raucher oder nichtraucher...

raucher oder nichtraucher?

  • raucher

    Stimmen: 53 18,2%
  • nichtraucher

    Stimmen: 239 81,8%

  • Umfrageteilnehmer
    292
gorbi73 schrieb:
Ich hab vor fünf Jahren aus Kostengründen mitm Qualmen aufgehört und mit Sport angefangen. Hätt ich mal lieber bleiben lassen sollen, wär billiger gewesen :D

Wieso war ich eigentlich so bekloppt, meine Kohle zu verheizen?
Alle heulen rum, dass es ihnen so schlecht geht, aber beim Rauchen wird erst zum Schluss gespart. Und jedesmal wenn die Kippen teurer werden wollen alle aufhören, aber keiner machts........


Na ja, siehe Link

http://www.bbv-net.de/public/article/nachrichten/politik/deutschland/54754

Anscheinend habe die Leute nicht nur Stroh im Hirn.

Gruß
 
Guten Morgen Zusammen,

ich möchte nur mal kurz anmerken, dass sich bald kein Raucher mehr trauen wird, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Da ich eine Raucherin bin, finde ich es traurig, wie man deswegen hier angesehen wird. Man wird als Charakter schwach, intolerant, verschwenderisch und schlimmeres bezeichnet. Man fühlt sich fast als Schwerverbrecher!

Warum?

Sportlich gesehen sind Raucher nicht unbedingt schlechter. Mein Mann raucht z.B. sein halbes Leben und ist auf 20 km unter den 15 schnellsten aus seiner 184 Mann/Frau starken Gruppe.

Charakterlich gesehen: Ich habe es geschafft in weniger als 6 Monaten 19 Kilo abzunehmen! Das zeugt nicht gerade von einer Charakterschwäche!

Intolerant: Inzwischen kenne ich fast mehr Raucher die freiwillig Rücksicht auf Nichtraucher nehmen als umgekehrt. Das beste Beispiel dafür sind die Raucher- und Nichtraucherzimmer bei mir auf der Arbeit. Raucher die zufällig ein Nichtraucherzimmer erwischen, rauchen dort freiwillig nicht! Wenn jedoch ein Nichtraucher ein Raucherzimmer erwischt, dann ist meistens Land unter!

Verschwenderisch: Steckt ihr nicht auch Euer Geld in Eure Bikes? Gortex Klamotten? Was weis ich! Ist das nicht auch verschwenderisch?

Ich habe immer gelernt, das jeder Mensch ohne Ausnahme schwächen hat. Diese Schwächen machen uns aber erst zu einer Persönlichkeit. Einer der sich Freund nennt und dies nicht akzeptieren kann, ist kein Freund sondern ein Diktator! Man kann einem Menschen nur helfen, wenn dieser es will!

Mehr will ich dazu nicht sagen. Denkt einfach mal darüber nach.

Liebe & betrübte Grüße


Sanne
 
Lythande schrieb:
ich möchte nur mal kurz anmerken, dass sich bald kein Raucher mehr trauen wird, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Hallo Sanne,

sehr wichtig und richtig, was Du schreibst. Ich habe 20 Jahre geraucht. Ein Hauptgrund, mit dem Rauchen aufzuhören war für mich, dass die gesellschaftliche Ausgrenzung mich genervt hat. Immer öfter ist es mir passiert, dass ich in Meetings einfach "vergessen" wurde. Nach drei oder vier Stunden ohne Zigarette ging ich dann auf dem Zahnfleisch.

Raucher müssen sich heute mit den letzten beiden anderen Rauchern in zugige Winkel stellen, bei uns ist im ganzen Gebäude Rauchverbot.

Rauchen auf Flügen? Das war mal.

Demnächst kein Rauchen mehr im Restaurant, dann auf öffentlichen Plätzen.

Ganz und gar zynisch finde ich die Bestrebungen, die Zigaretten künstlich zu verteuern damit eine "Abschreckung" davon ausgeht.

In Wirklichkeit werden Raucher heutzutage gegängelt und schikaniert, und das wird immer schlimmer.

Ich habe zu einer Zeit mit dem Rauchen angefangen, da es noch als cool galt. Irgendwie geil, das Ritual und auf dem Schulhof mit den anderen Rauchern zusammen stehen. Oder ins Cafe gehen.

Irgendwann war ich der einzige Raucher. Klar hab ich Rücksicht genommen. Soviel Rücksicht, dass ich mir in der Kälte mit meiner durchs Rauchen angeschlagenen Gesundheit direkt eine Erkältung beim Rauchen geholt habe.

Habe ich mittags eine Zigarette rauchen wollen, habe ich immer Rücksicht genommen, erst auf die, die noch essen, dann auf die, die selber nicht rauchen, also weggedreht und ganz "flach" geraucht und den Qualm auch noch betont weggepustet, wenn Du verstehst, was ich damit sagen will...

Schwangere im Raum? Ogott, schnell raus. Kinder? Und stinke ich wirklich? ich glaube, Raucher sind mometan in einer schizophrenen Situation: Der Körper verlangt regelmäßig Nikotin, die Gesellschaft und das eigene Unterbewusstsein arbeiten dagenen.

Es wurde immer schlimmer, zur Sucht zu stehen. Das "Ich rauche gern", zunächst noch trotzig vor mir hergetragen; irgendwann musste ich mir eingestehen, dass das nicht (mehr) stimmte. Die Sucht hat die Erfüllung gesucht und nicht der Genuss.

Ich habe vor etwas mehr als sieben Monaten mit dem Rauchen aufgehört und bin sehr stolz drauf. Die Rückfallquote liegt bei rund 90%, was man so liest.

Heute weiss ich, dass ich durch das "Absetzen der Zigarette" nur gewonnen habe, und zwar reichlich. Ich fühle mich gesundheitlich deutlich besser, habe jetzt mehr Zeit und mehr Geld.

Insgeheim wissen wir beide doch, dass Ausdauersport und Rauchen sich nicht gut vertragen, wenn das Rauchen bei Deinem Mann unterbleiben würde, wäre der eben NOCH schneller.

Ich finde, dass Du recht hast, wenn Du anprangerst, dass hier Leute, die noch nie geraucht haben und obendrein über so erschreckend wenig Lebenserfahrung verfügen, sich so weit aus dem Fenster lehnen und von "Dummheit" sprechen usw.
Suchtentwöhnung ist schwierig und es liegt im Charakter der Sucht, dass man unfrei ist, es einfach sein zu lassen. Es ist sicherlich keine Auszeichnung süchtig zu sein und damit meine ich alles, was unfrei macht also auch Alkohol, nen Joint oder irgendwelche Pillen.

Ich bin sicher, dass ein überwiegender Prozentsatz der Raucher liebend gerne aufhören würde.

Liebe Grüße
Michael
 
Lythande schrieb:
Intolerant: Inzwischen kenne ich fast mehr Raucher die freiwillig Rücksicht auf Nichtraucher nehmen als umgekehrt.
Sanne

wieso sollte ich denn als nichtraucher rücksicht auf raucher nehmen :confused:
ich schade doch niemanden durch nichtrauchen, oder ?

die raucher sind definitiv diejenigen, die rücksicht zu nehmen haben. sie frönen einem laster, dass andere belästigen kann. so ist es mit allen bereichen im leben. die eigene freiheit geht eben nur soweit, wie man die eines anderen nicht verletzt.
und ein nichtraucher verletzt durch nichtrauchen definitv niemanden, deshalb ist der nichtraucher klar in der besseren position.

wird wirklich langsam zeit, dass sich das gesellschaftlich auch bei uns durchsetzt :daumen:

ich persönlich konnte dem rauchen noch nie was abgewinnen, fand es auch nie cool.
im gegenteil finde ich es bis heute total ätzend, dass man sich nach jedem kneipen- oder discobesuch am besten komplett in eine waschmaschine stecken kann, um den fürchterlichen gestank wieder loszuwerden.
ich kann mich auch jedesmal glücklich schätzen, wenn ich von einer tanzfläche in der disco, einem konzert oder einem strassenfest ohne brandverletzungen am körper oder brandlöchern in den klamotten heil nach hause komme :mad:
soviel nur zum thema rücksichtnahme ...

und zum thema aufhören mit rauchen :
jeder, der von einer sucht wieder loskommt, ist zu beglückwünschen :daumen:
aber ich muß auch sagen, dass diejenigen ja vorher "dumm" genug waren, sich in die abhängigkeit zu begeben.
normalerweise dürfte es dank aufklärung und medizinischem wissen heutzutage überhaupt keine neuanfänger in sachen rauchen geben. das zu kapieren, dazu gehört eigentlich wirklich nicht viel intelligenz.
und dennoch fangen immer wieder kids und jugendlich mit dem rauchen an, weil sie sich dadurch cool und erwachsen fühlen. wie kann man einfach nur so blöd sein :confused: :heul:
in diesem punkt gibt es leider noch viel zu viel "dumme" auf der welt (damit möchte ich nicht die sicherlich andersweitig vorhandene intelligenz in frage stellen) !

aber vielleicht mangelt es mir ja auch an der nötigen intelligenz um zu verstehen, warum man überhaupt rauchen möchte .... :ka: :spinner:

so, und nun "steinigt" mich :D
 
Moin,

meiner Meinung nach sollte der Raucher sich einfach an gewisse Spielregeln halten, dann dürfte es auch keine Probleme mit irgendwelchen militanten Nichtrauchern geben. Beispielsweise könnte man vor dem Anstecken der Zigarette mal höflich fragen, ob jemand etwas dagegen hat. Wenn Einwände bestehen, wartet man einfach bis sich eine Gelegenheit ergibt, wo man keinen mehr stört und die Probleme sind weg.

Zum Thema Charakterschwäche: Wie kann es jemand wagen, einem Raucher Charakterschwäche vorzuwerfen, wenn dieser nicht aufhören kann, wenn man selbst dieses Verlangen nach der Zigarette noch nicht gespürt hat? Es verlangt keiner von Euch diese Sucht nachvollziehen zu können, aber mit ein wenig Intelligenz ( hatten wir das hier nicht schonmal? ) und Empathie müsste es jedem möglich sein zu erkennen, dass das Thema Aufhören nicht so trivial ist, wie es einige hier darstellen. Oder was glaubt ihr wie dieser Markt für "mit dem Rauchen aufhören" - Ratgeber so florieren kann?

Achja ich bin auch als Raucher für die Erhöhung der Zigarettenpreise für das Rauchverbot auf öffentlichen Plätzen - Wir Raucher sollten das auch nicht als Diskriminierung auffassen sondern als Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören und als Vorbeugung für die jüngeren Generationen.

Gruß
 
Also bei uns haben heute das 5. und 6. !!!!! Schuljahr einer Schule einen Preis gewonnen, weil die alle ein halbes Jahr nicht geraucht haben, mein Sohn ist auch in der 5. Klasse und ich finde das ganz schön erschreckend!
 
Ich finde es auch erschreckend, wenn 12 Jährige schon mit Kippen herumlaufen. Anscheinend nimmt es auch bei den Mädesl so zu.
Selber habe ich noch nie geraucht, habe genug andere Probleme mit meinen überempfindlichen Bronchien. Mich hat es auch schon gewundert, da ich im Bekanntenkreis viele habe, die rauchen, was die für eine gute Kondition haben. Ich bekomme echt schon Probleme, wenn ich abends mal weg bin und da wird furchtbar gequalmt und ich huste wieder die ganze Nacht herum....Was mich irgendwie nervt, wie das Rauchen doch irgendwie verharmlost wird. Aber es muß jeder selber wissen. Denke die Meisten haben ein Laster, oder ??? Ich werde öfters angemacht , wenn ich eine paar Ökoprodukte kaufe, weil es zu teuer wäre und so weiter und sofort. Mir wäre es noch nie in den Sinn gekommen, ständig die anderen anzumachen, wie viel Geld sie doch für die Zigaretten ausgeben. Das noch Thema Toleranz.

Liebe Grüße

Yvoxl
 
Bei der ganzen Diskussion hier muss ich auch mal meinen Senf dazu tun.
Also 1.: Raucher als dumm, willens- und charakterschwach darzustellen, ist wohl der größte Unsinn, den ich je gehört habe. Rauchen ist eine Sucht und die Abhängigkeit beginnt schneller als bei Heroin (u.U. reicht schon eine Zigarette) und ist sehr stark, aber nicht körperlich, da die Enzugserscheinungen (rein körperlich gesehen) sehr schwach sind. Dafür ist die psychische Abhängigkeit mächtig, da sich das Verlangen nach einer Zigarette im Unterbewußtsein so stark festsetzt, dass aufhören alles andere als trivial ist.

2.: Rauchen beginnt nicht nur im Jugendalter (ich habe z.B. mit 23 begonnen)

3.: Medizinische Aufklärung bringt gar nichts, dafür wird unser Unterbewußtsein zu sehr mit sehr subtilen Botschaften durch versteckte Werbung bombardiert (oder habt ihr schon mal ganz kippenfreie Filme gesehen?). Viele sind für diese Art von Manipulation empfänglich, die die es nicht sind, können aufatmen, aber nicht auf die eigene Schulter klopfen, dass sie es selber so gewollt haben.

Gründe fürs Rauchen gibts nicht, es ist nur Beeinflussung durch Freunde, Medien usw. Also stellt nicht die Raucher als dumm und willensschwach dar, denn die meisten sind es nicht! Oder würdet ihr sagen, dass ich dumm bin, obwohl ich Physik studiert habe und trotzdem rauche?
 
dumm bist du schon, da du ja trotz besseren wissens raucht, aber in physik haste sicher was aufm kasten ;P

nen guter oder schlechter mensch, wird mit sicherheit nicht übers rauchen definiert, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber rücksichtnahme sollte schon sein...

was mir aufgefallen ist, mit rauchen kann man schön "nervige" bis peinliche stillemomente beim unterhalten überbrücken, manche müssen sogar erstmal ziehen, bevor sie nen gedanken äussern können, die plappern nicht so drauf los, wie nichtraucher, denken vorher nach (zwangsweise durch die zigrette)... so gesehen hats auch vorteile :daumen:

ist kiffen eigentlich auch racuhen?
 
@ Goldfisch,

Ich habe 20 Jahre geraucht. Ein Hauptgrund, mit dem Rauchen aufzuhören war für mich, dass die gesellschaftliche Ausgrenzung mich genervt hat. Immer öfter ist es mir passiert, dass ich in Meetings einfach "vergessen" wurde. Nach drei oder vier Stunden ohne Zigarette ging ich dann auf dem Zahnfleisch.

Ich finde es Schade, wenn man wegen sowas ausgegrenzt wird. Wo ist den z.B. das Problem eine Raucherpause einzulegen? Wieso wird man deswegen nicht als der Mensch angesehen, der man ist? Mir war es vollkommen egal, ob Du Raucher oder Nichtraucher bist! Ich fand Dich bei unserem ersten treffen trotzdem sympatisch.

Insgeheim wissen wir beide doch, dass Ausdauersport und Rauchen sich nicht gut vertragen, wenn das Rauchen bei Deinem Mann unterbleiben würde, wäre der eben NOCH schneller.

Leider ist das nicht so ganz der Fall. Einer aus der Gruppe hat aufgehört zu rauchen. Ersatzdroge:Süßigkeiten. 10 KG zugenommen. Laufen dementsprechend schlechter.

@ Wissefux

wieso sollte ich denn als nichtraucher rücksicht auf raucher nehmen

Weil Rücksichtsnahme nunmal wichtig ist in jedem Zusammenleben!

Sag mal fährst Du Auto?
Fliegst Du nicht ab und an in Urlaub?
Bretterst Du nicht auch mit Deinem Bike quer durch den Wald etc? Produzierst Du nicht auch jeden Tag Müll?

Hast Du Dir mal überlegt, was Du durch dieses Verhalten Deiner Umwelt antust? Fändest Du es gut, deswegen als "dumm" etc. bezeichnet zu werden?

@ Gorth

meiner Meinung nach sollte der Raucher sich einfach an gewisse Spielregeln halten, dann dürfte es auch keine Probleme mit irgendwelchen militanten Nichtrauchern geben. Beispielsweise könnte man vor dem Anstecken der Zigarette mal höflich fragen, ob jemand etwas dagegen hat. Wenn Einwände bestehen, wartet man einfach bis sich eine Gelegenheit ergibt, wo man keinen mehr stört und die Probleme sind weg.

Ich finde diese Spielregel nicht schlecht. Ich halte mich selber auch dran. Nur Du siehst ja selber das es hier einige gibt, denen selbst das noch nicht genug ist.

@ Yvoxl

Ich werde öfters angemacht , wenn ich eine paar Ökoprodukte kaufe, weil es zu teuer wäre und so weiter und sofort. Mir wäre es noch nie in den Sinn gekommen, ständig die anderen anzumachen, wie viel Geld sie doch für die Zigaretten ausgeben. Das noch Thema Toleranz.

Gut Aussage! :daumen: Allerdings bin ich überrascht, das man deswegen angemacht wird. Das ist mir bisher noch nicht passiert!


Was mich einfach hier nervt ist,

dass niemand sieht was er selber für Schwächen hat, aber die anderen (teilweise bösartig) angreift.

weiteres Beispiel in diesem Forum:

Die bösen rücksichtslosen Autofahrer.

Aber was ist mit den bösen rücksichtslosen Bikern, die im Wald an einer Gehbehinderten älterne Person vorbeibrettern und diese zu Tode erschrecken?

Oder den bösen rücksichtslosen Fußgängern? Die einem einfach vor das Bike oder das Auto laufen?

Hat den niemand bei seiner Fahrausbildung gelernt, das man auch hier Rücksicht aufeinander nehmen muß? Leute wir sind Menschen und keine Computer! Wir machen Fehler!

Fazit:

Wen jeder anfängt etwas Rücksicht zu nehmen, dann können alle miteinander leben.

Denkt mal darüber nach, das es ggf. ein Raucher ist, der Euch in der größten Not beistehen wird. Werdet ihr dann noch vorher fragen: "Bist Du ein Raucher?" Werdet ihr ihn dann auch noch verdammen?

Tja, ich denke ich bin eine unverbesserliche Weltverbesserin.

In diesem Sinne

Sanne
 
Hallo!

Allzeit Nichtraucherin! Ich hatte noch nie das Verlangen nach Zigaretten - noch nichtmal gezogen!. Da meine Mutter raucht, fand ich das früher schon sehr unangenehm.

Ich hab aber auch kein Problem mit Rauchern, Schließlich ist die Tabaksteuer eine der großen Einnahmequelle unseres Finanzministers.
=> Danke an alle Raucher, die meinen Anteil mitbezahlen!!! :daumen:

Dafür bin ich recht tolerant.., wenn nicht gerade der Qualm direkt in mein Gesicht oder mein Essen zieht! :mad:

Liebe Grüße
BG
 
Hallo Sanne,

Lythande schrieb:
Ich finde es Schade, wenn man wegen sowas ausgegrenzt wird. Wo ist den z.B. das Problem eine Raucherpause einzulegen? Wieso wird man deswegen nicht als der Mensch angesehen, der man ist? Mir war es vollkommen egal, ob Du Raucher oder Nichtraucher bist! Ich fand Dich bei unserem ersten treffen trotzdem sympatisch.

Das mit den Meetings ist nur ein Beispiel. Keiner der Kollegen wollte mich ausgrenzen. Ich WAR de facto ausgegrenzt weil ich der einzige war, der ein derartiges körperliches Bedürfnis hatte. Die anderen haben ganz verwundert geguckt - Nichtraucher KÖNNEN sowas nicht verstehen. Die anderen Beispiele finde ich da krasser. Flug(fern)reisen etc.

Sympatisch fand ich Dich auch ganz spontan :-) Klaro macht es keinen unterschied in der Bewertung eines Menschen, ob der jetzt Raucher oder Nichtraucher ist. Ich bin auch nicht zum millitanten Nichtraucher geworden, aber muss gestehen, dass mich jetzt Dinge stören, die mich früher logischerweise nicht gestört haben.

Lythande schrieb:
Leider ist das nicht so ganz der Fall. Einer aus der Gruppe hat aufgehört zu rauchen. Ersatzdroge:Süßigkeiten. 10 KG zugenommen. Laufen dementsprechend schlechter.

Musst mir nichts erzählen. Die zehn Kilos sehe ich auch an mir. Trotzdem ist es in Sachen Fitness und Ausdauer bei mir besser als ohne zusätzliches Gewicht mit 20 Ziggis/Tag. Ich komme inzwischen Berge hoch, wo ich zuvor noch röchelnd vom Bike gefallen bin. Wichtig in diesem Zusammenhang ist vor allem die Umstellung des Stoffwechsels, der ein paar Monate in Anspruch nimmt. Auf mittlere Sicht wird sich eine deutliche Leistungssteigerung ergeben und auch die Gewichtszunahme wird sich wieder regulieren.

Liebe Grüße
Michael
 
...bin ein schlechter Mensch... :heul: :heul: :heul:

rauche seit 23 Jahren (1 Packet/Tag) und kiffe seit 20 Jahren (3-5 Joints/Woche).

Bin nicht stolz darauf, fühle mich aber weder ausgegrenzt noch sonst wie aussätzig. Kann zu meinen Schwächen und Fehlern stehen. Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein...
 
ich würde mich niemals anmaßen, raucher grundsätzlich als dumm zu bezeichnen und habe das in meinem statement auch nicht getan !
"dumm" bezog sich immer nur ausdrücklich aufs thema rauchen und auf nix anderes. denn wer sich durch was auch immer (medien, freunde, etc.) dazu verleiten lässt, ist da schon ein bisserl charakterschwach.
denn charakter zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man mal gegen den strom schwimmt und zu seiner eigenen meinung steht.
ein kleiner moment der charakterschwäche im leben reicht halt blöderweise dazu aus, in diese verdammte abhängigkeit zu geraten.
ich bin dankbar, dass ich diesen moment bisher nicht hatte und hoffentlich nie haben werde ...

und das mit den steuern relativiert sich auch ganz schnell, wenn man bedenkt, was die entsorgung einer einzelnen kippe kostet. das ganze kann nicht teuer genug sein und anbetracht dessen, dass hierzulande noch fast jeder seine kippen an ort und stelle fallen läßt, müssten dafür viel härtere strafen her, wie z.b. in singapur (1000 $ meines wissens, wenn man erwischt wird ! das wirkt)

und klar fahr ich auto, fliege in urlaub und produziere müll. das ist halt die geisel unserer wohlstandsgesellschaft. auch eine art sucht, von der nur sehr wenige wieder loskommen !
aber ich bemühe mich wenigstens, dass in grenzen zu halten, indem ich z.b. mit dem rad zur arbeit fahre und mülltrennung betreibe und auch beim biken nicht mehr als ein paar tropfen öl im wald lasse.
komischerweise findet man immer wieder selbst in den entlegensten trails verpackungen von riegeln oder getränken. da müssen einige selbsternannt "naturliebhaber" ganz schön an sich arbeiten.

aber grundsätzlich kann man uns menschen allgemein schon als dumm bezeichnen, da wir die einzige spezies auf dieser erde sind, die ihren lebensraum wider besseren wissen selbst zerstören.
und das betrifft uns alle, weltweit !
 
Genau das habe ich vorher gemeint, die Sache mit den Lastern. Jeder macht es eben so, wie er es kann oder für richtig hält. Es gibt doch nichts schlimmeres, als solche Leute die ja nicht mal was Unvernünftiges machen und Humorlos vor sich hinleben. Solche haben auch nur eine ganz kleine Toleranzgrenze, egal bei was.

Gruß aus dem Schwarzwald

Yvoxl
 
ryohazuki schrieb:
Raucher als dumm, willens- und charakterschwach darzustellen, ist wohl der größte Unsinn, den ich je gehört habe. Rauchen ist eine Sucht und die Abhängigkeit beginnt schneller als bei Heroin (u.U. reicht schon eine Zigarette) und ist sehr stark, aber nicht körperlich, da die Enzugserscheinungen (rein körperlich gesehen) sehr schwach sind. Dafür ist die psychische Abhängigkeit mächtig, da sich das Verlangen nach einer Zigarette im Unterbewußtsein so stark festsetzt, dass aufhören alles andere als trivial ist.
So sehe ich das (bis auf das Heroin) doch auch. Nicht der Körper, sondern
die Psyche hindert viele Raucher am Aufhören. Das nenne ich halt
Charakterschwach. Kann man auch anders nennen. Auf jeden Fall sind
alle Raucher, die es geschafft haben, aufzhören, Charakterstärker
und Nichtraucher sind es meiner Meinung nach auch. Wenigstens vernünftiger.
Mit Dummheit hat Charakter nichts zu tun.

ryohazuki schrieb:
3.: Medizinische Aufklärung bringt gar nichts, dafür wird unser Unterbewußtsein zu sehr mit sehr subtilen Botschaften durch versteckte Werbung bombardiert (oder habt ihr schon mal ganz kippenfreie Filme gesehen?).
Ja ja die bösen Medien. Die meisten großen Stars rauchen übrigens nicht mehr.

Thb
 
Das grundsätzliche Problem ist imho, dass Rauchen gesellschaftlich eher als Laster denn als Sucht gesehen wird. Niemand muss seine Sucht als solche "verstecken", er kann dieser ständig fröhnen. Da es eben viele erwachsene Vorbilder machen, sind pubertierende Kiddies schnell dafür zu haben. Leider.
Man sieht es ja schon an dieser Umfrage, die hier gestartet wurde. Oder würde jemand auf die Idee kommen einen Thread zu starten mit der Frage "Drogensüchtig oder nicht?" oder "Alkoholabhängig oder nicht?" ?? :rolleyes:

Meine Meinung als Nichtraucher: Wer rauchen will, soll es tun. Da Passivrauchen alles andere als angenehm ist, sollten Nichtraucher stärker geschützt werden. Um die Zahl der Jugendlichen zu senken, die damit anfangen, deutliche Erhöhung der Zigarettenpreise auf min. 10,- Euro je Schachtel, keine Automaten mehr und Verkauf nur noch an Erwachsene. Werbeverbot für Tabak. Verwendung der Steuern für mehr Prävention an Schulen, so ein Besuch in einer Lungenklinik mit ein paar anschaulichen Bildern von Raucherbeinen und netten verkrebsten Lungenflügeln kann schon helfen. :rolleyes:

Zu dem Thema passend: Heute stand an einer Ampel mir gegenüber eine Frau, die im Auto gequalmt hat. Auf der Rückbank sassen die Kinder. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. :confused:

Toleranz ist sicher angebracht, ich feinde niemanden an, der raucht. Allerdings muss jeder auch mal einen Spruch zur Sucht vertragen. Viele sagen ganz oft, dass sie SOFORT aufhören könnten, wenn sie es wollten. Das ist glatter Selbstbetrug. Die Toleranzgrenze ist allerdings an dem Punkt erreicht, an dem ich andere einschränke oder belästige. Muss ich als Nichtraucher auch die überall rumfliegenden Kippen tolerieren, z.b. am Strand, am See, rund um Sitzbänke??? :confused:
*Provomodus an*
Oder kann ich im Gegenzug meinen Hund mit an den Strand nehmen, ihn dort sein Geschäft verrichten lassen und von allen nicht-hundefreunden Toleranz fordern?
*Provomodus aus*
 
Ich habe mich mal zu den Raucher gemeldet ;)
rauche allerdings ganz selten mal bei den Eltern
meiner Freundin oder wenn ich eh ein paar
Promille hab ;-)

Aber gibt wirklich wenige Raucher hier im Forum
respekt.

Grüße Tim

Wie war der Spruch noch: Ein Sportler raucht und trinkt und trotzdem
seine Leistung bringt? :lol:
 
mit 16 angefangen, 10 Jahre lang gemacht, bei der letzten Preiserhöhung aufgehört.
Muß für mich sagen, das die 10 Jahre Rauchen ziemlich rausgeschmissenes Geld waren. Eh nicht viel geraucht(wenns hochkommt 1 Päckchen). Eigentlich auch nur angefangen weils "cool" war, dann auch gleich noch gekifft.
 
Fitnessbiker schrieb:
Muss ich als Nichtraucher auch die überall rumfliegenden Kippen tolerieren, z.b. am Strand, am See, rund um Sitzbänke??? :confused:
*Provomodus an*
Oder kann ich im Gegenzug meinen Hund mit an den Strand nehmen, ihn dort sein Geschäft verrichten lassen und von allen nicht-hundefreunden Toleranz fordern?
*Provomodus aus*

dass mit den kippen am strand nervt auch gewaltig. ich beobachte wirklich wenige menschen, die ihre kippen nicht im sand verbuddeln, sondern ordentlich entsorgen.
was machen den raucher wenn sie an den strand kommen ? suchen die sich ein schönen fleckchen ohne müll oder nehmen sie den platz, der vorher von einer gruppe qualmender mitmenschen hinterlassen wurde :ka:
ich wette, dass sie den sauberen platz nehmen, ihn aber dann so ähnlich hinterlassen wie den platz, den sie selber nicht wollten. reine hypothese ;)

hat eigentlich mal je ein raucher bedacht, dass so eine kippe in der natur satte 10 jahre braucht, um vollständig zu vergammeln ? das ist den meisten wohl nicht bekannt, leider :heul:
 
Raucher am Strand find ich auch total ätzend. Man liegt
da schön in der Sonne und aufeinmal kommt da eine Qualmwolke
rüber. Als ich vor 2 Wochem in Urlaub war haben die neben uns
auch dick einen gekifft und Bongotrommel gespielt ;-)

Grüße
 
Ich bin 17 Jahre alt. Ich hab noch nie geraucht und werde auch nie rauchen.
Ich mach das nicht wegen dem Sport, sondern weil ich es einfach schwachsinnig finde zu rauchen. Wenn ich schon sehe, wenn die auf Klassenfahrten hippelig werden, weil sie nicht rauchen können wo sie wollen.
 
Büüche schrieb:
Ich bin 17 Jahre alt. Ich hab noch nie geraucht und werde auch nie rauchen.
Ich mach das nicht wegen dem Sport, sondern weil ich es einfach schwachsinnig finde zu rauchen. Wenn ich schon sehe, wenn die auf Klassenfahrten hippelig werden, weil sie nicht rauchen können wo sie wollen.

Ach das sind doch spinner. Die drehen ja schon nach 1-2 Stunden
durch solche Asiköppe hatte ich in der Klasse auch.
 
Die gibts bei mir auch, zu genüge.


Nach dem ganzen hin und her würd mich mal interessieren welcher Raucher froh / glücklich darüber ist dass er raucht.

Is ja größtenteils nur Zeitvertreib.
 
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