Radon Skeen Trail 29 im Test: Schneller Trailfeger aus Bonn

Radon Skeen Trail 29 im Test: Schneller Trailfeger aus Bonn

Skeen Trail heißt das All Mountain- und Trailbike aus dem Hause Radon. Der kleine Bruder der beliebten Swoop-Modelle rollt je nach Rahmengröße entweder auf 27,5" oder 29"-Laufrädern und soll mit 130 mm Federweg vorne und 120 mm am Heck auf Trails glänzen. Wir haben das Radon Skeen Trail 29 im italienischen Mountainbike-Paradies Punta Ala getestet!

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Radon Skeen Trail 29 im Test: Schneller Trailfeger aus Bonn
 
Danke. Ich schau mir vor jeder Abfahrt den Rahmen an. ;)
Ab und an reißt das Trance am Steuerrohr.
 
das gelände sagt doch nix aus. man kann auch cc bikes in verblockten "enduro" gelände fahren. muss man halt sauber und gute linie fahren und eher lockere geschwindigkeit und nicht letzte rille. dafür sind die bikes da. einfach spass in jedem gelände überall. linie und lupfen. das macht spass und man hat mehr von den trails die man sich erkämpft hat.
 
Nachdem die letzten drei Jahre die Enduro-Sau durch's Dorf getrieben wurde, ist jetzt halt die Trailbike-Sau dran. Andererseits ist das natürlich für viele tatsächlich das bessere Bike, wenn man nicht mehr als 3000€ ausgeben kann/will.
Die Marketingbegriffe ändern aber nichts daran, dass es einfach Mountainbikes sind. Wer gute Fahrtechnik hat, kommt auch mit weniger Federweg zurecht. Letztlich eine Entscheidung des persönlichen Geschmacks.
 
Nachdem die letzten drei Jahre die Enduro-Sau durch's Dorf getrieben wurde, ist jetzt halt die Trailbike-Sau dran.

Das sage ich schon seit langem. Eigentlich, seit das ICB 2.0 in Planung ist.
Die Enduros werden ja doch eher stark in Richtung der Bedürfnisse der EWS Fahrer hin entwickelt. Das ist für viele zu radikal; mit der lustigen Folge, dass die Enduros hart am Verkaufserfolg der DH-Bikes nagen. Bei uns fahren in den Parks fast nur mehr Enduros herum.

Objektiv betrachtet sind viele sicher gut mit einem Trailbike bedient. Die meisten aber müssten sich wohl um ein XC-Hardtail umsehen. Oder gleich ein CX-Bike. ;)
 
Das sage ich schon seit langem. Eigentlich, seit das ICB 2.0 in Planung ist.
Die Enduros werden ja doch eher stark in Richtung der Bedürfnisse der EWS Fahrer hin entwickelt. Das ist für viele zu radikal; mit der lustigen Folge, dass die Enduros hart am Verkaufserfolg der DH-Bikes nagen. Bei uns fahren in den Parks fast nur mehr Enduros herum.

Objektiv betrachtet sind viele sicher gut mit einem Trailbike bedient. Die meisten aber müssten sich wohl um ein XC-Hardtail umsehen. Oder gleich ein CX-Bike

und von unten drücken langsam aber sicher die Gravelbikes nach oben :D
 
Irgendwie entwickelt sich der Bike-Markt wie das Sortiment von Volkswagen. Jede Nische ist besetzt, aber keine richtig. ;)
 
Irgendwie entwickelt sich der Bike-Markt wie das Sortiment von Volkswagen. Jede Nische ist besetzt, aber keine richtig. ;)

naja, bei Volkswagen blicke ich mit den Modellen wenigstens noch einigermaßen durch, bei Mercedes hab ich vor 2 Jahren aufgegeben :)

Die Leidtragenden sind eigentlich nur jene die nicht wissen was sie wollen und im Zweifel oft ne Nummer zuviel Federweg kaufen.
 
Ich glaube nicht mal, dass die so viel leiden, weil die sich ja trotzdem mal entscheiden mussten und dann halt total happy mit ihrem Nomad am Radweg herum fahren.
Hier wird immer davon aus gegangen, dass jeder sein Bike nach denselben Kriterien aussucht. Tatsächlich aber sind die Präferenzen doch grundverschieden und wenn jemand besonders viel Wert auf Türkise Farbe mit Gelber Schrift legt, dann wird er wohl hoffentlich mit seinem Nomad glücklich werden. Egal, wo er damit fährt und ob überhaupt.
 
Das sage ich schon seit langem. Eigentlich, seit das ICB 2.0 in Planung ist.
Die Enduros werden ja doch eher stark in Richtung der Bedürfnisse der EWS Fahrer hin entwickelt. Das ist für viele zu radikal; mit der lustigen Folge, dass die Enduros hart am Verkaufserfolg der DH-Bikes nagen. Bei uns fahren in den Parks fast nur mehr Enduros herum.

Objektiv betrachtet sind viele sicher gut mit einem Trailbike bedient. Die meisten aber müssten sich wohl um ein XC-Hardtail umsehen. Oder gleich ein CX-Bike. ;)
Vermutlich fahren sie in der EWS demnächst auch nur noch 29". Man muss zugeben, die rollen besser über Hindernisse. Und wenn es eh nur darauf ankommt, möglichst schnell von A nach B zu kommen, muss es sich auch nicht verspielt anfühlen. Ein Bike mit zu langem Reach muss sich aber Niemand kaufen. Mancher Hersteller schießt da über das Ziel hinaus. Nur weil er dann ins Prospekt schreibt, dass das Bike lang und flach ist, wird das von dem einen oder anderen Redakteur 1:1 in den Teststeckbrief übernommen, obwohl das so allgemeingültig nicht stimmt. Da werden dann Bikes, die fast die gleiche Geometrie haben und sich nur durch Details unterscheiden einmal als lang und flach und das Andere als verspielt bezeichnet. Immer wieder witzig. Dabei muss man nur die richtige Rahmengröße wählen und nicht unbedingt die, die der Hersteller für die Körpergröße empfiehlt (für Denjenigen, der EWS fahren will).
Und jetzt zurück zum Trailbike-Test. Hier wurden auch ganz unterschiedliche Rahmengrößen getestet, da die Hersteller die passenden Größen nicht hatten. Ich habe es vor kurzem im Selbsttest probiert. Ein und das selbe Bike in unterschiedlichen Größen fährt sich komplett anders. Das ist also wie Äpfel mit Birnen vergleichen.
 
Ich habe mich erst kürzlich erneut gegen ein Trail-Bike / AM (Federweg 120-150mm) und für ein Enduro entschieden. In meinem Fall Specialized Enduro 29".

Nicht, weil ich den Federweg aufgrund des Geländes unbedingt brauche (mit meinem Hardtail fahre ich identisch Strecken), sondern weil es mir die Sicherheit gibt, etwas zu wagen. Mir gibt es die Möglichkeit eine Steilstufe, die ich unsauber angefahren bin oder schlicht zu langsam angesteuert habe, trotzdem zu fahren. Das Plus an Federweg hilft dann einfach.
 
Vermutlich fahren sie in der EWS demnächst auch nur noch 29". Man muss zugeben, die rollen besser über Hindernisse.

ich war heute auf nem uphill Trail. :D
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass meine 26" Räder um so viel schlechter über Hindernisse rollen, als 29"er in üblichen 29" Rahmen. Vor allem, wenn ich da ans Specializd Enduro denke. Ich glaube, das liegt an der Tretlagerhöhe. Meines liegt 10 mm unterhalb der Achsen auf 332 mm. Bei Speci sind es 20 mm bei einer 352er Tretlagerhöhe. So viel um ist da nicht.
Wird schon seine Gründe haben, dass Jared Graves ein Stumpjumper fährt. Mein Spezi hat auch eines - das muss ich mal probefahren.


Ich habe es vor kurzem im Selbsttest probiert. Ein und das selbe Bike in unterschiedlichen Größen fährt sich komplett anders. Das ist also wie Äpfel mit Birnen vergleichen.


Kann ich bestätigen. Mein Spezi hat ein Trance in XXL und ich eines in M. Das sind zwei völlig verschiedene Bikes, schon alleine wegen des Stack. Das XXL Trance fühlt sich wie ein klassisches DH-Bike an.
 
ich war heute auf nem uphill Trail. :D
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass meine 26" Räder um so viel schlechter über Hindernisse rollen, als 29"er in üblichen 29" Rahmen. Vor allem, wenn ich da ans Specializd Enduro denke. Ich glaube, das liegt an der Tretlagerhöhe. Meines liegt 10 mm unterhalb der Achsen auf 332 mm. Bei Speci sind es 20 mm bei einer 352er Tretlagerhöhe. So viel um ist da nicht.
Wird schon seine Gründe haben, dass Jared Graves ein Stumpjumper fährt. Mein Spezi hat auch eines - das muss ich mal probefahren.
Vor kurzem fuhr ich mit 1,89 m Körpergröße ein Ghost SL AMR LC 7 in XL, ein 29" Trailbike. Es war gerade keines in L da, aber die Leute am Stand empfahlen mir auch XL. Grausame Erfahrung. Ich kann an dem Bike geomäßig kein gutes Haar lassen. Zwei Wochen drauf war ich bei einer Vereinsstreckeneinweihung, wo man Pivot testen konnte. Der Kollege von Pivot wollte mir auch wieder XL aufschwatzen. Diesmal bestand ich auf L, ein Switchblade, weil ich meine Wunschrahmenmaße kenne. Das Bike war stimmig. Ich bin die gleiche Strecke vorher mit meinem alten Freerider abgefahren. Natürlich fährt sich ein 29'er immer etwas sperriger, als kleinere Laufräder. Aber es rollt eindeutig besser über Hindernisse. Das fängt schon auf einem einfachen Schotterweg an. Auch der Kurvengrip ist höher. Vermutlich schon wegen der Tatsache, dass das Tretlager weiter unter den Radachsen liegt. Trotzdem gefallen mir 27,5" besser, weil es sich agiler anfühlt. Wenn man aber nur schnell von A nach B will und alles Andere ist egal, führt leider kein Weg an 29" vorbei, wenn die Geo stimmt. Leider gibt es noch nicht so viele 29'er, über die man das sagen kann, nachdem, was ich mir bisher an Geometrien angesehen habe. Teste selbst.
 
Gut, wer jetzt ein Trailbike sucht und 3000,- € Budget hat sollte vielleicht zum Slide 140 8.0 für aktuell 2.999,- € greifen! Oder zum Skeen 10.0 für aktuell 2.699,- €.
Die haben dann beide Mavic LRS's und Nobby Nic Evo's!

Aber aus dem Test wird Radon sicher lernen was die Felgen angeht! Der Versender weiter südlich verbaut ja auch keine SRAM Roam LRS mehr sondern setzt auch, wie ich finde, stabilere DT Swiss!
 
Aber aus dem Test wird Radon sicher lernen was die Felgen angeht! Der Versender weiter südlich verbaut ja auch keine SRAM Roam LRS mehr sondern setzt auch, wie ich finde, stabilere DT Swiss!

Ähh... das Radon steht doch auf DT Felgen... Gerade das ist ja das Problem... ;)

Meine 1700er hatten nach ein paar Tagen in Bozen ebenfalls eine ausgeprägte Beulenpest... Die Felgen sind extrem weich!
 
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