mw.dd

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Dresden/Heilbronn
Wir meinen das eigentlich genauso wie es dort steht: Wir wollen Lösungen finden und legale Trails schaffen. Uns ist natürlich klar, das wir nicht das gesamte Allgäu im nächsten halben Jahr umkrempeln. Die Realisierung eines ersten, kleinen Projektes steht aber kurz bevor und dafür war die Gründung eines eigenen Vereins erforderlich. Dieser kümmert sich um die Pflege der Trails und übernimmt über eine Versicherung die Haftung.
Selbst wenn es über die Notwendigkeit einer solchen separaten Versicherung geteilte Meinungen gibt:
Wieso steht in eurem Text etwas von "oft ungeklärter Haftungsfrage bei Wegbefahrungen"?
eines ersten legalen Trails
Was ist damit gemeint? Soweit ich weiß, ist das Befahren von schmalen Wegen zumindest in Bayern allermeistens legal. Oder meinst Du einen speziell für das Mountainbiken angelegten Weg mit Verbotsschildern für Fußgänger?
 
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