Renn.Schnecke
im Zuckersandsee
Ode an Brandenburg
Eine Liebeserklärung in Bildern
Eine Liebeserklärung in Bildern
Wisst Ihr noch, damals, als die Tage länger wurden statt kürzer? Als die Gewitter noch nicht täglich übers Firmament grummelnd rumpelten?! An einem solchen Tag - es war ein Sonnabend; ein 9. Juni; ein Jahr, 2012 Jahre nach dem Jahre 0 - machten mein Schlafsack und ich mich auf, um durch die Mark Brandenburg zu streifen und in ihr zu übernachten. Den ganzen Tag über war es bedeckt gewesen. Doch am späten Nachmittag erschienen ungeahnte Bilder, von denen ich Euch hier zumindest einen Hauch von Ahnung vermitteln möchte. Den saftiggrünen Geruch in der Nase und den sanften Wind im Gras muss ich Eurer Phantasie überlassen:
Am Strausberger See östlich vorbei, einfach aufs Geratewohl Richtung Wilkendorf zur Holzgrimassenbastelei.

Hinter dem Wilkendorfer Schloss rechts rein. Ooh, ein schmaler Pfad, den ich noch nicht kenne!

Den genauen Verlauf meiner Tour bekomme ich nicht mehr zusammen. Aber ich wollte hinunter zum See und fand diese Zeugen (die "Wegeingrenzer" links), dass hier einmal ein Weg genutzt worden war.
Bin auf alle Fälle zu den Seen hinunter gekommen.

In der Nähe vom Blumenthaler See. Hinze meinte letztens, dass hier kein Weg langführen würde, obwohl einer auf der Karte eingezeichnet sei. Ich untersuchte die Sache. Was soll ich sagen? Hinze hatte recht. Dafür hab ich mich auf die Nase gepackt, als ich zwei vorbei springende Wildschweine im Blick behielt - und nicht den Weg, der mit einem quer liegenden Baumstamm unter dem Grün herausforderte. Mir sind auch noch andere, große Sachen vor der Nase rumgesprungen (Damwild, glaub ich) und als der Weg vollends am Ende war, rief (bellte?) das Wild irgendwo hinter der floristischen Wildnis. Dem Gefühl folgend und fluchend stapfte ich durch die Wildnis und fand letztendlich sogar tatsächlich nach Blumenthal.

Ich bewegte mich irgendwo parallel zum Gamengrund. Mir fremde Wege grüßten bedächtig. Es schien, die Dämmerung sei bereits eingetreten. Ich entschied mich, der Sonne zu folgen.

"Und ich hab Hasen gesehen, mitten" auf dem Feld, "und ich war vollkommen fasziniert..."




Das folgende Örtchen müsste Biesow sein.
Nach Steinbeck musste ich kurz ein Stück Straßen fahren. Waaah!! Waaah!! Waaaaaaah!!! Ich war vollkommen verwöhnt von straßenloser Landschaft... Bloß schnell weg hier!!
Durch grün leuchtende baum- und buschtunnelige Feldwege ging es zu unserer Galaxis... nach Wölsickendorf.




Ich hätte rechts abbiegen sollen, um durch den Gamengrund zu meinem Ziel, den Gamensee, zu gelangen. Hab ich verpeilt, weil ich mir diese Hütte anschauen wollte. Und dort oben lockte schon wieder die Sonne:
Ach, welches der drei Fotos soll ich Euch bloß zeigen?... Kann mich nicht entscheiden...

Streckenverpflegung. Man kann sich kaum vorstellen, was solche unerwarteten (war ja grad mal der 9.6.12) Kirschen für Freude bereiten könn(t)en!

Ihr wisst, wie die Sache endete... Aber hier nochmal der Link.
Es war eine äußerst, äußerst, äußerst nachahmungswürdige Tour. Ein Erlebnis, das sich wohl so schnell nicht kopieren lassen wird, das wohl einzigartig war.
Es war wirklich
.






















Ab jetzt geht's zurück.









