Rennberichte 2018

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  1. MTBing

    MTBing IBC DIMB Racingteam | Teamleiter Forum-Team

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    Wie gewohnt hier der Thread für Eure Rennberichte in diesem Jahr. Wir freuen uns auf Eure Eindrücke, Platzierungen, Fotos und Videos! Je mehr, desto besser :)
     
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  3. __Stefan__

    __Stefan__ IBC DIMB Racing Team

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    Dann will ich mal mit etwas Verspätung von meinem ersten Renneinsatz berichten:

    25.03.2018: Granfondo di Sant'Angelo Lodigiano (Ges 83/ AK 11) - Straßerennen

    Mmmmmmm ... nicht zufrieden, aber mehr war technisch einfach nicht wirklich machbar. Aber mal von vorne, habe ja schon z.T. berichtet.

    Habe das Rennen gleich mit ein paar Tagen Trainingslager davor verbracht. Das Wetter war zwar daheim wirklich schön, aber dieses weiße Zeugs regte mich auf:

    bei der Abfahrt daheim:
    01.

    ein paar Stündchen später gleich gutes Training bei wesentlich besseren Temperaturen.

    02.

    weiter oben aber auch noch das weiße Zeugs

    03.

    Also gutes Training für ein paar Tage, dafür ging es mir am Rennsonntag eigentlich echt gut.

    Fast 160 km, mit flach durch die Poebene am Anfang und am Ende:

    [​IMG]

    Also Startnummer ans Gravelbike. Hatte aber 28er Reifen drauf, was sich als wirklich lohnenswert erwies. Das war eher ein Gravelrace, wie ein Straßenrennen. Teilweise war das wirklich heftig, gerade am Anfang, wo man sich im Pulk bewegte. Solche Schlaglöcher habe ich noch nicht gesehen. Allgmein waren die Straßen sehr schlecht, teilweise wie Schotter. Breitere Reifen und Tubeless! Gefühlt war ich aber der einzigste mit Scheibenbremsen.

    04.

    Die 900er Startnummer erwies sich als das größte Handicap, Straße ist halt doch was anderes. Vorne sind sie mit Teamfunk und Begleitfahrzeugen gefahren. So ein Rennen hat hier schon einen anderen Stellenwert. Ich habe mir auch mal so ein paar der Top 50 Fahrer auf Strava angeschaut. Training >15-20h Woche, sehr strukturiert. Und auch ganz interessant, wie die so trainieren.

    Na ja, bin jedenfalls im allerletzten Startblock gestanden. War am Anfang in der Ebene gar nicht so das Problem - wie ich auch an der Zwischenzeit sehe -da die auch alle Vollgas los sind. Nach dem ersten Berg allerdings bogen die Mittelstreckler ab. Und irgendwie waren alle Mittelstreckler, d.h. ab dem ersten Berg bin ich ein Einzelzeitfahren gefahren. War recht windig und selbst die Berge waren nicht sonderlich steil. Was ich an den Ergebnislisten sehe, dass eigentlich fast alle vor mir in Grüppchen ins Ziel gekommen sind. Gerade bei der letzten Zwischenzeit in der Ebene zurück bin ich eine katastrophale Zeit gefahren.

    Da mich das alles doch ziemlich wurmt, habe ich das genauer analysieren müssen. Boxplots in 10er Gruppen

    [​IMG]

    Die einzelnen Punkte, sowie die Extreme bis Rang 60, mit den höheren Startnummern da vorne sind von vorne gestartet, sieht man an den Startzeiten, da der erste Block früher los ist.

    Na jedenfalls war das schon ein tolle Erfahrung und v.a. ein super Training. Fast 5h durchgehend Gas geben. Nur ist halt da die Sache mit dem Startblock, vermiest es einem ein wenig.

    Aber doch nicht so sehr, dass ich dann gleich auf Di2 aufgerüstet habe:
    05.
    Und so seltsame Tagträume habe:

    upload_2018-4-7_20-27-14.


    Und gerade wieder in Italien sitze, um mir morgen wieder so einen Schmarr'n anzutun:

    06.
     
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  4. 08.04.2018 Neuseen MTB Trophy: Endlich war es soweit, die Saison geht los. Freude strahlend das Auto bepackt und nach Leipzig getuckert. Angekommen erwartete einem der schönste Sonnenschein, sodass man sogar kurz/kurz fahren konnte. Erwartungsgemäß war die kurze Distanz mit nicht so vielen starken Jungs besetzt. Direkt nach dem Start ordnete ich mich so an 5. Stelle ein. Schnell zog ein einzelner Fahrer nach vorne weg, der ein zu krasses Tempo drauf hatte. Ich hielt die Füße still, da wir ja erst ein paar Meter weg hatten. Der Kurs war recht kurvig und hatte nur ein paar kleine Wellen. Ich hielt mich bedeckt, merkte, dass nach hinten die Lücke groß wurde. Der Kollege vor mir hatte nun aber schon Mühe das Hinterrad vor ihm zu halten. Da ging die Alarmglocke bei mir an, da ich keinen Bock hatte große Löcher zu stopfen. Leider waren wir gerade in einem Trail, wo kein vorbeikommen war. Danach zog ich aber zügig vorbei und wollte zum ersten der Gruppe vorfahren, da diese sich grade heftig auseinander zog. Nun kam eine Welle und ich war auf einmal oben und hatte eine Lücke. Ich zog zwar noch kräftig am Pedal, aber eben mit der Erwartung, dass der Rest gleich wieder ranrollt. Genau das passierte aber nicht. Schnell war sogar der Sichtkontakt weg. Ich war verwirrt, denn so etwas passiert mir sonst nie. Jetzt loszuhämmern empfand ich als unklug, da ich dann vielleicht wieder geschnappt werde und komplett im Eimer war. Offenbar waren sie sich nich mehr einig und/oder schon platt. Im Ziel erfuhr ich dann, dass beides der Fall war. Jedenfalls fuhr ich flott, aber nicht zu flott, weiter. Bei der Rundendurchfahrt merkte ich dann, dass ich alleine durchziehen kann/muss. Das tat ich dann auch und kam sogar den ersten noch etwas näher. Der hatte aber merklich Tempo rausgenommen. Ich fuhr mein konstantes und sicheres Tempo durch und konnte so einen, für mich, hervorragenden 2. Platz in der Gesamtwertung einfahren. In der AK gab es sogar den Sieg. Die Beine waren aber auch extrem gut an diesem Tag und eigentlich hatte ich so gar nicht mit so einem Ergebnis gerechnet. Die Vorbereitung im Winter war ja alles andere also optimal, aber manchmal ist weniger auch mehr. Nächste Woche geht es dann zum Kyffhäuser Berglauf, wo dann alles am Start steht, was Rang und Namen hat. Da bin ich mal sehr gespannt, da ich die Strecke noch nicht kenne.

    neuseen.
    Fotoquelle: Neuseen MTB Trophy Facebook

    Noch hab ich kein Foto von der Strecke gefunden, reiche dieses aber nach, sobald ich etwas ausfindig mache. ;)

    Update: Ich hab noch ein tolles Foto von Larasch.de gefunden: Bilder_NeuseenMTBTrophy_16km_2018-04-08_10-16-13_000003_C.

    Wer Facebook nutzt findet hier noch ein kleines Video zur Veranstaltung. Ich bin darin auch vertreten. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. April 2018
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  5. __Stefan__

    __Stefan__ IBC DIMB Racing Team

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    Granfondo Colnago Cycling Festival - Mission erfüllt, nächstes Jahr im ersten Startblock (AK 15 / Ges 98 oder 74*)

    * in Italien ist alles etwas komplizierter. Selbst die Rangliste. Also, in der AK wurde nach Realzeit gewertet, d.h. Startlinie-Ziellinie. In der Gesamtwertung allerdings wurde Startschuss-Ziellinie gewertet. Bei mir hat es 7 min gedauert, bis ich ab Startschuss über die Startlinie bin. Was 24 Plätze in der Gesamtwertung ausmachte. Und kurioser Weise sind Leute in der AK hinter mir, aber in der Gesamtwertung vor mir.

    Dies ist schon irgendwie entscheidend, da die ersten 100 eines Jahres im Folgejahr im ersten Startblock stehen dürfen. Das habe ich dann so gerade noch erreicht.

    Aber mal von vorne, es ging also nach Desenzano del Garda. Hier gab's die Startnummern:

    upload_2018-4-11_20-12-23.

    Der Hauptsponser war präsent mit einer leckeren Ausstellung

    upload_2018-4-11_20-14-10.

    upload_2018-4-11_20-14-48.

    Am nächsten Morgen ging es dann um 7:30h los. Wie immer das leidige Startblockthema. Ich hatte nur eine 3000er Startnummer. Ich war eine gefühlte Ewigkeit unterwegs, um hinten im allerletzten Startblock anzukommen. Na ja, ist halt so. Zielsetzung war die Top 100 zu erreichen, um dann nächstes Jahr vorne stehen zu dürfen. Sollte diesmal auch besser gehen, da nicht so extreme Flachstücke dabei waren. Und in dem einen langen hatte ich Glück. Dazu später mehr.

    Also Startschuss, wie ein Fisch im Schwarm kämpfte ich mich die ersten km nach vorne. Immer am linken Straßenrand, jeden kleinen Anstieg nutzend, um vor zu kommen. Ging ganz gut.

    Am ersten richtigen Berg konnte ich dann wirklich viel gut machen. Ab da begann dann das Gruppenhopping für mich. Es bildeten sich so Gruppen von 50-100 Fahrern. Und ich war eigentlich bis zum letzten Berg beschäftigt, eine Gruppe nach der anderen einzuholen. Konnte dann immer die Startnummern als Motivation nehmen. Am vorletzten Berg war ich dann bei den dreistelligen Nummern. Die Berge lagen mir aber auch sehr, alle eher flach, schön zum raufdrücken.

    In dem langen Flachstück vor dem letzten Berg kam mir dann das Glück entgegen. Von hinten kam einer dreier Zug einer Mannschaft. Da zogen zwei einen mit einer ebenfalls sehr hohen Startnummer. Da konnte ich mich dann ranhängen und mit Tempo 45 durch die Ebene machen. Ich würde mal sagen, die Jungs haben mir die Top 100-"unfaire Zeitmessung" ermöglicht. Und ich konnte mal sehen, was es heißt, so einen Granfondo im Team zu fahren.

    Wir konnten dann auch noch einen riesengroßen Pulk kurz vor dem letzten Berg erreichen. Lauter 200-500er Starnummern. Jaaaa!!!

    Bin dann in der Gruppe vor, da ich nicht hinten in den letzten Berg wollte. Also dann von der Spitze rein. Nach ein paar hundert Metern blickite ich mich um und da war keiner mehr. Die konnten mein Tempo nicht halten. Wow, guter Moralboost am Schluss!

    Was wirklich gut lief, dass ich hinten raus noch so stark fahren konnte. Hier mal meine Durchschnittsleistung für verschiedene Abschnitte. Kein Abfall nach hinten raus. Das mich die in der Ebene so gezogen haben, hat bestimmt Körner eingespart. Aber wohl auch das High-Volume Training diesen Winter und der Fokus auf "Wiederholbarkeit" und nicht so sehr "absolute Maximalleistung".

    Und was wohl auch noch zuspielte, der etwas moderate Start. Bei MTB Marathons geht's ja oft gleich Dunkelrot los, das kostet natürlich.

    Colnago.

    Das letzte Flachstück war dann alleine. Unterlenker und Gas geben. Top 100, top 100, top 100 Kopfkino. War alles ziemlich verwinkelt, viele Kreisverkehre. Die Durchschnittsleistung spiegelt die tatsächliche Arbeit nicht wirklich.

    Nun ja, und dann war's auch schon wieder vorbei. War jedenfalls super spaßig. Bin dann echt mal auf nächstes Jahr gespannt. Hatte in großen Teilen wieder niemanden, der mit mir das Tempo gehen wollte/konnte. Und alleine ist das auf der Straße wirklich schwierig. Und von so weit hinten kommt man dann auch nicht zu den entsprechenden Gruppen vor. Aber 15. AK ist schon mal eine Leistung, mit der ich echt zufrieden bin. Ist hier ja schon ein sehr hohes Niveau, bin dann mal auf die ersten MTB Rennen daheim gespannt. Sind nur leider immer alle etwas kürzer. Na ja, Kellerwald nicht. Da lief es ja letztes Jahr ganz gut.

    upload_2018-4-11_20-42-20.

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    Da Familie nicht daheim ist, konnte ich noch etwas dranhängen.

    Tag 1: Etwas das Dicke ausgeführt

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    Tag 2: back to business, "Long Endurance Ride"

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  6. MTBmarkoT

    MTBmarkoT IBC DIMB Racing Team

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    schöner Bericht Stefan!!!!!!
     
  7. 14.04.2018 - Kyffhäuser Berglauf: Endlich konnte ich hier mal teilnehmen, da ich sonst immer Samstags arbeiten musste. Wieder bei bestem Wetter ging es pünktlich an den Start. Ich kannte die Strecke nicht, aber was man mir erzählte, gefiel mir recht gut. Gleich nach dem Start der kurzen Runde ging es in die erste lange Steigung hinnein. In der Stadt konnte ich ein paar Positionen nach vorne gut machen und bemerkte gleich, dass doch ordentlich Wind war. Nachdem das Polizeifahrzeug abbog wurde schon scharf geschossen und die Selektion begann bereits. Anfangs hielt ich mich in einer 4er Gruppe, die nach und nach zerfiel. Oben angekommen war ich dann mit einem r2-Bike-Fahrer zusammen. Das kommende Flachstück wechselten wir uns immer gut ab, bis es dann in die Abfahrt ging, wo er mich regelrecht stehen lies, weil meine 11fach Übersetzung dafür einfach zu dünn war. In der Welle zum Flughafen konnte ich wieder aufschließen und presste über das offene und windanfällige Flugplatzgelände. Wenige Kilometer vor dem Ziel schaute ich auf den Boden und sah einen Pfeil, der mir entgegen blickte. "FALSCH, FALSCH, ZURÜCK!" Zum Glück waren wir noch nicht weit den Abzweig runter gezwiebelt, geärgert hab ich mich trotzdem. Einfluss nahm es am Ende dann nicht. In der letzten Abfahrt lies mich der Kollege mit seinem Fully wieder stehen. Diesmal lag es aber am Skill und nicht an der Übersetzung. :D In der schnellen Ankunft in der Stadt war dann nichts mehr mit rankommen. Mit Platz 10 insgesamt und Rang 2 in der Altersklasse bin ich aber wieder mehr als zufrieden. Die Runde war spaßig und auch das drumherum hat gepasst. Da lohnt sich die weite Anreise.

    20180414_134518.
     
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  8. __Stefan__

    __Stefan__ IBC DIMB Racing Team

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    08/2009
    Kellerwald (Langstrecke) ... Gesamt 4./AK 1.

    Eines meiner Lieblingsrennen, trotz langer Anfahrt: interessante Strecke, eine echte Langstrecke (wo gibt es das noch?) und der soziale Aspekt. Ist ja schon fast ein Teamevent.

    Letztes Jahr lief es ja recht gut, also war so ein ganz, klein weniger Druck da, dieses Jahr nicht zu "versagen". Was diesmal anders war, viele, viele Holländer. Und auch Belgier. Letztes Jahr war das eine recht innerdeutsche Angelegenheit. Insbesondere die Mittelstrecke war wohl recht stark besetzt. Tut der Veranstaltung auf alle Fälle gut.

    Nach der wie immer etwas aufregenden neutralisierten Einführungsrunde, ging es dann los. Und am ersten Anstieg merkte man dann gleich, dass es in der Mitteldistanz heftiger zugeht. War ich letztes Jahr nach dem ersten Anstieg (und eigentlich auch nach den ersten zwei kompletten Runden) auch noch recht weit vorne im Mitteldistanzbereich, sah ich dieses Jahr nicht so viel Land. Da ging es mehr ab.

    Nach den ersten beiden Anstiegen formten sich dann die Grüppchen, ich in einer etwa 10-15 Mann starken Gruppe. Es störte mich etwas, dass da recht viele Langstreckler dabei waren. Also unternahm ich in Straßenfahrermanier zum Ende der ersten Runde einen Ausreißversuch. Kam auch sofort weg und konnte mir eine gute Lücke erarbeiten. Nur wuchs diese Lücke dann nicht. Die komplette nächste Runde, in die ich als Gesamt 7. einbog, waren mir die Jungs im Nacken. Was mir etwas half war die Gewissheit, hinten raus eigentlich immer recht stark zu sein.

    Und dem war dann auch so. Ich konnte dann noch in der nächsten Runde 2 Plätze gut machen und bog als Gesamt 5. in die finale, dritte Runde ein. Beim Blick nach hinten über die Felder konnte ich dann gut sehen, dass ich nach hinten einen guten Puffer hatte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch einen Begleiter, der mir am nächsten Anstieg nicht folgen konnte. Dort erarbeitete ich mir auch noch den 4. Gesamtplatz. Ich konnte mich also auf meine Endausdauer verlassen.

    So konnte ich dann die Platzierung recht sicher ins Ziel bringen. Da war ich dann ganz schön kaputt für einen Moment. Weiß auch nicht, was dieses Jahr war, aber es war wesentlich anstrengender. Die Strecke war eigentlich fast identisch, trotzdem waren wir alle langsamer. Das wir/ich noch nicht sommerakklimatisiert waren? Aber so heiß war es auch wieder nicht. Natürlich freue ich mich über die gute Platzierung, nur frage ich mich, ob ich im Vergleich zum letzten Jahr meine Form steigern konnte. Oder vielleicht habe ich alterbedingt auch nur meinen Formverfall bremsen können.

    Nun ja, jedenfalls ein sehr netter Einstieg in die MTB Rennsaison, schon was anderes, wie die beiden Straßenrennen in Italien.

    Und wieder vielen Dank an Marie und Marko für die Organisation des Verpflegungstisches.

    Bis zum Schluss Gas geben:

    upload_2018-4-23_10-46-42.

    Gesamtwertung, der da links schraubt den Altersschnitt ganz schön rauf:

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    Und hier eingerahmt von zwei holländischen Sportfreunden, die Alte-Männer-Wertung:

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  9. Kellerwald Kurzstrecke


    Ja da kam der Tag wo ich mein erstes Marathon Rennen seit 9 Jahren bestritten habe

    Erst einmal habe ich einen sehr netten Empfang vom Team gehabt als Neuling ,durfte den ein oder anderen persönlich kennenlernen und habe mich sofort wohl gefühlt :)

    Als es dann los ging nach der staubigen Einführungsrunde dachte ich nach dem ersten Anstieg ich steige ab und schiebe nachhause aber je länger das Rennen dauerte desto mehr kam ich rein

    Schlussendlich bin ich dann als 110. gesamt und 29. AK Sen I durchs Ziel gerollt.
    Es war ein für mich guter Start aber klar Ausbau fähig.
    Aber was mir noch viel wichtiger war der Team Spirit war sofort da obwohl ich niemanden kannte.
    Freue mich ein Teil von dieser Mannschaft zu sein

    Vielen Dank an alle
     

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  10. MTBmarkoT

    MTBmarkoT IBC DIMB Racing Team

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  11. Meno

    Meno http://www.strava.com/clubs/dimbracing

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    21. Kellerwald Bikemarathon
    Das war mal ein Bike Wochenende! Samstag erstmal zum Dimb Stand nach Koblenz zum Canyon Pure Cycling Festival, die Kollegen von der Ig Rhein-Sieg und Ig-Köln unterstützt. Als Vertreter der Ig-Moseleifel, hatte ich auch paar nette Gespräche mit unseren Racern. Für sonntags habe ich frei bekommen und nutzte den Tag um spontan beim Kellerwald Bikemarathon mit zu fahren. Schon in Koblenz bestellte ich mir meine Startnummer bei Frank vom Sebamed Racing Team, der schon einen Tag früher anreiste. Das bedeutete 4:30Uhr aufstehen, 250km und 3h Fahrt. Pünktlich in Gilserberg angekommen, holte ich meine Startnummer ab und begrüßte meine Team Kollegen. Vor der Startaufstellung die Überraschung, Rainer Krächel Organisator vom Schinderhannes Marathon hat auch den weiten Weg auf sich genommen für die 25km Strecke. 9h gings los. Die Einführungsrunde nervt, kaum Veränderung im Feld. Danach alle gelben Trikots weg, die letzte, Marie überholte mich nun auch noch, ich hing mich dran und wich ihr die erste Runde nicht von der Seite. Respekt, das Tempo war hoch. Sie hatte das Pech, dass Ihr Tubeless Reifen den holprigen Singeltrails nicht stand hielt, 2 mal nachgepumpt und trotzdem einmal hingelegt. Nur noch 15km bis Ende erster Runde. Wir fuhren vorsichtig die Kurven ab. Im Ziel zogen wir einen Schlauch ein. Jetzt kannte ich die Runde und konnte meine Kraft gut einteilen. Jedoch Marie musste ich hinter mir lassen. Wie ich im Ziel erfahren habe, schied sie bei Km 66 aus. Trotz weiter Anreise, war es eine schöne Veranstaltung.
     

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  12. JensL

    JensL

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    07/2004
    Rennbericht Kellerwald MTB Marathon (Mittelstrecke)

    Und jedes Jahr im April grüßt das Murmeltier. Zum sechsten Mal in Folge stehe ich zum Saisonstart beim Kellerwald MTB in Gilserberg am Start. Nach einem sehr durchwachsenen Winter mit einigen Wochen Trainingsausfall war dieses Jahr das Ziel „gescheit Durchkommen“.

    Bei sommerlichen Temperaturen ging es morgens um 9 Uhr auf die bekannten zwei Runden. Aufgrund des Trainingsrückstands hatte ich diesmal keine Chance @MTBmarkoT@MTBmarkoT und @metzger82@metzger82 zu folgen, die nach der Einführungsrunde gleich mit Vollgas nach vorne stürmten. Somit war ich alleine unterwegs und versuchte in der ersten Runde "locker" zu fahren und Leistungsspitzen zu vermeiden. Die Runde lief dann recht ereignislos, außer, dass ich mich bei der Bachdurchfahrt fast gelegt hätte und so war ich nach 2:07 wieder im Zielbereich. Aufgrund unseres Team-Verpflegungstisches (danke an Marko und @trailhase89@trailhase89) ging der Flaschentausch fix über die Bühne und es ging in die zweite Runde.

    Zu Beginn der zweiten Runde fühlte ich mich auch noch recht gut und konnte in den ersten beiden Anstiege ein paar Plätze gut machen. Nach gut 3h Renndauer machten sich dann aber die ersten Ermüdungserscheinungen bemerkbar und eine halbe Stunde später war ich ziemlich im Eimer. Neben der zunehmenden Wärme machte mir vor allem zu schaffen, dass ich Probleme hatte meine Getränke runter zubekommen. Von Gels ganz zu schweigen. Mit jedem Meter ging es schleppender voran. So ganz wollte ich aber noch nicht aufgeben und habe versucht am letzten steileren Anstieg mir noch einen kleinen Battle zu liefern, musste aber recht schnell die Segel streichen.
    Der Kreislauf wollte nicht mehr, der Ofen war aus. Da von hinten niemand zu kommen schien, habe ich von da an raus genommen und bin die die letzten 45min mehr schlecht als recht Richtung Ziel gerollt. Nur .... , wenn man lange genug langsam fährt kommt dann doch einer und so musste ich auf der letzten Geraden doch noch Druck machen und war dann ziemlich fertig nach einer 2:25er Runde im Ziel.

    Insgesamt bin ich ganz zufrieden, auch wenn ich nicht das Niveau vom letzten Jahr habe, aber vor zwei Monaten hätte ich nicht gedacht an diesem Sonntag am Start zu stehen. Hat einfach wieder Spaß gemacht Rennen zu fahren und die Gang zu treffen.


    Kellerwald.
    ..bin der zweite von links.
     
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  14. DasMatze

    DasMatze mitGlied

    Dabei seit
    07/2003
    22.04. Bad Harzburg - 1. Lauf Harzer MTB Cup

    Für mich der Saisonstart. Ich habe nach der in meinen Augen enttäuschenden letzten Saison viel umgestellt bzw. überhaupt mal angefangen nach Plan zu trainieren. Die Fortschritte, die ich dabei in den letzten Wochen gemacht habe, haben mich teilweise schon etwas beängstigt. Von daher war ich gespannt, ob ich die PS auch auf die Straße bekomme.

    In der letzten Woche hatten mich dann aber doch noch ein paar Wehwehchen ausgebremst. Etwas viel Intensität gepaart mit einem Infekt, der in der Familie umging. Ich blieb zwar weitestgehend verschont, aber das Immunsystem lief auf Hochtouren. Deswegen die letzten 3 Tage absolut stillgehalten.

    Die Fakten zum Rennen: 4 Runden, ~72km, ~2070hm; Knackige Anstiege und sehr spaßige Trails, in der zweiten Rundenhälfte etwas ruppiger

    Wetter war perfekt, Strecke trocken und schnell und die Konkurenz nicht so stark wie sonst (ich schätz mal, dass viele in Gilserberg waren). Hab recht weit hinten in der Startaufstellung gestanden und bin vor dem Treppen-Trail-Uphill erstmal mit ein paar Antritten vor zur Führungsgruppe. Tempo dort war für mich hoch, konnt ich aber gerade noch mitgehen... die 350hm des ersten Anstiegs vergingen wie im Flug. Dann waren wir noch zu viert in der Verfolgergruppe (Norman Carl und Manuel Eichhorn vom NRT, einer von den Markworth Zwillingen und meine Wenigkeit)... irgendwo Mitte der ersten Runde haben wir dann noch Stefan Danowski eingesammelt um ihn dann wieder ziehen zu lassen. Ich glaub er hat das Rennen für Intervalle genutzt, auf den Anstiegen ist er uns mit Druck davongefahren, in der Ebene und in den Abfahrten sind wir dann immer wieder bis auf Sichtweite ran.

    Anfang der zweiten Runde musste Norman kurz raus wegen Problemen mit seinen Pedalen, Kollege Markworth ward ab der Hälfte des Anstiegs nicht mehr gesehen. So ging es mit Manu im Zweiergespann durchs Rennen. Auf den Anstiegen hatte ich mit seinem Hinterrad eine gute Orientierung, auf den Ziehwegen konnte ich mit Kraft bei niedriger Kadenz das Tempo hochhalten. Zwei kleine Krämpfe in der dritten Runde zeigten mir auf, dass der Beinbeuger noch immer eine Schwachstelle ist. Also den Tritt etwas diszipliniert... Wir wussten, dass im Feld hinter uns ein paar Kollegen durchaus für eine Überraschung zum Ende hin gut sind, deshalb in der vierten Runde das Tempo hoch gehalten... wennauch am persönlichen Limit. In der letzten Abfahrt konnte Manuel dann den Fully Vorteil ausspielen und hat sich abgesetzt, ich habe nach der Bachdurchfahrt zwar nochmal alles rausgehauen was geht, konnte aber nur noch auf 5sec aufholen.

    Am Ende 4. Gesamt, 3. in der AK

    Bis auf die Startphase und die ganz fiesen Stiche konnte ich den roten Bereich meiden. Dadurch fiel der Abfall bei den Rundenzeiten auch nicht so krass wie sonst aus (46:50 / 48:37 / 50:41 / 50:13). Bis auf die Tatsache, dass ich evtl. besser mit dem Fully angereist wäre, hätte es besser nicht laufen können...

    Brauchbare Bilder hab ich irgendwie keine, hier ein's von der Siegerehrung:
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  15. MTBmarkoT

    MTBmarkoT IBC DIMB Racing Team

    Dabei seit
    02/2013
    Stefan hat mir auch noch einen Rennbericht zum Kellerwald geschickt. Ich werde die Berichte dann vom Manuel, Stefan, mir und Jens zusammenfassen und veröffentlichen.

    Danke für die tolle zusammenarbeit! So können wir wirklich sehr viel Werbung machen!
     
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