Powerlink Kettenschloss oder Ersatzstifte auf Tour mitnehmen ???

Registriert
11. Mai 2008
Reaktionspunkte
1
Ort
Wesel
Moinsen,
da mir unlängst im Urlaub erstmalig eine Kette beim Reintrampeln gerissen ist, überlege ich, was ich auf der nächsten Tour mitnehmen soll, um eine gerissene Kette im Falle eines Falles reparieren zu können.

Ich vermute, die Kette ist da gerissen, wo ich sie vorher gekürzt habe und den alten Kettenstift per Kettennieter vom Multitool reingedrückt habe. Also habe ich mir mal ein 3-er Pack Ersatzstifte für meine Shimano HG 93 gekauft. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich auf Tour nix habe, um die Stiftverlängerung, die ja die Montage erleichtert, abzumachen. Und ich habe keine Lust, noch ein Seitenschneider oder Leatherman mitzunehmen. Also doch Sram Powerlink an die HG 93? Oder evtl. ne neue Kette von Sram und Powerlink???
Helft mir doch bitte mal.

Grüße
der papa
 
Der Vorteil vom Schloss ist, das die Kette gleich lang bleibt.
benutz du den Nietstift, musst du die Kette um jeweils ein Glied innen und aussen verkürzen.
mit jedem Kettennieter kann man den Nietstift entsprechend abbrechen.:daumen:
 
ich kann dir nur empfehlen einen Kettennieter und zwei Kettenschlösser mit einigen Ersatzgliedern einzupacken. Dann kannst i.d.R. alle Kombinationen von Kettenrissen beheben. Ein Kettenschloss alein reicht nicht, wenn nur ein inneres Glied reißt...
ein kettenschloss besteht aus folgenden teilen:
power_link_9-speed.jpg
 
es geht schon nur mit einem KS, aber die Kette ist dann beim Riss einer inneren Lasche zu kurz. Dann nimmt man zwei KS und eine neue innere Lasche von den paar Gliedern die zb. übrig werden nach dem ersten Ablängen und die man dann eben mit auf Tour nimmt.
 
Ach Quatsch. Für eben nach Hause rollern kann man auch mit einer zu kurzen Kette fahren. Ein Glied. Das macht fast nichts aus. Muß man halt sehen, daß man die extremen Kombinationen nicht mehr fährt, besonders groß-groß vermeidet.

Auf einer längeren Tour/Alpencross oder so sieht das ganze natürlich anders aus. Aber auch da kann man evtl. mit der zu kurzen Kette ins nächste Dorf mit Radhändler kommen.
 
Eine inneres Glied ist bei mir noch nie gerissen bzw. aufgegangen.

Ab einer Wahrscheinlichkeit von unter einem Fall/Mio km darf man über den Verzicht der Reparaturmöglichkeit nachdenken.
 
Da wir hier gerade so nett plaudern noch mal eine Frage:
Ich nutzte das Topeak Hummer2 Multitool und bin damit grundsätzlich zufrieden. Nur der Stift vom Kettennieter fällt ständig raus :confused: Ich weiss nicht mehr, ob das von Anfang an so war oder ob der sich im Laufe der Zeit gelockert hat.

Doof ist natürlich, wenn die Kette reisst und der Stift des Tools nicht auffindbar ist...:(

Ist das normal ? Kann ich das Ding einfach wieder reinkleben? Brauche ich ein neues Tool? Wann wirds mal wieder richtig Sommer?

Grüße
der papa
 
Einen tropfen Sekundenkleber benutzen um den Stift wieder zu befestigen, sollte ausreichen.

Ich habe immer Nietstifte dabei und einen Kettennieter.
Die Stiftverlängerung breche ich immer mit den Fingern ab.
Bis jetzt hat immer alles so geklappt.
 
Wieviele Stifte hat denn so ein Kettennieter??

Überleg mal Trailhunter...

--Es kann nur einen geben
 
Ach Quatsch. Für eben nach Hause rollern kann man auch mit einer zu kurzen Kette fahren. Ein Glied. Das macht fast nichts aus. Muß man halt sehen, daß man die extremen Kombinationen nicht mehr fährt, besonders groß-groß vermeidet.

Auf einer längeren Tour/Alpencross oder so sieht das ganze natürlich anders aus. Aber auch da kann man evtl. mit der zu kurzen Kette ins nächste Dorf mit Radhändler kommen.

mit zwei Kettenschlössern und einer neuen inneren Lasche braucht man die Kette dann eben gar nicht mehr zu wechseln und fährt diese damit dann so ganz fertig. Eine zu kurze Kette zu fahren halte ich für unsinnig, weil ein zweites KS und einige neue Kettenglieder wiegen fast nichts und sind so klein, dass die auf Tour überhaupt nicht zusätzlich auffallen.
 
mit zwei Kettenschlössern und einer neuen inneren Lasche braucht man die Kette dann eben gar nicht mehr zu wechseln und fährt diese damit dann so ganz fertig. Eine zu kurze Kette zu fahren halte ich für unsinnig, weil ein zweites KS und einige neue Kettenglieder wiegen fast nichts und sind so klein, dass die auf Tour überhaupt nicht zusätzlich auffallen.

Ich sprach ja nicht von komplett wechseln. Erstmal kürzer wieder zusammenmachen und dann einfach beim nächsten Radhändler (oder zuhause) ein paar Kettenglieder holen/erbetteln und nach der Tour/Etappe reinmachen. Dann muß man das auch nicht im Dreck unterwegs machen, sondern hat evtl. sogar etwas werkstattartiges, wo man das in Ruhe am Montageständer machen, die Kette gleich noch abschmieren und sich die Flossen waschen kann.

Ich halte es echt für übertrieben, Kettenglieder mitzunehmen. Wie schnellejugend schon sagte, reißt eine Kette dafür nicht oft genug. Ein Stift für alle Fälle reicht meiner Meinung nach völlig. Und wenn mans mal so sieht - wenn es die Kette richtig zerfetzt, daß man mit der Notreparatur nicht mehr weiter kann, hat man sich vmtl. eh so langgemacht, daß nichts mehr geht.
 
klar, das kann ja jeder machen wie er will. Bei mir jedenfalls geht das im gleichen und auch problemlos unterwegs.
 
Zurück