Omni-Channel-Strategie in Deutschland: Specialized steigt in den Versand-Handel ein

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Gilt das auch für Testfahrten von Fahrrädern?
Das ist ja in der Regel der springende Punkt für den Kunden: Er hat sich online ein tolles Rad rausgesucht und findet dann keinen Händler, der das Wunschmodell in der passenden Größe auf Lager hat. Und einfach mal zur Ansicht bestellen geht dann auch nicht.
 
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Dann wird Specialized ja ein Versender.
Laut vielen Internet Rambos taugen Versender Bikes ja überhaupt nichts ?
Ein Versender mit Fachhandelspreisen, die der Ausstattung schon seit geraumer Zeit nicht mehr angemessen sind, wohlgemerkt. Und wohl ohne die Option, wenigstens ein paar Prozent oder Zubehör zu verhandeln. Klingt verlockend...
 
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Ein Versender mit Fachhandelspreisen, die der Ausstattung schon seit geraumer Zeit nicht mehr angemessen sind, wohlgemerkt. Und wohl ohne die Option, wenigstens ein paar Prozent oder Zubehör zu verhandeln. Klingt verlockend...
Genau das war auch mein erster Gedanke. Ich bestelle dann zum UVP ein überteuertes Bike, das nur durch Rabattmöglichkeit beim Händler interessant wird.
 
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Mein 2006er Specialized hält. Getauscht wurden (in Reihenfolge)

Kette - Erste Ausfahrt Sram/KMC gerissen
Sattelstütze Kopf aus Rohr gebrochen (zweite Ausfahrt, selber Gegenanstieg)
ewig klemmende Bremsen Avid Juicy 5 auf Magura Louise BAT.
Sun Ringle Felge Krum- hinten auf Mavic 325 (Hält bis heute)
Sram X9 schaltwerk gegen XT/SLX
Truvativ Kurbel mit kaputtem Innenlager auf SLX
Pike U Turn Coil gegen FOX 36 TALAS/Float NA RC2 (Weil Bling)
FOX DHX Air 4.0 (Dichtungsproblem im ersten Winter) - 2020 getauscht gegen RC4 COIL (EX-Premium Federung von 2015 - 2019 schon für 100€ von Ebay kleinanzeigen...LOL)

Original sind noch: Sattel, Sattelrohrklemme, Shimano Umwerfer, CaneCreek Lagerschalen (die Lager hab ich getauscht), das Vorderrad und die mitlerweile wackelnde 20€ Shimano Hinterradnabe.


Specialized als Versender - dann bitte nur mit Top-Komponenten zu Canyon Preisen + 25% Markenaufschlag.
 
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Mein 2006er Specialized hält. Getauscht wurden (in Reihenfolge)

Kette - Erste Ausfahrt Sram/KMC gerissen
Sattelstütze Kopf aus Rohr gebrochen (zweite Ausfahrt, selber Gegenanstieg)
ewig klemmende Bremsen Avid Juicy 5 auf Magura Louise BAT.
Sun Ringle Felge Krum- hinten auf Mavic 325 (Hält bis heute)
Sram X9 schaltwerk gegen XT/SLX
Truvativ Kurbel mit kaputtem Innenlager auf SLX
Pike U Turn Coil gegen FOX 36 TALAS/Float NA RC2 (Weil Bling)
FOX DHX Air 4.0 (Dichtungsproblem im ersten Winter) - 2020 getauscht gegen RC4 COIL (EX-Premium Federung von 2015 - 2019 schon für 100€ von Ebay kleinanzeigen...LOL)

Original sind noch: Sattel, Sattelrohrklemme, Shimano Umwerfer, CaneCreek Lagerschalen (die Lager hab ich getauscht), das Vorderrad und die mitlerweile wackelnde 20€ Shimano Hinterradnabe.


Specialized als Versender - dann bitte nur mit Top-Komponenten zu Canyon Preisen + 25% Markenaufschlag.
Alter, deine Möhre ist 14 Jahre alt und du nörgelst rum, weil Teile defekt waren und getauscht werden mussten? Bikes sind nun mal Gebrauchsgegenstände, die der Abnutzung bei regelmäßiger Verwendung unterliegen. Hättest du jetzt Baujahr 2018 geschrieben - ok. Aber 2006? Naja...
 
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Alter, deine Möhre ist 14 Jahre alt und du nörgelst rum, weil Teile defekt waren und getauscht werden mussten?
Also nörgeln wollte ich grade nicht.
Naja vielleicht über die Teile die innerhalb der ersten Zeit (7 Tage) kaputtgegangen sind.
Aber das Specialized erst seit letztem Jahr irgendwelche Gurkenteile ans Rad schraubt und noch arsch teuer ist stimmt eben nicht. Das machen die imho schon recht lang.

Kann ich mir aber als Direktvertrieb nicht vorstellen. Die Konkurrenz hat ja die Eisdielen Komponenten an Rädern die grad mal so viel kosten wie ein S-Works Rahmen und technisch auch nicht hinterm Mond leben.
 

judy-schreiber

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Spezi hatte ja schon vor 5 oder 8 Jahren die Idee nur mehr über hauseigene Conceptstores zu verkaufen und den normalen Bikedealer damit zu übergehen. Habens dann aber doch sein lassen nachdem ein voll zurechnungsfähiger Mitarbeiter nochmal drübergrechnet hat:)

Mittlereile sinds ja etliche die Online gleich selber verkaufen, zu den selben UVP Preisen wie sie beim Händler stehen. Siehe Trek, wennst bei denen ein Slash 8 Alu bestellst zahlst online 2999 inkl 20%Mwst. zz Versandkosten.
Sprich Trek streicht netto 2499 ein.
Wenns Bike übern Vertrieb zum Händler geht kriegens nur den HEK netto, was in dem Fall je nach Händlerstatus 1600-1700€ sind.
Logisch das das ein lukratives Geschäft ist gleich selber an den Endkunden zu verkaufen.

Für die einfachen Einzelhändler kann man nur hoffen das die Direktverkäufe kein großes Ausmaß annehmen denn sonst knockens die auf kurz oder lang einfach aus.
 
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Ein D2C Anstatz ist für jeden Hersteller interessant da er sich die Konditionen für den Händler spart und direkt mit dem Konsumenten in Kontakt kommt. Spätere gezielte personifizierte Werbeangebote inklusive.

Specialized wird wohl UVP zeigen aber zeitliche Aktionen für den Konsumenten werden dort, genauso wie bei z.B. Canyon, auch passieren.
 
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Ich merk schon so einige haben das Conzept nicht verstanden..... Giant oder wer des noch gleich war hat des in anderen Ländern schon länger am laufen in Kooperation mit den Händlern. Wenn es da gut läuft wieso nicht auch hier?
 
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Für die einfachen Einzelhändler kann man nur hoffen das die Direktverkäufe kein großes Ausmaß annehmen denn sonst knockens die auf kurz oder lang einfach aus.
Wenn man das richtig liest, dann bekommt man nur eine neue Specialized Website, und bekommt minimalen Zugriff auf die Lagerbestände am Speci Teilen bei den Händlern. So kann ich sehen bei welchem Händler mein Wunsch Rad vorhanden ist.
Das würde den Händlern auf der anderen Seite mehr Sichtbarkeit geben. Einen Umstieg auf Direktvertrieb kann ich mir bei der Modellpallette nicht vorstellen - da gehört der Service ja dazu.
 

judy-schreiber

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Die Kooperation Händler/Hersteller bei Direktkauf ist ja nicht neu. Beispiel Bionicon an und dazumal, Kauf über die Cloud, bezahle direkt an den Hersteller, und hole es bei einem Vertagspartnershop ab. Nur hat das dann nie so richtig funktioniert bzw is gar nie richtig anglaufen. Weil wozu soll sich der Händler für das mickrige Geld den Montage und Kundenaufwand antun,....absolut verständlich.

Radon zb hatte (oder hat noch immer) ein viel interessanteres Modell mit der "Servicepartneroption".
Suchen sich übers Land verteilt Shops oder versierte Schrauber zu denen du im Falle eines Problems direkt hinfahren kannst und dort wird dann geholfen. Kein schlechter Ansatz find ich.....
 

Beat-Bug

free rider
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Meine 2Cents:
  • Omni-Channel ≠ günstiger Versender. Es ist 2020 - wer nicht liefert, ist von gestern. Ich habe in meinem Leben noch keine hervorragende Einzelhandel-Erfahrung im Bereich MTB gemacht - zumindest seit ich Ahnung davon habe und in den Gegenden, in denen ich gewohnt habe. Kann sehr gut nachvollziehen, dass eine Premium den Schritt zu eigenen Events und eCommerce macht.
  • Specialized baut seit Jahrzehnten innovative Bikes und auch aktuell gehören zumindest Enduro und Demo zu den Top-Favoriten ihrer Gattung (mit dem Rest kenn ich mich nicht aus). R&D kostet ein Haufen Asche.
  • Corona dürfte der überfällige Wink mit dem Zaunpfahl (geschlossene Shops = kein Umsatz) gewesen sein.
  • alle Bikes, die ich über die Jahre in Gebrauch aus nächster Nähe beobachten konnte (mein eigenes oder bei Freunden) haben sich als sehr gute Investition herausgestellt und als SEHR haltbar (keinerlei Schäden am Rahmen und Lagern trotz Belastung deutlich außerhalb des Einsatzbereichs)
  • Ich kann mir auch keines mehr der Bikes im aktuellen Sortiment leisten (schade, dass es keine soliden Einsteiger Optionen wie Status oder Big Hit mehr gibt), bin aber trotzdem froh, dass es Speci gibt. Ich glaube, die Branche hat davon profitiert.
 
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